Gebete in ursprünglicher Form





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17.07.2019

Novene zur hl.Mutter Anna 17.-25.07.2019



Begrüßung der hl. Mutter Anna:

O hl. Mutter Anna, mit deiner liebsten Tochter Maria und ihrem göttlichen Sohne Jesus Christus grüße ich dich.
Ich bewundere die Größe, zu der dich Gott erhoben hat.
Durch Maria danke ich dem Allerhöchsten für all die Gnaden, die er dir erwiesen hat.
Dir empfehle ich mich sowie die Mütter und die Jugend heute und alle Tage des Lebens.
Steh mir bei in allen Versuchungen und Gefahren, besonders aber in der Stunde meines Todes. Amen.

Freu dich, o glückselige Mutter Anna, da du eine Tochter empfangen hast, welche die Mutter des Welterlösers wurde.
Ehre sei dem Vater …..

Freu dich, o glückselige Mutter Anna, Mutter der Himmelskönigin, denn aus dir ging hervor der hellglänzende Meeresstern.
Ehre sei dem Vater …

Freu dich, o glückselige Mutter Anna, Mutter der allerseligsten Jungfrau Maria, die als immerwährende Jungfrau zugleich Mutter unseres Erlösers ist.
Ehre sei dem Vater …

Freu dich, o glückselige Mutter Anna, die du allein von Gott die Gnade empfangen hast, Mutter Mariens und Großmutter Jesu Christi zu sein.
Ehre sei dem Vater …

Freu dich, o glückselige Mutter Anna, frohlocke und freue dich ohne Ende, dass du von Gott so bevorzugt wurdest.

Bitte flehe für mich bei Maria, deiner reinsten Tochter, der hehren Himmelskönigin.
Ehre sei dem Vater …

O Gott, der du gewollt hast, dass die hl. Anna durch die Mutterschaft Mariens, der seligsten Jungfrau, Mitarbeiterin am Erlösungswerk deines eingeborenen Sohnes wurde,
verleihe uns, wir bitten dich, dass wir die Mutter deines Sohnes und deren Mutter, die heilige Anna, auf Erden so verehren, dass wir uns in der Todesstunde ihrer Hilfe und ihres Beistandes erfreuen und dich im Himmel ewig loben und preisen können,
durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Bittgebet

Gedenke, o hl. Mutter Anna, dass noch nie gehört wurde, dass jemand, der unter deinen Schutz floh, dich um deinen Beistand anrief und dich um deine Fürbitte anflehte, verlassen wurde;
denn du bist eine überaus barmherzige Mutter und hilfst allen Notleidenden.
Von diesem Vertrauen beseelt, nehme ich meine Zuflucht zu dir und bitte dich:

O Mutter der Himmelskönigin und Großmutter Jesu Christi, des Welterlösers, komm mir mit deiner mächtigen Fürbitte zu Hilfe.
Erflehe mir mit deiner glorreichen Tochter Maria von Gott die Gnade …..
Zu Ehren der 9 Monate, in denen du die allerseligste Jungfrau in deinem Schoße getragen
und sie ohne Makel der Erbsünde geboren hast, will ich nun 9 Ave Maria beten.
9X mit folgender Einfügung:
Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes Jesu. Hochgepriesene hl. Mutter Anna, durch Maria sei Gott ewig Lob und Dank dargebracht für all deine Gnaden.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.



16.07.2019

Gedenktag Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel



Die im Karmelitenorden von Anfang an gepflegte Marienverehrung hängt mit dem Ursprung des Ordens zusammen: Er führt sich auf eine Gruppe von Eremiten zurück, die wohl schon seit altchristlicher Zeit auf dem Berg Karmel (bei Haifa) nach dem Vorbild des Propheten Elija und seiner Schüler ein asketisches Leben führten. Sie deuteten die kleine Wolke, die nach der langen Dürre in der Zeit Elijas vom Meer aufstieg und den rettenden Regen ankündigte (1 Kön 18,44), als ein Bild der Mutter des Herrn. Die Verehrung der Heiligen Jungfrau unter dem Titel „Unsere liebe Frau vom Berg Karmel“ nahmen sie auch mit nach Europa, als sie im 13. Jahrhundert vor den Sarazenen fliehen mussten. Nach einer legendären Überlieferung soll Maria dem Ordensgeneral Simon Stock (England) das „Skapulier“ übergeben haben, mit besonderen Verheißungen für alle, die im Leben und im Sterben damit bekleidet sind. Daher auch die Bezeichnung „Skapulierfest“ für den heutigen Gedenktag, der 1726 in den römischen Festkalender aufgenommen wurde.

Unsere Liebe Frau auf dem Berge Karmel (auch vom Berge Karmel) ist ein Ehrentitel der Gottesmutter als Schutzpatronin des Ordens der Karmeliten. Die ersten Karmeliten lebten als Einsiedler auf dem Karmel im Heiligen Land. Die von ihnen errichtete Kapelle war der Gottesmutter geweiht. Das del Monte Carmelo des Titels wurde auch zu del Camino verschliffen, und dann zu del Carmen.

Gedenktag und Skapulierfest

Der Gedenktag Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel am 16. Juli ist erstmals 1386 in englischen Karmelitenklöstern als Eigenfest des Ordens am 17. Juli bezeugt. 1595 wurde die Feier dieses Gedenktags von der vatikanischen Ritenkongregation auch außerhalb des Ordens ermöglicht, 1726 wurde er von Papst Benedikt XIII.für die ganze katholische Kirche eingeführt.
Im Volksmund wird dieser Gedenktag auch Skapulierfest genannt. Diese Bezeichnung leitet sich vom Skapulier ab, einem Bestandteil des Ordenshabits. Besondere Bedeutung bekam das Fest durch die Verbindung mit dem braunen Skapulier. Dieses Sakramentale geht auf eine Vision des hl. Simon Stock zurück, einem Generaloberen der Karmeliten, dem die Gottesmutter Maria erschien. In der Vision trug sie ein Skapulier in der Hand und gab dem hl. Simon Stock das Versprechen, dass jeder, der es trage, unter ihrem besonderen Schutz stehe. Auch Angehörige anderer Orden und schließlich Laien baten dann, ein solches Skapulier tragen zu dürfen.

Verehrung

Statue Unserer Lieben Frau vor dem Heiligtum ihrer Erscheinung im italienischen Acquafondata am 16. Juli 1841
In Palmi (Kalabrien) wird am 16. November jeden Jahres das Gedächtnis des Wunders Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel gefeiert, das sich dort zwischen dem 31. Oktober 1894 und dem 16. November 1894 ereignete. Während dieser siebzehn Tage sollen sich die Augen der Statue Unserer Lieben Frau bewegt und ihre Gesichtsfarbe mehrmals verändert haben. Als die Gläubigen am Abend des 16. November die Statue in einer Prozession mit sich führten, ereignete sich ein starkes Erdbeben, bei dem die meisten Häuser zerstört wurden, aber wegen der großen Beteiligung an der Prozession von 15.000 Einwohnern nur neun den Tod fanden. Das Wunder wurde von der katholischen Kirche anerkannt, und bei der Prozession des Jahres 1896 wurde die Statue Unserer Lieben Frau auf Veranlassung des Heiligen Stuhles gekrönt.
Die (sieben) Freuden Mariens werden seit dem Mittelalter am 5. Juli gefeiert. Bekannt wurde ein Werk des Papstes Klemens IV. über Los VII gauz da nostra dona (okzitanisch; dt.: Die 7 Freuden Unserer Lieben Frau). Papst Pius X. bestätigte das Fest 1906. Es ist zugleich der Namenstag Laetitia (lat. „Freude“).

Die sieben irdischen Freuden Marias sind:
1) Verkündigung
2) Heimsuchung
3) Geburt Jesu
4) Anbetung der Weisen
5) Das Wiederauffinden des Knaben Jesus im Tempel
6) Auferstehung Jesu
7) Himmelfahrt Mariens

http://www.kathpedia.com/index.php/Sieben_Freuden_Mariens



Der Rosenkranz zu den sieben Freuden Mariens

Der Franziskanische Rosenkranz der Sieben Freuden Mariens
Am 5. Juli werden seit dem Mittelalter
"Die (sieben) Freuden Mariens" gefeiert.
Papst Pius X. bestätigte das Fest 1906.



Ein Rosenkranz ist eingeteilt in 5 Gesetze.
So wird ein Abschnitt mit 1 "Vater unser" und 10 "Gegrüßet seist du Maria" genannt.
Es endet jeweils mit einem "Ehre sei dem Vater".
Bei jedem "Gegrüßet seist du Maria" wird immer nach dem Wort "Jesus" ein Rosenkranzgeheimnis eingefügt und dann das Heilige Maria gebetet.
Jedes der Gesetze hat ein anderes Geheimnis.

Fünf Geheimnisse bilden die Betrachtungsthemen eines Rosenkranzes.
Es ist eine kurze Betrachtung des Lebens Jesu Christi und der Gottesmutter.
Jedoch sind es hier nicht 5 Geheimnisse sondern 7!
Es sind "die Sieben Freuden Mariens!"

1. Freude: Den du, o unbefleckte Jungfrau mit Freuden vom Heiligen Geist empfangen hast.

2. Freude: Den du, o unbefleckte Jungfrau mit Freuden zu Elisabeth getragen hast.

3. Freude: Den du, o unbefleckte Jungfrau mit Freuden geboren hast.

4. Freude: Den du, o unbefleckte Jungfrau mit Freuden den drei Weisen zur Anbetung dargereicht hast.

5. Freude: Den du, o unbefleckte Jungrau mit Freuden im Tempel wiedergefunden hast.

6. Freude: Den du, o unbefleckte Jungrau mit Freuden nach seiner Auferstehung zuerst begrüßt hast.

7. Freude: Der dich, o unbefleckte Jungfrau mit Freuden in den Himmel aufgenommen und gekrönt hat.

Durch den Franiskaner Bernhardin von Siena fand dieser Rosenkranz weite Verbreitung. Er predigte davon, trug den Rosenkranz der Sieben Freuden Mariens an seinem Strick und betete ihn täglich.
Die Muttergottes Maria erschien ihm und versicherte ihm:
"Diese Frömmigkeitsübung, die du da pflegst, ist mir sehr genehm. Denn du ehrst mich täglich mit diesem Rosenkranz. Ich bekam von meinem Sohn für dich die Gande der Wunder und des apostolischen Eifers. Weiter versichere ich dir, du wirst im Himmel an meinen Freuden teilnehmen."
Die Kirche approbierte diese Gebetsübung offiziell.

Ursprung des Sieben Freuden Mariens Rosenkranzes
Es wird berichtet, dass es einen jungen Novizen bei den Franziskanern gab (anno 1422), er hatte von Kindheit an den Brauch gepflegt, der Gottesmutter jeden Tag frische Blumen zu bringen, mit denen er sein Marienbild krönte.
Maria freute sich über seine Andachtsform und schenkte ihm den Ordensberuf. Nach seiner Einkleidung hatte der junge Bruder keine Möglichkeit der Gottesmutter Maria Blumen zu pflücken. Seine Trauer darüber ging soweit, dass er sich fragte, ob es nicht besser sei, in die Welt zurückzukehren, um weiterhin diese Andachtsform zu pflegen und das Bild der Gottesmutter mit Blumen zu schmücken.
Da erschien ihm eines Tages Maria und befahl ihm, in seine Klosterzelle zurück zu kehren. Sie zeigte ihm, wie er sein Geschenk natürlicher Blumen mit dem Geschenk anderer Blumen ersetzen konnte. Er solle ihr einen Kranz flechten, eine Kette aus Gebeten und frommen Gedanken zum Gedächtnis an ihre Sieben Freuden. Maria erklärte ihm wie er den neuen Kranz flechten könne. Es entstand der "franziskanische Rosenkranz"; den Kranz der Sieben Freuden Mariens!
Maria sprach: "Wenn du jeden Tag diese Gebete verrichtest und dabei meiner Sieben Freuden gedenkst, sollst du sicher sein, dass du mir damit einen Kranz Blumen schenkst, der mir mehr gefällt als alle anderen."

Da man der Meinung war; Maria habe 72 Jahre lang auf Erden gelebt, wurde dem Sieben Freuden Mariens Rosenkranz am Ende noch 2 Ave Maria ergänzt.
Ein Ave Maria für die "Menschheit" Christi und eines für die "Gottheit" Christi.
Gerne werden diese zwei zusätzlichen Ave´s aber auch für unseren heiligen Vater gebetet.
https://www.klarissen-bocholt.de/gebete-1/franziskanischer-rosenkranz



03.07.2019

Dieses Gebet soll Papst Johannes Paul II. täglich gebetet haben.



Heiliger Geist
O Heiliger Geist,du Liebe des Vaters und des Sohnes.
Gib mir immer ein, was ich denken soll.
Gib mir immer ein, was ich sagen soll und wie ich es sagen soll.
Gib mir ein, was ich verschweigen soll und wie ich mich dabei verhalten soll.
Gib mir ein, was ich zur Ehre Gottes, zum Wohl der Seelen und zu meiner eigenen Heiligung tun soll.

Heiliger Geist,
gib mir Verstand, um zu verstehen und zu erkennen;
gib mir das Fassungsvermögen, um alles zu behalten.
Lehre mich die Methoden und gib mir die Fähigkeit,
immer wieder zu lernen.
Gib mir Scharfsinn, um richtig zu deuten und zu unterscheiden.
Gib mir die Gnade, um wirkungsvoll zu sprechen.


Heiliger Geist,
gib mir Zuversicht und Treffsicherheit am Beginn;
leite und führe mich bei der Ausführung und schenke mir
Vollkommenheit beim Beenden.
Amen.




02.07.2019

Fest Mariä Heimsuchung



Das Fest Mariä Heimsuchung wird im deutschen Sprachraum am 2.Juli begangen; im römischen Generalkalender wird es seit 1970 am 31. Mai gefeiert, also vor dem Hochfest der Geburt Johannes des Täufers am 24. Juni. Der heilige Bonaventura führte das Fest 1263 im Franziskanerorden ein; 1389 wurde es vom Papst auf die ganze lateinische Kirche ausgeweitet, beim Basler Konzil 1441 auf den 2. Juli gelegt.
Die Kirche gedenkt an diesem Tag des Besuchs der Jungfrau Maria bei ihrer Verwandten Elisabeth (vgl. Lk 1,39-56). Vom Heiligen Geist bewegt, eilte Maria zu ihrer Base Elisabeth. Maria hatte bereits ihr Kind Jesus vom Heiligen Geist empfangen; ebenso hatte Elisabeth, die als unfruchtbar galt, in ihrem hohen Alter noch ein Kind empfangen, den späteren Johannes den Täufer. Dieser Begegnung wird im zweiten Gesätz des freudenreichen Rosenkranzes gedacht.
Die beiden Frauen begegnen sich, und Elisabeth grüßt Maria mit den Worten: „Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.“ Die theologische Tradition hat diese Begegnung der beiden Frauen mit dem wunderbaren Geschehen der Heiligung Johannes des Täufers im Mutterschoß verbunden; d.h. das Kind Jesus (der Erlöser) hat seinen Vorläufer und Propheten Johannes von der Erbsünde befreit und mit Gnaden erfüllt, weshalb Johannes noch als ungeborenes Kind „frohlockte“.
Maria antwortete auf den Lobpreis der Elisabeth mit ihrem „Magnificat„, in welchem sie alle Gnaden Gott allein zuschrieb, der Großes tut an denen, die auf ihn hoffen und harren.

http://www.kathpedia.com/index.php?title=Mari%C3%A4_Heimsuchung

Die Heilige Schrift erzählt: „In jenen Tagen machte sich Maria auf und ging eilends über das Gebirge in eine Stadt des Stammes Juda (Luk 1,39)“. Dieses sich aufmachen bedeutet nicht bloß ihre Abreise von Nazareth, sondern es bedeutet auch die Bewegung ihres Geistes und Willens, mit der sie auf Antrieb und Befehl Gottes sich innerlich von jenem niedrigen und demütigen Platze erhob, den sie in ihrer geringen Meinung von sich selbst eingenommen hatte. Sie erhob sich von dort, wie von den Füßen des Allerhöchsten, auf dessen Willen und Befehl sie gewartet hatte, um ihn zu vollbringen wie nach den Worten Davids (Ps 122,2) die Dienerin ihre Augen auf die Hände ihrer Herrin gerichtet hält und wartet, bis diese ihr gebietet. Maria richtete allen Eifer ihres liebevollen Herzens darauf, die Heiligung des Vorläufers zu beschleunigen, der in den Banden der Erbsünde wie eingekerkert war. Dies war das Ziel und Ende dieser glückseligen Reise. Sie ging mit Eile, wie der heilige Evangelist Lukas berichtet.
Die Heimat des Zacharias in dem Gebirge Judäa war siebenundzwanzig Stunden von Nazareth entfernt. Der Weg dahin war großenteils rauh und beschwerlich. Die einzige Bequemlichkeit bot ihnen ein ärmliches Lasttier. Maria, die demütigste und bescheidenste, stieg oft von demselben ab und bat ihren Bräutigam Joseph, dass er nicht nur die Mühsal, sondern auch die Erleicherung mit ihr teile und sich gleichfalls des Lasttieres bediene. Allein, er nahm das Anerbieten niemals an. Um aber den Bitten Mariens doch wenigstens in etwa zu willfahren, gab er zu, dass sie zeitweise mit ihm zu Fuß ging. Dann bat er sie aber wieder sehr bescheiden und ehrerbietig, die kleine Erleichterung nicht länger abzuweisen, und Maria legte den übrigen Weg gehorsam auf dem Lasttier zurück.
Unter so demutsvollem Wettstreite setzten Maria und Joseph ihre Reise fort. Ihre Zeit verbrachten sie nicht einen Augenblick unnütz. Sie reisten ganz einsam. Allein die tausend Engel, die Maria, das „Ruhebett Salomons“ (Hohel 3,7), bewachten, waren ihnen zur Seite. Sie dienten ihrer Königin und dem heiligsten Kinde, das sie unter ihrem Herzen trug, in sichtbarer Gestalt. Doch nur Maria nahm sie wahr. Auf diese Engel und auf Joseph achtend, setzte Maria ihren Weg fort. Sie erfüllte Berge und Täler mit dem süßesten Wohlgeruche ihrer Gegenwart und mit dem ununterbrochenen Lobe Gottes. Zuweilen sprach sie mit ihren Engeln und sang mit ihnen himmlische Loblieder auf die Vollkommenheit Gottes und auf die Werke der Schöpfung und Menschwerdung. Dadurch wurde das makellose Herz Mariens aufs neue von göttlicher Liebe entflammt. Joseph beobachtete ehrerbietiges Stillschweigen und sammelte seinen Geist in hoher Beschauung. Dadurch ermöglichte er seiner Braut, ein Gleiches zu tun.
Zuweilen aber redeten Maria und Joseph miteinander und besprachen sich über das Heil der Seelen, die Erbarmungen des Herrn, die Ankunft des Messias, über die Weissagungen der Altväter und über andere Geheimnisse.
Joseph liebte seine Braut mit einer heiligen, keuschen Liebe, mit einer Liebe, die durch besondere Gnaden Gottes und durch Mitteilung der göttlichen Liebe geordnet war. Zudem war der Heilige von Natur aus sehr edel, hilfsbereit, freundlich und sanft. Er sorgte für seine Braut höchst weise und liebevoll. Dazu hatte ihn ihre Heiligkeit und ernste Würde schon von Anfang an bewogen. Um ihretwillen hatte er ja himmlische Gaben empfangen.
Er fragte sie oft, ob sie nicht müde sei und womit er ihr dienen oder Erleichterung verschaffen könne. Da aber Maria in ihrem jungfräulichen Schoße das göttliche Feuer, das menschgewordene Wort trug, fühlte der heilige Joseph, ohne die Ursache zu kennen, durch die Unterredungen mit seiner geliebten Braut in seiner Seele wunderbare Wirkungen, eine glühendere Liebe zu Gott, ein tieferes Verständnis jener Geheimnisse, über die sie sprachen, ein inneres Feuer und ein ungewohntes Licht, das ihn ganz verwandelte und vergeistigte. Je weiter sie pilgten, desto mehr nahmen auch diese Gnaden zu. Joseph erkannte, dass die Worte seiner Braut der Kanal dieser Gnaden seien. Sie durchdrangen sein Herz und entflammten seinen Willen mit göttlicher Liebe.
Joseph wunderte sich darüber. Es wäre ihm ein Trost gewesen, die Ursache davon zu erfahren. Allein in seiner großen Bescheidenheit wagte er es nicht, Maria zu fragen. Damals war die Zeit noch nicht gekommen, dass er das Geheimnis schon erfahre. Maria wusste alles, was in seinem Innersten vorging. Ihr Zustand konnte ihm natürlicherweise nicht verborgen bleiben. Sie hatte vom Herrn keine Weisung erhalten, ihr Geheimnis vor ihm zu bewahren. Allein ihre Klugheit und Bedachtsamkeit sagten ihr, dass es gut sei, es noch verborgen zu halten. Und so sprach sie mit ihrem Bräutigam kein Wort darüber, auch nicht später, als der heilige Joseph ihren gesegneten Zustand gewahrte und darüber in Unruhe geriet.
O wunderbare Umsicht, o übermenschliche Klugheit! Maria überließ sich ganz der göttlichen Vorsehung und wartete ab, was sie verfügen werde. Sie sah die Unruhe Josephs voraus und erwog, wie sie ihn davor bewahren könne. Diese Besorgnis steigerte sich noch beim Gedanken an die Liebe und Aufmerksamkeit des heiligen Joseph, ihr zu dienen, und an ihre Pflicht, diese zu erwidern. Sie betete und stellte dem Herrn ihre Unruhe vor und ihr Verlangen, das Richtige zu treffen. Sie flehte, dass Gott ihnen beistehen und sie leiten wolle. In dieser Ungewissheit erweckte Maria heroische Akte des Glaubens, der Hoffnung, der Liebe, der Klugheit, der Demut, der Geduld und der Stärke. Allem, wozu sich Gelegenheit bot, gab sie die Fülle der Heiligkeit. Sie tat immer das Vollkommenste.
Diese Reise war die erste Pilgerfahrt des menschgewordenen Wortes auf Erden, vier Tage nach seiner Empfängnis. Seine glühende Liebe konnte nicht länger zögern, das Feuer, wozu es gekommen war, zum ersten Male zu entzünden, indem es die Heiligung der Menschen in seinem Vorläufer begann. Diese Eile teilte es auch seiner heiligen Mutter mit. Maria diente nun dem wahren Salomon als „Sänfte“ (Hohel 3,9). Sie war jedoch reicher geschmückt und leichter als die des ersten Salomon. So war auch diese Reise viel reicher an Glorie, Jubel und Pracht für den Eingeborenen des Vaters. Denn er reiste mit Ruhe im jungfräulichen Schoße seiner Mutter und erfreute sich der Liebeswonne, mit der sie ihn anbetete, verherrlichte, betrachtete, anredete, hörte und ihm antwortete. Sie allein, die Schatzkammer des höchsten Königs und das Heiligtum des „großen Geheimnisses“, brachte ihm in ihrem eigenen Namen und im Namen des ganzen Menschengeschlechtes weit mehr Verehrung und Dank dar als alle Menschen und Engel zusammen.
Während dieser viertägigen Reise übten die heiligen Pilger Maria und Joseph nicht nur die göttlichen Tugenden, sondern auch viele Werke der Nächstenliebe. Ihre Liebe konnte angesichts der Hilfsbedürftigen nicht untätig sein. Sie fanden nicht in allen Herbergen gute Aufnahme. Einige Herbergsbesitzer waren roh und wiesen sie rücksichtslos ab. Andere nahmen sie mit Liebe auf. Die Mutter der Barmherzigkeit aber verweigerte niemandem einen Liebesdienst, wenn es ihr möglich war. Sie besuchte Arme, Kranke und Betrübte. Allen kam sie zu Hilfe, allen spendete sie Trost oder heilte ihre Krankheiten. Ich will nur vor dem Glücke eines armen, kranken Mädchens sprechen, das Maria am ersten Reisetag in einem Dorf fand. Als sie das Mädchen erblickte, rührte sie großes Mitleid. Als Herrin aller Geschöpfe gebot sie dem Fieber, die Kranke zu verlassen, und den Körpersäften, sich zu ordnen und in ihrem normalen Zustand zurückzukehren. Die Kranke wurde augenblicklich gesund und auch an der Seele gebessert. Sie machte später Fortschritte im Guten und gelangte zu einem vollkommenen und heiligen Leben. Die Erinnerung an die Urheberin ihres Glückes blieb ihrem Geiste allezeit eingeprägt, und ihr Herz bewahrte eine zärtliche Liebe für sie, obwohl sie die heiligste Jungfrau nie mehr wieder sah und das Wunder verborgen blieb.
Maria und Joseph kamen am vierten Tage zur Stadt Juda, wo Elisabeth und Zacharias lebten. Juda war der Eigenname dieses Ortes. So hat ihn auch der heilige Evangelist Lukas bezeichnet. Zwar sind die meisten Schriftausleger der Ansicht, dieser Name sei nicht der Eigenname der Stadt, in der Elisabeth und Zacharias wohnten, sondern der allgemeine Name der Provinz, die „Juda“ oder „Judäa“ hieß. Auch das Bergland, das sich vom Osten Jerusalems gegen Süden hinzieht, heißt „das Gebirge von Judäa“. Es ist mir geoffenbart worden, dass die Stadt „Juda“ hieß und zur Provinz Judäa gehörte. Die Stadt wurde einige Jahre nach dem Tode unseres Herrn Jesus Christus zerstört.
Das Haus des Zacharias und der Elisabeth war an derselben Stelle, wo diese heiligen Geheimnisse jetzt von den Gläubigen und den Pilgern verehrt werden. Obwohl die Stadt Juda zerstört wurde, ließ der Herr nicht zu, dass das Andenken an eine so verehrungswürdige Stätte verlorenging. Die alten Gläubigen, die dort Kirchen bauten und die heiligen Orte wiederherstellten, erhielten ein himmlisches Licht, um mit diesem und einigen Überlieferungen die Wahrheit hierüber zu finden und das Andenken an so wunderbare Geheimnisse zu erneuern, damit die Gläubigen auch heute noch den katholischen Glauben an den geheiligten Stätten unserer Erlösung öffentlich bekennen können.
Zum besseren Verständnis erwäge man, dass der Satan, nachdem er Jesus Christus bei seinem Tode als Gott und Erlöser der Menschen erkannte, mit unglaublicher Wut darauf ausging, sein Andenken - wie der Prophet Jeremias (Jerem 11,19) sagt - „aus dem Lande der Lebendigen zu vertilgen“ und ebenso das seiner heiligsten Mutter. So bewirkte er auch, dass das heiligste Kreuz verborgen und in die Erde vergraben wurde; ein anderes Mal, dass es nach Persien in die Hände der Heiden kam. In derselben Absicht brachte er es zuwege, dass viele heilige Orte zerstört und vernichtet wurden. Daher kam es auch, dass die heiligen Engel das heilige Haus nach Loreto getragen haben. Denn der Drache, der die Himmelskönigin verfolgte, hatte bereits die Bewohner des Landes aufgewiegelt, dies Heiligtum zu zerstören. Dieselbe Arglist des bösen Feindes war schuld, dass auch die alte Stadt Juda zerstört wurde, teils durch die Nachlässigkeit der Bewohner, die nach und nach ausstarben, teils durch Unglücksfälle. Doch das Haus des Zacharias ließ der Herr wegen der daselbst gefeierten Geheimnisse nicht zugrunde gehen.
Die Stadt Juda war, wie gesagt, siebenundzwanzig Stunden von Nazareth und ungefähr zwei Stunden von Jerusalem entfernt, in der Richtung nach dem Gebirge Judäas hin, wo der Fluß Sorek entspringt. Nachdem Johannes geboren und die heiligste Jungfrau mit dem heiligen Joseph nach Nazareth zurückgekehrt war, erhielt Elisabeth eine göttliche Erleuchtung, dass den Kindern von Bethlehem und der Umgebung ein großes Unglück bevorstehe. Obwohl diese Offenbarung nicht bestimmt gegeben wurde, fühlte sich Elisabeth angetrieben, mit ihrem Gemahl Zacharias nach Hebron zu ziehen, das ungefähr acht Stunden von Jerusalem entfernt war. Sie waren reich und vornehm und besaßen nicht bloß in Juda und Hebron, sondern auch an anderen Orten Häuser und Güter. Als Maria und Joseph auf der Flucht vor Herodes nach Ägypten zogen, hielten sich Elisabeth und Zacharias zu Hebron auf. Zacharias starb vier Monate nach der Geburt Jesu Christi, zehn nach der Geburt seines Sohnes Johannes.
Die heilige Jungfrau und der heilige Joseph gelangten endlich in die Stadt Juda und zum Hause des Zacharias. Joseph ging einige Schritte voraus, um die Bewohner des Hauses vorzubereiten. Er rief ihnen den Gruß zu: „Der Herr sei mit euch und erfülle eure Seelen mit seiner göttlichen Gnade!“ Elisabeth war schon vorbereitet; denn der Herr hatte ihr geoffenbart, dass ihre Base Maria sie bald besuchen werde. Durch dasselbe Gesicht hatte sie auch erfahren, dass Maria dem Herrn sehr wohlgefällig sei. Allein das Geheimnis, dass sie Mutter Gottes sei, wurde ihr erst geoffenbart, als beide sich allein begrüßten. Elisabeth ging sogleich mit einigen Personen ihrer Familie hinaus, um Maria zu empfangen. Diese kam als die demütigere und jüngere ihrer Base mit dem Gruße zuvor und sagte zu ihr: „Der Herr sei mit dir, meine Base und meine Teuerste.“ Elisabeth antwortete: „Der Herr vergelte es dir, dass du gekommen bist, mir diesen Trost zu bereiten.“ Unter dieser Begrüßung traten sie in das Haus des Zacharias ein.
(Geoffenbart der ehrwürdigen Dienerin Gottes, Maria von Jesus zu Agreda)
http://kath-zdw.ch/forum/index.php?topic=1940.0



Gebet zu Mariä Heimsuchung

Unbefleckte und gebenedeite Jungfrau Maria!
Eilig suchst du die Familie der heiligen Elisabeth auf und heiligst sie durch deinen Besuch.
Besuche bitte auch die arme Wohnung meiner Seele.
Beeile dich, o Maria, denn du weißt es ja besser als ich, wie bedürftig ich bin, wie viele Übel mich bedrohen, von wie vielen bösen Gewohnheiten, von wie vielen früher begangenen Sünden
mein armes Herz geängstigt wird, und wie diese mich zum ewigen Tode führen können.
Du kannst mein Herz bereichern, o Schatzmeisterin Gottes, kannst für alle Krankheiten meiner Seele bitten.
Besuche mich häufig während meines Lebens, vor allem aber in der Stunde meines Todes,
dann wird mir dein Beistand ein ganz besonderes Anliegen sein.
Ich begebe mich ganz und gar in deine Hände, o Maria!
Ich bitte Gott, Er möchte mir, um der Verdienste meines Herrn und Heilandes Jesu Christi willen, alle jene Gnaden gewähren, die du, o gütigste Jungfrau, mir erbittest. Amen.


Litanei von der Heimsuchung Mariens

Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.

Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns.

Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser.
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser.
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme dich unser.

O Maria, die du der heiligen Elisabeth eine so große Freude gemacht hast, bitte für uns.
O Maria, die du deine Hoheit bei der Heimsuchung Elisabeth verborgen hast, bitte für uns.
O Maria, die du Ursache gewesen bist, dass Johannes schon im Mutterleib gereinigt wurde, bitte für uns.
O Maria, die du das ganze Haus der heiligen Elisabeth mit göttlichem Segen erfüllt hast, bitte für uns.
O Maria, die du der heiligen Elisabeth drei Monate lang eifrig gedient hast, bitte für uns.
O Maria, die du von der heiligen Elisabeth mit den Worten begrüßt wurdest: „Gebenedeit ist die Frucht deines Leibes“, bitte für uns.
O Maria, die du von der heiligen Elisabeth Mutter des Herrn genannt wurdest, bitte für uns.
O Maria, auf deren Gruß das Kind Johannes im Mutterleib vor Freude aufhüpfte, bitte für uns.
O Maria, die du deines Glaubens wegen seliggepriesen worden bist, bitte für uns.
O Maria, die du gesprochen hast: „Hoch preise meine Seele den Herrn“, bitte für uns.
O Maria, deren Geist froh aufjauchzte zu Gott, deinem Retter, bitte für uns.

O Maria, von aller Trägheit im Dienst Gottes, erlöse uns durch deine Fürbitte.
O Maria, von aller Nachlässigkeit in Ausübung unserer Berufspflichten, erlöse uns durch deine Fürbitte.
O Maria, von aller Verletzung gegen die Nächstenliebe, erlöse uns durch deine Fürbitte.
O Maria, von Selbstgefälligkeit und Ruhmsucht, erlöse uns durch deine Fürbitte.
O Maria, vom Geist der Hoffart, erlöse uns durch deine Fürbitte.
O Maria, durch deine demütige Heimsuchung, erlöse uns durch deine Fürbitte.
O Maria, durch deine mühsame Reise über das Gebirge, erlöse uns durch deine Fürbitte.
O Maria, durch deinen gnadenreichen Eintritt in das Haus des Hohenpriesters Zacharias, erlöse uns durch deine Fürbitte.
O Maria, durch deine freudenreiche Begrüßung und herrlichen Lobgesang, erlöse uns durch deine Fürbitte.
O Maria, durch deine, der heiligen Elisabeth erwiesenen Liebesdienste, erlöse uns durch deine Fürbitte.

Wir armen Sünder, wir bitten dich, erhöre uns.
Dass du unsere Seele geistigerweise besuchen wollest, wir bitten dich, erhöre uns.
Dass du uns eine wahre Demut und Freundlichkeit erweisen wollest, wir bitten dich, erhöre uns.
Dass du eine dienstwillige Liebe in unsere Herzen einpflanzen wollest, wir bitten dich, erhöre uns.
Dass du uns jederzeit zum Lob Gottes aufmuntern wollest, wir bitten dich, erhöre uns.
Dass du ganz besonders in der Stunde unseres Todes uns liebreich heimsuchen wollest, wir bitten dich, erhöre uns.
Gebenedeite Mutter des Herrn, wir bitten dich, erhöre uns.

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt, verschone uns, o Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt, erhöre uns, o Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt, erbarme dich, o Herr.

Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns.

Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich
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Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Lasset uns beten:
Allmächtiger, ewiger Gott, der du die allerseligste Jungfrau Maria mit unzähligen Gnaden geziert hast, zu einer Mutter deines eingeborenen Sohnes Jesu Christi erwählt und durch sie seinen großen Vorläufer schon im Mutterschoß geheiligt hast, wir bitten dich, reinige und heilige auch unsere Herzen, auf dass wir geheiligt an Geist, Seele und Leib, hier auf Erden in glücklichem Frieden leben, und dort im Himmel der ewigen Freude genießen mögen, durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.


Maria Heimsuchung
https://www.gloria.tv/photo/3MeE4iTdTyt22nWcr7cXEU4zK



01.07.2019

Fest des kostbaren Blutes




Ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichen Werten, mit Gold und Silber, losgekauft seid,
sondern durch das kostbare Blut Christi als des Lammes ohne Fehl und Makel.
(1 Petr 18-20)
Das Blut Jesu Christi wird von den Christen verehrt, weil es Jesus Christus für die Erlösung der Menschheit am Kreuz vergossen hat. Es ist das Blut, das aus dem Herzen Jesu am Kreuz geflossen ist. Darin wird die Stiftung der Kirche gesehen.
Beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern am Abend vor seiner Hinrichtung am Kreuz bestimmte Jesus Brot und Wein zu bleibenden Zeichen seiner Gegenwart in der christlichen Gemeinde, und er deutete das Brot als seinen Leib und den Wein als sein Blut: „Er nahm den Kelch, sprach das Dankgebet und reichte ihn den Jüngern mit den Worten: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“ (Mt 27,25-26 EU) Die Verwandlung (Transsubstantiation) des Weines in das Blut Christi ist seitdem das zentrale Geheimnis der Eucharistie.
Das Blut Jesu Christi ist der göttliche Lösepreis, den Gott Vaterin seiner Gerechtigkeit fordert, um dem Menschen nach dem Falle Adams das Himmelreich zu öffnen. Durch die Teilhabe an diesem Blut wird der Mensch von der Ursprungsünde (Erbsünde) befreit, um mit Gott wieder Umgang haben zu können. Die Anteilhabe am Blut Christi ist reines Geschenk, jedoch hat der so geheiligte Mensch nun ein Recht in den Himmel zu gelangen.
Das Blut Christi „ist das höchste Zeugnis des Erlösungsopfers Christi, das sich mystisch und wirklich in der heiligen Messe erneuert und das dem christlichen Leben Sinn und Richtung verleiht“.[
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Johannes
In der Darstellung des Johannesevangelikums flossen aus der Seite Christi, die von der Lanze durchstochen wurde, Wasser und Blut (Joh 19,31-37 EU) als doppeltes Zeugnis der Liebe Gottes, das das Zeugnis des Geistes bekräftigt (1 Joh 5,6-8 EU). Nun aber erweisen dieses Wasser und dieses Blut in der Kirche nach wie vor ihre belebende Macht. Das Wasser ist das Zeichen des Geistes, der die Wiedergeburt bewirkt und den Durst stillt (Joh3,5 EU; 4,13-14 EU). Das Blut wird den Menschen in der eucharistischen Feier dargereicht: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt. der hat das ewige Leben ... der bleibt in mir und ich in ihm“ (Joh 6,53-56 EU).

Paulus
Der heilige Paulus bringt den Sinn des Kreuzes Christi gern durch den Hinweis auf sein Erlöserblut zum Ausdruck. Der mit seinem eigenen Blute bedeckte Jesus spielt fortan für alle Menschen jene Rolle, die der Sühnedeckel von einst in der Sühne-Zeremonie nur angedeutet hatte (Röm 3, 25); er ist der Ort der göttlichen Gegenwart und verbürgt die Vergebung der Sünden. Denn sein Blut hat eine heilbringende (Heil) Kraft; durch es sind wir gerechtfertigt (Röm 5. 9), erlöst (Eph 1,7), zum Eigentum Gottes geworden (Apg 20,28); durch es wird die Einheit zwischen den Juden und den Heiden (Eph 2, 13), zwischen den Menschen und den himmlischen Mächten hergestellt (Kol 1.20). Die Menschen aber können mit diesem Blute des Neuen Bundes in Gemeinschaft treten. wenn sie aus dem eucharistischen Kelche trinken (I Kor 10, I6f; 11.25-28). Dabei kommt zwischen ihnen und dem Herrn eine tiefe Einheit eschatologischen Charakters zustande: Es ist eine Erinnerung an den Tod des Herrn und eine Ankündigung seiner Wiederkunft (11, 26).

Der Hebräerbrief
Im Hebräerbrief wird das Betreten des Allerheiligsten durch den Hohenpriester mit dem Sühneblut als die prophetische Vorausdarstellung (Typos) des Eingehens Christi in den Himmelmit seinem eigenen Blute betrachtet, das unsere Erlösung bewirkt (Hebr 9. 1-14). Dieses Bild verbindet sich mit dem von jenem Opfer des Bundes, das Moses auf dem Sinai dargebracht hat: Das Blut Jesu, das Blut des Neuen Bundes, ist zur Vergebung der Sünden der Menschen vergossen worden (Hebr 9, 18-28). Durch es erlangen die Sünder Zutritt zu Gott (10. 19); dieses Blut. das lauter ruft als das Abels (12. 24). bewirkt ihre Heiligung (10,29; 13, 12) und ihre Aufnahme in die Herde des guten Hirten (13, 20).

Offenbarung des Johannes
Die Apokalypse gibt nur die traditionelle Lehre wieder, wenn sie vom Blute des Lammes spricht. Dieses Blut hat uns von unseren Sünden reingewaschen (Apk 1.5; vgl. 7. 14). Hat uns für Gott losgekauft und zu einem Königreich von Priestern gemacht (5. 9). Eine Lehre. der um so größere Bedeutung zukommt, als Babylon die Stadt des Bösen, in dem Augenblick, da der Seher geschrieben hat, das Blut der Märtyrer in Strömen vergoss (18. 24). Die Märtyrer haben dank dem Blute des Lammes den Satan besiegt (12. 11), doch schreit ihr vergossenes Blut deshalb nicht weniger nach Gerechtigkeit. Gott wird es rächen. indem er jenen Menschen, die es vergossen haben, Blut zu trinken gibt (16. 3-7), bis ihr eigenes Blut vergossen und zum Siegesgepränge des Wortes wird, wenn es kommt, um Gericht zu halten (19. 13; vgl. Is 63.3).
In den Eucharistischen Wundern wird vom Eucharistischen Leib oder dem Kostbaren Blut Jesu Christi berichtet, so z.B. in Lanciano oder Walldürn.


Das Hostienwunder von Lanciano bei Chieti, Italien, 8. Jahrh.



In Lanciano bei Chieti ereignete sich das wohl bekannteste und am längsten andauernde eucharistische Wunder.
In der ehemaligen Klosterkirche des hl. Longinus in Lanciano feierte im 8. Jahrhundert eines Tages ein Basilianermönch, wie gewohnt, die hl. Messe. Nachdem er die Hostie in den hochheiligen Leib Christi und den Wein in das kostbare Blut Christi verwandelt hatte, hielt er einige Augenblicke inne. Mag sein, dass er von einem Zweifel an der wirklichen Gegenwart Jesu Christi im heiligsten Altarssakrament geplagt wurde. Im selben Augenblicke wurde er von einem außerordentlichen Wunder überrascht. Ein Teil der geweihten Hostie verwandelte sich nämlich vor seinen entsetzten Augen in blutendes Fleisch, während der übrige Teil weiterhin wie Brot aussah; der verwandelte Wein nahm gleichzeitig die Gestalt frischen Blutes an, das nach und nach zu fünf Blutkörperchen gerann, die in Form und Gestalt verschieden waren.Der erschrockene Priester suchte zuerst das unerklärliche Vorkommnis zu verheimlichen, doch eine grosse innere Erschütterung nötigte ihn, das wunderbare Ereignis den anwesenden Gläubigen mitzuteilen und alsbald wurde es stadtbekannt.
Seit zwölf Jahrhunderten schon dauert dieses grandiose Verwandlungswunder der Gestalt des Brotes in wirkliches Fleisch und der Gestalt des Weines in wirkliches Blut an und kann heute noch betrachtet und untersucht werden.


Die Heiligen über das kostbare Blut Jesu mit Aufopferungen und Verheißungen
„Nur das kostbare Blut meines göttlichen Sohnes kann die Welt noch retten. Opfere es unausgesetzt durch meine Hände dem himmlischen Vater auf.“ (Muttergottes zu Mutter Vogl, 13.8.1954)
„Nehmt beständig eure Zuflucht zu meinem kostbaren Blut! Vertraut rückhaltlos auf mein Herz. Wenige verstehen dieses Geheimnis. Versucht wenigstens ihr, es zu erfassen und zu verwerten!“ (Jesus zu Sr. Josefa - 15.10.1923)
Unter Tränen ermahnte der heilige Caspar del Bufalo, Gründer der „Missionare vom Kostbaren Blut“, seine Mitbrüder, doch immer wieder das kostbare Blut Jesu Christi dem himmlischen Vater zur Abwehr der drohenden Strafgerichte aufzuopfern. Er versicherte öfters, wenn die Sühne nicht ausreicht und die göttlichen Heimsuchungen begonnen haben, werden jene Barmherzigkeit finden, die das kostbare Blut in besonderer Weise verehren. („Die Liebe ruft.“ - Kanisius-Verlag, Konstanz)
Pius IX. erklärte im Dekret zur Einsetzung des Festes vom kostbaren Blut:
„So wie Gott jene Häuser in Ägypten, die mit dem Blut des Lammes bestrichen waren, vor seinem Zorn bewahrte, so werden noch mehr jene dem göttlichen Zorn entgehen, die mit besonderer Andacht das heilige Blut des Erlösers verehren.“
„O möchten doch alle Priester die Gläubigen über das kostbare Blut meines Sohnes belehren und diese darauf hinweisen; sein Blut allein ist im Stande, die vielen Beleidigungen zu sühnen, die in der jetzigen Zeit begangen werden.“ (Gottesmutter zu Mutter Vogl - 22. 7.1939)„Unaufhörlich soll mein kostbares Blut aufgeopfert werden, das ich mit so großer
Liebe vergossen habe. Das wird viel zu wenig ausgenützt.“
(Jesus zu Mutter Vogl - 9.7.1931)
Die heilige Magdalena von Pazzis rief in einer Vision aus:
„Jedes Mal, wenn eine Seele dieses Blut, durch das sie erkauft wurde, aufopfert, bringt sie eine Gabe von unendlichem Wert dar, den niemand ersetzen kann.“
„Mein göttlicher Sohn hat euch eine Waffe in die Hand gegeben, die nach menschlicher Berechnung nicht zu fassen ist, die große gute Meinung und die kostbaren Aufopferungen im Namen aller und für alle!“
(Maria zu Mutter Vogl - 11.10.1930)
„Könntest du sehen und wissen, was mit den kostbaren Aufopferungen und der großen Meinung im Namen aller und für alle gewirkt wird, du würdest keinen Augenblick vorübergehen lassen.“
(Jesus zu Mutter Vogl - 17.12.1930)
„Opfere das kostbare Blut unausgesetzt durch meine Hände dem himmlischen
Vater auf!“
(Die Gottesmutter zu Mutter Vogl - 13.8.1954)
Auch der heilige Pfarrer von Ars empfahl seinen Gläubigen:
„Meine Kinder, merkt euch dies gut: Jedes Mal, wenn ich eine Gnade erhalten habe, so bekam ich sie dadurch, dass ich die allerseligste Jungfrau bat, an meiner Stelle das kostbare Blut Jesu aufzuopfern.“



GEBETE

Verehrung des kostbaren Blutes

Kostbares Blut Jesu, Du bist der unendlich wertvolle Lösepreis für die sündige Menschheit. Du bist ein Trank des Heiles und ein Bad der Reinigung für unsere Seelen.
Ohne Unterlass trittst Du für die Menschen ein am Throne der höchsten Erbarmung. In tiefer Demut bete ich Dich an.
So gut ich kann, will ich das Unrecht und die Beleidigungen wieder gutmachen, die fortwährend von den Menschen Dir angetan werden, besonders von jenen, die in ihrer Vermessenheit so weit gehen, dass sie gegen Dich lästern.
Wer wollte Dich, o göttliches Blut, nicht preisen! Du bist unendlich kostbar. Wer wollte Dich, o Jesus, der Du es vergossen, nicht innig lieben! Was wäre aus mir geworden, wäre ich nicht erlöst durch Dein kostbares Blut? Wer ließ es bis zum letzten Tropfen aus Deinen Adern fließen? - Nur Deine Liebe! Ja grenzenlos ist Deine Liebe, die uns diesen Balsam des Heiles schenkte. Gib, dass alle Herzen, alle Zungen Dich loben und preisen und Dir danken jetzt und in alle Ewigkeit.
(Imprimatur: Friburgi Helv., die 19 januarii 1960)
Gelobt sei das Blut Jesu, jetzt und in Ewigkeit!
- Denke oft daran,
- dass der göttliche Erlöser sein kostbares Blut mit unendlicher Liebe für dich vergossen hat.
- dass er dich in seinem Blut erlöst, gereinigt und geheiligt hat.
- dass er immer wieder sein teures Blut im heiligen Messopfer dem himmlischen Vater zur Versöhnung darbringt.
Kostbares Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes und Welterlösers, ich verehre Dich.
Göttliches Blut, unendlich erhaben, für das Heil der Menschen vergossen, auf dem Altar gegenwärtig, ich bete Dich an und preise Dich.
Heiliges Blut Jesu, Du Schatz der Gerechten und Zuflucht der Sünder, Du Trost der Sterbenden und der Armen Seelen, ich liebe Dich.
O heiliges Blut, Strom des Lebens, Strom der Kraft, Strom der Liebe, heile mich, heilige mich, rette mich!



Befreiungsgebet zum Kostbaren Blut Christi

B e f r e i u n g s g e b e t

Herr Jesus Christus versiegle mich mit Deinem Kostbaren Blut und durch Dein Kostbares Blut.
Befreie mich von allem Bösen, versiegle mich gegen das Böse, und beschütze mich vor allem Bösen. Von ganzem Herzen bereue ich meine Sünden. Ich bitte Dich, verbanne aus mir all das, was die Ursache zu Bösem sein könnte; zerreiße auch alle Ketten, die mich immer noch fesseln und reinige mich innerlich und äußerlich
mit Deinem Kostbaren Blut.

Herr Jesus Christus
Versiegle mit Deinem Kostbaren Blut
auch meinen Geist, meine Seele, mein Herz, meinen Verstand, meinen Körper, ja mein ganzes Sein.

Versiegle mit Deinem Kostbaren Blut
auch meine Familie, jeden Einzelnen von uns. Schütze uns vor den Machenschaften des bösen Feindes, vor denen seiner Helfer und Helfershelfer und selbst vor all jenen Personen, die uns Schaden zufügen können oder Schaden zufügen wollen.

Versiegle mit Deinem Kostbaren Blut
all unsere Unternehmungen des heutigen Tages und alle Menschen, mit denen wir zu tun haben oder die uns heute begegnen werden.

Versiegle mit Deinem Kostbaren Blut
auch unsere Geschwister und ihre Familien, unsere Freunde, unsere Feinde und alle, die uns besonders nahe stehen, alle, an die wir denken, alle, über die wir reden, auch alle, denen wir unser Gebet versprochen haben, besonders jene, die vom rechten Wege abgeirrt sind.

Versiegle mit Deinem Kostbaren Blut
ganz innig unsere Kranken und Leidenden.

Versiegle mit Deinem Kostbaren Blut unser Haus
- von innen und außen, jedes Zimmer und alle Dinge, die sich darin befinden, auch alle unsere Mitbewohner und alle, die unser Haus heute betreten oder uns besuchen werden, auch unsere Nachbarn.

Versiegle mit Deinem Kostbaren Blut
unsere Beichtväter, Seelsorger und Priester, damit sie von Deinem Geist beseelt - uns den wahren Geist vermitteln, der uns die unverfälschten Werte des Lebens erkennen lässt.

Versiegle mit Deinem Kostbaren Blut

die Ordensleute und alle, die in Deinem Dienste stehen.
AMEN


Entnommen aus dem Buch Rosenkranz zum Kostbaren Blut

Der Rosenkranz vom Kostbaren Blute

Diese Andacht besteht aus sieben Geheimnissen, wobei wir je eines von den sieben hauptsächlichsten Vergiessungen des Kostbaren Blutes Jesu betrachten. Bei jedem Geheimnis werden fünf Vater unser ohne Gegrüsset seist du, Maria gebetet, mit Ausnahme des letzten Geheimnisses, bei welchem nur drei Vater unser gebetet werden, um so auf die Zahl 33 zu kommen, in Verehrung der 33 Lebensjahre Jesu.
Jedes dieser sieben Geheimnisse des Rosenkranzes vom Kostbaren Blute enthält einen Schatz von Gedanken und fordert uns auf, unsere Fehler, besonders diejenigen abzulegen, wodurch wir anderen böses Beispiel oder Ärgernis geben. Wer könnte diesen Rosenkranz beten, ohne im Innersten des Herzens gerührt und mit festen Entschlüssen zur Besserung erfüllt zu werden?
V. O Gott, merke auf meine Hilfe.
R. Herr, eile, mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater...

Erstes Geheimnis. Der Herr vergoss Blut bei der Beschneidung.



Das erste Mal vergoss unser liebenswürdigster Erlöser sein Kostbares Blut, als er am achten Tage nach seiner Geburt, um das Gesetz Moses zu erfüllen, beschnitten wurde. Betrachte, dass Jesus dies zuließ, um der göttlichen Gerechtigkeit für deine Ausgelassenheiten genugzutun, und erwecke eine aufrichtige Reue über dieselben, zugleich mit dem Versprechen, künftig mit dem Beistande seiner alles vermögenden Gnade die Reinheit des Leibes und der Seele zu bewahren.
Fünf Vater unser (ohne Ave Maria) und ein Ehre sei dem Vater...
Wir bitten Dich also, komme Deinen Dienern zu Hilfe, die Du mit Deinem Kostbaren Blute erlöst hast.

Zweites Geheimnis. Der Herr vergoss Blut beim Gebete am Ölberg.


Jesus vergoss Blut auf dem Ölberg, und zwar in solchem Übermass und solcher Menge, dass das Erdreich um Ihn her getränkt wurde, und dies in der Voraussicht der Undankbarkeit, mit der die Menschen Ihm seine Liebe vergelten würden. Bereue, dass du bis dahin den unzähligen Guttaten des Herrn, so schlecht entsprochen hast, und nimm dir vor, von den himmlischen Gnaden und guten Einsprechungen besseren Gebrauch zu machen.
Fünf Vater unser und ein Ehre sei dem Vater...
Wir bitten Dich also, komme Deinen Dienern zu Hilfe, die Du mit Deinem Kostbaren Blute erlöst hast.

Drittes Geheimnis. Der Herr vergoss Blut bei der Geisselung.



Der Herr vergoss Blut in seiner grausamen Geisselung, als es aus dem zerschlagenen und verwundeten hl. Leib stromweise hervordrang, während Er dasselbe dem Ewigen Vater aufopferte zum Ersatz für deine Ungeduld und Weichlichkeit. Und warum tötest du nicht deinen Zorn und deine Eigenliebe ab? Ach, trachte in Zukunft geduldiger zu sein im Leiden, dich selbst zu verachten und alle dir zugefügten Unbilden in Sanftmut zu ertragen.
Fünf Vater unser und ein Ehre sei dem Vater...
Wir bitten Dich also, komme Deinen Dienern zu Hilfe, die Du mit Deinem Kostbaren Blut erlöst hast.


Viertes Geheimnis. Der Herr vergoss Blut bei der Dornenkrönung.


Das Blut brach hervor aus dem allerheiligsten Haupte Jesu, als Er sich mit Dornen krönen ließ, um deine Hoffart und deine bösen Gedanken abzubüssen. Und du willst noch fortfahren, dir in deinem Hochmute zu gefallen, unreine Vorstellungen in dir zu unterhalten und in deinem Herzen etwas zu denken, wodurch Gott beleidigt wird? Ach, hab in Zukunft allzeit dein eigenes Nichts vor Augen, dein Elend, deine Gebrechlichkeit, und widerstehe tapfer allen Versuchungen des Satans.
Fünf Vater unser und ein Ehre sei dem Vater...
Wir bitten Dich also, komme Deinen Dienern zu Hilfe, die Du mit Deinem Kostbaren Blute erlöst hast.


Fünftes Geheimnis. Der Herr vergoss Blut bei der Kreuztragung.



Ach, wieviel Blut vergoss aus seinen Adern unser liebenswürdigster Jesus auf dem schmerzvollen Wege nach dem Kalvarienberge, beladen mit dem schweren Kreuze, so dass von diesem Kostbaren Blute die Gassen von Jerusalem und die Orte, durch die Er zog, bezeichnet wurden. Und dies geschah zur Genugtuung für die Ärgernisse und bösen Beispiele, wodurch seine Geschöpfe andere auf die Wege des Verderbens hinziehen würden. Ach, wer weiss, ob nicht auch du unter die Zahl dieser Unglückseligen
gehörst? Wer weiss, wie viele schon dein böses Beispiel zur Hölle geführt hat? Und doch in Zukunft zum ewigen Heile der Seelen dein möglichstes beizutragen, sie zu ermahnen, zu erbauen und ihnen durch gute, heilige Werke voranzuleuchten.

Fünf Vater unser und ein Ehre sei dem Vater...
Wir bitten Dich also, komme Deinen Dienern zu Hilfe, die Du mit Deinem Kostbaren Blute erlöst hast.


Sechstes Geheimnis. Der Herr vergoss Blut bei der Kreuzigung.



Noch reichlicher vergoss unser Erlöser sein Kostbares Blut bei seiner unmenschlichen Kreuzigung, als ihm die Adern zerrissen, die Blutgefässe zersprengt wurden und aus seinem heiligsten Leibe stromweise jener heilsame Balsam des ewigen Lebens hervorquoll, welcher für die Sünden und Laster der ganzen Welt genugtun sollte. Kann es noch jemanden geben, der in der Sünde fortfahren und so wieder das grausame Leiden des Sohnes Gottes erneuern will? Ach, beweine bitterlich deine begangenen Fehltritte; verabscheue sie zu den Füssen des Beichtvaters, bessere dich, fange von jetzt ein christliches Leben an; bedenke, dass deine Erlösung den Heiland soviel Blut gekostet hat.
Fünf Vater unser und ein Ehre sei dem Vater...
Wir bitten Dich also, komme Deinen Dienern zu Hilfe, die Du mit Deinem Kostbaren Blute erlöst hast.


Siebentes Geheimnis. Der Herr vergoss Blut und Wasser beim Lanzenstich.


Endlich vergoss Jesus Blut nach seinem Tode, als mit der Lanze seine heilige Seite geöffnet und sein liebenswürdigstes Herz durchbohrt wurde. Mit dem Blute floss auch Wasser, um uns zu zeigen, dass all sein Blut bis auf den letzten Tropfen für unser Heil vergossen sei. O unendliche Güte meines Erlösers; O mein Jesus! Wer wird Dich nicht lieben? Wer wird nicht von ganzem Herzen sich Dir hingeben, der Du so vieles für unsere Erlösung getan hast? Ach, weil ich mich nicht ausdrücken weiss, so lade ich alle Geschöpfe der Erde ein, alle Engel und Heiligen des Himmels, ich lade ein meine geliebteste Mutter Maria, um Dein Kostbares Blut zu preisen, zu loben und zu verherrlichen. Ehre sei dem Blute Jesu, jetzt und allezeit und in alle Ewigkeit! Amen.
Hier betet man drei Vater unser, ein Ehre sei dem Vater...


Gebet zur Verehrung des Kostbaren Blutes



Kostbares Blut Jesu! Du warst der treue Lösepreis für die sündige Menschheit. Du bist ein Trank des Heils, ein Bad der Reinigung für unsere Seelen. Ohne Unterlass trittst Du für die Menschen ein am Throne Gottes. In Demut bete ich Dich an. So gut ich kann, will ich das Unrecht und die Beleidigungen wiedergutmachen, die immer wieder von den Menschen Dir angetan werden, vor allem von denen, die in ihrem Übermut so weit gehen, dass sie lästern gegen Dich. Wer wollte dieses Blut nicht preisen? Es ist unendlich kostbar. Wer wollte Jesus, der es vergoss, nicht innig lieben? Was wäre aus mir geworden, wäre ich nicht erlöst worden durch dieses göttliche Blut? Wer ließ es fliessen aus den Adern meines Herrn bis zum letzten Tropfen? Gewiss die Liebe. Ja, grenzenlos ist diese Liebe, die uns diesen Balsam des Heils geschenkt. Er ist so kostbar. Er ist geflossen aus einem nie versiegenden Quell der Liebe. Gib, dass alle Herzen, alle Zungen Dich loben, Dich preisen, Dir Dank sagen jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.
(500 Tage Ablass. Pius VII. 18. Oktober 1815. S. Poen. 25. Juni 1932)

http://kath-zdw.ch/forum/index.php?topic=1939.0



29.06.2019

GEDENKTAG DES UNBEFLECKTEN HERZENS MARIENS



„Dein Herz war der Liebe
des Höchsten geweiht“

Die Verehrung des unbefleckten Herzens Mariä ist eine Ausdrucksform der katholischen Spiritualität. Dabei wird die Muttergottes unter dem Gesichtspunkt ihrer durch ihr Herz symbolisierten einzigartigen Reinheit, Heiligkeit und Vollkommenheit des innerlichen Lebens (cor quasi spirituale) verehrt. Die Grundtexte aus dem Evangelium sind (Lk 2,19 EU) bzw. (Lk 2,51 EU): „Maria bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen“.

Schon bei den Kirchenvätern gab es Elemente einer Herz-Mariä-Verehrung, so zum Beispiel in Werken von Augustinus, Johannes Chrysostomos, Ephräm dem Syrer. Auch bei Prudentius, Fabius Claudius Gordianus Fulgentius und Leo dem Großen finden sich Bezüge.
Im 13. Jahrhundert kamen Impulse zur Herz-Mariä-Verehrung von dem Spanier Ricardo de San Lorenzo († nach 1254), durch Mechthild von Hackeborn und ihr Buch geistlicher Gnaden sowie durch Gertrud von Helfta und ihr Werk Gesandter der göttlichen Liebe. Besonders bedeutsam im 14. Jahrhundert war Ernst von Pardubitz; auch Birgitta von Schweden schrieb über das Herz Mariä; im 15. Jahrhundert waren es Lorenzo Giustiniani († 1456) und Bernhardin von Siena; im 16. Jahrhundert Johannes Justus von Landsberg, Louis de Blois, Fray Luis de Granada, Petrus Canisius und Franz von Sales.
Im 17. und 18. Jahrhundert konnte sich die Herz-Mariä-Verehrung entfalten. Pierre Kardinal de Bérulle und seine École française de spiritualité begeisterten viele für diese Devotionsform. Einen besonderen Impuls erhielt sie durch Johannes Eudes, Schüler Bérulles, und sein Hauptwerk Le Cœur admirable de la très Sainte Mère de Dieu. Die Bedeutung von Eudes für die Herz-Mariä-Verehrung wurde insbesondere von den Päpsten Leo XIII. (3. Januar 1903) und Pius X. (11. April 1909) hervorgehoben. Auch Schriften der Jesuiten Giovanni Pietro Pinamonti, Jean Croiset und Joseph de Gallifet trugen zur Verbreitung bei. Im 17. Jahrhundert wurde die Herz-Mariä-Verehrung insbesondere vom Jansenismus abgelehnt und bekämpft.
Eingang in die Liturgie erhielt die Herz-Mariä-Verehrung im Jahr 1643 auch durch Johannes Eudes und die von ihm gegründete „Kongregation von Jesus und Maria“ (Eudisten) und durch ein Ideenfest, das vom Bischof von Autun im Jahr 1648 eingeführt wurde. Eine Andacht wurde im Jahr 1668 vom Kardinallegaten Louis I. de Bourbon, duc de Vendôme approbiert. Papst Pius IX. führte am 21. Juli 1855 eine Votivmesse, ein Offizium und ein eigenes Fest ein.


Im Liturgischen Kalender ist der gebotene Gedenktag auf den Tag nach dem Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu festgesetzt, der Gedenktag wird daher immer an einem Samstag begangen. Am 31. Oktober 1942 und noch einmal am 8. Dezember 1942, dem Hochfest der Unbefleckten Empfängnis weihte Papst Pius XII. die Kirche und die Menschheit dem unbefleckten Herz Mariä.
Im 20. Jahrhundert erhielt die Verehrung des unbefleckten Herzens Mariens einen Impuls durch die der späteren Nonne Maria Lucia vom Unbefleckten Herzen geschehenen Erscheinungen in Fátima. Daraus entwickelten sich die Andacht zum unbefleckten Herzen Mariens und die sogenannten Sühnesamstage.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Unbeflecktes_Herz_Mari%C3%A4


Wer es unternehmen wollte, die Verehrung der Gottesmutter Maria, unserer Mutter und unserer Schwester im Glauben, in all den Ausdrucksformen der Kunst, der Dichtung und der Musik zusammen zu binden, der würde einen riesigen Strauß von Blumen der verschiedensten Art erhalten. Auch die verschiedenen Hochfeste, Feste und Gedenktage zu Ehren von Maria im Laufe des Kirchenjahres ergeben einen wunderbaren Kranz mit den verschiedensten Motiven.
Das Fest des Unbefleckten Herzens Mariens mag uns dabei zunächst fremd anmuten. Es erinnert uns an die Verehrung des Unbefleckten Herzens Jesu, unseres Erlösers und Heilandes. Und in der Tat: das Licht, in dem das heutige Fest steht, kommt vom Fest des Herzens Jesu. Denn von Maria gilt: „von deinem lieben Sohne kommt all das Leuchten dein“. In seinem Licht erstrahlt ihr Leben. Dieses Licht bringt das Lied „Maria, dich lieben“ mit der Aussage auf den Punkt: „Dein Herz war der Liebe des Höchsten geweiht.“
Ja, die Liebe von Maria feiern wir heute im Symbol ihres Herzens, das ein Leben lang vor aller Sünde bewahrt geblieben ist.
Die Liebe zu Jesus erfüllte ihr ganzes Leben – angefangen von der Verkündigung seines Kommens in diese Welt durch den Engel Gabriel bis hin zu ihrem treuen Stehen unter seinem Kreuz auf Golgotha. Diese Liebe weitete sich unter dem Kreuz auf den Lieblingsjünger aus, den sie nun auf Jesu Wort hin als ihren Sohn annahm, und mit diesem auf alle Glaubenden, auch auf uns. So umfasst ihre Liebe nun die gesamte Familie Gottes, die Jesu Schwestern und Brüder sind.
Es ist ein Fest des innigen Glaubens, das wir am 29. Juni feiern, ein geradezu mystisches Fest. Denn das Herz eines geliebten Menschen zu verehren, der uns seine Liebe schenkt, hat mit der Tiefendimension unseres Menschseins zu tun: mit unserem Gemüt, mit den Gefühlen der Verbundenheit, der Verehrung und der tiefen Dankbarkeit. Es geht weit hinaus über die Logik des Verstandes, es hat mit der Logik des Herzens zu tun.
Die Herz-Mariä-Verehrung geht weit zurück: Schon bei den Kirchenvätern finden wir erste Spuren dazu. Dann kamen Impulse dazu aus der Spanischen Mystik des 13. Jahrhunderts, aber auch durch geistliche Frauen aus unserem Lebensraum: durch Mechthild von Hackeborn und durch Gertrud von Helfta. Ihre große Entfaltung erfuhr die Verehrung des Herzens Marias im 17. und 18. Jahrhundert. Besonders Johannes Eudes setzte sich dafür ein und mit ihm die Päpste Leo XIII. und Pius X. im 19. Jahrhundert.
Schließlich weihte Papst Pius XII. während des Zweiten Weltkrieges die Kirche und die Menschheit dem Unbefleckten Herzen Mariä. Einen neuen Auftrieb erfuhr dieses Festgeheimnis durch die Erscheinungen der Gottesmutter in Fatima. Eine eigene Andacht und die Sühnesamstage entwickelten sich daraus.
In der christlichen Kunst wird das Festgeheimnis meist mit dem Herzen Mariens dargestellt, das oft mit einem Kranz aus Rosen als Symbol ihrer jungfräulichen Reinheit umwunden ist und das mit einem oder sieben Schwertern als Symbolen ihrer Schmerzen durchbohrt sein kann.
Am 8. Dezember 2000 erneuerte Papst Johannes Paul II. die Weihe der ganzen Menschheit an das Unbefleckte Herz Mariens. Er schloss das Weihegebet mit den Worten: „Dir, Morgenröte der Erlösung, vertrauen wir unseren Weg ins neue Jahrtausend an, damit alle Menschen unter deiner Führung Christus finden, das Licht der Welt und den einzigen Erlöser …“
Empfehlen wir der Gottesmutter auch unseren Weg.

http://www.bote-von-fatima.de/gedenktag-des-unbefleckten-herzens-mariens/


Jesus Christus und das Unbefleckte Herz Mariens



Die Herz Mariä-Verehrung ist die Verehrung des Unbefleckten Herzens der Gottesmutter. Durch dieses will Jesus den Menschen das Geschenk des Friedens und des Glückes geben. Jesus wünscht die Rückkehr der sich von ihm abgewendeten Menschen, um sie in die Liebe seines göttlichen Herzens einzutauchen und ihnen Verzeihung ihrer Sünden zu schenken. Er möchte durch die Erscheinungen Mariens in Fatima die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens in der Welt begründen. Um Jesus zu lieben, wie Er es wünscht, ist es am wirksamsten, ihn durch das Unbefleckte Herz zu lieben (vgl.Ludwig Maria Grignion von Montfort, Goldenes Buch). Je mehr wir mit ihrem Herzen vereint sind, desto mehr Ströme der Liebe zum Herzen Jesu wird sie in uns ergießen.


Das Herz der seligen Jungfrau, das Herz eines Menschen des Neuen Bundes



„In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, allmächtiger Vater zu danken und das Werk Deiner Gnade gebührend zu preisen. Denn Du hast der seligen Jungfrau Maria ein kluges und verständiges Herz geschenkt, bereit, auf Dich zu hören und Deinen Weisungen in allem zu folgen; ein neues und mildes Herz, in das Du selbst das Gesetz des Neuen Bundes geschrieben hast; ein schlichtes und reines Herz, mit dem sie als Jungfrau Deinen Sohn empfing und mit dem sie Dich schauen darf in ewiger Freude; ein waches und starkes Herz, das das Schwert des Leidens furchtlos ertrug und die Auferstehung des Sohnes gläubig erwartete. Darum rühmen wir Dich mit allen Chören der Engel: und singen vereint mit ihnen das Lob Deiner Herrlichkeit: Heilig, Heilig, Heilig ...


Aus einer Predigt Pater Joseph Kentenich´s, Milwaukee am 22.8.1965
... Da müssen wir zutiefst den Ausdruck „Weihe an das Unbefleckte Herz der lieben Gottesmutter“ deuten. Was das heißt: Weihe? Sich hingeben, ganz hingeben. Wir sollen uns also bemühen um die Ganzhingabe an das Unbefleckte Herz der lieben Gottesmutter. Jedes Wort, was aus dem Munde Gottes, auch aus dem Munde der lieben Gottesmutter kommt, hat ja doch offensichtlich einen tiefen Sinn. Ganzhingabe an das Herz der lieben Gottesmutter. Es besagt ein Doppeltes: Herz ist zunächst das Symbol für die Liebe; sodann das Symbol für die ganze Persönlichkeit.
Symbol für die Liebe. Wir sollen uns also hingeben an die Liebe der Gottesmutter; aber das müssen wir gleich hervorheben: an ihre Liebe zu Gott und zu uns. Das setzt voraus, dass die Gottesmutter nicht nur einen Kopf, nicht nur einen Willen, sondern ein Herz hat. Aufs Herz, auf die Liebe kommt es an. Wir wollen uns der unermesslichen, hinreißenden Liebe der Gottesmutter hingeben. Kindliche Liebe zum Vater, mütterliche Liebe zu uns, bräutliche Liebe zum Heilande. Aber selbstlose, aus liebe leidende, aus Liebe mitleidende Liebe. Das alles ein Symbol, ein Spiegelbild der Liebe, die der Vater zu uns hat. Hingabe an die Liebe der Gottesmutter zum Vater und zu uns als Symbol für die Liebe, die der ewige Vater in unendlicher Weise uns zuwendet. Wenn ich mich ganz an die Liebe hingebe, dann heißt das: Ich glaube an die unermessliche Liebe der Gottesmutter zum Vater und zu uns, aber als Ausdruck und Sicherung der Liebe des Vaters zu uns und als vorzügliches Mittel, um die Liebe zum Vater in uns sicher zu stellen. Wenn die unendliche Liebe des Vaters, die endlos warme, glühende Liebe der Gottesmutter zu uns im Mittelpunkt unseres Lebens stehen, dann haben wir das richtige Vaterbild, das richtige Mutterbild. Und antwortet unsere Natur. Liebe, unermessliche Liebe. Wie haben die alten Römer gesagt? „Si vis amari, ama! — Wenn du geliebt werden willst, dann liebe!“ Und Gott will geliebt werden, aus unserem ganzen Herzen sollen wir ihn lieben. Und wie hat der lebendige Gott uns geliebt? Wie hat er uns seine Liebe dokumentiert? Er hat sie uns anschaulich gemacht durch die Liebe der Gottesmutter.
Weihe an ihr unbeflecktes Herz – Reformprogramm (oder Pastoralkonzept) der Gottesmutter
Dann verstehen wir: Die Weihe an das unbefleckte Herz der Gottesmutter bedeutet eine vollständige Umwandlung des Individuums und der ganzen menschlichen Gesellschaft. Darum hat der Teufel auch dieses schreckliche Interesse daran, das Bild der Gottesmutter zu zerstören, das Bild der Gottesmutter zu fälschen, wie das heute vielfach geschieht. Wir machen nicht mit! Wie häufig haben auch wir uns hier oder in den anderen Gemeinden dem Herzen der lieben Gottesmutter geschenkt! Das wiederholen wir. Die Weihe ist die feierliche Schilderhebung der Liebe des Unendlichen, der Liebe der lieben Gottesmutter zu uns; sie ist eine feierliche Schilderhebung unserer warmen, aufrichtigen, kraftvollen opferfreudigen Gegenliebe der Gottesmutter und dem ewigen Vatergott gegenüber. Spüren wir, dass das ein Programm, ein Reformprogramm ersten Ranges ist?
Aber ich bin noch nicht am Ende. Das Herz ist auch Symbol der Persönlichkeit. Der Kern der Persönlichkeit, das ist nicht der Wille, wie man vielfach meint oder sagt, das ist das Herz. Wem sollen wir uns also schenken? Einer Persönlichkeit, keiner Idee. Das ist die Tragik der heutigen katholischen Gelehrten in Deutschland: Sie lehnen die Herz-Mariä-Liebe sowie die Herz-Jesu-Liebe ab. Weshalb? Angst ist der Grund. Sie müssten sich gläubig einer Person beugen. Ideen, die man zusammengetrommelt, zu einem System zusammengeleimt hat, denen kann ich mich beugen. Aber mich einer Persönlichkeit hingeben, das ist schwer. Es ist ja die Tragik der heutigen Zeit, dass sie keine personale Liebe mehr kennt. Personale Liebe ist immer stärker am Schwinden. Und deshalb betonen wir die Weihe an die Person der lieben Gottesmutter als Ausdruck der Hingabe an die lebendige Person des dreifaltigen Gottes.
Wer das versteht, der ahnt abermals, was für ein Reformprogramm hier vor uns steht; der bittet die Gottesmutter: Entzünde doch in mir die Liebe, die Liebe zu dir, die Liebe zu dir als dem Feuerbrand der Liebe, aber auch die Liebe zu dir als einer Persönlichkeit, um auf diese Weise total der unendlichen Liebe und der Persönlichkeit des ewigen Gottes hingegeben zu sein, damit ich all das rein Ideologische, das bloße Hängen an Ideen überwinde und deswegen innerlich umgeformt werde.
Damit bin ich aber noch nicht am Ende. Das Herz Mariä ist ein ungebrochenes Herz, ungebrochen, weil ohne Erbsünde. Nun ist es verklärt dort oben im Himmel. Ein glühend warmes Herz, Feuerbrand der Liebe, wie wir uns das gar nicht vorstellen können.
Jetzt hebe ich einen anderen Ausdruck hervor, der ganz zweifellos von der lieben Gottesmutter gemeint ist: Das Herz der Gottesmutter ist ein geordnetes Herz. Ein unbeflecktes Herz ist ein geordnetes Herz. Was haben wir vor uns im Herzen der lieben Gottesmutter? Den Mikrokosmos einer endlos durchgegliederten lebendigen Ordnung, die die Gottesmutter dem Makrokosmos, der ganzen Welt wieder schenken will. Ein geordnetes Herz. Die Welt ist in Unordnung, und zwar sehr; alles ist am Zerbrechen, heillos am Zerbrechen. Das Herz der Gottesmutter ist in Ordnung, und zwar in einzigartiger Weise. Wenn ich mich dem unbefleckten Herzen der Gottesmutter schenke, dann schenke ich mich der inkarnierten Ordnung, dann schenke ich mich einem Inkarnierten Mikrokosmos der Ordnung. Und die Wirkung muss sein: Mein Herz kommt auch in Ordnung. Und die Wirkung davon muss sein: Von meinem geordneten Herzen aus kommt meine Umgebung in Ordnung. Wenn ich einer Gemeinschaft angehöre, wird meine Gemeinschaft dadurch geordnet. Wenn ich einer Gemeinschaft angehöre, auch einer katholischen Familie, wie sieht hier in der Familie die Inkarnation der friedvollen Mikrokosmen der Ordnung aus? Das müsste unsere Marienverehrung, unsere Frömmigkeit erreichen; nicht dass wir beieinander leben wie Katzen und Hunde — alles durcheinander. Bei der Gottesmutter ist die Liebe geordnet in allen Verzweigungen. Welch einen tiefen Sinn hat deshalb die Weihe an das unbefleckte Herz der lieben Gottesmutter!
Liebe Dreimal Wunderbare Mutter und Königin von Schönstatt! Mach uns zu dreimal wunderbaren Kindern einer immerwährenden göttlichen Freude und eines menschlichen Weinens, verbunden mit dem göttlichen Lächeln. Amen.

Eine persönliche Weiheformel an das Unbefleckte Herz Mariens



Voll Demut und Liebe, knie ich mich im Namen aller und für alle zu Deinen Füßen, o meine Mutter. Innig bitte ich Dich, Du mögest mich gütig unter Deinem schützenden Mantel bergen und in der Stunde der Prüfung beistehen. Siehe, ich bin bereit, hilfreiche Mutter, mich (die Familie ...) ganz Deinem Unbefleckten Herzen zu weihen. Du aber führe mich in Deiner unendlichen Güte zu Jesus, meinem göttlichen Heiland. Meine liebe Mutter, Dir schenke ich mein ganzes Herz, meinen Sinn und alle meine Kräfte, damit ich wie Du Jesus zu lieben vermag, und Ihn stets in meinen Brüdern und Schwestern liebe. Bilde mein Herz nach Deinem Herzen. Mache es demütig und schlicht, rein und klein, lauter und froh, auf dass es einer so großen Liebe fähig sei. Himmlische Mutter, stehe mir mit Deiner heiligen Hilfe bei: in der Stunde der Prüfung, im Augenblick der Versuchung und in den Wechselfällen des gegenwärtigen Lebens. Rette mich vor dem Übel des ewigen Todes und lasse mich durch Dein Herz zum wahren Leben wiedergeboren werden in jenem Reich, das Dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, der von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt und regiert, für uns bereitet hat. Amen.

http://www.kathpedia.com/index.php/Herz-Mari%C3%A4-Verehrung


Botschaften aus dem Buch der Wahrheit zum Festtag

Nr. 187, 244, 299 mit K 17, 301, 335 mit K 26, 337, 365, 426 mit K 53, 640, 1135 mit K 151, 1142 mit K 153.


Lied zum Feststag

Purest Virgin Mary
https://www.youtube.com/watch?v=82dZNXWQuPw



29.06.2019

HOCHFEST PETRUS UND PAULUS




TAGESGEBET
Herr, unser Gott,
durch die Apostel Petrus und Paulus
hast du in der Kirche den Grund des Glaubens gelegt.
Auf ihre Fürsprache hin
erhalte und vollende diesen Glauben,
der uns zum ewigen Heil führt.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.


Peter und Paul (Hl. Petrus und hl. Paulus) ist die Bezeichnung des Festes der Apostel Petrus und Paulus. Das Fest wird am 29. Juni in vielen Konfessionen begangen. In der römisch-katholischen Kirche hat es den Rang eines Hochfestes.
Das Fest geht nicht auf den Todestag der Heiligen, sondern auf die Überlieferung zurück, dass zur Zeit der Valerianischen Verfolgungen an diesem Tag in Rom die Reliquien der beiden Heiligen in die Sebastians-Katakomben an der Via Appia übertragen wurden. Die älteste Feier dieses Gedenkens ist aus dem Jahr 354 belegt.

Das Apostelfest des 29. Juni wurde Anfang des 6. Jahrhunderts von Konstantinopel übernommen. In Jerusalem und Palästina feierte man das Apostelpaar anfangs (Ende 4./Anfang 5. Jh:) am 28. Dezember jeden Jahres; der 29. Juni kommt später (vor 614?) als Nebenfest hinzu.
Am Fest Peter und Paul findet in vielen Diözesen der römisch-katholischen Kirche die Spendung des Weihesakramentes statt. In den orthodoxen Kirchen beginnt eine Woche nach dem Pfingstfest das „Apostelfasten“, das bis zum Fest hl. Petrus und hl. Paulus dauert.
Auch nach den Gottesdienstordnungen der evangelischen Kirche wird das Fest am 29. Juni gefeiert.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Peter_und_Paul
In der Liturgie der Kirche wird Peter und Paul als Hochfest begangen. Fragt sich: Warum werden diese beiden Heiligen zusammen an einem Tag gefeiert, wo doch beide weder verwandt noch verschwägert waren?
Unterschiedlicher können die zwei Heiligen, die die Kirche heute feiert, nicht sein, und dennoch werden Petrus und Paulus als die Apostelfürsten bezeichnet. Simon, genannt Petrus, war der Bruder des Apostels Andreas und stammte aus Bethsaida in Galiläa.


Petrus – der Fels mit Schwächen
Von Beruf war Petrus Fischer, er war verheiratet und wohnte mit seiner Familie in Kafarnaum. Nachdem er zu Jesus gefunden hatte, stand sein Haus wohl Jesus und seinen Jüngern offen.
Obwohl Jesus genau die Schwächen des Petrus kannte, übertrug er ihm eine wichtige Aufgabe. Im Gebiet von Caesarea Philippi, so schreibt der heutige Evangelientext, fragte Jesus seine Jünger für wen ihn die Leute halten.
"Simon Petrus antwortete: du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes. Jesus sagte zu ihm: selig bist du Simon Barjona, denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: du bist Petrus, der Fels, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben, was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein."


Von Petrus zum Papsttum

In diesem Namen, Petrus, sind die künftige Sendung des Apostels und seine Vorrangstellung ausgesprochen, auf die sich bis zum heutigen Tag das Amt des Papstes beruft.
Über das Wirken des Petrus nach Tod und Auferstehung Jesu wissen wir nur wenig. Zuerst war er in Jerusalem tätig, später missionierte er in Antiochia und Kleinasien. Zuletzt hielt er sich in Rom auf, wo er unter Kaiser Nero um das Jahr 67 nach Christus den Märtyrertod am Kreuz fand.


Paulus vom Christen – Feind …
Paulus hingegen entstammte einer streng religiösen Pharisäer-Familie im kilikischen Tarsus und hieß mit hebräischem Namen "Saulus". Als strenggläubiger Jude war er zunächst ein radikaler Christenverfolger und erlebte als solcher das Martyrium des Stephanus.


… zum Gewandelten
Sein glühender Eifer gegen die Christen verwandelte sich in eine ebenso glühende Christusliebe, nachdem er vor Damaskus in einer Vision Christus begegnet war. Auf seinen Missionsreisen wurde Paulus zum Apostel der Völker. Durch viele Briefe hielt er regen Kontakt mit dem von ihm gegründeten Gemeinden und setzte sich leidenschaftlich ein für das Evangelium.

Geringschätzung für sich selbst
Die erst späte Berufung vor den Toren von Damaskus bewog Paulus dazu, es Zeit seines Lebens abzulehnen, in einem Atemzug mit den anderen Aposteln genannt zu werden, und so schrieb er in seinem ersten Brief an die Gemeinde von Korinth:
"Danach erschien er Jakobus, dann den Aposteln allen, am letzten aber von allen, gleichsam der unzeitigen Geburt, erschien er auch mir, denn ich bin der geringste der Apostel, der ich nicht würdig bin ein Apostel genannt zu werden weil ich die Versammlung Gottes verfolgt habe."


Hochfest nicht zum Todestag

Die Verfolgung richtete sich nun auch gegen Paulus, als römischer Bürger wurde er jedoch nicht gekreuzigt sondern vor den Toren Roms enthauptet.
Das heutige Hochfest ist nicht der Todestag der beiden Apostelfürsten sondern vermutlich das Gedenken an die Übertragung ihrer Reliquien in die Katakombe in der Via Appia nahe der heutigen Kirche San Sebastiano in Rom.


Lebensdaten von Petrus: geboren in Kafarnaum, Galiläa, gestorben 64 in Rom;
Lebensdaten von Paulus: geboren in Tarsus, gestorben 67 in Rom



PREDIGT VON PAPST BENEDIKT XVI.
Petersdom
Donnerstag, 29. Juni 2006

»Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen« (Mt 16,18). Was sagt der Herr mit diesen Worten eigentlich zu Petrus? Was verheißt er ihm durch sie, und welchen Auftrag vertraut er ihm an? Und was sagt er uns – dem Bischof von Rom, der auf dem Stuhl Petri sitzt, und der Kirche von heute? Um die Bedeutung der Worte Jesu zu verstehen, ist es hilfreich, sich daran zu erinnern, dass die Evangelien uns drei verschiedene Situationen vor Augen halten: Jedes Mal überträgt der Herr dem Petrus seine zukünftige Aufgabe auf eine besondere Weise. Es geht dabei immer um dieselbe Aufgabe, aber durch die unterschiedlichen Situationen und Bilder, die gebraucht werden, wird uns deutlicher, was dem Herrn an dieser Aufgabe am Herzen lag und liegt.
Im Matthäusevangelium, aus dem wir soeben den entsprechenden Abschnitt gehört haben, legt Petrus Jesus gegenüber sein Bekenntnis ab, indem er ihn als Messias und Sohn Gottes anerkennt. Auf dieser Grundlage wird ihm seine besondere Aufgabe übertragen, wozu drei Bilder verwandt werden: das Bild des Felsens, der zum Grundstein oder zum Eckstein wird, das Bild der Schlüssel und das Bild des Bindens und Lösens. Ich habe nicht die Absicht, diese drei Bilder, die die Kirche im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erklärt hat, jetzt noch einmal auszulegen; ich möchte vielmehr die Aufmerksamkeit auf den geographischen Ort und den chronologischen Kontext dieser Worte lenken. Die Verheißung geschieht bei den Jordanquellen, am Rand des jüdischen Landes, an der Grenze zur heidnischen Welt. Der Augenblick der Verheißung kennzeichnet einen entscheidenden Wendepunkt auf dem Weg Jesu: Jetzt bricht der Herr nach Jerusalem auf und sagt den Jüngern zum ersten Mal, dass dieser Weg in die Heilige Stadt der Weg zum Kreuz ist: »Von da an begann Jesus, seinen Jüngern zu erklären, er müsse nach Jerusalem gehen und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten vieles erleiden; er werde getötet werden, aber am dritten Tag werde er auferstehen« (Mt 16,21). Beide Dinge gehören zusammen und legen den inneren Ort des Primats, ja sogar der Kirche im allgemeinen fest: Der Herr ist stets auf dem Weg zum Kreuz, zur Niedrigkeit des leidenden und getöteten Gottesknechtes, aber zugleich ist er immer auch auf dem Weg zur Welt in ihrer ganzen Weite, in der er uns als der Auferstandene vorausgeht, damit in der Welt das Licht seines Wortes und die Gegenwart seiner Liebe aufleuchte; er ist auf dem Weg, damit durch ihn, den gekreuzigten und auferstandenen Christus, Gott selbst in die Welt komme. In diesem Sinne bezeichnet sich Petrus in seinem ersten Brief als »Zeuge der Leiden Christi«, der »auch an der Herrlichkeit teilhaben soll, die sich offenbaren wird« (5,1). Für die Kirche gehören Karfreitag und Ostern stets zusammen; sie ist immer sowohl das Senfkorn als auch der Baum, in dessen Zweigen die Vögel des Himmels nisten. Die Kirche – und in ihr Christus – leidet auch heute. In ihr wird Christus immer wieder verspottet und geschlagen; immer wieder versucht man, ihn aus der Welt zu verdrängen. Immer wieder wird das kleine Boot der Kirche vom Wind der Ideologien hin- und hergeworfen, die mit ihren Wassern eindringen und es scheinbar zum Untergang verurteilen. Und dennoch ist Christus gerade in der leidenden Kirche siegreich. Trotz allem gewinnt der Glaube an ihn immer wieder an Kraft. Auch heute gebietet der Herr den Wassern und erweist sich als Herr der Elemente. Er bleibt in seinem Boot, im Schifflein der Kirche. So offenbart sich auch im Dienst des Petrus einerseits die Schwachheit dessen, was zum Menschen gehört, aber gleichzeitig auch die Kraft Gottes: Gerade in der Schwachheit der Menschen zeigt der Herr seine Kraft, beweist er, dass er selbst es ist, der mittels schwacher Menschen seine Kirche aufbaut.
Wenden wir uns jetzt dem Lukasevangelium zu, das uns berichtet, dass der Herr während des Letzten Abendmahls Petrus noch einmal eine besondere Aufgabe überträgt (vgl. Lk 22,31–33). Diesmal finden sich die Worte, die Jesus an Simon richtet, gleich nach der Einsetzung der heiligen Eucharistie. Der Herr hat sich unter den Gestalten von Brot und Wein soeben den Seinen geschenkt. In der Einsetzung der Eucharistie können wir den eigentlichen Gründungsakt der Kirche erblicken. Durch die Eucharistie schenkt der Herr den Seinen nicht nur sich selbst, sondern auch die Wirklichkeit einer neuen Gemeinschaft untereinander, die durch die Zeiten hindurch andauert »bis Er kommt« (vgl. 1 Kor 11,26). Durch die Eucharistie werden die Jünger zu seinem lebendigen Haus, das durch die Geschichte hindurch wächst als der neue und lebendige Tempel Gottes in dieser Welt. Und so spricht Jesus sofort nach der Einsetzung des Sakraments davon, was das Jünger-Sein, das »Amt«, in der neuen Gemeinschaft bedeutet: Er sagt, dass es eine Verpflichtung zum Dienst ist, so wie er selbst unter ihnen ist wie der, der bedient. Und dann wendet er sich an Petrus. Er sagt, dass der Satan verlangt hat, die Jünger wie Weizen sieben zu dürfen. Das ruft uns den Abschnitt aus dem Buch Hiob ins Gedächtnis, in dem der Satan von Gott die Erlaubnis fordert, Hiob Schaden zuzufügen. Der Teufel – der Verleumder Gottes und der Menschen – will dadurch beweisen, dass es keine wahre Frömmigkeit gibt, sondern dass im Menschen alles immer und ausschließlich auf den Nutzen ausgerichtet ist. Im Falle des Hiob gesteht Gott dem Satan die verlangte Freiheit zu, um gerade so sein Geschöpf, den Menschen, und sich selbst verteidigen zu können. Und so geschieht es auch mit den Jüngern Jesu – Gott gibt zu allen Zeiten dem Satan eine gewisse Freiheit. Uns erscheint es oft, als ließe Gott dem Satan zu viel Freiheit, als gäbe er ihm die Befugnis, uns in einer Weise zu erschüttern, die zu schrecklich ist, und dies scheint unsere Kräfte zu übersteigen und uns zu sehr zu belasten. Immer wieder werden wir zu Gott schreien: O weh, sieh das Elend deiner Jünger an, ach, beschütze uns! Jesus fährt in der Tat fort: »Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht erlischt« (Lk 22,32). Das Gebet Jesu ist die Grenze, die der Macht des Bösen gesetzt wird. Das Beten Jesu ist der Schutz der Kirche. Wir können Zuflucht finden unter diesem Schutz, uns an ihm festhalten und uns seiner sicher sein. Aber Jesus betet – wie das Evangelium uns sagt – auf besondere Weise für Petrus: »… dass dein Glaube nicht erlischt«. Dieses Gebet Jesu ist gleichzeitig Verheißung und Aufgabe. Das Gebet Jesu beschützt den Glauben des Petrus, jenen Glauben, den er in Cäsarea Philippi bekannt hat: »Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!« (Mt 16,16). Diesen Glauben niemals verstummen zu lassen, ihn immer wieder neu zu stärken, gerade auch angesichts des Kreuzes und aller Widersprüchlichkeiten der Welt: Das also ist die Aufgabe des Petrus. Eben darum betet der Herr nicht nur für den persönlichen Glauben des Petrus, sondern für seinen Glauben als Dienst an den anderen Menschen. Und genau das will er sagen mit den Worten: »Und wenn du dich wieder bekehrt hast, dann stärke deine Brüder« (Lk 22,32).
»Wenn du dich wieder bekehrt hast« – dieses Wort ist gleichzeitig Prophezeiung und Verheißung. Es prophezeit die Schwachheit des Simon, der gegenüber einer Magd und einem Knecht leugnen wird, Jesus zu kennen. Durch sein Fallen muss Petrus – und mit ihm jeder seiner Nachfolger – lernen, dass die eigenen Kräfte nicht ausreichen, um die Kirche des Herrn aufzubauen und zu leiten. Niemandem gelingt das nur aus sich heraus. Wie fähig und tüchtig Petrus auch erscheinen mag – er versagt bereits im ersten Augenblick der Prüfung. »Wenn du dich wieder bekehrt hast« – der Herr, der ihm den Fall voraussagt, verspricht ihm auch die Bekehrung: »Da wandte sich der Herr um und blickte Petrus an« (Lk 22,61). Der Blick Jesu bewirkt die Umwandlung und wird für Petrus zur Rettung: »Er ging hinaus und weinte bitterlich« (22,62). Wir wollen immer wieder diesen rettenden Blick Jesu erflehen: für all diejenigen, die in der Kirche Verantwortung tragen, für all diejenigen, die unter den Wirrnissen dieser Zeit leiden, für die Großen und für die Kleinen: Herr, sieh uns immer wieder an und hebe uns auf diese Weise, jedes Mal wenn wir gefallen sind, wieder auf, und nimm uns in deine guten Hände.

Der Herr vertraut Petrus die Aufgabe für die Brüder an, indem er sein Gebet zusagt. Der Auftrag des Petrus ist im Gebet Jesu verankert. Dies gibt ihm die Sicherheit, ihn durch alles menschliche Elend hindurch beharrlich zu erfüllen. Und der Herr vertraut ihm diesen Auftrag beim Abendmahl an, in Verbindung mit dem Geschenk der heiligen Eucharistie. Die Kirche, gegründet bei der Einsetzung der Eucharistie, ist in ihrem innersten Wesen eucharistische Gemeinschaft und ist so Gemeinschaft im Leib des Herrn. Aufgabe des Petrus ist es, dieser universalen Gemeinschaft vorzustehen, sie in der Welt stets als Einheit gegenwärtig zu machen, auch als sichtbare, Leib gewordene Einheit. Er muss, zusammen mit der ganzen Kirche von Rom den Vorsitz in der Liebe führen, wie der hl. Ignatius von Antiochien sagt: den Vorsitz führen in der Gemeinschaft jener Liebe, die von Christus kommt und die immer wieder die Grenzen das Privaten überschreitet, um die Liebe Christi bis an die Enden der Erde zu bringen.
Der dritte Hinweis auf den Primat findet sich im Johannesevangelium (21,15-19). Der Herr ist auferstanden, und als der Auferstandene vertraut er Petrus seine Herde an. Auch hier durchdringen das Kreuz und die Auferstehung einander. Jesus sagt Petrus voraus, dass sein Weg zum Kreuz führen wird. In dieser Basilika, die über dem Grab des Petrus erbaut wurde – einem Armengrab – sehen wir, dass der Herr genau so, durch das Kreuz, immer siegt. Seine Macht ist keine Macht nach weltlichen Maßstäben. Es ist die Macht des Guten – der Wahrheit und der Liebe, die stärker ist als der Tod. Ja, seine Verheißung ist wahr: Die Mächte des Todes, die Mächte der Unterwelt werden die Kirche nicht überwältigen, die er auf Petrus erbaut hat (vgl. Mt. 16,18) und die er auf dieselbe Weise auch weiterhin persönlich aufbaut.

https://w2.vatican.va/content/benedict-xvi/de/homilies/2006/
documents/hf_ben-xvi_hom_20060629_sts-peter-paul.html



28.06.2019

FEST DES HEILIGSTEN HERZENS JESU



Der Monat Juni ist dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht. Der jeweils erste Freitag des Monats ist der Herz-Jesu-Freitag. Am zweiten Freitag nach Fronleichnam bzw. am dritten Freitag nach Pfingsten (zwischen dem 29. Mai und 2. Juli) feiert die römisch-katholische Kirche das Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu.
Dieses Hochfest hat seinen biblischen Hintergrund im Johannesevangelium, wenn es sagt, dass die Seite Jesu am Kreuz mit einem Lanzenstich durchbohrt wurde (Joh 19,34 EU)
Bereits die Kirchenväter sahen in der geöffneten Seite des Gekreuzigten die geöffnete Pforte des Heils, aus der der Kirche alle Ströme der Gnade zufliessen: die Sakramente, besonders das Blut Christi der Eucharistie und das Wasser der Taufe. Ebenso betrachteten sie gern Johannes den Evangelisten, den „Lieblingsjünger”, der „an der Brust Jesu ruhte” (Joh 13,23 EU) und dem die Geheimnisse dieses Herzens offenbar wurden. Es ist das Herz des Mystischen Leibes Christi.
Impulse zur Herz-Jesu-Verehrung kamen aus der deutschen Mystik des Spätmittelalters, z.B. von Mechthild von Magdeburg (1207-1282), Gertrud von Helfta (1256-1302) und Heinrich Seuse (1295-1366) und insbesondere von der französischen Nonne Margareta Maria Alacoque.
Am 19. Juni 1675, in der Fronleichnamsoktav, erschien Jesus Christus der heiligen Margareta Maria Alacoque in Paray-le-Monial, als sie vor dem Tabernakel kniete. Er zeigte ihr sein Herz und sagte:
„Sieh hier das Herz, das die Menschen so sehr liebt, dass es nichts gespart hat, um sich zu opfern, und zu erschöpfen in Liebesbeweisen; und als Dank empfange ich von den meisten Menschen nur Kälte, Unehrerbietigkeit, Verachtung und Sakrilegien in diesem Sakrament der Liebe. Was mich aber am meisten schmerzt, ist, dass Herzen, die Mir besonders geweiht sind, Mir auf diese Weise begegnen. Darum verlange Ich von dir, dass der erste Freitag nach der Fronleichnamsoktav ein besonderer Festtag zur Verehrung Meines Herzens werde; dass man an dem Tage sich dem heiligen Tische nahe, und einen Ehrenersatz leiste, zur Sühnung all der Beleidigungen, welche Meinem Herzen, seit es auf den Altären weilt, zugefügt wurden, und ich verspreche Dir, dass mein Herz diejenigen im reichsten Maße den Einfluss seiner Liebe fühlen lassen wird, die es verehren, und die sorgen, dass es auch von andern verehrt werde.”
Die Visionen der Margareta Maria Alacoque trugen ihr auf, sich für ein Herz-Jesu-Fest und für die Pflege der Herz-Jesu-Freitag einzusetzen. Knapp 100 Jahre später gestattete Papst Clemens XIII. ein solches Fest und Papst Pius IX. führte dieses Fest für die ganze Kirche verbindlich am 18. Mai 1856 auf Bitten der französischen Bischöfe ein.

https://www.radiogloria.ch/2018/06/05/8-juni-fest-des-heiligsten-herzen-jesu/



Herz - Jesu - Fest



„Du hast auf Erden Angst und leidest Schmerz. Weißt du, wovor du bangst? Es ist dein Herz. Dein Herz erweckt dir solche Not und freilich auch der Tod und sein Gebot.“, so heißt es in einem Gedicht unserer Tage.
Angst, Schmerz und Tod - das waren stets die treuen Begleiter auf dem Lebenswege der Menschheit.
Angst, Schmerz und Tod sind aber in unseren Tagen zu hohen Bergen angewachsen, unter denen wir drohen begraben zu werden, insbesondere unsere Jugend, auf dem Weg „zu tausend Wüsten, stumm und kalt“. Die unterzugehen droht in der Namenlosigkeit der Großstädte. Die ertrinken muss in einem Meer der Massengesellschaft. Die sich wirklich so vergessen fühlen muss wie „verlorene Hunde“, wie es der Titel eines Filmes besagt.
Ja, welch eine Flut von Reizen umspült sie und verspricht alle Sehnsüchte zu erfüllen, um doch nur bittere Enttäuschung zu bereiten, denn das Herz bleibt leer: Es weiß sich von niemand angenommen. Es sucht vergeblich Geborgenheit. Es weiß nicht, warum es lebt und wofür es lebt!
Christa Meves, eine bedeutende Psychologin unserer Zeit, spricht von einer modernen Krankheit, der „neurotischen Verwahrlosung des Menschen“, und der Ursprung dieser Erkrankung ist die fehlende Liebe.
„Angst, Schmerz und Tod“ schrecken auch uns, die wir wissen, warum wir leben, wofür wir leben. Denn des Lebens Last ist groß und des Lebens Bürde ist nicht leicht und wir haben längst erfahren müssen: „Des Lebens ungetrübte Freude ward keinem Sterblichen zuteil!“ Darum gehen wir unserer Arbeit nach. Denn „wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!“ Darum gründen wir unsere Familien. Denn erst die Kinder geben unserem Leben eine Zukunft. Darum kämpfen wir jeden Tag neu an gegen Angst und Schmerz und Tod, denn all das will angenommen, ertragen und bewältigt werden.
Aber was auch immer diese Welt uns zu bieten vermag, es kann nicht ausreichen, die Sehnsucht des Herzens ganz zu stillen. Denn des Herzens Abgrund kann nur Gott füllen!
Goethe lässt seinen Faust in solch einer bohrenden Fragestunde sagen: „Man sehnt sich nach des Lebens Bächen, ach, nach des Lebens Quellen hin!“
Und dieses Lebens Bach und dieses Lebens Quelle hält diese fluchbeladene Erde für uns nicht bereit. Nein, da gilt es die Augen zu erheben zum Vater der Lichter, von dem alles Gute kommt. Und dieser Vater, hat uns ein solch liebend Herz erzeigt, dass er seinen einzig geliebten Sohn hingab, damit er uns aus „Angst, Schmerz und Tod“ errette zu Zuversicht, Freude und Leben.
Das größte Geheimnis Gottes ist seine Liebe! Eine Liebe, die in einmaliger Weise erzeigt ward dem auserwählten Volke Israel, das dieser Liebe immer wieder davonlief. Eine Liebe, die sichtbar wurde in dem Gottmenschen Jesus Christus. Eine Liebe, die zum Stein des Anstoßes wurde, den Toren zum Widerspruch, den Frommen aber zur einzigen Zuversicht in ihrer Not.
Im ersten Johannesbrief lesen wir: „Liebe Brüder, wir wollen einander lieben, denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.“
Die „Weisen und Klugen“ dieser Erde sind Gefangene ihrer Stellung und ihres Reichtums, so dass ihr Blick nicht über die Grenzen dieser Erde hinausreicht. Sie kennen nicht die Liebe, die Eröffnung des Herzens der Not des anderen. Darum wendet sich Gott den Armen und Hungernden zu, deren Blick nicht behindert wird, zum Himmel zu schauen. Ihnen gilt das Wort des Herrn, das wir soeben im Evangelium hörten: „Ich preise dich Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber geoffenbart hast.“ „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten tragt! Ich werde euch Ruhe verschaffen.“ „Nehmt mein Joch auf und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.“
Nur daran werden wir als Bruder und Schwester Christi sichtbar, wenn wir den Mitmenschen in unser Leben hineinnehmen. Wenn wir ihn aber ablehnen, dann weisen wir Gottes Liebe ab.
Lasset uns beten:
"Herr, in dessen Herz die heiße Glut der Liebe Gottes brennt: entzünde, hüte und verströme auch in unseren Herzen jenes Licht und jenes Feuer, das du auf diese Erde zu werfen kamst, dass wir deine Liebe erkennen, erfahren und ihr vertrauen können, wie du geliebt sein möchtest und deine Kinder, wie du sie lieben würdest! Amen.“
(Ordenspriester - England)



24.06.2019

Hochfest der Geburt Johannes des Täufers



Johannes der Täufer ist der „Vorläufer Christi“, „die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn“ (Johannes 1,23).

Der Heiligen wird an ihrem jeweiligen Todestag gedacht. Der Tag der Geburt wird nur bei Jesus selbst, Seiner Mutter Maria und bei Johannes dem Täufer gefeiert. Der Geburtstag des Täufers wird zudem als Hochfest begangen.

Johannes der Täufer ist der Sohn des Zacharias, der Priester der Abteilung Abias (oder Abija) (1. Chr 24,10). Seine Mutter ist Elisabeth, eine Nachfahrin Aarons. Johannes wurde geboren, als beide schon alt waren.
Das Empfangen des Kindes wurde durch den Engel Gabriel vorhergesagt. Dieser hatte angekündigt, dass Johannes ein Nasiräer sein würde und dass er mit dem Heiligen Geist erfüllt sein würde.
Sein Auftrag wurde ebenfalls vorausgesagt: Er würde in dem Geist und der Kraft Elias der Vorläufer Christi sein und die Menschen zur Buße aufrufen, in Übereinstimmung mit der Prophezeiung in Jesaja 40,3. Über seine Kindheit wird lediglich berichtet, dass „das Kindlein aber wuchs und erstarkte im Geist, und [...] in den Wüsteneien (war) bis zum Tage seines Auftretens vor Israel." (Lk 1,80).

Zu Beginn seines Dienstes wird er in Matthäus 3,1-6 beschrieben: „Er aber, Johannes, hatte seine Kleidung von Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Nahrung aber war Heuschrecken und wilder Honig."

Er predigte in der Wüste, die Menschen zur Buße aufrufend, denn das Reich der Himmel war nahe gekommen. Die Menschen gingen zu ihm hinaus und wurden im Jordan von ihm getauft, wobei sie ihre Sünden bekannten. Ein göttlicher Überrest, der sich moralisch von dem Volk trennte, wurde so im Geist für den Herrn vorbereitet. Mit diesen Treuen, die in Psalm 16,3 „die Herrlichen auf der Erde" genannt werden, identifizierte sich der Herr.

Zu den Pharisäern und Sadduzäern sprach er besonders ernst. Er bezeichnete sie als „Otternbrut" (Mt 3,7). Im Lukas-Evangelium nannte er die Volksmenge so, als er sie auf den kommenden Zorn hinwies, dem es zu entfliehen galt. Hierzu war es notwendig, dass sie der Buße würdige Früchte brachten. „Schon ist aber auch die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt..." (Lk 3,8ff). Es würde jemand mit der Worfschaufel in seiner Hand kommen, der den Weizen von der Spreu trennen würde.

Als die religiösen Gewalten Jerusalems zu Johannes sandten, um zu erfahren, wer er war, erklärt er ihnen, dass er weder Christus selbst, noch Elia noch einer der Propheten sei (5. Mo 18,15.18). Er war „die Stimme eines Rufenden in der Wüste, macht gerade den Weg des Herrn wie Jesaja, der Prophet, gesagt hat." (Joh 1,19-23). Als der Herr von Johannes sprach, sagte er: „Elia ist gekommen" (Mk 9,13). Dies scheint mit Johannes 1,21 nicht zu harmonieren. Matthäus 11,14aber erklärt es: „Und wenn ihr es annehmen wollt, er ist Elia, der kommen soll." Er sollte in der Kraft und in dem Geist Elias kommen, wie durch Gabriel vorhergesagt - und er war Elia in Bezug auf diejenigen, die ihn annahmen und später dem Herrn nachfolgten, wie Andreas und ein anderer in Johannes 1,40.

Bis jetzt haben wir den amtlichen Platz des Johannes als Vorläufer Christi betrachtet, aber in dem Evangelium des Johannes gibt der Täufer dem Lamm Gottes Zeugnis. Er fügt an: „Ich kannte ihn nicht," aber ihm war durch Gott gesagt worden, dass der, auf welchen er den Geist herniederfahren und auf ihm bleiben sah, es ist, der mit Heiligem Geist tauft. Weiter sagt er: „Ich habe gesehen und habe bezeugt, dass dieser der Sohn Gottes ist."
Er hat den Herrn Jesus wohl als Mensch gekannt. Aber das Erkennen des Sohnes Gottes wurde ihm durch ein göttliches Zeugnis gegeben. Johannes rief über den Herrn Jesus aus: „Das Lamm Gottes, welches die Sünde der Welt wegnimmt „. In Begleitung von zwei seiner Jünger sagte er: „Siehe, das Lamm Gottes". Der Herr Jesus war der Gegenstand ihrer Herzen geworden und sie folgten ihm nach.

Als Johannes danach gesagt wurde, dass der Herr Jesus taufte und alle Menschen zu Ihm gingen, gab er eine bemerkenswerte Antwort: „Der die Braut hat, ist der Bräutigam; der Freund des Bräutigams aber, der dasteht und ihn hört, ist hocherfreut über die Stimme des Bräutigams; diese meine Freude nun ist erfüllt. Er muss wachsen, ich aber abnehmen." Johannes war der Freund des Bräutigams. Der Herr sagte, dass unter den von Frauen Geborenen kein größerer Prophet war als Johannes, aber der Kleinste im Reich der Himmel war größer als er, weil letzterer zu einer neuen Haushaltung gehörte, Johannes war noch verbunden mit dem Gesetz und den Propheten der alten Haushaltung (Mt 11,11-13).

Während Johannes im Gefängnis war, schien sein Glaube oder sein Ausharren nachzulassen. Er schickte zwei seiner Jünger mit der Frage zu dem Herrn: „Bist du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen warten?" Er hatte offenbar nicht die bevorstehende Erniedrigung und Ablehnung des Herrn vor Augen und erwartete, aus dem Gefängnis durch die Macht, die der Herr in Gnade bereits ausgeübt hatte, befreit zu werden. Der Herr tat viele Wunder, während die Jünger des Johannes bei ihm waren. Er sagte ihnen, dass sie das, was sie gesehen und gehört hatten, ihm mitteilen sollten und fügt hinzu: „Glückselig ist, wer irgend sich nicht an mir ärgern wird." (Lk 7,19-23).
Der Grund für die Gefangennahme des Johannes war offensichtlich seine Ehrlichkeit, mit der er die Sünden des Herodes Antipas tadelte. Dies führte zu seinem Tod durch Salome und ihrer schuldigen Mutter. Der Auftrag des Johannes war vollbracht, er war treu bis in den Tod (Mk 6,14-29).


Benedictus

Vor dem Morgengebet sprechen Ordensschwestern und –brüder, aber auch Christen, die täglich ihre Tagesgebete verrichten, die folgenden Worte:
"Herr, öffne meine Lippen, damit mein Mund dein Lob verkünde. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen."
Fester Bestandteil des Morgengebetes ist das "Benedictus". Es ist der prophetische Lobpreis des Zacharias am Fest der Beschneidung seines Sohnes Johannes (Täufer). Der nach der Begegnung mit dem Engel des Herrn stumm gewordene Zacharias erhielt seine Stimme wieder, nachdem er den Namen seines Sohnes auf eine Tafel geschrieben hatte.
Benedictus
"Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen; er hat uns einen starken Retter erweckt im Hause seines Knechtes David. So hat er verheißen von alters her durch den Mund seiner heiligen Propheten. Er hat uns errettet vor unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen. Er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet und an seinen heiligen Bund gedacht, an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat. Er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinem Angesicht all unsre Tage. Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; denn du wirst dem Herrn vorangehen und ihm den Weg bereiten. Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken in der Vergebung der Sünden. Durch die barmherzige Liebe unsres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen"


20.06.2019

Fronleichnam



Das Fronleichnamsfest (lateinisch Sollemnitas Sanctissimi Corporis et Sanguinis Christi „Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi“) ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie, in den Zeichen von Brot und Wein, gefeiert wird.
Die Bezeichnung Fronleichnam leitet sich von mittelhochdeutsch vrône lîcham für ‚des Herren Leib‘ ab, von vrôn ‚was den Herrn betrifft‘ (siehe auch Fron) und lîcham (‚der Leib‘). In der Liturgie heißt das Fest Hochfest des Leibes und Blutes Christi, regional wird es auch Prangertag oder Blutstag genannt. In das Englische und in andere Sprachen ist die lateinische Bezeichnung des Hochfestes Corpus Christi eingegangen.

Liturgie
Der Donnerstag als Festtermin für Fronleichnam steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus selbst beimletzten Abendmahl. Wegen des stillen Charakters der Karwoche erlaubt der Gründonnerstag keine prunkvolle Entfaltung der Festlichkeit. Aus diesem Grund wurde das Fest Fronleichnam bei seiner Einführung auf den ersten Donnerstag nach der Oktav des Pfingstfestes gelegt. In Ländern, in denen Fronleichnam kein gesetzlicher Feiertag ist, kann das Hochfest auch am darauffolgenden Sonntag gefeiert werden.[2]
An die heilige Messe schließt sich in der Regel die Prozessionan, regional auch „Gottestracht“ (von mhd. trahte, Substantiv zu „tragen“)[3] genannt, bei der die Gläubigen die vom Priester oder Diakon getragene Monstranz mit dem Allerheiligsten (einer konsekrierten Hostie) in einem Festzug unter Gebet und Gesang durch die Straßen begleiten („theophore„ Prozession). Die Monstranz wird dabei von einem „Himmel“ genannten Stoffbaldachin beschirmt. Mit einer Statio an bis zu vier Außenaltären werden Elemente eines Flurumgangs aufgenommen; bei jeder Statio wird ein Abschnitt aus dem Evangelium vorgetragen, es werden Fürbitten gesprochen und der sakramentale Segen in alle Himmelsrichtungen und über die Stadt erteilt. Die Prozession schließt meist in der Pfarrkirche mit dem Tantum ergo und dem Te Deum. Der wichtigste Teil des Fronleichnamsfestes ist die heilige Messe, deren liturgische Texte sich auf das Geheimnis der Eucharistie beziehen. Vielerorts wird dieser Gottesdienst im Freien, etwa auf öffentlichen Plätzen gefeiert.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fronleichnam


Das Fest der Heiligen Eucharistie — FRONLEICHNAM

750 Jahr-Feier des Fronleichnamsfestes (1264 – 2014)

Eine bescheidene Klosterfrau, die hl. Juliana von Lüttich, ward vom Herrn erkoren, Wegbereiterin des Fronleichnamsfestes zu sein. Nach strenger Tagesarbeit durchwachte sie ganze Nächte vor dem Tabernakel. Da wurde ihr in einer Vision der Mond im vollen Glanz gezeigt, nur ein dunkler Riss entstellte die leuchtende Scheibe. Da sie nicht verstand, diese Vision zu deuten, fragte sie den Herrn verwundert, was dies zu bedeuten habe.
Die Erklärung lautete, es fehle im leuchtenden Kreis des Kirchenjahres ein Fest zu Ehren des hochheiligsten Altarsakramentes. Sie müsse dies die kirchliche Obrigkeit wissen lassen. In einem späteren Gesichte durfte Sr. Juliana schauen, welcher Art das neue Fest sein sollte. Sie sah die Straßen einer Stadt mit Blumen bestreut und die Häuser froh mit Lichtern, bunten Fahnen und Girlanden geziert. Durch all die freudvolle Pracht aber trug ein Priester, in goldstrahlendem Gefäß, die hl. Hostie. Unzählige Scharen begleiteten den eucharistischen Heiland hinaus vor die Stadt, durch Wiesen und Ährenfelder. Und die sprossende Natur sang samt dem säuselnden Winde und den bewegten Menschenherzen dem in Brotgestalt verborgenen Gott Ruhm und Preis und Lob und Dank.
Sr. Juliana suchte dem Wunsche des Herrn Erfüllung zu verschaffen. Doch ihre Offenbarungen ernteten zuerst nur Spott und Hohn und brachten ihr arge Verfolgung. Sie durfte zwar noch erleben, dass Lüttich schon im Jahre 1246 eine Art Fronleichnamsfest feierte. Doch sie starb 1258, ehe die Weltkirche den diesbezüglichen Wunsch des Herrn verwirklichte.
Ein belgischer Domherr aber, der die Augustinerin als junger Priester in Lüttich kennengelernt hatte, vergaß deren prophetische Worte nicht. Als er, als Urban IV., Petri Thron bestieg, bemühte er sich, dass fehlende Fest dem leuchtenden Kreis des Kirchenjahres einzufügen. In diesem heiligen Vorhaben bestärkte ihn ein großes eucharistisches Wunder jener Zeit.
Das blutige Korporale von Bolsena-Orvieto

Im Jahre 1263 pilgerte ein deutscher Priester von Prag nach Rom. Auf der Durchreise durch Bolsena feierte er in der Kirche der hl. Christina die hl. Messe. Er war ein frommer Priester. Doch wurde er oft, zu seinem Leidwesen, von Zweifeln und Skrupeln geplagt betreff der Macht der Wandlungsworte und die wirkliche Gegenwart Christi mit Gottheit und Menschheit, mit Leib und Seele, mit Fleisch und Blut in den Gestalten von Brot und Wein im allerheiligsten Altarssakrament. Gerade deshalb hatte er die mühsame Pilgerfahrt nach Rom unternommen, um am Grabe der Apostelfürsten Petrus und Paulus Befreiung von seinen lästigen Zweifeln zu erbitten.
Als nun Petrus von Prag in Bolsena nach der hl. Wandlung, wie gewohnt, zögernd und zweifelnd die hl. Hostie über dem Kelch entzweibrach, floss plötzlich Blut, wirkliches Blut, daraus hervor. Zu seinem unsäglichen Schrecken sah der Priester, wie sich der obere Teil der Hostie in ein blutendes Stücklein Fleisch verwandelte, während der Teil, den er in den Fingern hielt, dass gewöhnliche Aussehen einer Hostie bewahrte. Das hochheilige Blut rann nieder auf das Korporale und bildete dort 25 Flecken, aus welchen ihm 25-mal das dornengekrönte Haupt Christi entgegenstrahlte.
Unfähig vor lauter Aufregung, die hl. Messe fertig zu lesen, wickelte der Geistliche rasch die blutende Hostie in das Korporale ein und raffte alles samt dem Kelche zusammen. Ohne Aufsehen zu erregen, versuchte er, die Sakristei zu erreichen. Doch auf dem Wege dorthin fielen einige Tropfen des heiligen Blutes trotz aller Sorgfalt auf den Steinboden der Kirche nieder und bildeten auch dort das dornengekrönte Haupt Christi. Rasch versteckte der aufgeregte Geistliche das blutige Korporale samt dem Kelch in einem Kasten der Sakristei und eilte davon.
Als er sich einigermaßen beruhigt hatte, beschloss er, sogleich den Hl. Vater, Papst Urban IV., aufzusuchen, der sich gerade im nahen Orvieto aufhielt, ihm aufrichtig alles zu berichten und seine Absolution zu erbitten.
Urban IV. hörte tief bewegt den Bericht des deutschen Priesters an und sandte sogleich den Bischof von Orvieto zur Untersuchung nach Bolsena mit dem Befehl, ihm die fleischgewordene hl. Hostie, sowie das mit dem wunderbaren Blute des Erlösers benetzte Korporale zu überbringen. Als der Bischof nach Orvieto zurückkehrte, zog ihm Papst Urban IV. persönlich mit großem Gefolge und viel Volk entgegen und nahm Hostie und Korporale kniend in Empfang. Feierlich zeigte er dieselben dem Volke und segnete es damit. Ein herrliches Gemälde von Raffael, dass sich im Vatikan befindet, erinnert an jene Begebenheit.
Das wohlbefestigte Orvieto wurde zum Aufbewahrungsort der kostbaren Reliquie auserkoren. Die Stadt machte sich dieser Auszeichnung würdig, indem sie, zur steten Aufbewahrung des blutigen Korporale, eine prächtige Kathedrale errichten ließ, deren kunstreiche Hauptfassade weltberühmt ist.
Heute noch, nach siebenhundertfünfzig Jahren, ist das Korporale erhalten und kann untersucht werden. Außerdem bezeugen einwandfreie historische Dokumente das eucharistische Wunder.
Im darauffolgenden Jahre 1264 bereicherte Papst Urban IV. den Kreis des Kirchenjahres mit dem hochheiligen Fronleichnamsfest, dem freudigen Ehrentag des allerheiligsten Altarssakramentes.
Der hl. Thomas von Aquin schrieb im Auftrag des Papstes den jubelnden Festtext mit der liebeglühenden Sequenz Lauda Sion, Salvatorem ...
(Von der Seite der Piusbruderschaft)


Botschaften aus dem Buch der Wahrheit

Ich bin in der Eucharistie gegenwärtig, trotz der Missdeutung Meines Versprechens,
Donnerstag, 14. April 2011
Botschaft Nr. 63 aus dem Buch der Wahrheit
Meine geliebte Tochter, mache dir keine Sorgen, du vervollkommnest dich in der Weise, wie du Zeit bereitstellst im Gebet zu Mir. Nun ist es für den Menschen wichtig zu begreifen, dass er, um näher an Mein Herz zu kommen, die Notwendigkeit verstehen muss, das Sakrament der Heiligen Eucharistie zu empfangen.
Viele Menschen, einschließlich anderer christlicher Gruppen, bestreiten Meine Realpräsenz in der Eucharistie. Warum sie beschlossen haben, die Verheißungen abzulehnen, die Ich bei Meinem Letzten Abendmahl gemacht habe, wo Ich versprach, Ich würde Mein Fleisch und Blut als Speise und Nahrung für eure Seele geben, ist unklar. Was klar ist, ist, dass das Wunder der Heiligen Eucharistie, das in allen Tabernakeln auf der ganzen Welt gegenwärtig ist, heute existiert und da ist, um eure armen, unterernährten und leeren Seelen mit Meiner Gegenwart zu erfüllen. Diese Gegenwart wird euch in einer Weise stärken, dass ihr, würdet ihr es unterlassen, Mich zu empfangen, nachdem ihr euch daran gewöhnt habt, euch verloren fühlen werdet.
Viele Christen ignorieren eines der fundamentalsten Versprechen, das Ich während Meiner Kreuzigung gemacht habe, dass Ich in Brot und Wein gegenwärtig sein würde und dass Ich ein dauerhaftes Zeichen hinterlassen würde, um zu helfen, eure Seelen zu nähren. Zu viele menschliche Erwägungen haben dazu geführt, dass Ich sogar von wohlmeinenden Christen abgelehnt wurde. Diese selben Christen können die heilige Eucharistie nicht in ihrer wahren Gestalt empfangen. Die Heilige Eucharistie wurde euch allen als ein großes Geschenk für eure Erlösung und euer Heil gegeben. Die Ablehnung der Tatsache, dass Ich gegenwärtig bin, bedeutet, dass ihr besondere Gnaden verwirkt, die Teil eines Bundes sind, um Mich noch näher in eure Herzen zu bringen.
Vergesst nicht: Als Ich für euch gestorben bin, geschah das, um euch zum ewigen Leben und zum Heil zu führen. Empfangt Mich als die lebendige Gegenwart, und eure Seelen werden in einer Weise erleuchtet werden, wie ihr es nicht für möglich gehalten hättet. Kehrt um, um Meinen Leib und Mein Blut zu empfangen. Lasst Mich eure Zweifel ausräumen. Dies ist einer der größten Fehler, den Christen gemacht haben, dadurch, dass sie Mir auf diese Weise den Zugang zu ihren Seelen verweigert haben. Es beleidigt Meinen Ewigen Vater außerordentlich, wegen des Opfers, an dem Er beteiligt ist, um eure Seelen zu retten. Lasst Mich Licht und Nahrung in euer Leben bringen. Ihr werdet mehr geneigt sein, die Wahrheit Meiner Lehre anzunehmen, nachdem die „Warnung“ stattgefunden hat.
Denkt daran, was Ich während Meines Letzten Abendmahls versprochen habe, dass, wenn ihr das Brot und den Wein nehmt, es für euch (durch die Konsekration des Priesters) Mein Leib und Mein Blut werden wird. Jede andere Auslegung ist durch menschliche Logik und Überlegung verzerrt worden. Jetzt begreift und nehmt die Wahrheit an.
Euer liebender Erlöser Jesus Christus


589. Jungfrau Maria: Die Gnaden, die euch gewährt werden, wenn ihr den Leib Meines Sohnes empfangt.
Freitag, 19. Oktober 2012, 9:06 Uhr

(Erhalten während einer Erscheinung der Heiligen Jungfrau Maria, die 20 Minuten andauerte und während welcher ein Bild der Heiligen Eucharistie auf Ihrer Stirn erschien.)

Mein Kind, die Hostie, die du auf Meiner Stirn siehst, ist ein Symbol, um allen Kindern Gottes die Realpräsenz Meines Sohns in der Heiligen Eucharistie zu beweisen.

Mein Sohn ist in der Welt anwesend und Er steht jeden Tag neben jedem Kind Gottes, in der Hoffnung, dass es Seine Gegenwart fühlen wird.

Kinder, nur durch den Empfang des wahren Leibes Meines Sohnes Jesus Christus, des Erlösers der Menschheit, werdet ihr mit besonderen Gnaden gesegnet werden.

Als Mein Sohn für eure Sünden starb, damit jedes Kind Gottes im Stande sein würde, dem Tod zu trotzen, hinterließ er ein wichtiges Vermächtnis.

Die Gegenwart Christi in der Heiligen Eucharistie ist real, und durch den Verzehr (der Hostie) bringt sie euch besonderen Schutz. Sie bringt euch näher in Vereinigung mit Ihm.

Er ist das Brot des Lebens. Dieses Geschenk an euch Kinder darf niemals bezweifelt oder zurückgewiesen werden.

Die Gnaden, die jenen gewährt werden, die Seinen Leib und Sein Blut empfangen, schließen die Bewahrung vor dem Fegefeuer ein, insofern ihr sie jeden Tag empfangt. Mein Sohn wird euch zum Zeitpunkt des Todes in Seine Arme nehmen, weg von den Feuern der Reinigung.

Die Heilige Messe, in der der Wahre Leib Meines Sohnes zu Ehren Meines Vaters aufgeopfert wird, bringt auch großen Nutzen mit sich.

Je mehr täglichen Messen ihr beiwohnt und je öfter ihr den Leib und das Blut Meines Sohns in der Heiligen Eucharistie empfangt, desto mehr werdet ihr der Reinigung im Fegefeuer gegenüber immun gemacht werden.

Diejenigen von euch, die die Existenz Meines Sohns in der Heiligen Eucharistie ablehnen, verweigern sich selbst ein großes Geschenk. Ihr werdet nicht dafür verurteilt werden, dass ihr Seinen Leib in der Heiligen Messe ablehnt, aber ihr werdet nicht die Gnaden erhalten, die Er allen Kindern Gottes gewähren möchte.

Die Heilige Kommunion, die ihr empfangt, muss richtig konsekriert sein. Wenn ihr Seinen Leib empfangt, wird Er euch mit einer tiefen und demütigen Liebe erfüllen, die euren Glauben stärken und euch Ewiges Leben bringen wird.

Die Heilige Eucharistie ist das Geschenk, das euch Ewiges Leben gewähren wird. Vergesst das niemals.

Mein Sohn litt außerordentlich, um der Welt dieses große Geschenk, den Passierschein zum Himmel, zu geben. Weist es nicht zurück. Fordert Seine Freizügigkeit nicht heraus. Unterschätzt die Macht der Heiligen Hostie nicht.

Bitte betet dieses Kreuzzuggebet (81) „Um das Geschenk der Heiligen Kommunion“

„O Himmlische Hostie, erfülle meinen Leib mit der Nahrung, die er braucht.

Erfülle meine Seele mit der Göttlichen Gegenwart Jesu Christi.

Gib mir die Gnaden, um den Heiligen Willen Gottes zu erfüllen.

Erfülle mich mit dem Frieden und der Ruhe, die aus Deiner Heiligen Gegenwart kommen.

Lass mich niemals Deine Gegenwart bezweifeln.

Hilf mir, Dich in meinem Leib und in meiner Seele zu empfangen und dass die Gnaden, die mir durch die Heilige Eucharistie geschenkt werden, mir helfen werden, die Herrlichkeit Unseres Herrn Jesus Christus zu verkünden.

Reinige mein Herz.

Öffne meine Seele und heilige mich, wenn ich das große Geschenk der Heiligen Eucharistie empfange.

Gewähre mir die Fülle der Gnaden, die es allen Kindern Gottes verleiht, und bewahre mich vor dem Fegefeuer. Amen.”

Meine Kinder, ihr müsst beten, dass alle Christen die Macht der Heiligen Eucharistie akzeptieren und verstehen werden. Sie ist die Waffenrüstung, die erforderlich ist, um die Seelen all Meiner Kinder zu retten.

Empfangt sie würdig und mit großmütigem Herzen.

Eure Selige Mutter

Mutter der Erlösung


http://www.dasbuchderwahrheit.de/botschaften/2012/0589.htm



16.06.2019

Dreifaltigkeitssonntag = Trinitatis



Der Dreifaltigkeitssonntag ist der Sonntag nach Pfingsten. An ihm wird in der römisch-katholischen Kirche die Urquelle aller Gnaden der Erlösung, die wir im Kirchenjahr feiern und uns aneignen, die heiligste Dreifaltigkeit (Trinität), Vater, Sohn und Heiliger Geist gedacht. Sie haben den Ratschluss, die gefalle Menschheit zu erlösen, gefaßt. Die Menschwerdung des Sohnes Gottes, das ist die Vereinigung der göttlichen mit der menschlichen Natur in der Einheit der göttlichen Person, ist das Werk aller drei göttlichen Personen. Letzter, tiefster Grund und letzte, tiefste Wirkursache der Gnade, der Erlösung, Heiligung und Vollendung des Menschen im Gottesreich der heiligen Kirche ist die heiligste Dreifaltigkeit.
Diese Dreifaltigkeit bekennen die Gläubigen z.B. beim Sprechen des Nikäno-Konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnisses, wo es heißt: "Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat ... Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater ... Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten ..."
Gott in sich selbst (immanente Trinität) hat sich den Menschen in der Geschichte um unseres Heils willen offenbart (ökonomische Trinität). Bei aller theologischen Interpretation bleibt dieser "Gott in drei Personen" ein Geheimnis, dem man sich nur staunend, mit gläubigem Herzen nähern kann.
Das Dreifaltigkeitsfest stellt uns Gott vor als den einen Gott, der gleichzeitig drei-einig ist: Vater, Sohn und Geist. Anders als bei anderen Festen steht im Mittelpunkt des Dreifaltigkeitsfestes eine christliche Grundaussage, kein einzelnes Heilsereignis. Der Ursprung dieses Festes liegt im Mittelalter, im gallischen Raum. In Klöstern wurde es schon vor der Wende ins 2. Jahrtausend gefeiert. Erst unter Papst Johannes XXII. wurde es 1334 für die ganze Kirche offiziell eingeführt. Das wir das Fest am Sonntag nach Pfingsten feiern, verdeutlicht, dass hier die Vollendung des Heilsmysterium im Mittelpunkt steht. Gott ist in sich selbst Beziehung: Vater - Sohn und Geist. Er will, dass wir Menschen die Beziehung zu ihm suchen und pflegen. Zugang zum Geheimnis des Hochfestes der allerheiligsten Dreifaltigkeit, das gleichwohl Geheimnis bleibt, finden wir über Jesus und seine Botschaft vom Vater im Himmel und vom Geist, den der Vater im Namen Jesu sendet (vgl. Johannes 14, 26). Mit jedem Kreuzzeichen erinnern wir uns daran, dass wir auf den dreifaltigen Gott getauft sind. Die römisch-katholische Kirche zählt die Sonntage bis zur Liturgiereform1969 "nach Pfingsten".
"Gott ist Licht" (1 Joh. 1,5). Deshalb ist die Gewandfarbe des Festes weiß.

http://www.kathpedia.com/index.php/Dreifaltigkeitssonntag

Gefeiert wird das Hochfest am Sonntag nach Pfingsten.
Es war der Exilpapst Johannes XXII., der das neue Fest 1334 - kurz vor seinem Tod - von Avignon aus einführte. Zu diesem Zeitpunkt war das Dreifaltigkeitsfest besonders in Frankreich aber nicht neu, sondern wurde in vielen Klöstern bereits seit 300 Jahren gefeiert.
Warum wurde es dann erst im 14. Jahrhundert fester Bestandteil des Kirchenjahrs? Immer wieder stößt man auf Erklärungen, dass es sich nicht mit der "Philosophie" anderer Feste decke. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Festtagen bezieht sich der Dreifaltigkeitssonntag nicht auf einen Abschnitt oder ein konkretes Ereignis im Leben Jesu. Vielmehr geht es um ein entscheidendes Geheimnis des Christentums – nämlich um das der göttlichen Dreieinigkeit und somit um die Lehre von Gott als einer und zugleich drei Personen.
Dieses Geheimnis mag für viele Katholiken theologisch kompliziert erscheinen: Gott ist sowohl Vater, Sohn und auch Heiliger Geist. In der "alltäglichen" Religionsausübung ist das Geheimnis von der Dreifaltigkeit jedoch fest verankert. Deutlich wird dies beispielsweise bei der Bekreuzigung, während der der Gläubige spricht: "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."
Ähnlich verhält es sich etwa bei der Schlussformel vieler Gebete, die lautet: "Darum bitten wir durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit".
Hart umkämpfte Lehre
Die Lehre vom dreifaltigen Gott war in der christlichen Geschichte über viele Jahre ein hart umkämpfter Streitpunkt: Untrennbar damit verbunden ist der Priester Arius, der im 4. Jahrhundert lebte und der die Vorstellung ablehnte, dass Gott wesensgleich mit Jesus Christus sei. Es bildete sich die Lehre des Arianismus heraus, die aber schließlich mit den Konzilien von Nicäa und Konstantinopel 325/381 verboten wurde.
Einheitliche Bräuche und Riten – wie beispielsweise in der Osternacht die Speisensegnung – gibt es am Dreifaltigkeitssonntag nicht: Regional haben sich allerdings beispielsweise Flurprozessionen oder Kräutersegnungen etabliert. (hst)

https://www.katholisch.de/glaube/unser-kirchenjahr/drei-sind-einer



09.06.2019

Pfingsten



Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“ Apg 2,1-4

Veni Sancte Spiritus – Pfingstsequenz

Komm, o Geist der Heiligkeit!
Aus des Himmels Herrlichkeit,
sende Deines Lichtes Strahl!
Vater aller Armen Du,
aller Herzen Licht und Ruh',
komm mit Deiner Gaben Zahl!
Tröster Du in jedem Leid,
Labsal voll der Lieblichkeit,
komm, o süßer Seelengast!
Ruhe in der Arbeit Müh'n,
Kühlung in der Hitze Glüh'n,
Trost in Tränen und in Schmerz.
O Du Licht voll seliger Lust,
dring in Deiner Gläubigen Brust
bis ins tiefste Herz hinein!l
Wo nicht Deine Gottheit thront,
nichts im Menschen Gutes wohnt,
nichts in ihm ist sündenrein.
Wasche, was beflecket ist!
Heile, was verwundet ist!
Tränke, was da dürre steht!
Mache weich, was spröd und hart,
wärme, was von Frost erstarrt,
lenke, was da irregeht!
Gib den Deinen gnädiglich,
die da gläubig bitten Dich,
Deiner Gaben Siebenzahl!
Wollst der Tugend Lohn verleih'n!
Lass das Ende selig sein,
ewig droben uns zu freu'n!
Amen.


Pfingsten (von griechisch πεντηκοστὴ ἡμέρα pentēkostē hēméra, deutsch ‚fünfzigster Tag‘) ist ein christliches Fest. Am 50. Tag der Osterzeit, also 50 Tage nach dem Ostersonntag, wird von den Gläubigen die Entsendung des Heiligen Geistes gefeiert – als Mysterium oder ikonografisch Aussendung des heiligen Geistes oder auch Ausgießung des heiligen Geistes genannt.
Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum jüdischen Fest Schawuot (τὴν ἡμέραν τῆς πεντηκοστῆς ‚zum 50. Tag‘) in Jerusalem versammelt waren (Apg 2,1–41 EU). Dieses Datum wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden. Als christliches Fest wird Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pfingsten

Litanei zum Heiligen Geist

Herr, erbarme dich unser
Christus, erbarme dich unser
Herr, erbarme dich unser
Christus, höre uns - Christus, erhöre uns
Gott Vater vom Himmel, erbarme dich unser
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erhöre uns
Gott Heiliger Geist, erhöre uns
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erhöre uns
Heiliger Geist, gleicher Majestät mit dem Vater und dem Sohne, erhöre uns
Heiliger Geist, mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und verherrlicht, erhöre uns
Heiliger Geist, Herr und Spender allen Lebens, erhöre uns
Geist des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, erhöre uns
Geist der Wahrheit und der Liebe, erhöre uns
Geist der Weisheit und des Verstandes, erhöre uns
Geist des Rates und der Stärke, erhöre uns
Geist der Wissenschaft und der Frömmigkeit, erhöre uns
Geist der Furcht des Herrn, erhöre uns
Geist der Freude und des Friedens, erhöre uns
Geist der Demut und Milde, erhöre uns
Geist der Geduld und Langmut, erhöre uns
Geist der Güte und Erbarmung, erhöre uns
Geist der Keuschheit und Jungfräulichkeit, erhöre uns
Geist der Treue und Wahrhaftigkeit, erhöre uns
Geist der Heiligkeit und Gerechtigkeit, erhöre uns
Geist der Vollkommenheit, erhöre uns
Geist der auserwählten Kinder Gottes, erhöre uns
Sei uns gnädig - verschone uns, o Herr
Sei uns gnädig - erhöre uns, o Herr
Von allem Übel - erlöse uns, o Herr
Von aller Sünde - erlöse uns, o Herr
Von den Nachstellungen des bösen Feindes - erlöse uns, o Herr
Von Unglauben und Aberglauben - erlöse uns, o Herr
Von Kleinmut und Verzweiflung - erlöse uns, o Herr
Von freventlicher Vermessenheit - erlöse uns, o Herr
Vom Widerstreben gegen die erkannte Wahrheit - erlöse uns, o Herr
Von einem verstockten und unbußfertigen Herzen - erlöse uns, o Herr
Von aller Feindseligkeit und Gehässigkeit gegen unsere Nächsten - erlöse uns, o Herr
Von aller Unlauterkeit - erlöse uns, o Herr
Von aller Unwahrheit - erlöse uns, o Herr
Von Hoffart und Überheblichkeit - erlöse uns, o Herr
Von Missgunst und Neid - erlöse uns, o Herr
Von aller Oberflächlichkeit und Blindheit des Geistes - erlöse uns, o Herr
In der Stunde unseres Todes - erlöse uns, o Herr
Wir armen Sünder - wir bitten dich, erhöre uns
Dass du unsere heilige Kirche leiten und erhalten wollest - wir bitten dich, erhöre uns
Dass du den Heiligen Vater und alle Bischöfe erleuchten und stärken wollest - wir bitten dich, erhöre uns
Dass du unsere Seelsorger heiligen wollest - wir bitten dich, erhöre uns
Dass du dem ganzen christlichen Volk ein Herz und eine Seele verleihen wollest - wir bitten dich, erhöre uns
Dass du alle Irrenden zur Erkenntnis der Wahrheit und zur Einheit des Glaubens führen wollest - wir bitten dich, erhöre uns
Dass du allen Völkern einen dauerhaften Frieden schenken wollest - wir bitten dich, erhöre uns
Dass du die Gläubigen mit deinen Gaben erfüllen wollest - wir bitten dich, erhöre uns
Dass du die Seelen der Verstorbenen in die ewige Freude führen wollest - wir bitten dich, erhöre uns
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt: verschone uns, o Herr
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt: erhöre uns, o Herr
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt: erbarme dich unser.
V. Sende aus deinen Geist, und alles wird neu geschaffen. (Alleluja.)
A. Und du wirst das Angesicht der Erde erneuern. (Alleluja.)

Lasset uns beten.
O Gott, du hast die Herzen der Gläubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes gelehrt; gib dass wir in diesem Geiste erkennen, was recht ist, und seines Trostes uns allzeit erfreuen. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Lass, o Herr, die Kraft des Heiligen Geistes bei uns sein, damit sie unsere Herzen reinige und vor allem Bösen bewahre. Verleihe, o allmächtiger, barmherziger Gott, dass der Tröster, der Heilige Geist, uns erleuchte und in alle Wahrheit einführe, wie es dein Sohn verheissen hat. Durch denselben Christus, unsern Herrn. Amen.


Heilig-Geist-Rosenkranz
1. - Der unser Herz für die Gnadenfülle des Heiligen Geistes empfänglich machen wolle.
2. - Der uns den Heiligen Geist erbitten und in uns die drei göttlichen Tugenden vermehren und stärken wolle.
3. - Der uns durch den Heiligen Geist stärken, erleuchten, leiten, regieren, führen und heiligen wolle.
4. - Der unser Herz mit der Liebe des Heiligen Geistes entzünden und mit tiefster Demut, Sanftmut, Geduld, Ergebung, Hingabe, Kraft und Heiligkeit erfüllen wolle.
5. - Der uns die sieben Gaben und die zwölf Früchte des Heiligen Geistes erflehen, alles Gute verleihen und alles Böse abhalten wolle.

Kreuzzugsgebete zum Heiligen Geist aus dem BdW zu Pfingsten

K 12. Gebet, um die Sünde des Stolzes zu vermeiden
(272. Botschaft)

O mein Jesus, hilf mir, die Sünde des Stolzes zu vermeiden, wenn ich in Deinem Namen spreche.
Vergib mir, wenn ich jemals irgendjemanden in Deinem heiligen Namen herabsetze.
Hilf mir zuzuhören, Jesus, wenn Deine Stimme spricht, und erfülle mich mit Deinem Heiligen Geist, so dass ich die Wahrheit Deines Wortes erkennen kann, wenn Du die Menschheit rufst. Amen.

K 24. Gebet für eine totale Absolution
(für Katholiken und Nichtkatholiken — Katholiken müssen immer noch regelmäßig zur Beichte gehen, wie es von Jesus verlangt wird)
(329. Botschaft)

"Sie müssen folgendes Gebet an sieben aufeinander folgenden Tagen sprechen, und ihnen wird das Geschenk der totalen Absolution und die Kraft des Heiligen Geistes gegeben werden."
O mein Jesus, Du bist das Licht der Erde, Du bist die Flamme, die alle Seelen berührt.
Deine Barmherzigkeit und Deine Liebe kennen keine Grenzen.
Wir sind des Opfers nicht würdig, das Du durch Deinen Tod am Kreuz gebracht hast.
Doch wissen wir, dass Deine Liebe zu uns größer ist als die Liebe, die wir für Dich haben.
Gewähre uns, o Herr, das Geschenk der Demut, so dass wir Deines Neuen Königreiches würdig werden.
Erfülle uns mit dem Heiligen Geist, damit wir voranschreiten und Deine Armee anführen können, um die Wahrheit Deines Heiligen Wortes öffentlich zu verkünden, und damit wir unsere Brüder und Schwestern auf die Herrlichkeit Deines Zweiten Kommens auf Erden vorbereiten können.
Wir ehren Dich.
Wir loben Dich.
Wir bieten uns selbst, unseren Kummer, unsere Leiden als ein Geschenk an Dich an, um Seelen zu retten.
Wir lieben Dich, Jesus.
Habe Erbarmen mit all Deinen Kindern, wo auch immer sie sein mögen. Amen.
Anmerkung: Dieses Gebet ersetzt für einen Katholiken nicht die Beichte. Siehe Botschaft 340 vom 9. Februar 2012:
„… Ihr müsst jetzt wahre Reue zeigen und zur Beichte gehen. Wenn es euch nicht möglich ist, zur Beichte zu gehen, dann sprecht Mein Kreuzzug-Gebet für einen vollkommenen Ablass für die Absolution für die Dauer von sieben aufeinander folgenden Tagen. …“

K 25. Gebet um Schutz für die Seher überall auf der Welt
(332. Botschaft)

O Gott, Allerhöchster,ich bitte Dich innig, all Deinen gottgeweihten Boten in der Welt Schutz zu gewähren.
Ich bete, dass sie vor dem Hass anderer geschützt werden mögen.
Ich bitte darum, dass Dein Höchstheiliges Wort überall auf der Welt schnell verbreitet wird.
Schütze Deine Boten vor Beschimpfungen und übler Nachrede, vor Misshandlungen, vor Lügen und vor jeder Art von Gefahr.
Schütze ihre Familien und bedecke sie zu jeder Zeit mit dem Heiligen Geist, damit die Botschaften, die sie der Welt geben, mit reuevollen und demütigen Herzen beherzigt werden. Amen.

K 27. Gebet um Frieden in der Welt
(336. Botschaft)

O mein Jesus, ich flehe um Erbarmen für diejenigen, die unter schrecklichen Kriegen leiden.
Ich flehe um Frieden für jene gequälten Nationen, die für die Wahrheit Deiner Existenz blind sind.
Bitte bedecke diese Nationen mit der Kraft des Heiligen Geistes, damit sie ihr Streben nach Macht über unschuldige Seelen beenden.
Habe Erbarmen mit all Deinen Ländern, die machtlos gegen die bösen Gräuel sind, welche die ganze Welt bedecken. Amen.

K 29. Gebet, um die Ausübung des christlichen Glaubens zu schützen
(343. Botschaft)

O mein Herr Jesus Christus,
ich flehe Dich an, gieße Deinen Heiligen Geist über alle Deine Kinder aus.
Ich bitte Dich, vergib denjenigen, die in ihren Seelen Hass auf Dich haben.
Ich bete, dass die Atheisten während Deiner Großen Barmherzigkeit ihre verhärteten Herzen öffnen und dass Deine Kinder, die Dich lieben, Dich mit Würde ehren können, um sich über alle Verfolgung zu erheben.
Bitte erfülle alle Deine Kinder mit dem Geschenk Deines Geistes, damit sie sich mutig erheben können und Deine Armee in den Endkampf gegen Satan führen können, gegen seine Dämonen und alle jene Seelen, die Sklaven seiner falschen Versprechungen sind. Amen.

K 31. Gebetskette des Schutzes
(347. Botschaft)

O mein Jesus,
lass mein Gebet Deinen Heiligen Geist herabrufen, damit Er auf jene Führer herabsteigt, die getrieben sind von Lust, Habgier, Geiz und Stolz, auf dass die Verfolgung Deiner unschuldigen Kinder beendet wird.
Ich bitte Dich, verhindere es, dass Armut, Hunger und Krieg Deine Kinder verschlingen. Und ich bete, dass die europäischen Führer ihre Herzen für die Wahrheit Deiner Liebe öffnen werden. Amen.

K 39. Gebet, um Seelen auf das Neue Paradies und das Zweite Kommen vorbereiten zu können
(380. Botschaft)

O Jesus, mein geliebter Erlöser,
ich bitte Dich, bedecke mich mit Deinem Heiligen Geist, damit ich mit Autorität Dein Heiligstes Wort verkünden kann, um alle Kinder Gottes auf Dein Zweites Kommen vorzubereiten.
Ich bitte Dich inständig, Herr Jesus, um alle Gnaden, die ich benötige, damit ich alle Glaubensrichtungen, Bekenntnisse und Nationalitäten erreichen kann, wohin ich auch gehe.
Hilf mir, mit Deiner Zunge zu sprechen, mit Deinen Lippen arme Seelen zu trösten sowie alle Seelen mit der besonderen göttlichen Liebe, die aus Deinem Heiligen Herzen strömt, zu lieben.
Hilf mir, die Seelen zu retten, die Dir so sehr am Herzen liegen, und erlaube mir, lieber Jesus, Dich zu trösten, wenn verirrte Seelen fortfahren Deine Barmherzigkeit abzulehnen.
Jesus, ohne Dich bin ich nichts, aber mit Deiner großzügigen Hilfe werde ich in Deinem Namen kämpfen, um zu helfen, die ganze Menschheit zu retten.
Amen.

K 48. Gebet um die Gnade, das Zweite Kommen Christi öffentlich zu verkünden
(408. Botschaft)

Mein Heiliger Geist wird die Seelen jener überfluten, denen ihr Mein Heiliges Wort vermittelt. Aber zuerst müsst ihr Mich um diese besondere Gnade bitten. Bevor Ich es gutheiße, dass ihr diese höchstheilige Arbeit tut, rufe Ich euch auf, Mich um diese Gnade durch das Beten des folgenden Kreuzzug-Gebets zu bitten:
O mein Jesus,
gewähre mir die Gnade, der ganzen Menschheit Dein Heiliges Wort zu verkünden, so dass Seelen gerettet werden können.
Gieße Deinen Heiligen Geist über mich, Deinen demütigen Diener, aus, damit Dein Heiliges Wort gehört und angenommen werden kann, insbesondere durch diejenigen Seelen, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.
Hilf mir, Deinem Heiligen Willen immer treu zu bleiben und niemals diejenigen zu beleidigen oder zu verurteilen, welche die Hand Deiner Barmherzigkeit zurückweisen. Amen.

K 49. Treueversprechen für die christliche Geistlichkeit
(410. Botschaft)

O Jesus, ich bin Dein demütiger Diener.
Ich verspreche Dir meine Liebe und Treue zu Dir.
Ich bitte Dich, gib mir hinsichtlich Deines Rufes ein Zeichen.
Hilf mir, meine Augen zu öffnen und Dein Versprechen zu bezeugen.
Segne mich mit der Gnade des Heiligen Geistes, damit ich nicht von denjenigen getäuscht werde, die behaupten, in Deinem Namen zu kommen, die aber nicht die Wahrheit sprechen.
Zeige mir die Wahrheit.
Erlaube mir, Deine Liebe zu fühlen, damit ich Deinen Allerheiligsten Willen erfüllen kann.
Ich bitte Dich mit einem demütigen Herzen: Zeige mir, wie ich Dir helfen kann, die Seelen der Menschheit zu retten. Amen.

K 51. Für das Geschenk des Heiligen Geistes
(418. Botschaft)

Komm, Heiliger Geist,
und gieße aus Dein Geschenk der Liebe, der Weisheit und der Erkenntnis über meine demütige Seele.
Erfülle mich mit dem Licht der Wahrheit, damit ich die Wahrheit Gottes unterscheiden kann von den Lügen, die von Satan und seinen Engeln verbreitet werden.
Hilf mir, die Fackel zu ergreifen und die Flamme des Erkennens auf all diejenigen zu übertragen, denen ich begegne, durch Christus, unseren Herrn. Amen.

K 64. Rette meine Brüder und Schwestern
(481. Botschaft)

Kinder, ihr seid jetzt verpflichtet — aus eurer Liebe zu Meinem Sohn heraus —, diesen armen Seelen zu helfen. Nur ihr könnt ihnen helfen und sie retten, weil viele von ihnen sich selbst nicht mehr werden helfen können.
O mein liebster Erlöser Jesus Christus,
nimm mein Geschenk des Gebets und meine Opfer an, zur Rettung meiner Brüder und Schwestern aus dem Gefängnis der Finsternis, in dem sie sich befinden.
Erlaube mir zu helfen, ihre Seelen in Sicherheit zu bringen.
Ich bitte Dich: Vergib ihnen ihre Sünden. Und ich bitte Dich, überflute ihre Seelen mit dem Heiligen Geist, damit sie in Deine Arme — in den Zufluchtsort, den sie so dringend nötig haben — laufen werden, ehe sie sonst für ewig verloren gehen.
Ich opfere Dir für solche Seelen mein Geschenk der Hingabe in demütiger Ergebenheit und Danksagung auf. Amen.

K 67. Bewahre meine Kinder vor dem König der Lügen
(495. Botschaft)

Die jungen Seelen liegen Mir sehr am Herzen, und Ich weine, dass vielen von ihnen nie die Wahrheit gelehrt worden ist. Sie wurden von ihren Eltern — von denen viele nicht an Gott glauben — in einen Abgrund der Finsternis geführt. […] Bitte, ich ersuche euch dringend, Mir zu helfen, ihre kleinen Seelen zu retten.
Bringt sie zu Mir. Doch zwingt sie dabei niemals. Weiht Mir stattdessen die jungen Kinder durch dieses Gebet:
Bitte, lieber Jesus, ich bitte Dich, bewahre meine Kinder vor dem König der Lügen.
Ich weihe folgende Kinder (hier die Namen nennen)Deinem Heiligsten Herzen und ich bitte Dich,bedecke sie mit dem Mantel Deines Kostbaren Blutes und erleuchte ihre Seelen. Nimm sie sicher in Deine liebevollen Arme, damit sie vor allem Unheil bewahrt werden können.
Ich bitte Dich, öffne ihre Herzen und überflute ihre Seelen mit Deinem Heiligen Geist, während der Erleuchtung des Gewissens, damit sie von jeder Schuld gereinigt werden. Amen.

K 69. Gebet zu Gott Vater, um Seinen Göttlichen Willen anzunehmen
(505. Botschaft)

Gott, Allmächtiger Vater, ich nehme Deinen Göttlichen Willen an.
Hilf Deinen Kindern, ihn anzunehmen.
Halte Satan davon ab, Deinen Kindern ihr Recht auf das Erbe ihres Vaters vorzuenthalten.
Lass uns niemals den Kampf um unser Erbteil im Paradies aufgeben.
Erhöre unsere Bitten und vertreibe Satan und seine gefallenen Engel.
Ich bitte Dich. lieber Vater, reinige die Erde mit Deiner Barmherzigkeit und bedecke uns mit Deinem Heiligen Geist.
Führe uns dabei, Deine höchstheilige Armee zu bilden, die mit der Macht ausgestattet ist, das Tier auf ewig zu verbannen. Amen.

K 74. Gebet um die Gabe der Unterscheidung
(529. Botschaft)

Um die Gabe des Heiligen Geistes zu erhalten, müsst ihr vor Meinem Sohn klein werden wie ein kleines Kind. […] Kinder, vergesst nicht, zu Mir, eurer Mutter, zu kommen, damit Ich euch helfe, eure Seele zu öffnen, um diese wunderbare Gabe zu empfangen. Wenn ihr diese Gabe empfangt, werde Ich euch vor Meinen Sohn bringen. Denn nur dann werdet ihr für die nächste Stufe auf der Treppe zur geistigen Vollkommenheit wirklich bereit sein.
O Mutter Gottes, hilf mir, meine Seele auf die Gabe des Heiligen Geistes vorzubereiten.
Nimm mich wie ein Kind an der Hand und führe mich auf der Straße hin zu der Gabe der Unterscheidung durch die Kraft des Heiligen Geistes.
Öffne mein Herz und lehre mich, mich mit Körper, Geist und Seele hinzugeben.
Befreie mich von der Sünde des Stolzes und bete, dass mir alle früheren Sünden vergeben werden, damit meine Seele gereinigt wird und dass ich heil gemacht werde, damit ich die Gabe des Heiligen Geistes empfangen kann.
Ich danke Dir, Mutter der Erlösung, für Deine Fürsprache und ich erwarte mit Liebe in meinem Herzen diese Gabe, nach der ich mich mit Freude sehne. Amen.

K 79. Gebet für 2 Milliarden verlorene Seelen
(568. Botschaft)

Ich rufe euch alle auf, jene Seelen zu retten, welche hartnäckig ablehnen werden, Gott anzunehmen, indem ihr dieses Kreuzzuggebet […] betet.
O lieber Jesus, ich bitte Dich, gieße Deine Barmherzigkeit über die verlorenen Seelen aus.
Vergib ihnen, dass sie Dich ablehnen, und verwende mein Gebet und mein Leiden, damit Du aufgrund Deiner Barmherzigkeit die Gnaden über sie ausgießen kannst, die sie benötigen, um ihre Seelen zu heiligen.
Ich bitte Dich um das Geschenk der Milde für ihre Seelen.
Ich bitte Dich, ihre Herzen zu öffnen, damit sie zu Dir gehen werden und Dich bitten werden, sie mit dem Heiligen Geist zu erfüllen, so dass sie die Wahrheit Deiner Liebe annehmen können und für immer mit Dir und der ganzen Familie Gottes leben können. Amen.

K 105. Geschenk der Bekehrung für andere Menschen
(771. Botschaft)

Ich verspreche euch, dass, wenn ihr Mich auf diese Weise anruft — durch dieses Gebet —, dass eure Zweifel darüber, Wer Ich Bin, der jetzt mit euch spricht, verschwinden werden. Ich biete euch dieses Geschenk an, damit ihr durch die Gebete, die Ich der Welt in dieser Zeit gebe, die gesamte Menschheit retten könnt.
O mein liebster Jesus, in meiner Liebe zu Dir bitte ich Dich: Lass meine Seele mit Dir vereint sein.
Nimm meine Seele, bedecke sie mit Deinem Heiligen Geist und hilf mir — durch dieses Gebet —, all diejenigen zu retten, mit denen ich in Kontakt komme.
Hülle jede Seele, der ich begegne, in Deine Heilige Barmherzigkeit und biete ihnen die Rettung an, die notwendig ist, um in Dein Königreich einzugehen.
Höre meine Gebete. Höre meine Bitten — und durch Deine Barmherzigkeit rette die Seelen der gesamten Menschheit. Amen.


K 116. Rette mich vor dem Übel der Lügen
(849. Botschaft)
Wenn ihr feststellt, dass eure Seele aufgewühlt wird, infolge der neuen Regeln, die jene, die behaupten, von Mir zu sein, präsentieren werden, dann müsst ihr Mich durch dieses Kreuzzuggebet anrufen.
Lieber Jesus, hilf mir!
Ich bin tränenüberströmt vor Kummer.
Mein Herz ist verwirrt.
Ich weiß nicht, wem ich vertrauen kann.
Bitte erfülle mich mit Deinem Heiligen Geist, damit ich den richtigen Weg zu Deinem Königreich wählen kann.
Hilf mir, lieber Jesus, Deinem Wort, das der Welt von Petrus gegeben worden ist, immer treu zu bleiben und nie von dem abzuweichen, was Du uns gelehrt hast, oder Deinen Tod am Kreuz zu leugnen.
Jesus, Du bist der Weg.
Zeige mir den Weg.
Halte mich fest und trage mich auf Deinem Weg der Großen Barmherzigkeit. Amen.

K 128. Gebet, um alle Seelen zu sammeln und zu vereinen.
(977. Botschaft)

Sammelt euch. Schließt euch zusammen. Bringt alle Seelen in Meine Barmherzigen Arme. Um Mir zu helfen, dies zu tun, müsst ihr dieses besondere Kreuzzuggebet beten, um Mir zu helfen, alle Seelen zu sammeln und zu vereinen.
Liebster Jesus, hilf uns, Deinen geliebten Jüngern, die Welt in Deine Arme einzusammeln und Dir die Seelen vorzustellen, die Deiner Großen Barmherzigkeit am meisten bedürfen.
Stärke uns mit der Gabe des Heiligen Geistes, um sicherzustellen, dass die Flamme der Wahrheit all jene verzehrt, die nicht mehr in Dir sind.
Vereine alle Sünder, damit jedem jede Chance zur Versöhnung gegeben wird.
Gib uns allen die Stärke, unerschütterlich bei Deinem Heiligen Wort zu bleiben, wenn man uns zur Ablehnung der Wahrheit zwingt, die der Welt durch das Höchstheilige Evangelium verkündet worden ist.
Wir bleiben in Dir, mit Dir und für Dich, jeden einzelnen Schritt dieses unseres Weges zur Erlösung. Amen.

K 156. Um Schutz vor dem Hass
(1148. Botschaft )

Lieber Jesus, gib mir Deine Liebe und öffne mein Herz, damit ich Deine Liebe mit Dankbarkeit annehme. Durch die Kraft des Heiligen Geistes lass Deine Liebe über mich leuchten, damit ich ein Leuchtfeuer Deiner Barmherzigkeit werde.
Umgib mich mit Deiner Liebe und lass meine Liebe zu Dir jede Art von Hass mindern, auf den ich treffe, wenn ich die frohe Botschaft Deines Wortes verbreite. Gieße Deine Barmherzigkeit über uns aus und vergib denen, die Dich ablehnen, Dich beleidigen und gegenüber Deiner Göttlichkeit gleichgültig sind, und gib ihnen das Geschenk der Liebe.
Lass Deine Liebe alles überstrahlen in Zeiten der Unsicherheit und schwachen Glaubens, in Zeiten der Prüfungen und Leiden, und hilf mir durch die Kraft des Heiligen Geistes, jenen die Wahrheit zu bringen, die Deiner Hilfe am meisten bedürfen. Amen.

K 157. Gebet für Seelen in Gefangenschaft
(1152. Botschaft )

O lieber Jesus, befreie jene Seelen, die Sklaven von falschen Göttern und von Satan sind. Hilf uns, durch unsere Gebete, ihnen Befreiung von der Qual der Besessenheit zu bringen.
Öffne die Tore ihres Gefängnisses und zeige ihnen den Weg zum Reich Gottes, bevor sie von Satan als Geiseln in den Abgrund der Hölle gerissen werden.
Wir bitten Dich, Jesus, bedecke diese Seelen mit der Kraft des Heiligen Geistes, damit sie die Wahrheit suchen, und hilf ihnen, den Mut zu finden, den Fallstricken und der Bosheit des Teufels den Rücken zu kehren. Amen.


Sonstige Gebete zum Heiligen Geist aus dem BdW zu Pfingsten

6 Tägliches Gebet um Ermutigung (81. Botschaft vom 10. Mai 2011)
Sprecht dieses Gebet jeden Tag, nachdem ihr Meinen Barmherzigkeitsrosenkranz gebetet habt, und ihr werdet durch eure Treue zu Mir helfen, Meine Kinder zu retten.
Erfülle mich jetzt, o Herr, mit der Gabe des Heiligen Geistes, um Dein Heiligstes Wort zu den Sündern zu tragen, die ich in Deinem Namen retten helfen muss. Hilf mir, sie durch meine Gebete mit Deinem kostbaren Blut zu bedecken, damit sie zu Deinem Heiligsten Herzen hingezogen werden können. Gib mir die Gabe des Heiligen Geistes, damit diese armen Seelen in Deinem Neuen Paradies frohlocken können.

13. Gebet um die Macht des Heiligen Geistes (239. Botschaft vom 3. November 2011)
Das Gebet ist jetzt äußerst dringend nötig, Kinder, wo auch immer ihr seid, was auch immer eure Religion ist, was auch immer eure Ansichten sind. Vereint euch und betet zum Heiligen Geist um Erleuchtung in dieser Zeit.
O Jesus, bedecke mich mit Deinem kostbaren Blut und erfülle mich mit dem Heiligen Geist, so dass ich erkennen kann, ob diese Worte von Dir kommen. Mache mich im Geiste demütig. Nimm mein Flehen barmherzig entgegen und öffne mein Herz gegenüber der Wahrheit.

Pfingsten - Feuer des tröstenden Geistes
https://www.gloria.tv/article/CYzdnjTm8ET94TsXmBCHU44ek

Pfingsten, Herr sende Deinen hl. Geist.
https://www.gloria.tv/article/1vv7kMixCuMaCpU3DodR6NxMN



04.06.2019

Mit der Heiligen Jungfrau Maria für eine bessere Welt
https://www.gloria.tv/article/HBW8rV6aeXQ428jGzgSSkp49e



04.06.2019

Heute am 4. Juni, ist der Festtag der Mutter der Erlösung



bitte hier klicken!!!



01.06.2019

Herz-Jesu-Monat Juni




Im Tabernakel unseres Herzens

Jesus, Du willst Dich uns nicht nur in der Heiligen Eucharistie schenken, sondern Du willst auch in uns im Tabernakel unseres Herzens wohnen.
Du erwartest alle, die Du liebst, um diesen Austausch „von Herz zu Herz“ geschehen zu lassen. Wie sagt der gute Papst Johannes XXIII.: „Mein Leben scheint dazu bestimmt zu sein, sich im Lichte, das vom Tabernakel ausgeht, zu verschenken. Zum Herzen Jesu muss ich meine Zuflucht nehmen, um die Lösung aller meiner Schwierigkeiten zu finden.“
Jesus, erfülle mein Herz mit Vertrauen auf Deine eucharistische Gegenwart. Jesus, gib mir ein solches Vertrauen, dass ich regelmäßig komme, um Dir zu begegnen. Gib mir die Gnade, dass ich komme, Dich anzubeten, Dich zu loben und lass mich auch alles, was notwendig ist, aus dieser Begegnung der Liebe schöpfen, damit mein Leben Gott, unseren Vater, verherrliche!
In der Heiligen Eucharistie feiern wir die immer wieder sich erneuernde und wirksame Gegenwart des einmaligen Kreuzesopfers, in dem die Erlösung ein ewig gegenwärtiges Ereignis ist, das unlösbar an das vermittelnde Einschreiten des Erlösers selbst gebunden ist. In der Heiligen Eucharistie treten wir in Vereinigung mit Christus selbst, dem einzigen Priester und der einzigen Hostie, die uns in die Bewegung seiner Hingabe und Anbetung hineinzieht, Er, der die Quelle jeglicher Gnade ist.
In der Heiligen Eucharistie — das ist auch der Sinn der ewigen Anbetung — treten wir in die Bewegung der Liebe ein, aus der jeder innere Fortschritt und apostolische Erfolg kommt: „Wenn ich über die Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen.“ (Joh 12, 32)
(Johannes Paul II. in der Basilika Sacré-Coeur auf dem Montmartre in Paris, 1. Juni 1980)


Herz-Jesu-Gebete

Cor Jesu sacratissimum, miserere nobis!
Weihegebet an das Heiligste Herz Jesu
(von Sr. Margareta Maria Alacoque)



Persönliches Weihegebet an das Heiligste Herz Jesu

Ich weihe und übergebe dem Heiligsten Herzen meines Herrn Jesus Christus mich selbst und mein Leben, alle meine Handlungen, Beschwerden und Leiden, mein Lieben und Arbeiten, damit alles, was ich bin und habe, nur dazu diene, Sein Heiligstes Herz zu ehren und zu lieben.
Es ist mein fester Entschluss, Ihm ganz anzugehören, alles aus Liebe zu Ihm zu tun und allem zu entsagen, was Ihm missfallen oder widerstehen könnte.
Daher erwähle ich Dich, o Allerheiligstes Herz, zu meiner ganzen Liebe, zum Beschützer meines Lebens, zur Sicherheit meines Heiles, zur Stärke in meiner Schwachheit und Unbeständigkeit und zur Sühne für alle Sünden meines ganzen Lebens.
O Herz der Milde und Güte, sei Du meine Zuflucht in der Stunde meines Todes, sei meine Rechtfertigung vor Gott und wende von mir ab die Strafen Seines gerechten Zornes.
O Herz der Liebe, auf Dich setze ich all mein Vertrauen. Von meiner Schwachheit und Bosheit fürchte ich alles, aber von Deiner Liebe hoffe ich auch alles. So tilge denn in mir, was Dir missfallen oder widerstehen kann. Deine reine Liebe durchdringe so tief mein Herz, dass ich Deiner niemals vergessen und mich von Dir niemals trennen kann.
O mein Heiland, ich beschwöre dich bei all Deiner Liebe, dass mein Name eingeschrieben sei in Deinem Heiligsten Herzen; denn mein Glück und meine Ehre sollen es sein, in Deinem Dienste zu leben und zu sterben. Amen
Quelle: Gebetsschatz A. M. Weigl


Flammengebet zum heiligsten Herzen Jesu
Ich grüße Dich, o heiligstes Herz Jesu, Du lebendige und lebendigmachende Quelle des ewigen Lebens, Du unendlicher Schatz der Gottheit und flammender Glutofen der göttlichen Liebe!
Du bist mein Ruheplatz und mein Zufluchtsort. O mein göttlicher Erlöser, entflamme mein Herz mit der heißen Liebe, von welcher Dein Herz ganz verzehrt wird! Gieße aus in mein Herz die große Gnaden, deren Quelle Du bist, und mache, dass mein Herz so sich mit dem Deinen vereine, dass Dein Wille der meinige, und dass mein Wille auf ewig dem Deinigen gleichförmig sei; denn ich wünsche fortan Deinen heiligen Willen zur Richtschnur aller meiner Handlungen zu haben. Amen.
(Hl. Gertrud)

Tägliche Aufopferung

Ich … weihe und übergebe dem Herzen unseres Herrn Jesus Christus meine Person, mein Leben, meine Handlungen und Leiden, und will in aller Zukunft ganz Seiner Liebe und Verherrlichung geweiht sein.
Es ist mein fester, unwiderruflicher Entschluß, Ihm ganz anzugehören, alles aus Liebe zu Ihm zu vollbringen und von ganzem Herzen allem zu entsagen, was Ihm mißfallen könnte. So erwähle ich Dich also, heiligstes Herz Jesu, zu meiner einzigen Liebe.
(Hl. Margareta-Maria Alacoque)


Herz Jesu Rosenkranz

Beginn:
Kreuzzeichen
Beim Kreuz: „Süßes Herz Jesu, gib dass ich immer mehr Dich liebe.“
An der ersten großen Perle: Ehre sei dem Vater...
An den drei kleinen Perlen: „Süßes Herz Mariä, sei meine Rettung!“
An den 5 großen Perlen:
„Ewiger Vater, ich bringe Dir das kostbare Blut Jesu Christi dar, als Sühnopfer für meine Sünden, als Hilfe für die armen Seelen und für alle Nöte der Heiligen Kirche.“ (Hier kann man eigene oder allgemeine Anliegen einschließen.)
An den 10 kleinen Perlen: „Jesus, sanft und demütig von Herzen, bilde unser Herz nach deinem Herzen.“
Schluss: Ehre sei dem Vater...

Morgengebet zum Heiligsten Herzen Jesu

O mein Gott, mit lebendigem Glauben und tiefster Ehrfurcht bete ich Dich an und danke Dir für alle Gnaden, die ich von Deiner freigebigen Güte empfangen habe, besonders für die Gnade der Erschaffung, der Erlösung und Erhaltung, für das Glück des wahren heiligen Glaubens, und dass Du mich diese Nacht vor einem plötzlichen Tode bewahrt hast.
O heiligstes Herz, ich schenke und weihe mich Dir ganz: mein Herz, mein Gedächtnis, meinen Verstand und meinen Willen, damit alles, was ich tun und leiden werde, aus Liebe zu Dir geschehe und zu Deiner Ehre gereiche; damit ich Dich liebe durch alles, was ich sehen und hören werde; damit alle meine Worte ebenso viele Akte der Anbetung, der Liebe und Lobpreisung seien gegen Deine höchste Majestät, alle Bewegungen meiner Lippen ebenso viele Akte der Reue über die Sünden, die ich begangen, und über die Unterlassungen des Guten, welche ich verschuldet habe.
O Herz der Liebe, möchte ich Dich so oft an mich ziehen können, als ich die Luft einatme, und Dich dem ewigen Vater aufopfern, so oft ich sie wieder ausatme, zum Dank für alle Seine Wohltaten!
Im Vertrauen auf Deine unendliche Barmherzigkeit mache ich auch die Meinung, alle heiligen Ablässe zu gewinnen, deren ich heute teilhaft werden kann, und bitte Dich, sie zum Heil meiner Seele gereichen zu lassen.
Auch vereinige ich mich mit allen Gebeten, guten Werken und heiligen Absichten der leidenden, streitenden und triumphierenden Kirche.
Indem ich so mein ganzes Wesen den Anordnungen Deines heiligsten Willens überlasse, bitte ich Dich um Deinen heiligen Segen, o mein Gott.
Sei gegrüßt, o meine liebenswürdige Herrin, würdige Mutter meines Gottes, ich verehre dich von ganzem Herzen und weihe dir meine Freiheit, indem ich dich bitte, die Lenkerin meiner Schritte, die Beherrscherin meines Lebens und die Regel all meiner Absichten, Wünsche und Handlungen zu sein. Sei du auch, o heiligste Jungfrau, mein Stern auf dem Meere dieses Leben, der sichere Hafen meines Heiles und meiner Ewigkeit, und mit deinem Schutz und Segen, o süße Zuflucht der Sünder, verleihe mir die Gnade, wie du zu leben und zu sterben.
Heiliger Schutzengel und ihr, meine heiligen Patrone, seid gegrüßt! Verleihet mir, ich bitte euch, euren mächtigen Schutz und Beistand. Amen.
Vater unser...; Gegrüßt seist du Maria...; Ehre sei dem Vater...; Der Engel des Herrn...;
Heilige Margareta Maria Alacoque


Weihe an das Heiligste Herz Jesu
(Jean Marie Vianney, Pfarrer von Ars)
O Jesus, ich weihe Dir mein Herz.
Komm, schließe es in das Deinige ein.
In Deinem Herzen will ich wohnen, durch Dein Herz will ich lieben,
in Deinem Herzen will ich leben, der Welt unbekannt.
In Ihm werde ich Licht, Mut, Kraft und wahren Trost finden.
In Ihm werde ich die Liebe finden, die mein Herz verzehren soll.
O heiligstes Herz Jesu, mein Herz sei der Altar, auf dem ich mich Dir opfere.
(Heiliger Pfarrer von Ars)

Am Herz-Jesu-Freitag kann durch folgendes Sühnegebet (von Papst Pius`XI.) ein vollkommener Ablass erlangt werden (unter den hierfür vorgesehenen Bedingungen: Beichte, Hl. Messe, Kommunionempfang, Gebet in der Meinung des Hl. Vaters: Glaubensbekenntnis, Vater unser, Gegrüßet seist Du Maria, Ehre sei dem Vater).


Sühnegebet zum Heiligsten Herzen Jesu

Gütigster Jesus, Deine übergroße Liebe zu uns Menschen wird mit so viel Verachtung, Nachlässigkeit, Gleichgültigkeit und mit schmachvollem Undank vergolten.
Siehe, wir werfen uns vor Deinem Altare nieder, um die sündhafte Lauheit der Menschen und das Unrecht, das sie Deinem liebevollen Herzen überall zufügen, durch eine besondere Huldigung zu sühnen. Leider gehörten auch wir eins zur Zahl dieser Unwürdigen; aber heute erflehen wir, von tiefstem Reueschmerz durchdrungen, deine Barmherzigkeit, vor allem für uns selbst.
Wir sind bereit, durch freiwillige Buße, nicht nur für unsere eigenen Sünden Sühne zu leisten, sondern auch für die Frevel jener, die weit vom Wege des Heils abgeirrt sind.
Wir nehmen uns fest vor, all diese beweinenswerten Vergehen zu sühnen. Insbesondere wollen wir wiedergutmachen alle Unehrbarkeit und Schamlosigkeit in Lebensweise und Kleidung, die freche Verführung unschuldiger Seelen, die Entheiligung der Sonn- und Feiertage, die schrecklichen Fluchworte gegen Dich und Deine Heiligen, die Schmähungen Deines Stellvertreters und des Priesterstandes, die Verachtung des Sakramentes Deiner Liebe und seine Entweihung durch schändlichen Gottesraub, sowie die öffentlichen Verbrechen der Völker, die sich den Rechten und Lehren der von Dir gegründeten Kirche widersetzen.
Könnten wir doch diese Frevel mit unserem eigenen Blute tilgen! Um aber Deiner verletzten göttlichen Ehre Sühne zu leisten, opfern wir Dir jene Genugtuung auf, die Du einst am Kreuze Deinem Vater dargebracht hast, und noch täglich auf unsern Altären erneuerst.
Wir vereinigen sie mit der Sühne, die Deine jungfräuliche Mutter, alle Heiligen und frommen Christgläubigen Dir jemals geleistet haben. Von Herzen geloben wir, die eigenen und fremden Sünden und Deine verachtete und verschmähte unfassbare Liebe, so viel an uns liegt, mit Deiner Gnade wieder gutzumachen durch Treue im Glauben, Reinheit der Sitten und vollkommene Befolgung der Lehren des Evangeliums, besonders des Gebotes der Liebe.
Endlich versprechen wir Dir, dich nach Kräften vor neuen Beleidigungen zu bewahren und möglichst viele Seelen Deiner Nachfolge zu anzuspornen.
Gib uns dazu Deine Gnade! Amen
Hab`Erbarmen mit uns Armen!
O heiligstes Herz Jesus, dem es unmöglich ist, nicht Mitleid zu haben und mit den Unglücklichen, habe Erbarmen mit mir armen Sünder und gewähre mir die Gnade, um die ich Dich bitte durch das Unbefleckte Herz Deiner und unserer heiligsten Mutter Maria. Amen.
Quelle: Gebetsschatz von Pfr. A. M. Weigl


Litanei vom Heiligsten Herzen Jesu

V./ A. Herr, erbarme Dich unser
V./ A. Christus, erbarme Dich unser
V./ A. Herr, erbarme Dich unser
V./ A. Christus höre uns
V./ A. Christus erhöre uns
V. Gott Vater im Himmel, A. erbarme Dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt
Gott Heiliger Geist
Heiligste Dreifaltigkeit, ein Einiger Gott
V. Herz Jesu, des Sohnes Gottes A. erbarme Dich unser
Herz Jesu, im Schoße der Jungfrau Maria vom Heiligen Geiste gebildet
Herz Jesu, mit dem Worte Gottes wesenhaft vereinigt
Herz Jesu, unendlich erhaben
Herz Jesu, Du heiliger Tempel Gottes
Herz Jesu, Du Zelt des Allerhöchsten
Herz Jesu, Du Haus Gottes und Pforte des Himmels
Herz Jesu, Du Feuerherd der Liebe
Herz Jesu, Du Wohnstatt der Gerechtigkeit und Liebe
Du Herz voll Güte und Liebe
Herz Jesu, Du Abgrund aller Tugenden
Herz Jesu, würdig allen Lobes
Herz Jesu, Du König und Mitte aller Herzen
Herz Jesu, in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis sind
Herz Jesu, in dem die ganze Fülle der Gottheit wohnt
Herz Jesu, das dem Vater wohlgefällt
Herz Jesu, aus dessen Gnade wir alle empfangen
Herz Jesu, Du Sehnsucht der Schöpfung von Anbeginn
Du Herz, geduldig und voll Erbarmen
Herz Jesu, reich für alle, die dich anrufen
Herz Jesu, Du Quell des Lebens und der Heiligkeit
Herz Jesu, Du Sühne für unsere Sünden
Herz Jesu, mit Schmach gesättigt
Herz Jesu, wegen unserer Missetaten zerschlagen
Herz Jesu, bis zum Tode gehorsam
Du Herz, durchbohrt von der Lanze
Herz Jesu, Du Quell allen Trostes
Herz Jesu, unsere Auferstehung und unser Leben
Herz Jesu, unser Friede und unsere Versöhnung
Herz Jesu, Du Opferlamm für die Sünder
Herz Jesu, Du Rettung aller, die auf Dich hoffen
Herz Jesu, Du Hoffnung aller, die in dir sterben
Herz Jesu, Du Freude aller Heiligen
V. Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
A. verschone uns, o Herr
V. Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
A. erhöre uns, o Herr.
V. Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
A. erbarme Dich unser.
V. Jesus, gütig und selbstlos von Herzen
A. bilde unser Herz nach Deinem Herzen
V. Lasset uns beten. -
Gütiger Gott, aus dem geöffneten Herzen Deines Sohnes kommt die Fülle des Erbarmens. Hilf uns, dass wir seine Liebe nicht ohne Antwort lassen. Darum bitten wir durch ihn, Christus, unsern Herrn.
A. Amen

Weihe an das heiligste Herz Jesu
Von Leo XIII.

Liebster Jesus, Erlöser des Menschengeschlechtes, blicke auf uns, die wir uns von Deinem Altare demütig niedergeworfen haben. Dein sind wir, Dein wollen wir sein; damit wir aber noch fester mit Dir verbunden seien, weiht sich heute ein jeder von uns freiwillig Deinem heiligsten Herzen. Viele haben Dich niemals gekannt, viele haben Dich verschmäht und Deine Gebote verachtet. Erbarme Dich ihrer, o gütigster Jesus, und ziehe alle an Dein heiligstes Herz. Sei König nicht nur über Deine getreuen Kinder, die niemals Dich verlassen haben, sondern auch über Deine verlorenen Söhne, die sich nicht mehr um Dich kümmern. Verleihe, dass diese bald ihr Vaterhaus aufsuchen, damit sie nicht durch Elend und Hunger zugrunde gehen. Sei König aller derjenigen, welche Irrlehre getäuscht oder Zwietracht getrennt hat. Führe sie zurück zum Lichte der Wahrheit und zur Einigkeit des Glaubens, damit bald ein Schafstall und ein Hirt werde.
Sei endlich König aller derjenigen, die im alten Wahne des Heidentums leben. Entreiße sie der Finsternis und führe sie zu Deinem Lichte und zu Deinem Reiche. Verleihe, o Herr, Deiner Kirche Sicherheit und Freiheit; verleihe allen Völkern Ruhe und Ordnung. Bewirke, dass von beiden Polen der Erde nur ein Ruf erschalle: Lob sei dem göttlichen Herzen, durch welches unser Heil geworden ist. Ihm sei Ehre und Ruhm in Ewigkeit. Amen.


GEBET ZUM HEILIGSTEN HERZEN JESU VOM HL. PATER PIO

I — O mein Jesus, der Du gesagt hast: „Wahrlich ich sage euch, bittet und ihr werdet empfangen, suchet und ihr werdet finden, klopfet an und es wird euch aufgetan werden“, siehe, ich klopfe an, ich suche, ich bitte um die Gnade...
Vater unserer... Gegrüßet seist du Maria... Ehre sei...
Heiligstes Herz Jesu, ich vertraue und hoffe auf Dich!

II — O mein Jesus, der Du gesagt hast: „Wahrlich ich sage euch, um was immer ihr den Vater in meinem Namen bitten werdet, wird Er euch gewähren“, siehe, in Deinem Namen erbitte ich von Deinem Vater die Gnade...
Vater unserer... Gegrüßet seist du Maria... Ehre sei...
Heiligstes Herz Jesu, ich vertraue und hoffe auf Dich!

III — O mein Jesus, der Du gesagt hast: „Wahrlich ich sage euch, Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen“, siehe, gestützt auf die Unfehlbarkeit Deiner Worte bitte ich um die Gnade...
Vater unserer... Gegrüßet seist du Maria... Ehre sei...
Heiligstes Herz Jesu, ich vertraue und hoffe auf Dich!

O Heiligstes Herz Jesu, dem es unmöglich ist, kein Mitleid zu haben mit den Unglücklichen, habe Erbarmen mit mir armem Sünder und gewähre mir die Gnade, um die ich Dich bitte durch das Unbefleckte Herz Mariens, Deiner und unserer zärtlichen Mutter.
Heiliger Josef, innigst mit dem Heiligsten Herzen Jesu verbunden, bitte für uns!
Sei gegrüßt, o Königin,
Mutter der Barmherzigkeit,
unser Leben, uns're Wonne
und uns're Hoffnung, sei gegrüßt.
Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas,
zu dir seufzen wir
trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen.
Wohlan denn, uns're Fürsprecherin,
wende deine barmherzigen Augen uns zu,
und nach diesem Elend zeige uns Jesus,


Kurzes Aufopferungsgebet

Heiliges Herz Jesu! Vereinige mein Herz so innig und fest mit Dir, dass mich bis zum Ende meines Lebens nichts mehr von Dir trennen kann.
Herz Jesu, ich vertraue auf Dich!


Herz Jesu, Quelle alles Guten von Benedikt XV

Heiliges Herz Jesu! Quelle alles Guten, ich bete Dich an, ich glaube an Dich, ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich und bereue alle meine Sünden. Dir schenke ich dieses mein armes Herz. Mache es demütig, geduldig, rein und allen Deinen Wünschen entsprechend.
Gib, o guter Jesus, dass ich in Dir und Du in mir lebst.
Beschütze mich in Gefahren, tröste mich in Trübsal und Betrübnissen. Gewähre mir die Gesundheit meines Leibes, Deinen Segen für alle meine Werke und die Gnade eines heiligen Todes. Amen.
Aus dem Gebetsschatz


Morgengebet zum Herzen Jesu

Göttliches Herz Jesu, ich bitte Dich, schenke den Seelen im Fegfeuer die ewige Ruhe, denen, die heute sterben die Gnade eines guten Todes, den Sündern wahre Reue, den Heiden das Licht des Glaubens, mir und den Meinen Deinen Segen.
Erbarmungsvolles Herz Jesu, Dir empfehle ich alle diese Seelen. Für sie opfere ich Dir alle Deine Verdienste auf, auch die Verdienste Deiner seligen Mutter und aller Engel und Heiligen, sowie alle heiligen Messopfer, Kommunionen, Gebete und guten Werke, die heute auf dem ganzen christlichen Erdkreis dargebracht oder verrichtet werden.
500 Tage Ablass (Päpstliches Breve vom 13. März 1901; Poenit. 18. Januar 1933 und 10. März 1949).


Morgengebet

Heiliges Herz Jesu, gieße in reicher Fülle Deinen Segen aus über die heilige Kirche, den Papst und den ganzen Priesterstand! Gib den Gerechten die Gnade der Beharrlichkeit, bekehre die Sünder, erleuchte die Ungläubigen, segne unsere Verwandten, Freunde und Wohltäter, stehe den Sterbenden bei und befreie die Seelen aus dem Fegfeuer! Breite über alle Herzen die süße Herrschaft Deiner Liebe aus! Amen.
500 Tage Ablass. Vollkommener Ablass unter den gewöhnlichen Bedingungen, wenn man das Gebet einen ganzen Monat lang jeden Tag andächtig betet. (Ablasskongr. 16. Juni 1906; Poenit. 23. Juni 1934 und 18. Juni 1949).


Morgengebet
Ich grüße Dich, heiliges Herz Jesu. Du bist die nie versiegende, erfrischende Quelle, die unvergängliches Leben spendet. Du bist die überreiche Schatzkammer der Gottheit, der brennende Herd der göttlichen Liebe. Du bist meine Ruhestätte und sichere Zuflucht.
Liebenswürdiger Heiland, entzünde in meinem Herzen die glühende Liebe, die in Deinem Herzen lodert! Gieße in mein Herz die reichen Gnaden, die Deinem Herzen entströmen! Dein Wille sei der meine, der meine sei stets gleichförmig mit dem Deinen. Amen.
500 Tage Ablass (Poenit. 5. Februar 1935 und 18. Juni 1949)


Morgengebet

Öffne mir Dein Herz, lieber Jesus, und lass mich seine Anziehungskraft verspüren! Vereinige mich für immer mit ihm! Gib, dass jeder Atemzug und jeder Schlag meines Herzens, das auch während des Schlafes nicht aussetzt, für Dich ein Beweis meiner Liebe ist und Dir sagt: Ja, Herr, ich bin ganz Dein. Das Zeichen Deiner Liebe ist meinem Herzen eingeprägt und wird nie verlöschen. Nimm das wenige Gute entgegen, das ich tue und gib mir die Gnade, alles Böse wieder gutzumachen, damit ich Dich preisen kann in der Zeit und in der Ewigkeit. Amen.
(Kardinal R. Merry del Val) 500 Tage Ablass. Vollkommener Ablass unter den gewöhnlichen Bedingungen, wenn man das Gebet einen ganzen Monat lang jeden Tag betet (Poenit. 8. Juni 1949).


O heiligstes Herz meines Jesus,

zeige mir Deine große Liebe immer mehr!
Lass mich erkennen, wie weit ich von Dir entfernt bin, demütige mich immer mehr, zeige mir immer mehr meine Schwachheit, aber ohne dass ich Dich, mein höchstes Gut, beleidige, denn allein in den tiefsten Tiefen meiner irdischen Nichtigkeit darf ich Dich, meinen Heiland, in der Größe Deiner unendlichen Liebe erkennen. Amen.


Mein Herr und mein Heiland,

Allein auf den Knien laß mich Dich wirklich erkennen, ganz besonders bei dem Gastmahl Deiner großen Liebe, wo doch Du in die unfassbar tiefe Erniedrigung des Kreuzestodes hinabgestiegen bist, um bei Deinem und unserem himmlischen Vater Dich uns ganz schenken zu dürfen. Amen.

Heiligstes Herz Jesu, rette uns!

O mein liebster Jesus, schenke mir in tiefster Demut die Erkenntnis, dass ich mit keinem Wort von mir, sondern nur mit Deinen heiligen Worten des Evangeliums und dem Heiligen Geiste allen Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen darf.
Befreie mich von dem Verlangen, um meiner Ehre willen um Rat gefragt zu werden.
Da ich aber auch gar nichts aus mir kann, aber Deine Liebe verkünden möchte, bitte ich Dich aus tiefster Seele, mache mich zu einem hellen Kristallglas, damit Du, mein liebster Jesus, durch mich armen Sünder hindurch leuchten kannst in alle Herzen, denen ich durch Deine Liebe begegnen darf, wie Dein liebeglühendes heiligstes Herz es wünscht! Amen.


O liebster Jesus, denk ich dein

O liebster Jesus, denk ich Dein, strömt Glück in meine Seele ein; doch meine höchste Freude ist, wenn Du, o Jesu, bei mir bist.
Kein Lied so sehr zu Herzen dringt, kein Klang, kein Ton so lieblich klingt, kein Name bringt so reichen Lohn als Jesus Christus, Gottes Sohn.
Du tröstest den, der Buße tut, gibst dem, der bittet, neuen Mut; Dich suchen nimmt von uns das Leid, Dich finden, welche Seligkeit.
Kein Wort, o Jesu, würdig preist die Güte, die Du uns erweist. Nur wer sich ganz in Dich versenkt, verspürt, was deine Liebe schenkt.
O Jesus, Der uns Freude bringt, Du Quell, aus dem uns Kraft entspringt, Licht, das uns Gottes Liebe zeigt, die alles Sehnen übersteigt.
Du unser Glück in dieser Zeit, Du Sonne unsrer Ewigkeit, in Dir erstrahlt der Gottheit Schein; laß uns mit Dir verherrlicht sein.
(12. Jahrhundert, GL 550)


Herz Jesu, Gottes Opferbrand
Herz Jesu, Gottes Opferbrand, der unsre Lieb entfachte! O Herz, in Nacht zu uns gesandt, als Schuld den Tod uns brachte!
Wir stachen dich mit Spott und Wut, du tauftest uns mit deinem Blut. Nun müssen wir dich lieben.
Wer liebt, der kehrt zu dir nach Haus und ist der Nacht entrissen. Er sendet neu mit dir sich aus als Licht zu Finsternissen.
Du bist die Sonne, wir der Schein, wir können ohne dich nicht sein und ohne dich nicht lieben.
Herz Jesu, Trost der ganzen Welt, mach unser Herz zu deinem! Nimm unsre Herzen ungezählt und mache sie zu einem!
Lass uns den Hass, das bittre Leid fortlieben aus der dunklen Zeit: Lass uns dein Reich erscheinen.
(Franz Johannes Weinrich, 1897-1979)


Du König auf dem Kreuzesthron
Du König auf dem Kreuzesthron, Herr Jesus Christus, Gottes Sohn; Dein Herz verwundet und betrübt, hat uns bis in den Tod geliebt.
Die Dich verworfen und verhöhnt, hast Du geheiligt und versöhnt; im Tod hast du, o Schmerzensmann, Dein göttlich Herz uns aufgetan.
O Quell, der unser Leben nährt, o Herz, das sich für uns verzehrt, schließ uns in Deine Liebe ein und lass uns immer bei Dir sein.
(GL 553)


Iesu, mitis et humilis corde, fac cor nostrum secundum Cor tuum!

Jesus, sanft und demütig von Herzen,
bilde unser Herz nach Deinem Herzen!
Cor Jesu, in sinu Virginis Matris a Spiritu Sancto formatum, miserere nobis!
Cor Jesu, in sinu Virginis Matris a Spiritu Sancto formatum, miserere nobis!
Cor Jesu, in sinu Virginis Matris a Spiritu Sancto formatum, miserere nobis!
Cor Jesu, in sinu Virginis Matris a Spiritu Sancto formatum, miserere nobis!
gebenedeite Frucht deines Leibes.
O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.
(N. B. Dieses Gebet wurde täglich von Pater Pio für diejenigen gesprochen, die sich seinen Gebeten anvertraut hatten. Es wird daher den Gläubigen nahegelegt, dasselbe zu tun, um sich im Geiste dem Gebet des Heiligen anzuschließen).


Fest des Kostbaren Blutes in Friesach
https://www.gloria.tv/text/r9ynQVqnExtS4RA22GnG9fEqo



31.05. – 08.06.2019

Pfingstnovene



529. Jungfrau Maria: Als Ich zusammen mit den Aposteln im Zönakel auf die Herabkunft des Heiligen Geistes wartete, brauchte es zehn Tage der Vorbereitung.
22. August 2012
Kreuzzuggebet (74) „Um die Gabe der Unterscheidung“

O Mutter Gottes, hilf mir, meine Seele auf die Gabe des Heiligen Geistes vorzubereiten.
Nimm mich wie ein Kind an der Hand und führe mich auf der Straße hin zu der Gabe der Unterscheidung durch die Kraft des Heiligen Geistes.
Öffne mein Herz und lehre mich, mich mit Körper, Geist und Seele hinzugeben.
Befreie mich von der Sünde des Stolzes und bete, dass mir alle früheren Sünden vergeben werden, damit meine Seele gereinigt wird und dass Ich heil gemacht werde, damit Ich die Gabe des Heiligen Geistes empfangen kann.
Ich danke Dir, Mutter der Erlösung, für Deine Fürsprache und ich erwarte mit Liebe in meinem Herzen diese Gabe, nach der ich mich mit Freude sehne. Amen.


Novene zum Heiligen Geist

Erster Tag
Komm, 0 Geist der Weisheit!

Wenn jemand von euch der Weisheit bedarf, so erbitte er sie von Gott, der sie allen in Fülle gibt.
Jak 1, 5
Die kostbarste Gnadengabe des Heiligen Geistes ist die Weisheit. Sie ist nach dem heiligen Bonaventura die übernatürlich bleibende, vom Heiligen Geist eingegossene Fähigkeit, Gott zu erkennen und ihn mit innerer Freude zu lieben. Erkenntnis der Wahrheit in Gott und Liebe Gottes bis zur höchsten Stufe, die der Mensch erreichen kann, das ist die Weisheit. Die Gabe der Weisheit ist die höchste der Gnadengaben des Heiligen Geistes. Sie umfasst alle anderen Gaben. Sie lenkt unsern Sinn auf das eine Notwendige: Gott suchen. Gott finden ist der Anfang und Gipfelpunkt aller Weisheit. Wer wirklich weise ist, sieht und liebt nur mehr Gott, beurteilt alles im Lichte Gottes und erhält dadurch einen unverrückbaren Standpunkt, der innere Ruhe und Sicherheit in allen Lebenslagen gibt.
Wir können darum nicht innig genug um diese Gabe des Heiligen Geistes flehen; denn sie ist besser als alle Kostbarkeiten, und alles, was man ersehnt, kann ihr nicht gleichgestellt werden , sagt das Buch der Sprüche. Und der heilige Jakobus schildert uns die erstrebenswerte Wirkung dieser köstlichen Gottesgabe: Die Weisheit, die von oben kommt, ist rein, friedsam, bescheiden, nachgiebig, dem Guten hold, voll Barmherzigkeit und guter Früchte. Sie richtet und heuchelt nicht. (Jak 3,17)
Gebet:
Wir bitten dich, Herr, huldvoll gieße unseren Herzen ein den Heiligen Geist, ihn, dessen Weisheit uns schuf und dessen Voraussicht uns leitet. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Quat. Samstag nach Pfingsten
Leitgedanke:
Ich will alles, was mir heute begegnet, im Lichte der ewigen Weisheit sehen.
Stoßgebet:
0 Gott, lass mich dich erkennen, lass mich erkennen.
Hl. Augustinus
O Maria, Sitz der Weisheit, bitte für uns!


Zweiter Tag

Komm, 0 Geist des Verstandes!
Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich gesagt habe. Joh 14, 26
Wie weh tat es oft dem Erlöser, dass seine Zuhörer, ja nicht einmal seine eigenen Jünger seine Worte und Absichten recht verstanden. Manches wollte er ihnen auch noch nicht offenbaren, sondern erst durch den Heiligen Geist mitteilen. Der Geist des Verstandes lässt uns die göttlichen Wahrheiten besser verstehen, sie tiefer erfassen. Seinem Licht verdanken wir es, wenn uns die verborgenen Tiefen der übernatürlichen und selbst der natürlichen Erkenntniswelt in hellem Licht aufstrahlen. Um dieses Gnadenlicht müssen wir aber innig bitten, denn nur den demütigen, den gelehrigen, aufgeschlossenen Seelen offenbart sich Gott. Wie wichtig dieses Wachsen an Erkenntnis, dieses tiefere Eindringen in die unerschöpflichen Reichtümer unseres Glaubens ist, sagt der bekannte Pater Momme Nissen: Das Seelenleben der meisten Menschen, auch vieler gläubiger Christen, bleibt vor allem darum so matt und träge und unfruchtbar, weil sie sich nicht genug bemühen um Erkenntnis und Durchdringung der Glaubenswahrheiten, weil sie darin keine Fortschritte machen. Wir kommen nicht voran in der Liebe zu Gott ohne ein Fortschreiten in der Erkenntnis Gottes.
Wodurch gelangen wir aber zu einer grösseren Gotteserkenntnis? Zu dem Gebet um die Gabe des Verstandes muss das eigene Bemühen kommen. Wir müssen Gottes Wort hören, die Heilige Schrift besser kennenlernen, eine Gesamtdarstellung der Glaubenslehre lesen, um ihre inneren Zusammenhänge zu sehen; müssen die Geschichte der Kirche lesen, in der uns das Walten des Heiligen Geistes offenbar wird. Sollte es wirklich nicht möglich sein, täglich wenigstens fünf Minuten der religiösen Weiterbildung zu widmen?
Gebet:
Verleihe, wir bitten, allmächtiger Gott, dass der Glanz deiner Klarheit über uns erstrahle, und dass das Licht deines Lichtes die Herzen der durch deine Gnade Wiedergeborenen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes befestige. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Leitgedanke:
Ich will heute darüber nachdenken, welche Lücken in meinem religiösen Wissen ich ausfüllen muss, und wie ich das tun kann.
Stoßgebet:
Komm, Heiliger Geist, erleuchte die Herzen deiner Gläubigen.
O Maria, erflehe mir die Gabe des Verstandes, die mich in alle Wahrheit einführt.


Dritter Tag
Komm, 0 Geist des Rates!

Seliges Licht erfüllet das Innere derer, die dir gläubig vertrauen. Pfingstsequenz
Wir denken kaum so oft daran, den Gnadenbeistand des Heiligen Geistes anzurufen, als in den Stunden der Ratlosigkeit. Vom Geist des Lichtes erwarten wir die Aufhellung einer dunklen Frage. Gut ist es, wenn wir bei ihm Rat holen, denn dadurch stellen wir schon von selbst die Frage in das Licht der Ewigkeit und wollen bei unserer Entscheidung uns von dem Gedanken leiten lassen: Was kann unter diesen Umständen der Wille Gottes sein? — Wie werde ich am Ende meines Lebens, wenn alle menschlichen Rücksichten, alle erdhaften Interessen schwinden, darüber denken? Auch in den kleinen Alltagsfragen müssen wir zum Quell des Lichtes gehen, damit wir dort die richtige Antwort bekommen. Große Entscheidungen haben wir selten zu treffen, aber aus den kleinen Angelegenheiten setzt sich unser Leben zusammen. Und überdies im Reich der Gnade wie der Natur erleben wir es so oft: Kleine Ursache, große Wirkung.
Dieses Bitten um das Licht des Heiligen Geistes, dieses Horchen auf seinen Rat, seine Anregungen und Einsprechungen setzt voraus, dass wir in lebendiger Beziehung zu ihm stehen, dass wir innerlich feinhörig sind, nicht betäubt von den äußeren Eindrücken. Zu den tröstlichen Abschiedsworten unseres Herrn gehört das Wort vom immerwährenden Wohnen des Heiligen Geistes in uns. Warum besprechen und beraten wir so vieles mit Menschen, die uns oft nicht helfen können, anstatt mit dem göttlichen Beistand in uns, der uns mit seinem Licht den rechten Weg zeigt?
Gebet:
Wir bitten dich, Herr, unser Gott, gib uns in deiner Güte allzeit den Geist, dass Rechte zu denken und zu vollbringen; ohne dich können wir nicht bestehen, so gib uns die Kraft, zu leben, wie es deinem Willen entspricht. Durch Christus, unsern Herrn.
Leitgedanke:
Ich will heute in allen Fragen den Heiligen Geist um sein Licht bitten.
Stoßgebet:
O Quelle des Lichtes, sende aus dein Licht und deine Wahrheit.
Mutter vom guten Rat, bitte für uns!


Vierter Tag
Komm, 0 Geist der Stärke

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der über euch kommen wird. Apg 1, 8
Diese Verheißung des Erlösers erfüllt uns mit Vertrauen und Zuversicht. Denn die Gabe des Rates, um die wir gestern gebetet haben, nützt allein noch nicht viel. Zu ihr muss die Gabe der Stärke kommen. Denn oft genug wüssten wir schon, was der Wille Gottes von uns fordert, aber wir haben nicht die Kraft, ihn zu erfüllen. Täglich spüren wir es, dass wir schwach, matt, unfähig zum Guten sind und wie sehr wir die stärkende, umwandelnde Kraft des Heiligen Geistes brauchen im Kampf gegen das Böse, im Ringen um das Gute. Die Gabe der Stärke will uns besonders dazu befähigen, Opfer zu bringen, dem Rufe Gottes zu folgen, wenn er Schweres von uns verlangt.
Am Reden und Handeln der Apostel vor und nach der Geistessendung sehen wir ganz deutlich, welche Sinnesänderung der Heilige Geist bewirkt, mit welchem Mut, mit welcher Entschlusskraft, mit welch ausdauernder, alle Hindernisse überwindender Festigkeit er die Seele erfüllt, die ihn darum bittet.Die Tage des Gebetes um die Gnaden des Heiligen Geistes sollen uns auch einen Schritt weiter bringen in der Selbstverleugnung, in der Entsagung, im Verzieht auf irgendeine Anhänglichkeit, die die vollständige Hingabe an die Leitung des Heiligen Geistes noch hemmt. Großmut und Opferbereitschaft muss eine Frucht dieser neuntägigen Andacht sein.
Gebet:
0 Gott, du Stärke aller, die auf dich hoffen, sei huldvoll nahe, da wir rufen zu dir; wir sterbliche Menschen vermögen in unserer Schwachheit nichts ohne dich, so komm uns du mit deiner Gnade zu Hilfe; gib, dass wir treu deine Gebote befolgen und so dir gefallen in unserem Streben und in der Tat. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Leitgedanke:
Der Heilige Geist weiß nichts von einem weichlichen Zögern. Hl. Ambrosius.
Stoßgebet:
Geist der Stärke, erfülle und belebe uns!
Starke Jungfrau, bitte für uns!


Fünfter Tag
Komm, 0 Geist der Wissenschaft!

Allmächtige gibt den Menschen Einsicht. Jesus Sirach 38,6
Die Gabe der Wissenschaft befähigt uns, Gutes vom Bösen, Wahres vom Falschen zu unterscheiden und Gott zum Mittelpunkt alles Wissens zu machen. Mit dem Licht der wahren Wissenschaft durchdringen wir auch die Gebiete des weltlichen Wissens; doch wir bleiben nicht dabei stehen, sondern dringen zum Mittelpunkt alles Seins, zu Gott vor. Die wahre Wissenschaft ist die Erkenntnis aller Dinge in Gott. Das Licht des Heiligen Geistes läßt Anfang und Ende alles Geschaffenen erkennen, gibt Antwort auf die Fragen: Woher, wohin, wozu, warum?
Die Gabe der Wissenschaft ist eng verwandt mit der Gabe des Verstandes, namentlich durch ihre Zwecke. Beide wollen uns eine Kenntnis und Erkenntnis göttlicher Wahrheiten vermitteln, die ihren Beweggrund nicht in rein natürlicher Wissbegier, sondern in der Liebe haben, diese besser zu erkennen suchen, um mehr lieben zu können: Das ist die Wissenschaft, die sich in Liebe wandelt, die Wissenschaft der Tat. Ein Studium, dass solche Wissenschaft anstrebt, ist die Entfaltung unseres Glaubens; es wird zum Gebet, zur Beschauung. Das ist die Wissenschaft, die uns Not tut und die gefördert werden muss, denn sie ist die Quelle neuer Liebe, sagt Abt Marmion in seinem Buch Christus unser Ideal. Auch hier zeigt es sich wieder wie bei der Gabe des Verstandes, dass das göttliche Gnadenlicht des Heiligen Geistes sich mit dem Versenken in die Geheimnisse Gottes einen muss. Dann erfahren wir auch in uns was die Pfingstsequenz verspricht: Seliges Licht erfüllet das Innere derer, die dir gläubig vertrauen.
Gebet:
Verlerne uns, allmächtiger Gott, dass wir allzeit bedacht sind auf das, was des Geistes ist, und so in Wort und Tat vollbringen, was dir gefallt. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Leitgedanke:Ich will durch tägliche geistliche Lesung meine religiösen Kenntnisse erweitern und vertiefen.
Stoßgebet:
Die Gnade des Heiligen Geistes erleuchte uns Sinn und Herz.


Sechster Tag
Komm, 0 Geist der Frömmigkeit!

Die Liebe ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. Röm 5, 5
Am heutigen Tag wollen wir unser Gebet zum Heiligen Geist verdoppeln, unser Verlangen nach seiner Gnade noch steigern; denn wir bitten heute um die Gabe der Frömmigkeit, um eine innige, tiefe, rückhaltlose Liebe zu Gott. Wir gehen zum göttlichen Feuergeist, damit er uns durchglühe. Wir gehen zum Quell der Liebe, um aus ihr all die Gesinnungen zu schöpfen, die wir als Kinder Gottes gegen unsern gütigen Vater und gegen unsern Heiland und Erlöser haben sollten, und die gerade der Geist der Frömmigkeit uns geben will: Hingabe, Dankbarkeit, Vertrauen, Freude an allem, was sich auf Gott bezieht. Der Heilige Geist ist es, der uns die Gnade gibt, Gott zu lieben aus unserem ganzen Herzen, aus unserer ganzen Seele, aus unserem ganzen Gemüte und aus allen unsern Kräften. Er verleiht auch die starke Liebe zu Gott, die in jeder inneren und äußeren Prüfung standhält, auch dann, wenn das Gefühl der Liebe nicht mehr spürbar ist, sondern wir die Liebe nur mehr durch die Tat zeigen können.
Die Feuerzungen, durch die der Heilige Geist uns mit der Gottesliebe erfüllt, entzünden auch die Nächstenliebe in uns, drängen uns zur Sorge dafür, dass Gott auch von andern geliebt wird. Gottesliebe und Nächstenliebe gehören ganz eng zusammen. Der heilige Petrus, den der Pfingstgeist so mächtig durchglühte und umwandelte, sagt: Zeigt in der Frömmigkeit die Bruderliebe und in der Bruderliebe die Gottesliebe. 2. Petr 1, 7
Gebet:
0 Gott, unsichtbare Güter hast du denen bereitet, die dich lieben; senke in unser Herz die Glut deiner göttlichen Liebe, damit wir in allem und über alles dich lieben und so deine Verheißungen erlangen, die größer sind als all unser Sehnen. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Leitgedanke:
Ich will heute oft einen Akt der Liebe zu Gott erwecken.
Stoßgebet:
Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer deiner göttlichen Liebe.
O Maria, Mutter der schönen Liebe, bitte für uns!


Siebenter Tag
Komm, 0 Geist der Gottesfurcht!

Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit. Heilvolle Einsicht gibt sie allen, die sie üben.
Psalm 110
Zu Gotteskindern hat uns der Heilige Geist in der Taufe gemacht. Zur Behütung und Entfaltung dieser Gnade erfüllt er uns mit dem Geiste der heiligen Furcht. Nicht knechtische Furcht, die die Sünde nur wegen der Strafe meidet, will er uns geben, sondern die Furcht der Kinder, einen gütigen Vater zu beleidigen oder ihn zu verlieren. Diese Furcht quillt aus der Liebe zu Gott und aus der Kenntnis der eigenen Gebrechlichkeit. Je vertrauensvoller und kindlicher unsere Hingabe an Gott ist, um so wachsamer und vorsichtiger sind wir, Gott zu mißfallen. Ja, wir bemühen uns viel mehr, seinen Willen auch im Kleinsten zu erfüllen, seinen Gnaden zu entsprechen.
In den Psalmen kehrt oft der Gedanke wieder: Selig, wer den Herrn fürchtet. Wie sollte die Gottesfurcht nicht froh machen, da sie alles fernhält, was sich zwischen Gott und unsere Seele stellen und die beseligende Verbindung mit Gott stören könnte! Sie gibt schon hier die Freude eines guten Gewissens, den Frieden mit den Menschen und die Hoffnung auf die ewige Vereinigung mit Gott. Diese Tage des besonderen Bittens um das Kommen des Heiligen Geistes sollen unsern Blick schärfen für alles, was seiner gnadenvollen Einkehr in uns sich hemmend in den Weg stellen könnte. Sie sollen uns nachdenklich machen und die Frage vorlegen: Was mißfällt dem Heiligen Geist in meinem Innern, dass sein würdiger Tempel sein soll? Wie weit leitet der Geist der Gottesfurcht meine Gesinnung, mein Reden und Handeln, meinen Verkehr mit den andern?
Diese Tage des besonderen Bittens um das Kommen des Heiligen Geistes sollen unsern Blick schärfen für alles, was seiner gnadenvollen Einkehr in uns sich hemmend in den Weg stellen könnte. Sie sollen uns nachdenklich machen und die Frage vorlegen: Was mißfällt dem Heiligen Geist in meinem Innern, dass sein würdiger Tempel sein soll? Wie weit leitet der Geist der Gottesfurcht meine Gesinnung, mein Reden und Handeln, meinen Verkehr mit den andern?
Gebet:
Gib uns die Gnade, o Herr, dass wir allezeit deinen heiligen Namen ebenso fürchten wie lieben; niemals willst du ja deine Führung denen versagen, die du begründest in treuer Liebe zu dir. Durch Christus, unsern Herrn. Amen
Leitgedanke:
Ich will mich heute mit besonderer Sorgfalt davor hüten, Gott auch nur im geringsten zu beleidigen.
Stoßgebet. Heiliger Geist, durchdringe mich mit deiner heiligen Furcht.
Erschaff in mir ein reines Herz.
Stoßgebet:
Heiliger Geist, durchdringe mich mit deiner heiligen Frucht.
Erschaff in mir ein reines Herz.
Reinste Mutter, bitte für uns!


Achter Tag
Maria, Gnadenvolle, bitte für uns!

Sie verharrten einmütig im Gebet... mit Maria, der Mutter Jesu. Apg
Wir finden keine Darstellung des Pfingstfestes, in der nicht die Gottesmutter im Mittelpunkt der betenden Gemeinde wäre. Mit welcher Inbrunst mag sie den Heiligen Geist erfleht haben! Besser als die Apostel hat sie den Heiland, die Absichten seines Herzens, seine Verheißungen verstanden. Sie bewahrte alle Worte in ihrem Herzen. Deshalb wußte sie auch, wieviel von der gnadenreichen Ankunft des Heiligen Geistes für die Apostel, für die ganze Kirche abhängt. Voll Vertrauen legen wir daher unser Bitten um die Gnadenhilfe des Heiligen Geistes in ihr gütiges, verstehendes Herz. Wir wissen: die Braut des Heiligen Geistes, die Mutter der göttlichen Gnade wird uns ihre mächtige Fürsprache nicht versagen, wenn sie unsere Sehnsucht und unser Bemühen um eine gute Vorbereitung auf die Ankunft des Heiligen Geistes sieht.
Siebenfach ist der Gnadenstrom des Heiligen Geistes, den wir in diesen Tagen betrachtet und erfleht haben. Die Mutter voll der Gnade ist ganz erfüllt von ihm, und in mütterlicher Liebe wird sie den Heiligen Geist bitten, dass er auch unsere Seele überflute. Betaut mit der Gnade des Heiligen Geistes wird unsere Seele dann auch etwas von seinen Früchten hervorbringen, die da sind: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Milde, Güte, Langmut, Sanftmut, Treue, Mäßigkeit, Enthaltsamkeit, Keuschheit.
Gebet:
Aufsteige zu dir, 0 Herr, die Gabe unserer Liebe; höre auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria, die du aufgenommen hast in den Himmel, und entzünde unser Herz mit dem Feuer der Liebe, auf dass es sich immerfort sehne nach dir. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Leitgedanke:
Ich will heute oft die Mutter der göttlichen Gnade bitten, mir die Gnadengaben des Heiligen Geistes zu vermitteln.
Stoßgebet:
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade!


Neunter Tag
Kommt Heiliger Geist komm!

Gott gibt den guten Geist denen, die ihn darum bitten. Lk 11, 13
Heute finden wir uns zum letzten Mal bei dieser Novene im harrenden Jüngerkreis ein und vereinigen unser sehnsuchtsvolles Bitten mit dem Flehruf der Apostel. Immer inniger wird unser Ruf: Komm, Heiliger Geist, komm! Gott selbst will, dass wir ein heißes Verlangen nach ihm, nach geistigen Gütern haben. Selig preist der Heiland alle, die Hunger und Durst nach Gerechtigkeit haben, und verheißt aber auch die Sättigung. Wir fassen heute nochmals die Vorsätze und Entschlüsse zusammen, welche die Betrachtung der Gnadengaben des Heiligen Geistes in uns geweckt hat, damit wir alles entfernen, was der gnadenreichen Einkehr des Heiligen Geistes im Wege stehen könnte. Mit dem Psalmisten sprechen wir: Ein reines Herz erschaff in mir, 0 Gott, und den rechten Geist erneuere in meinem Inneren!
So kann es nicht ausbleiben, dass etwas von der erleuchtenden, umwandelnden, belebenden Wirksamkeit des Heiligen Geistes auch unserer Seele zukommt. Wenn wir die Novene in einem bestimmten Anliegen gehalten haben, dann überlassen wir es doch Gott, wie er uns erhören will; denn wir wollen nicht die Erfüllung unserer Wünsche, sondern seine Ehre. Wir vertrauen fest, dass Gott uns die Gnade gibt, die uns am meisten befähigt, seinen Absichten zu entsprechen, ob wir diese nun sehen oder nicht sehen dürfen. Das Wort des Völkerapostels an die Römer mahne und tröste uns: Wenn wir aber hoffen auf das, was wir nicht sehen, so erwarten wir es mit Geduld Ebenso kommt auch der Geist unserer Schwachheit zu Hilfe; denn um was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, wissen wir nicht, sondern der Geist selbst fleht für uns mit unaussprechlichen Seufzern. Röm 8, 25-26
Gebet:
Allmächtiger, ewiger Gott, in deiner überströmenden Güte schenkst du den Flehenden mehr, als sie verdienen, ja mehr, als sie bitten; gieße aus über uns dein Erbarmen; vergib, was unser Gewissen bedrückt, und gewähre, um was wir zu bitten nicht wagen. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Leitgedanke:
Ich will heute recht oft um die Gaben und Früchte des Heiligen Geistes bitten.
Stoßgebet:
Komm, Heiliger Geist, komm!
Königin der Apostel, bitte für uns!
http://www.novenen.de/content/heiliger-geist/zum-heiligen-geist/


Pfingstnovene


Eröffnungsgebet für jeden Tag
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Komm, Heiliger Geist, heilige uns
Erfülle unsere Herzen mit brennender Sehnsucht nach der Wahrheit, dem Weg und dem vollen Leben. Entzünde in uns dein Feuer, dass wir selbst davon zum Licht werden, das leuchtet und wärmt und tröstet. Komm, Heiliger Geist, heilige uns, stärke uns, bleibe bei uns. Amen. (aus einem Gebet der Ostkirche)

Gebet zum Abschluss jeden Tages
den Pfingsthymnus (Gotteslob 241 oder 244) beten oder singen — Vater unser, Gegrüßet seist du Maria, Ehre sei dem Vater

1. Tag: um die Gabe des Gebetes
So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können. (Röm 8,26)
Allmächtiger, ewiger Gott — komm zu uns.
Heiligste Dreifaltigkeit —
Heiliger Geist, der du vom Vater u. vom Sohn ausgehst —
Göttlicher Geist, dem Vater und dem Sohn gleich —
Verheißung unseres liebenden Vaters —
Geist des Gebetes -
Maria, du Fürsprecherin — bitte für uns.
Allmächtiger Gott, schenke uns das Verlangen, dir im Gebet zu begegnen. Erfülle uns durch das Gebet mit Freude und Frieden. Mach unsere Familie zu einem Ort des gemeinsamen Gebetes und der Versöhnung. Lehre uns beten durch Christus, unseren Herrn. Amen.


2. Tag: für die Gefirmten/Firmkandidaten und Erst-kommunionkinder
Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen. (Gal 5,22.25) Gabe des Allerhöchsten — komm zu uns.
Quelle der Gnaden —
Heiliges Feuer —
Brennende Liebe —
Geist des Friedens und der Versöhnung -
Geist der Güte und Treue -
Maria, du Kelch des Geistes — bitte für uns.
Liebender Gott, du berührst uns in den Sakramenten. Schenke allen Kindern und Jugendlichen die Sehnsucht, dich in der hl. Kommunion aufzunehmen und deinen Heiligen Geist zu empfangen durch Christus, unseren Herrn. Amen.


3. Tag: für unsere Familien
Lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn. (Röm 12,11)
Heiligmachender Geist — komm zu uns.
Geist des Herrn, der du das All erfüllst —Geist der Gotteskindschaft —
Heiliger Geist — erhöre uns.
Schenke uns Bereitschaft zur Versöhnung —
Mach uns stark im Glauben —
Entzünde unsere Herzen mit deiner Liebe — Maria, du Königin der Familien — bitte für uns.
Treuer Gott, jede Familie ist ein Abbild der Gemeinschaft von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Hilf unseren Familien in der Liebe treu zu bleiben und schenke in den Schwierigkeiten einen neuen Anfang durch Christus unseren Herrn. Amen.


4. Tag: für die kranken und leidenden Menschen
Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden. (Mt 5,4)
Geist des Trostes — komm zu uns.Geist der Heilung —
Geist der Liebe und der Freude —
Stärke sie im Leiden — erhöre uns.
Hilf ihnen in der Einsamkeit —
Befreie sie von Schmerzen —
Maria, du Heil der Kranken – bitte für sie.
Mitleidender Gott, in deinem Sohn Jesus Christus hast du die Schuld und das Leiden der Welt getragen. Steh allen leidenden und alten Menschen bei. Hilf uns, die Not zu sehen und zu helfen durch Christus, unseren Herrn. Amen.

5. Tag: für alle in Schuld gefallenen Menschen

Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach: Empfangt den Heiligen Geist. Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben. (Joh 20,21ff)
Geist der Vergebung — befreie uns.
Heiligmachender Geist —
Von allem Bösen und aller Sünde —
Von Hass und Feindschaft —
Von allen Ängsten —
Hilf uns einander zu verzeihen —
Maria, du Hilfe der Christen – bitte für uns.
Barmherziger Gott, durch die liebende Hingabe deines Sohnes am Kreuz hast du uns Frieden und Vergebung geschenkt. Schenke uns Reue über unsere Sünden und schenke uns deine Vergebung im Sakrament der Beichte durch Christus, unseren Herrn.


6. Tag: für den Frieden in der Welt
Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe, und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. (Eph 4,2)
Geist der Demut und der Geduld — komm zu uns.
Geist der Liebe und des Friedens —
Geist der Versöhnungsbereitschaft —
Komm Heiliger Geist und entzünde in uns das Feuer deiner Liebe.
Maria, du Königin des Friedens – bitte für uns.
Gott des Friedens, schenke den Menschen Frieden und die Bereitschaft sich zu versöhnen. Berühre die Herzen der Regierenden und aller Verantwortlichen, damit sie sich für den Frieden einsetzen durch Christus, unseren Herrn.


7. Tag: für den Schutz des Lebens
Der Engel antwortete Maria: Der Heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. (Lk 1,35)Heiliger Geist, du Lebensspender — komm zu uns.
Heiliger Geist, du Herr des Lebens —
Du Schöpfergeist —
Schenke uns Ehrfurcht vor dem Leben im Mutterleib —
Bewahre die Mütter vor Abtreibung —
Hilf den Selbstmordgefährdeten —
Gib uns Ehrfurcht vor den alten Menschen —
Maria, Mutter des Lebens — bitte für uns.
Gott des Lebens, du hast uns aus Liebe geschaffen und erlöst. Erhalte uns in deiner Liebe. Gib, dass wir mit deiner Liebe alle Menschen lieben durch Christus unseren Herrn.


8. Tag: für unsere Verstorbenen
Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. (Röm 8,11)
Heiliger Geist — komm zu uns.
Du wohnst seit der Taufe in unseren Herzen —
Du durchströmst uns aufs neue in der Firmung -
Du wandelst Brot und Wein in Leib und Blut Christi -
durch seinen Leib schenkst du uns ewiges Leben -
Heiliger Geist, verwandle uns.
Mach uns zu Menschen der Liebe -
Hilf uns, zu allen Menschen gut zu sein —
Maria, aufgenommen in den Himmel – bitte für uns.
Ewiger Gott, du willst uns bleibende Gemeinschaft mit dir im Himmel schenken. Sei den Sterbenden nahe und gib unseren Verstorbenen auf die Fürsprache Marias die ewige Freude durch Christus unseren Herrn.


9. Tag: um den Heiligen Geist
Dann legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist. (Apg 8,17)
Heiliger Geist — wir danken dir.
Für das Leben, das du uns immerfort schenkst -
Für alles, was wir sind und haben -
Für unsere Familie -
Für Jesus, der für uns gestorben ist -
Heilige Maria, Mutter Gottes – bitte für uns.
Allmächtiger, ewiger Gott, durch das Geheimnis des heutigen Tages heiligst du deine Kirche in allen Völkern und Nationen, erfülle die ganze Welt mit den Gaben des Heiligen Geistes, und was deine Liebe am Anfang der Kirche gewirkt hat, das wirke sie auch heute in den Herzen aller, die an dich glauben durch Christus unseren Herrn. Amen. (Tagesgebet v. Pfingsten).


Litanei vom Heiligen Geist

Herr, erbarme dich unser
Christus, erbarme dich unser
Herr, erbarme dich unser
Christus, höre uns - Christus, erhöre uns
Gott Vater vom Himmel, erbarme dich unser
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erhöre uns
Gott Heiliger Geist, erhöre uns
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erhöre uns
Heiliger Geist, gleicher Majestät mit dem Vater und dem Sohne, erhöre uns
Heiliger Geist, mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und verherrlicht, erhöre uns
Heiliger Geist, Herr und Spender allen Lebens, erhöre uns
Geist des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, erhöre uns
Geist der Wahrheit und der Liebe, erhöre uns
Geist der Weisheit und des Verstandes, erhöre uns
Geist des Rates und der Stärke, erhöre uns
Geist der Wissenschaft und der Frömmigkeit, erhöre uns
Geist der Furcht des Herrn, erhöre uns
Geist der Freude und des Friedens, erhöre uns
Geist der Demut und Milde, erhöre uns
Geist der Geduld und Langmut, erhöre uns
Geist der Güte und Erbarmung, erhöre uns
Geist der Keuschheit und Jungfräulichkeit, erhöre uns
Geist der Treue und Wahrhaftigkeit, erhöre uns
Geist der Heiligkeit und Gerechtigkeit, erhöre uns
Geist der Vollkommenheit, erhöre uns
Geist der auserwählten Kinder Gottes, erhöre uns
Sei uns gnädig - verschone uns, o Herr
Sei uns gnädig - erhöre uns, o Herr
Von allem Übel - erlöse uns, o Herr
Von aller Sünde - erlöse uns, o Herr
Von den Nachstellungen des bösen Feindes - erlöse uns, o Herr
Von Unglauben und Aberglauben - erlöse uns, o Herr
Von Kleinmut und Verzweiflung - erlöse uns, o Herr
Von freventlicher Vermessenheit - erlöse uns, o Herr
Vom Widerstreben gegen die erkannte Wahrheit - erlöse uns, o Herr
Von einem verstockten und unbußfertigen Herzen - erlöse uns, o Herr
Von aller Feindseligkeit und Gehässigkeit gegen unsere Nächsten - erlöse uns, o Herr
Von aller Unlauterkeit - erlöse uns, o Herr
Von aller Unwahrheit - erlöse uns, o Herr
Von Hoffart und Überheblichkeit - erlöse uns, o Herr
Von Missgunst und Neid - erlöse uns, o Herr
Von aller Oberflächlichkeit und Blindheit des Geistes - erlöse uns, o Herr
In der Stunde unseres Todes - erlöse uns, o Herr
Wir armen Sünder - wir bitten dich, erhöre uns
Dass du unsere heilige Kirche leiten und erhalten wollest - wir bitten dich, erhöre uns
Dass du den Heiligen Vater und alle Bischöfe erleuchten und stärken wollest - wir bitten dich, erhöre uns
Dass du unsere Seelsorger heiligen wollest - wir bitten dich, erhöre uns
Dass du dem ganzen christlichen Volk ein Herz und eine Seele verleihen wollest - wir bitten dich, erhöre uns
Dass du alle Irrenden zur Erkenntnis der Wahrheit und zur Einheit des Glaubens führen wollest - wir bitten dich, erhöre uns
Dass du allen Völkern einen dauerhaften Frieden schenken wollest - wir bitten dich, erhöre uns
Dass du die Gläubigen mit deinen Gaben erfüllen wollest - wir bitten dich, erhöre uns
Dass du die Seelen der Verstorbenen in die ewige Freude führen wollest - wir bitten dich, erhöre uns
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt: verschone uns, o Herr
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt: erhöre uns, o Herr
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt: erbarme dich unser.

V. Sende aus deinen Geist, und alles wird neu geschaffen. (Alleluja.)
A. Und du wirst das Angesicht der Erde erneuern. (Alleluja.)
Lasset uns beten.

O Gott, du hast die Herzen der Gläubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes gelehrt; gib dass wir in diesem Geiste erkennen, was recht ist, und seines Trostes uns allzeit erfreuen. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Lass, o Herr, die Kraft des Heiligen Geistes bei uns sein, damit sie unsere Herzen reinige und vor allem Bösen bewahre. Verleihe, o allmächtiger, barmherziger Gott, dass der Tröster, der Heilige Geist, uns erleuchte und in alle Wahrheit einführe, wie es dein Sohn verheissen hat. Durch denselben Christus, unsern Herrn. Amen.



Heilig-Geist-Rosenkranz

1. - Der unser Herz für die Gnadenfülle des Heiligen Geistes empfänglich machen wolle.
2. - Der uns den Heiligen Geist erbitten und in uns die drei göttlichen Tugenden vermehren und stärken wolle.
3. - Der uns durch den Heiligen Geist stärken, erleuchten, leiten, regieren, führen und heiligen wolle.
4. - Der unser Herz mit der Liebe des Heiligen Geistes entzünden und mit tiefster Demut, Sanftmut, Geduld, Ergebung, Hingabe, Kraft und Heiligkeit erfüllen wolle.
5. - Der uns die sieben Gaben und die zwölf Früchte des Heiligen Geistes erflehen, alles Gute verleihen und alles Böse abhalten wolle.



30.05.2019

Christi Himmelfahrt




Bedeutung

An Christi Himmelfahrt (auch als »Erhöhung Christi« bekannt) feiern jedes Jahr die Christen die Rückkehr von Jesus Christus als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel. Dabei wird das Hochfest Christi Himmelfahrt alljährlich 39 Tage nach dem Ostersonntag begangen. Das ist dann traditionell der Donnerstag nach dem fünften Sonntag nach Ostern bzw. zehn Tage vor dem Pfingstfest, mit dem der Osterfestkreis dann schließlich sein Ende findet.
Herkunft
Der Feiertag leitet sich direkt aus den Schriften des Neuen Testaments ab. Denn schon das Evangelium nach Lukas (24,50-52) und die Apostelgeschichte (1,1-11) berichten vom auferstandenen Jesus, der sich vierzig Tage lang den Jüngern zeigte und anschließend in den Himmel zur Rechten Gottes erhoben wurde. Ebenfalls wird die Himmelfahrt Jesu bei Matthäus 26,64, Johannes 14,1-3, Epheser 4,8-10, 1, Thessalonicher 1,10 und Hebräer 2,9 4,14 erwähnt.
Entwicklung
In den ersten drei Jahrhunderten war es üblich, die Feier der Himmelfahrt Christi mit dem Pfingstfest zusammen zu begehen, aufgrund der engen Verbindung von Auferstehung und Geistsendung. Allerdings entwickelte sich Christi Himmelfahrt im Laufe des 4. Jahrhunderts dann doch zu einem eigenständigen Fest und wird in der Liturgie von Jerusalem seit 383/384 erwähnt (Bericht der Pilgerin Egeria).

Visionen von sel. Anna Katharina Emmerick: Jesu Himmelfahrt
https://www.gloria.tv/video/A4yLTCB3sN8S3tkTfqrPupyBP

Aufgefahren in den Himmel
https://www.gloria.tv/article/1xsPigV6n3CRCSgyQhfwbenAA

Predigt und Linktipps zu Christi Himmelfahrt
http://kreuzknappe.blogspot.com.au/2017/05/predigt-und-linktipps-zu-christi.html

Die Fußspuren von Christi Himmelfahrt
http://derkatholikunddiewelt.blogspot.de/2017/05/die-fuspuren-von-christi-himmelfahrt.html


28.05.-03.06.2019

Novene zum Festtag Mutter der Erlösung


984. Mutter der Erlösung: Ich bitte euch, jetzt die Novene der Erlösung zu beginnen.
Sonntag, 1. Dezember 2013, 16:12 Uhr

Mein Kind, Ich bin die Frau mit der Sonne bekleidet, und es ist die Sonne, die das Licht Gottes in der Welt darstellt. Ohne Sonne gibt es kein Licht. Ohne Licht gibt es kein Leben. Ohne Gott gibt es nur den Tod.Meine Rolle als die Mutter der Erlösung, wo Ich Meinem Sohn in dieser Seiner letzten Mission helfen werde, in Seinem letzten Plan, den Bund Seines Vaters, jeder Seele die Erlösung zu bringen, zu vollenden, bedeutet, dass Ich alles tun werde, was Ich kann, um Ihm die Seelen zu bringen, nach denen Er sich so sehr sehnt. Ich wünsche, dass es bekannt wird, dass Ich nicht nur zur Königin des Himmels ernannt worden bin, sondern auch zur Königin über die zwölf Stämme Israels. Zwölf Nationen werden im Neuen Jerusalem herrschen. Die zwölf Sterne, mit denen Mein Haupt von Meinem geliebten Sohn, Jesus Christus, bei Meiner Krönung bekränzt worden ist, deuten auf diese Prophetie hin. Jeder dieser Sterne symbolisiert die zwölf Nationen, die sich am Tag des Gerichts herausbilden werden.
Alle Seelen, einschließlich derer, die von den Toten auferstehen werden, sowie derjenigen, die in der Welt heute leben und die im Licht Gottes bleiben, werden den Übergang in den Neuen Himmel und die Neue Erde vollziehen. Sie werden sich zu Eins verbinden, in Einheit mit Meinem Sohn, und sie werden auferweckt werden zu vollkommenem Leib und Seele, genauso wie es war, als Mein Sohn von den Toten auferstanden ist. Dieser Zustand der Vollkommenheit ist das Größte Geschenk von Gott und beweist, wie barmherzig Er ist. Das ist die Erlösung, die Mein Sohn verheißen hat, als Er Seine Agonie am Kreuz durchlitten hat. Und aufgrund Seiner großen Liebe zur Menschheit will Er jede einzelne Seele retten und vor allem diejenigen, die für Ihn verloren sind.Ich gebe euch allen jetzt ein besonderes, von Meinem Sohn gesegnetes Geschenk, damit allen Seelen Immunität vor dem Feuer der Hölle gewährt und Erlösung geschenkt werden wird. Mein Sohn wünscht, dass jede Seele gerettet werden soll, wie schwer ihre Sünde auch sein mag. Ich bitte euch, jetzt die Novene der Erlösung zu beginnen. Ihr müsst sofort damit beginnen und sie — so wie Ich euch die Anweisungen gebe — bis zum Ende der Zeit fortsetzen. Ihr müsst dieses Gebet für volle sieben aufeinanderfolgende Tage in einem Kalendermonat beten, beginnend an einem Montag in den Morgenstunden. Ihr müsst es drei Mal an jedem der sieben Tage beten, und an einem dieser Tage müsst ihr fasten. Beim Fasten sollt ihr nur eine Hauptmahlzeit am Tag zu euch nehmen und dann bei den beiden anderen Mahlzeiten nur Brot und Wasser.
Dies ist das Gebet, das ihr an jedem der sieben Tage sprechen müsst.


Kreuzzuggebet (130) Novene-der-Erlösung-Kreuzuggebet:
„Meine geliebte Mutter der Erlösung, bitte erlange für alle Seelen das Geschenk des ewigen Heils durch die Barmherzigkeit Deines Sohnes, Jesus Christus.
Durch Deine Fürsprache flehe ich, dass Du beten mögest, um alle Seelen aus der Knechtschaft Satans zu befreien.
Wir bitten Dich: Bitte Deinen Sohn, Er möge Gnade und Vergebung jenen Seelen zeigen, die Ihn ablehnen oder Ihn mit ihrer Gleichgültigkeit verletzen und die falsche Lehre und falsche Götter anbeten.
Wir flehen zu Dir, liebe Mutter: Erbitte die Gnaden, um die Herzen jener Seelen zu öffnen, die Deiner Hilfe am meisten bedürfen. Amen.“
Mein Versprechen, Meinem Sohn, Jesus Christus, in Seinem Plan für die Menschheit zu helfen, bedeutet, euch alle, die Meine Rolle als Mittlerin aller Gnaden und Miterlöserin anerkennen, zusammenzuführen, damit die ganze Welt als Eins vereint werden kann in Einheit mit Jesus Christus, eurem Heiland und Erlöser.
Geht hin in Frieden. Ich werde immer für euch beten, liebe Kinder, und Ich werde immer auf euren Ruf, die Menschheit in den Augen Gottes zu erlösen, antworten.
Eure Mutter

Mutter der Erlösung
http://www.dasbuchderwahrheit.de/botschaften/2013/0984.htm



24.05.2019

Maria, Hilfe der Christen.
https://www.gloria.tv/article/6iXsA4kJZXndCChQf8eobPqH3



01.05.2019

Der Heldenmütige Liebesakt zu den Armen Seelen
Die KRONE der Armenseelen-Andacht auch heldenmütiger Liebesakt genannt

So benannte Papst Pius X diese Andacht, sie sei der größte Trost der Armen Seelen. Er approbierte die Andacht mit Dekret von November 1857.
Zuvor schon war Papst Benedikt XIII von dieser Andacht so begeistert, dass er den heldenmütigen Liebesakt öffentlich von der Kanzel aus ablegte. Beide Päpste bereicherten diese Andacht mit neuen Ablässen.

Kardinal Ximenes machte die Aufopferung, nachdem die allerseligste Jungfrau ihn selbst dazu eingeladen hatte. Die Heiligen, die Ordensfamilien, Millionen frommer Gläubigen übten und üben diese Andacht. Die einzelnen Diözesen geben dazu die Andachtsbüchlein heraus, so wie der Paderborner Priester Papenkordt 1906.

Der Heilige Vater Papst Pius IX sagte: Wer dieses Gelübde verrichte, habe einen großen Lohn im Himmel zu erwarten, weil es vollkommene Nächstenliebe ist. Er bewirke die Erlösung vieler Seelen aus dem Fegefeuer, bevölkere also den Himmel, was zur großen Verherrlichung Gottes gereiche und Ausdruck großer Gottesliebe sei.

Der heldenmütige Liebesakt besteht darin, dass man alle genugtuenden Werke des ganzen Lebens und alle Gebete, Opfer, Leiden und auch alle guten Werke, die uns nach dem Tode zugewendet werden, Gott freiwillig jetzt schon durch die Hände der Königin der Armen Seelen darbringt zu Gunsten der Armen Seelen im Fegefeuer.

GOTT belohnt jedes gute Werk der Gerechten in dreifacher Weise
1.- das Verdienst. 2.- als Mittel zu neuen Gnaden. 3.- als Genugtuung Durch diese Aufopferung schenken wir den Armen Seelen nur den genugtuenden Wert unserer guten Werke, nicht aber die Früchte des Verdienstes und der Bitte.
Diese bleiben uns immer. Weil das Verdienst anderen nicht mitgeteilt werden kann. Demnach hindert diese Aufopferung uns nicht, für uns oder andere Gnade zu erbitten, oder für bestimmte Verstorbene die Hl. Messen, die Hl. Kommunion, Gebete, Ablässe usw. aufzuopfern.
Es handelt sich auch nicht um ein eigentliches Gelübde, sondern nur um ein frommes Versprechen, das unter keiner Sünde bindet und daher jederzeit zurückgenommen werden kann. In welchem Fall man jedoch das Recht auf die Ablässe und Privilegien verlieren würde.


Ablässe und Privilegien

Die Priester, welche den genannten Akt gemacht haben, können an allen Tagen des Jahres das persönliche Vorrecht des privilegierten Altares genießen.

Der vollkommene Ablass muß der Seele zuwendbar werden, für welche sie die Hl. Messe lesen, denn in diesem Sinne wird das Altarprivileg vom Papst bewilligt. Nochmals bestätigt vom Papst Leo XIII, am 19 Dezember 1885.

Alle Gläubigen, die den Liebesakt abgelegt haben, können einen vollkommenen Ablass gewinnen: - Jedesmal, sooft sie zur Hl. Kommunion gehen: - an jedem Montag, wenn sie zum Troste der Armen Seelen dem Hl. Meßopfer beiwohnen, oder, wenn sie verhindert sind, am darauffolgenden Sonntag, dabei für die Armen Seelen und in der Meinung des Heiligen Vaters beten. -Vater Unser... Ave Maria... Ehre sei dem Vater...

Es ist der Mutter Gottes zur Freude, wenn wir alle unsere Genugtuungen und Ablässe der Königin der Armen Seelen nach Ihrem Belieben schenken.

Diese Andachtsübung ist eine Quelle reichlicher Verdienst, führt zur höheren Stufen der Seligkeit, dadurch, dass sie allen unseren Werken in der Liebe zu den Verstorbenen das Merkmal der Barmherzigkeit aufdrückt und sie verleiht einen höheren Grad der Verdienstlichkeit.
Zudem werden uns die Armen Seelen auf besondere Weise danken. Sie werden einst im Himmel alles aufbieten, dass wir entweder gar nicht ins Fegefeuer kommen oder doch bald daraus befreit werden.
Nutzen wir den Allerseelentag und denken wir an den Gnadenregen für sie.
Wenn wir vom 1.-8. November einen Friedhofsbesuch machen und für die Verstorbenen beten, erhalten wir auch jedesmal einen vollkommenen Ablass.

,,Die Barmherzigkeit ist die größte göttliche Eigenschaft. Die Liebe ist eine Blume, die Barmherzigkeit ist davon die Frucht!"

JESUS zur Hl. Faustina: schreibe auf für die vielen Seelen, die sich manchmal grämen, weil sie keine materiellen Güter besitzen, durch die sie Barmherzigkeit ausüben können. Einen größeren Wert hat die Barmherzigkeit des Geistes, für die man weder eine Erlaubnis haben, noch einen Speicher besitzen muß. Sie ist allen Seelen zugänglich.
Wenn die Seele nicht in irgend einer Weise Barmherzigkeit übt, wird sie am Tage des Gerichtes Meine Barmherzigkeit nicht erfahren.
Wenn doch die Seelen ewige Schätze ansammeln wollten, sie würden Meinem Urteil mit Barmherzigkeit zuvorkommen und nicht gerichtet werden.



Der Heldenmütige Liebesakt zu den Armen Seelen

Zu Deiner größeren Ehre, o anbetungswürdige Dreifaltigkeit, zur Nachahmung meines liebsten Erlösers Jesus Christus und als Zeichen meiner Ergebenheit gegen die allerseligste Jungfrau Maria, die Mutter der Barmherzigkeit und Königin der Armen Seelen im Fegefeuer,

nehme ich...................(Name laut aussprechen)

mir vor, zur Befreiung jener Armen Seelen, die der göttlichen Gerechtigkeit in der Abbüßung ihrer Sünden noch nicht Genüge geleistet haben, beizutragen. Ich gelobe daher freiwillig aus ganzem Herzen, insoweit ich es in erlaubter Weise tun kann und es so nach dem Wohlgefallen Deines allerheiligsten Willens ist, und ohne mir eine Verpflichtung unter einer Sünde aufzuerlegen, dass ich alle jene Seelen aus dem Fegefeuer befreien möchte, welche die heiligste Jungfrau Maria befreit zu sehen wünscht, namentlich für diejenigen, denen ich eine besondere Hilfe schuldig bin. Deshalb lege ich in die Hände dieser guten Mutter, in Vereinigung mit den Verdiensten Jesu, alle Ablässe, die ich gewinnen kann, auch alle meine eigenen Werke der Genugtuung sowie alle jene, die von anderen während meines Lebens, bei oder nach meinem Tode für mich verrichtet werden. Ich bitte Dich, o mein GOTT, dieses Opfer anzunehmen und gutzuheissen. Ich wiederhole es noch einmal zu Deiner grösseren Ehre und zum Heil meiner Seele. Mich selbst aber überlasse ich ganz Deiner väterlichen Gnade und Barmherzigkeit und der Fürbitte meiner geliebten himmlischen Mutter. Zu Zeugen für dieses mein Opfer und Gelöbnis nehme ich alle Heiligen des Himmels und die gesamte streitende und leidende Kirche Amen



29.04.2019

In der Osterzeit wird an Stelle des Angelus das Regina caeli gebetet!

V: Freu dich, du Himmelskönigin, Halleluja!

A: Den du zu tragen würdig warst, Halleluja,

V: Er ist auferstanden, wie er gesagt hat, Halleluja.

A: Bitt Gott für uns, Halleluja.

V: Freu dich und frohlocke, Jungfrau Maria, Halleluja,

A: Denn der Herr ist wahrhaft auferstanden, Halleluja.

Lasset uns beten. – Allmächtiger Gott, durch die Auferstehung deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, hast du die Welt mit Jubel erfüllt. Lass uns durch seine jungfräuliche Mutter Maria zur unvergänglichen Osterfreude gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. (drei Mal)



28.04.2019

Barmherzigkeitssonntag =

Fest der Göttlichen Barmherzigkeit



Der Barmherzigkeitssonntag ist am Sonntag nach Ostern oder der 2. Sonntag der Osterzeit. Als liturgisches Fest, wurde es am 30. April 2000 von Papst Johannes Paul II. in der Predigt bei der Heiligsprechung von Sr. Faustyna Kowalska für die ganze Katholische Kirche festgelegt. Der Tag ist dazu bestimmt, der Gnadengaben der göttlichen Barmherzigkeit mit besonderer Verehrung zu gedenken. Dieser Sonntag ist ebenso der sogenannte Weiße Sonntag.

Der Wunsch des Herrn
Jesus richtete erstmals am 22. Februar 1931 den Wunsch an Sr.
Faustyna Kowalska, das Fest des Barmherzigkeitssonntags einzusetzen. Über den Auftrag des Herrn, den sie diesbezüglich erhalten hatte, notierte Sr. Faustina folgende Worte in ihrem Tagebuch, die der Herr an sie gerichtet habe:
«Meine Tochter, verkünde der ganzen Welt meine Barmherzigkeit! Ich wünsche, dass das Fest meiner Barmherzigkeit eine Zuflucht werde für alle Seelen, insbesondere für die armen Sünder. An diesem Tag werden die tiefsten Tiefen meiner Barmherzigkeit für alle geöffnet werden. Jene, die an diesem Tag beichten und kommunizieren werden, erhalten Verzeihung ihrer Sünden und Nachlass aller Sündenstrafen, die sie zur Sühne hätten erleiden müssen. Niemand zögere an diesem Tag, sich mir zu nahen, sogar jene nicht, deren Sünden zahlreich und schwer sind; ich gieße an diesem Tag einen Ozean von Gnaden über jene Seelen aus, die sich der Quelle meiner Barmherzigkeit nahen. Meine Barmherzigkeit ist derart groß, dass selbst während einer ganzen Ewigkeit kein menschlicher und übermenschlicher Verstand ihre Tiefen erforschen könnte. Das Fest meiner Barmherzigkeit entströmt den innersten Tiefen meines Wesens. Ich wünsche, dass es auf den ersten Sonntag nach Ostern festgesetzt werde. Die Menschheit wird nicht eher den Frieden finden, als bis sie sich dieser Quelle ganz genähert hat.»
„Trotz Meines bitteren Leidens gehen Seelen verloren. Ich gebe ihnen den letzten Rettungsanker. Es ist das Fest Meiner Barmherzigkeit. Falls sie Meine Barmherzigkeit nicht lobpreisen, gehen sie in Ewigkeit verloren.“ (Tagebuch der Sr. Maria Faustyna Kowalska 965)

Vorbereitung auf dieses Fest durch Novene
Zur Vorbereitung auf dieses Fest wünscht Jesus ab Karfreitag die Novene zur göttlichen Barmherzigkeit zu betrachten, Jesus diktierte Schwester Faustyna die Anliegen für diese Novene.
»Ich wünsche«, sagt der Herr, »dass du während dieser neun Tage Seelen an die Quelle Meiner Barmherzigkeit führst, damit sie dort Kraft, Mut und Gnade für dieses Leben und besonders für die Todesstunde finden. Im Verlauf dieser Andacht vergebe Ich Gnaden aller Art. Für diese Seelen sollst du an neun Tagen den Barmherzigkeitsrosenkranz beten.« (Tagebuch Nr. 796)


Ablassmöglichkeit
"Ein vollkommener Ablass wird unter den gewohnten Bedingungen dem Gläubigen gewährt, der mit reinem, jeder, auch der lässlichen Sünde abgewandtem Herzen am zweiten Sonntag der Osterzeit, das heißt, dem »der Göttlichen Barmherzigkeit«, in einer Kirche oder einem Oratorium an den zu Ehren der Göttlichen Barmherzigkeit durchgeführten Andachtsübungen teilnimmt oder wenigstens vor dem Allerheiligsten Sakrament der Eucharistie – öffentlich ausgesetzt oder im Tabernakel aufbewahrt – das »Vater unser« und das »Credo« betet mit dem Zusatz einer kurzen Anrufung des Barmherzigen Herrn Jesus (z.B. »Barmherziger Jesus, ich vertraue auf dich!«)
Ein Teilablass wird dem Gläubigen gewährt, wenn er mit reuigem Herzen an den Barmherzigen Herrn Jesus eine der rechtmäßig genehmigten Anrufungen richtet. Die Seefahrer, die ihre Pflicht im weiten Meer tun; die zahllosen Brüder und Schwestern, die durch das Unheil des Krieges, die politischen Wirrnisse, die Unbarmherzigkeit der Orte und aus anderen Gründen ihre Heimat verlassen haben; die Kranken und ihre Pfleger und alle, die aus berechtigten Gründen nicht außer Haus gehen können oder zugunsten der Gemeinschaft eine unaufschiebbare Tätigkeit ausüben, können den vollkommenen Ablass am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit gewinnen, wenn sie unter vollständiger Abkehr von jeder Sünde, wie zuvor gesagt, und mit dem Vorsatz, baldmöglichst die drei gewohnten Bedingungen zu erfüllen, vor dem Bild Unseres Barmherzigen Herrn Jesus das »Vater unser« und das Glaubensbekenntnis beten und eine Anrufung an den Barmherzigen Herrn Jesus hinzufügen (z.B. »Barmherziger Jesus, ich vertraue auf dich«).
Sollte den Gläubigen auch das nicht möglich sein, können an demselben Tag den vollkommenen Ablass erlangen, die sich in der Absicht und Gesinnung des Herzens geistig mit denen vereinen, die in ordentlicher Weise das für den Ablass vorgeschriebene Werk erfüllen und dem Barmherzigen Gott ein Gebet und die Leiden, die Krankheit und die Beschwerlichkeiten ihres Lebens aufopfern, wobei auch sie den Vorsatz haben, baldmöglichst die für die Gewinnung des vollkommenen Ablasses vorgeschriebenen drei Bedingungen zu erfüllen.

Dank des heiligen Johannes Paul II.

Die Botschaft von der göttlichen Barmherzigkeit ist mir immer nah und kostbar, sie hat gewissermaßen das Bild meines Pontifikates mitgestaltet. Ich danke der göttlichen Vorsehung, dass es mir persönlich gegeben wurde, zur Erfüllung des Willens Christi beizutragen, durch die Einführung des Festes der göttlichen Barmherzigkeit.
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Barmherzigkeitssonntag

Schwester Faustina
Film - Stunde der Barmherzigkeit

http://kath-zdw.ch/maria/faustina.html#Stunde

Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit
https://www.gloria.tv/photo/6vm2VSGC3moECgYmsWpx3DtsD

28.04.2019

Barmherzigkeitssonntag



Schwester Faustina
Film - Stunde der Barmherzigkeit

http://kath-zdw.ch/maria/faustina.html#Stunde


Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit
https://www.gloria.tv/photo/6vm2VSGC3moECgYmsWpx3DtsD

"Gebete/alle Gebete



21.04.2019

Ostern




Ostern: Das Fest der Auferstehung

Ostern ist das älteste und höchste Fest im Kirchenjahr. In der Osternacht zwischen Karsamstag und Ostersonntag feiern Christen die Auferstehung Jesu Christi. Rund um das Osterfest gibt es zahlreiche Bräuche und Riten. Das Dossier informiert über Ostern und die Auferstehung.

Ostern: Der höchste Feiertag

Ostern ist vor Pfingsten und Weihnachten der höchste Feiertag der Katholischen Kirche. An Ostern feiern Christen die Auferstehung Jesu und seinen Sieg über den Tod. Ostern gehört zu den beweglichen Feiertagen und ist abhängig vom Frühlingsvollmond – infolgedessen verändert sich das Datum des alljährlichen Osterfestes, es findet jedoch immer im März oder April statt. Christen wie Nicht-Christen verbinden mit Ostern die Freude auf den Frühling, auf Licht und Wärme. Diese Freude wird durch die vorhergehende österliche Bußzeit, die mit dem Aschermittwoch beginnende 40-tägige Fastenzeit, verstärkt. Die Herkunft des Wortes Ostern ist nicht eindeutig: vieles spricht für eine Ableitung vom altgermanischen „Austro“, das heißt „Morgenröte“, aber auch die germanische Frühlingsgöttin Ostara könnte die Namensgeberin für das Osterfest gewesen sein.
Ursprünglich feierten die frühen christlichen Gemeinden an jedem Sonntag die Begegnung mit dem Auferstandenen. Erst im 2./3. Jahrhundert entwickelte sich eine alljährliche selbständige Feier: das erste Konzil von Nizäa im Jahre 325 legte fest, dass die Feier der Auferstehung Christi am Sonntag nach dem Frühlingsvollmond begangen werden sollte. In der bis heute jährlich stattfindenden Osterfeier wird das Geheimnis der Auferstehung Christi liturgisch in besonderer Weise gegenwärtig. Wie das alttestamentliche Paschafest, das an die Befreiung der Israeliten aus der Versklavung in Ägypten erinnert und wesentlich für das jüdische Selbstverständnis ist, ist die Auferstehung des gekreuzigten Jesus, das sogenannte Osterereignis, das entscheidende Datum für das christliche Selbstverständnis.
Für die zeitliche Nähe von Ostern zum jüdischen Paschafest bieten die neutestamentlichen Schriften eindeutige Anhaltspunkte. Nach dem Bericht der Evangelisten ist Jesus am oder kurz vor dem jüdischen Paschafest gekreuzigt und nach seiner Bestattung von einigen seiner Jünger als Lebender gesehen und erkannt worden. Die Auferstehung Jesu ist jedoch nicht als wundergleiche Totenerweckung zurück in das irdische Leben zu verstehen. Der auferstandene Christus erscheint – so die Erzählungen der Evangelien – in einem verwandelten Leib und ist als solcher nicht unmittelbar zu erkennen. „Da wurden ihre Augen aufgetan und sie erkannten ihn; und er entschwand ihren Blicken“, steht im Evangelium des Lukas (24,31). Das leere Grab der vier Evangelisten als Beweis für die Auferweckung Jesu zu nehmen, greift jedoch ebenso kurz wie der Verweis des Apostels Paulus im Brief an die Korinther auf die zahllosen Erscheinungen des Auferstandenen. Entscheidend ist die durch die eigene Wahrnehmung der Jünger und Jüngerinnen Jesu gewonnene Überzeugung, die in den Evangelien mit den Erzählungen um Jesu Tod und Auferstehung auch für andere glaubwürdig gemacht wird.
An Ostern vollendet sich der im Weihnachtsfest angekündigte Heilsplan Gottes. Jesus Christus, der zu uns kam als das „Licht der Welt“ (Johannes 8,12), wird an Ostern zum Licht der Hoffnung. Die Lichtsymbolik spielt an Ostern eine ähnlich große Rolle wie an Weihnachten. Die Osternachtfeier, die je nach dem am Abend vor Ostersonntag oder am frühen Ostermorgen stattfindet, beginnt in der Regel außerhalb der Kirche an einem Feuer, dem sogenannten Osterfeuer. Daran wird die Osterkerze, Symbol für den auferstandenen Christus, angezündet und mit den Worten „Lumen Christi“ (lateinisch für: Licht Christi) brennend in die noch dunkle Kirche getragen. Die Flamme der Osterkerze wird an die Gläubigen weitergereicht, so dass der Kirchenraum immer mehr vom Licht, dem Symbol der Auferstehung, erhellt wird. Untrennbar zu Ostern gehören aber auch die vorausgehenden Tage Gründonnerstag und Karfreitag, denn nur in der Einheit von Leiden, Tod und Auferstehung erschließt sich das Ostergeheimnis Jesu Christi. Die Verkündigung des auferstandenen Christus verbindet sich mit Leben und Wirken der Person Jesu. Für Christen bedeutet Ostern die Hoffnung auf eine Zukunft, die jenseits unserer Geschichte liegt und diese vollenden wird und die einen anderen Blick auf die Gegenwart und eine neue Perspektive für das eigene Leben ermöglicht.
Im Laufe der Jahrhunderte hat sich ein vielfältiges österliches Brauchtum entwickelt. Eine zentrale Rolle spielen bis heute Eier, die seit dem 7./ 8. Jahrhundert als flüssiges Fleisch galten und während der Fastenzeit verboten waren. Seit dem Mittalter war es Brauch, Eier an Ostern als Abgabe an Klöster oder Grundherren, Pfarrer oder Messdiener zu entrichten, aber auch an Lehrer, Krankenhauspatienten oder Arme zu verschenken. Bis heute ist das Osterfest ein Anlass zum Schenken und Eierschmuck in allen denkbaren Variationen darf bei der Osterdekoration nicht fehlen. Traditionen wie Osterfeuer werden ebenso gepflegt wie der Osterspaziergang am Ostermontag, der auf den Emmausgang zurückgeht. Großer Beliebtheit erfreut sich seit dem 17. Jahrhundert auch der Osterhase. Inzwischen verdeckt die Kommerzialisierung von Ostern die eigentliche Osterbotschaft.
https://www.katholisch.de/aktuelles/dossiers/ostern-das-fest-der-auferstehung





BOTSCHAFT VON PAPST BENEDIKT XVI.
OSTERN 2012
Sonntag, 8. April 2012

Liebe Brüder und Schwestern aus Rom und der ganzen Welt!
»Surrexit Christus, spez. mea« - »Auferstanden ist Christus, meine Hoffnung« (Ostersequenz).
Möge euch alle die jubelnde Stimme der Kirche erreichen, mit den Worten, die der alte Hymnus Maria Magdalena in den Mund legt, der ersten, die dem auferstandenen Jesus begegnete. Sie eilte zu den anderen Jüngern, und während ihr das Herz im Halse schlug, verkündete sie ihnen: „Ich habe den Herrn gesehen!“ (Joh 20,18). Auch wir, die wir die Wüste der Fastenzeit und die schmerzlichen Tage der Passion durchlebt haben, geben heute dem Siegesruf Raum: „Er ist auferstanden! Er ist wahrhaft auferstanden!“
Für jeden Christen wiederholt sich die Erfahrung, die Maria Magdalena machte. Es ist eine Begegnung, die das Leben verwandelt: die Begegnung mit einem einzigartigen Menschen, der uns die ganze Güte und Wahrheit Gottes spüren lässt, der uns nicht oberflächlich und vorübergehend, sondern tiefgreifend vom Bösen befreit, uns völlig heilt und uns unsere Würde zurückgibt. Das ist es, warum Maria Magdalena Jesus „meine Hoffnung“ nennt: weil er es war, der sie zu neuem Leben erweckte, ihr eine neue Zukunft schenkte, ein gutes Leben, frei vom Bösen. „Christus, meine Hoffnung“ bedeutet, dass all meine Sehnsucht nach dem Guten in ihm eine reale Möglichkeit findet: Mit ihm kann ich hoffen, dass mein Leben gut sei, dass es erfüllt und ewig sei, denn Gott selbst ist uns so nahegekommen, dass er sich in unser Menschsein hineinbegeben hat.
Doch Maria Magdalena hat wie die anderen Jünger mit ansehen müssen, wie Jesus von den führenden Männern des Volkes abgelehnt wurde, gefangengenommen, gegeißelt, zum Tode verurteilt und gekreuzigt wurde. Es muss unerträglich gewesen sein zu sehen, wie die Güte in Person der menschlichen Schlechtigkeit unterworfen wurde, die Wahrheit von der Lüge verhöhnt und die Barmherzigkeit von der Rache geschmäht wurde. Mit dem Tod Jesu schien die Hoffnung aller, die auf ihn vertrauten, zu scheitern. Doch gänzlich verlöschte jener Glaube nie: Vor allem im Herzen der Jungfrau Maria, der Mutter Jesu, brannte das Flämmchen auch im Dunkel der Nacht lebendig weiter. Die Hoffnung muss in dieser Welt unweigerlich mit der Härte des Bösen rechnen. Nicht nur die Mauer des Todes steht ihr im Weg, mehr noch behindern sie die spitzen Stiche von Neid, Hochmut, Lüge und Gewalt. Jesus hat dieses tödliche Flechtwerk durchquert, um uns den Weg in das Reich des Lebens zu bahnen. Einen Moment gab es, in dem er besiegt zu sein schien: Finsternis war über die Welt hereingebrochen, Gott hatte sich völlig in Schweigen gehüllt, Hoffnung schien nur noch ein leeres Wort zu sein.
Aber siehe da, im Morgengrauen des Tages nach dem Sabbat ist das Grab leer. Und dann zeigt sich Jesus der Maria Magdalena, den anderen Frauen und den Jüngern. Da flammt der Glaube wieder auf, lebendiger und stärker denn je, jetzt unbezwingbar, denn er gründet sich auf eine ausschlaggebende Erfahrung: »Tod und Leben rangen / in wundersamem Zweikampf. / Der Fürst des Lebens starb, / als Lebender herrscht er jetzt.« Die Zeichen der Auferstehung bestätigen den Sieg des Lebens über den Tod, der Liebe über den Hass, der Barmherzigkeit über die Rache: »das Grab des auferstandenen Christus / die Herrlichkeit des Auferstandenen / und die Engel als Zeugen, / das Schweißtuch und die Leinentücher«.
Liebe Brüder und Schwestern! Wenn Jesus auferstanden ist, dann – und nur dann – ist etwas wirklich Neues geschehen, das die Lage des Menschen und der Welt verändert. Dann ist er – Jesus – jemand, dem wir unumschränkt vertrauen können, nicht nur seiner Botschaft, sondern ihm selbst, denn der Auferstandene gehört nicht der Vergangenheit an, sondern er ist gegenwärtig, heute, und lebt. Christus ist Hoffnung und Ermutigung besonders für die christlichen Gemeinschaften, die aufgrund des Glaubens am meisten unter Diskriminierung und Verfolgung zu leiden haben. Und als Kraft der Hoffnung ist er durch seine Kirche gegenwärtig, ist er jeder menschlichen Situation von Leid und Ungerechtigkeit nahe.
Möge der auferstandene Christus dem Mittleren Osten Hoffnung geben, damit alle ethnischen, kulturellen und religiösen Gemeinschaften jener Region für das Gemeinwohl und für die Achtung der Menschenrechte zusammenarbeiten. Besonders in Syrien sollte das Blutvergießen enden und unverzüglich der Weg der Achtung, des Dialogs und der Versöhnung eingeschlagen werden, was auch dem Wunsch der Internationalen Gemeinschaft entspricht. Mögen die zahlreichen Flüchtlinge, die aus jenem Land kommen und humanitärer Hilfe bedürfen, die Aufnahme und die Solidarität erfahren, die imstande sind, ihre schmerzlichen Leiden zu mindern. Der österliche Sieg ermutige das irakische Volk, keine Anstrengung zu scheuen, um auf dem Weg der Stabilität und der Entwicklung voranzuschreiten. Im Heiligen Land mögen Israelis und Palästinenser mutig den Friedensprozess wieder aufnehmen.
Der Herr, der über das Böse und den Tod gesiegt hat, stehe den christlichen Gemeinschaften des afrikanischen Kontinents bei, er schenke ihnen Hoffnung, um die Schwierigkeiten zu bewältigen, mache sie zu Friedensstiftern und lasse sie entscheidend zur Entwicklung der Gesellschaften beitragen, denen sie angehören.
Der auferstandene Jesus stärke die leidenden Bevölkerungen am Horn von Afrika und begünstige ihre Versöhnung; er helfe der Region der ostafrikanischen Seen, dem Sudan und dem Süd-Sudan, indem er den jeweiligen Einwohnern die Kraft zum Verzeihen schenke. Dem Staat Mali, der einen politisch heiklen Moment erlebt, schenke der glorreiche Christus Frieden und Stabilität. Nigeria war in letzter Zeit Schauplatz blutiger terroristischer Überfälle; möge die österliche Freude ihm die nötigen Energien spenden, um den Aufbau einer friedlichen Gesellschaft wieder aufzunehmen, die die Religionsfreiheit aller ihrer Bürger respektiert.
Allen wünsche ich frohe Ostern!


19.04. - 28.04.2019

Vom Karfreitag bis zum Barmherzigkeitssonntag wird die Barmherzigkeitsnovene gebetet - Eine Einladung -



Die Novene zur göttlichen Barmherzigkeit

Erster Tag (Karfreitag)

JESUS: "Heute führe Mir die ganze Menschheit zu, besonders alle Sünder, und tauche sie ein in den Ozean Meiner Barmherzigkeit. Damit verringerst du die Bitternis um die verlorenen Seelen."
Wir bitten um Barmherzigkeit für die ganze Menschheit.
Barmherziger Jesus, Du bist Erbarmen und Verzeihung, schaue nicht auf unsere Sünden, sondern auf das Vertrauen, welches wir auf Deine unendliche Güte setzen. Nimm uns alle auf in Dein mitleidvolles Herz und weise niemanden zurück. Wir flehen zu Dir durch die Liebe, welche Dich mit dem Vater und dem Heiligen Geist vereint.
Ewiger Vater, sieh mit Deinen barmherzigen Augen auf die ganze Menschheit herab, vor allem auf die armen Sünder, deren einzige Hoffnung das barmherzige Herz Deines Sohnes und unseres Herrn Jesus Christus ist. Durch sein schmerzhaftes Leiden schenke uns Deine Barmherzigkeit, auf daß wir alle zusammen Deine Allmacht in Ewigkeit lobpreisen. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz


Zweiter Tag (Karsamstag)
JESUS: "Heute führe Mir alle Priester und gottgeweihten Seelen zu, tauche sie ein in Meine abgrundtiefe Barmherzigkeit. Sie gaben Mir die Kraft, Mein bitteres Leiden durchzustehen. Wie durch Kanäle wird sich durch sie Meine Barmherzigkeit über die ganze Menschheit ergießen."
Beten wir für die Priester und Ordensleute.
Barmherziger Jesus, von dem alles Gute kommt, vermehre die Gnade in den Seelen der Priester und Ordensleute, damit sie würdig und voll Vertrauen alle Werke der Barmherzigkeit verrichten, und dass sie durch Wort und Tat ihre Nächsten dem Vater der Barmherzigkeit im Himmel zuführen und Ihn verherrlichen wie es Ihm gebührt.
Ewiger Vater, wirf einen mitleidigen Blick auf die Auserwählten Deines Weinberges, die Priester und Ordensleute, und lass ihnen die Gnade Deines Segens zukommen. Durch die Güte des Herzens Jesu schenke Ihnen Licht und Kraft, damit sie die Menschen auf den Weg des Heils lenken mögen, um mit ihnen in Ewigkeit Deine grenzenlose Barmherzigkeit zu verherrlichen. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz

Dritter Tag (Ostersonntag)

JESUS: "Heute führe Mir alle treuen und frommen Seelen zu: tauche sie ein in den Ozean Meiner Barmherzigkeit. Diese Seelen stärken Mich auf Meinem Leidensweg. Sie waren der Tropfen Trost im Meer der Bitternis".
Beten wir für die treuen Christen.
Barmherziger Jesus, der Du die Gnadenschätze Deiner Barmherzigkeit im Übermaß allen Menschen schenkst, nimm alle treuen Christen in das Heim Deines heiligsten Herzens auf und verweise uns daraus in Ewigkeit nie. Wir flehen zu Dir, in Deiner unbegreiflichen Liebe zum himmlischen Vater und zu uns, welche Dein Herz verzehrt.
Ewiger Vater schau mit liebenden Augen auf die treuen Seelen, das Erbe Deines Sohnes, und durch die Verdienste Seines bitteren Leidens gewähre ihnen Deinen Segen und umgib sie mit Deinem Schutz auf ewig. Laß nie zu, daß sie die Liebe und den Schatz des heiligen Glaubens verlieren, sondern gib, daß sie im Verein mit allen Engeln und Heiligen Deine Barmherzigkeit ewig loben. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz

Vierter Tag (Ostermontag)

Jesus: "Heute führe Mir die Heiden zu und diejenigen, welche Mich noch nicht kennen. Während Meines bitteren Leidens habe Ich auch ihrer gedacht und ihr später Eifer tröstete Mein Herz. Tauche sie nun ein in den Ozean Meiner Barmherzigkeit."
Beten wir für die Heiden und Ungläubigen.
Barmherziger Heiland, Du Licht der Welt, nimm die Seelen aller Heiden und Ungläubigen, welche Dich noch nicht kennen, auf in den Hort Deines allbarmherzigen Herzens. Möge das Licht Deiner Gnade sie erleuchten, damit sie zusammen mit uns die Herrlichkeiten Deiner Barmherzigkeit ewig loben.
Ewiger Vater, blicke gnädig herab auf die Seelen der Heiden und all derer, welche Dich noch nicht kennen. Auch sie sind im barmherzigen Herzen Deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, eingeschlossen. Führe sie Dir zu im Lichte des Evangeliums, damit auch ihnen das Glück, Dich zu lieben, zuteil werde. Mach, dass sie die Freigebigkeit Deiner Barmherzigkeit ewig loben. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz

Fünfter Tag (Osterdienstag)

JESUS: "Bringe Mir heute die Seelen der Ketzer und Abtrünnigen: tauche sie ein in das Meer Meiner Barmherzigkeit. Sie waren es, die Meinen Leib und Mein Herz, also die Kirche, während Meines bitteren Leidens zerfleischten. Wenn sie aber in den Schoß der Kirche zurückkehren, heilen sie Meine Wunden. und Ich empfinde Trost in Meinem Leiden."
Beten wir für die im Glauben Irrenden.
Barmherziger Jesus, Du bist die Güte selbst und versagst keinem das Licht, wenn er es von Dir erbittet. Nimm alle Ketzer und Abtrünnigen und im Glauben Irrenden auf in Dein barmherziges Herz. Durch Dein Licht führe sie in den Schoß der Kirche. Verweise sie nicht aus Deinem Schutz, sondern hilf, dass auch Sie die Freigebigkeit Deiner Barmherzigkeit loben.
Ewiger Vater, blicke gnädig herab auf die Seelen der Ketzer und Abtrünnigen, welche verstockt, in ihren Fehlern verharrend, Deine Gnaden mißbraucht haben. Schaue nicht auf ihre Bosheit, sondern auf die Liebe und das Leiden Deines Sohnes. Gib, daß sie bald zur Herde zurückkommen und zusammen mit uns Deine Barmherzigkeit ewig verherrlichen. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz

Sechster Tag (Mittwoch in der Osterwoche)

JESUS: "Bringe Mir heute die sanftmütigen und demütigen Seelen sowie die der kleinen Kinder: tauche sie ein in Meine Barmherzigkeit. Sie sind Meinem Herzen am ähnlichsten und sie stärkten Mich in Meinem schmerzhaften Todeskampf. Damals sah Ich sie gleich Engeln auf Erden Meine Altäre bewachen. Auf sie werde Ich also Fluten von Gnaden gießen, denn nur die demütige Seele, in welche Ich Mein ganzes Vertrauen setze, ist imstande, Meine Gaben zu empfangen."
Beten wir für die Kinder und die demütigen Seelen.
Barmherziger Jesus, Du hast gesagt: "Lernet von Mir, denn Ich bin sanftmütig und demütig von Herzen." Nimm in Deinen Schutz die Seelen der kleinen Kinder und die Seelen derer, die wie jene sanftmütig und demütig sind. Sie sind wie duftende Blumen vor dem göttlichen Throne, wo Gott sich am Wohlgeruch ihrer Tugend erfreut. Verschließe diese Seelen in Deinem Herzen, wo sie unaufhörlich die Liebe und Barmherzigkeit Gottes lobpreisen.
Ewiger Vater, voll Freude schaust Du auf die Seelen der Sanftmütigen und Demütigen und die der kleinen Kinder. Sie sind dem Herzen Deines Sohnes besonders teuer. Durch ihre Eigenschaft sind sie Jesus so ähnlich und besitzen dadurch unvergleichliche Kraft vor Deinem Throne. Wir bitten Dich, allgütiger Vater, um der Genugtuung willen, segne die ganze Welt, damit wir unaufhörlich Deine Barmherzigkeit preisen. Amen
Barmherzigkeitsrosenkranz


Siebter Tag (Donnerstag in der Osterwoche)

JESUS: "Bringe Mir heute diejenigen Seelen, welche Meine Barmherzigkeit ganz besonders verehren und verherrlichen. Diese Seelen nehmen am meisten Anteil an Meinem Leiden und drangen am tiefsten in Meinen Geist ein. Sie sind lebendige Abbilder Meines barmherzigen Herzens. Diese Seelen werden im kommenden Leben in besonderem Glanz erscheinen, und keiner wird der Hölle anheimfallen. In der Todesstunde werde Ich ihnen allen beistehen."
Beten wir für diejenigen, welche die göttliche Barmherzigkeit verehren und verbreiten.
Barmherziger Heiland, nimm in den Schutz Deines Heiligsten Herzens alle jene, welche die Größe Deiner Barmherzigkeit verehren und verbreiten. Versehen mit der Kraft Gottes selbst, immer auf Ihn vertrauend, dem Willen Gottes gefügig, tragen sie auf ihren Schultern die ganze Menschheit und erlangen ihr unaufhörlich Gnade und Verzeihung vom himmlischen Vater. Mögen sie in ihrem Eifer bis zum Ende nie erlahmen. In ihrer Todesstunde sei ihnen nicht Richter, sondern barmherziger Erlöser.
Ewiger Vater, blicke gnädig hernieder auf die Seelen, welche besonders Deine unerforschliche und unbegreifliche Barmherzigkeit verehren und verherrlichen. Eingeschlossen im Herzen Deines Sohnes, sind sie wie ein lebendiges Evangelium. Ihre Hände sind voller Barmherzigkeit, und ihre von Freude überströmende Seele singt Deinen Ruhmgesang. Milder Gott, schenke ihnen Barmherzigkeit nach dem Maße ihres Vertrauens, damit sich das Versprechen unseres Erlösers erfülle, daß Du diejenigen ihr Leben lang beschützt und sie in ihrer Todesstunde verteidigst, welche das Mysterium Deiner Barmherzigkeit verehren und verbreiten. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz

Achter Tag (Freitag in der Osterwoche)
JESUS: "Bringe Mir heute die Seelen im Fegefeuer und versenke sie in den Abgrund Meiner Barmherzigkeit, damit die Ströme Meines Blutes ihre Leiden lindern! Alle diese Seelen sind Mir teuer, während sie der göttlichen Gerechtigkeit Genüge tun. Ihr habt die Möglichkeit, ihnen Linderung zu verschaffen, indem ihr aus den Schätzen der Kirche schöpft durch Ablässe und Opfer der Wiedergutmachung... O könntet ihr doch ihre Qualen sehen, ihr würdet nicht aufhören, ihnen das Almosen eures Gebetes zukommen zu lassen und ihre Schuld an Meine Gerechtigkeit abzuzahlen."
Beten wir für die Armen Seelen im Fegefeuer.
Barmherziger Heiland, Du hast gesagt: ..Seid barmherzig, wie Mein Vater barmherzig ist." Wir bitten Dich, nimm in Dein liebevolles Herz die Armen Seelen im Fegefeuer, welche Dir so teuer sind und der göttlichen Gerechtigkeit Genüge tun. Mögen die Ströme des Blutes und Wassers, die aus Deinem verwundeten Herzen quellen, die Flammen des Fegefeuers löschen, damit sich auch dort die Macht Deiner Barmherzigkeit kundtue. Ewiger Vater, sieh mit Deinen barmherzigen Augen herab auf die Seelen im Fegefeuer, und um der schmerzhaften Leiden unseres Heilands und um der Bitterkeit willen, die in jenen Stunden Sein Heiligstes Herz erfüllt hat, zeige Dein Erbarmen denen, die unter Deinem gerechten Blick stehen. Wir bitten Dich, Du mögest auf diese Seelen nur durch die Wunden Deines geliebten Sohnes herabschauen, überzeugt, dass Deine Güte und Barmherzigkeit ohne Grenzen ist. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz

Neunter Tag (Samstag in der Osterwoche)

JESUS: "Bringe Mir heute die lauen Seelen und tauche sie ein in das Meer Meiner Barmherzigkeit. Diese Seelen verwunden Mein Herz am schmerzlichsten. Vor ihnen ekelte Mir am meisten im Ölgarten, und sie entrissen mir die Klage: ,Vater, laß diesen Kelch an Mir vorübergehen! Jedoch nicht Mein, sondern Dein Wille geschehe!' Für sie ist Meine Barmherzigkeit die letzte Rettung."
Beten wir für die lauen Seelen.
Barmherziger Heiland, Du bist die Güte selbst, nimm in den Schutz Deines barmherzigen Herzens alle lauen Seelen. Mögen die eisigen Seelen - der Fäulnis des Todes gleich und Dich bisher mit Abscheu erfüllend - sich erwärmen am Feuer Deiner reinen Liebe. O mitleidigster Jesus, gebrauche Deine Barmherzigkeit und nimm sie auf in den Brennpunkt Deiner Liebe, damit auch sie, von neuem Eifer beseelt, Dir dienen mögen.
Ewiger Vater, blicke gnädig herab auf die lauen Seelen, die ja auch Gegenstand der Liebe des barmherzigen Herzens Deines Sohnes, unseres Erlösers sind. Gott der Barmherzigkeit und allen Trostes, wir bitten durch die Verdienste des ganzen Lebens und Leidens Deines Sohnes sowie durch seinen dreistündigen Todeskampf am Kreuze, entflamme sie in Liebe, damit sie aufs neue die Erhabenheit Deiner Barmherzigkeit verherrlichen in alle Ewigkeit. Amen
Barmherzigkeitsrosenkranz



Wie bete ich den Barmherzigkeitsrosenkranz?

An den drei ersten drei Perlen: 1 x Vater unser, Gegrüßet seist Du Maria und Credo

An den Einzelperlen: "Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, zur Sühne für unsere Sünden und die Sünden der ganzen Welt."

Dann jeweils zehnmal: "Durch sein schmerzhaftes Leiden hab Erbarmen mit uns und der ganzen Welt."

Am Ende dreimal: "Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt."

Barmherzigkeitssonntag (Weißer Sonntag)— Fest der Barmherzigkeit und seine Vorbereitung
"Ich wünsche, dass der erste Sonntag nach Ostern zum Fest der Barmherzigkeit Gottes werde." (TB 299) — so Jesus zur hl. Sr. Faustina. Er äußerte diesen Wunsch 14 Mal, wobei er nicht nur den Platz dieses Festtages im liturgischen Kalender, sondern auch die Art und Weise seiner Vorbereitung und seiner Begehung bestimmte. Mit der Heiligsprechung Schwester Faustinas am 30. April 2000 führte Papst Johannes Paul II. auch das Fest der Barmherzigkeit am Sonntag nach Ostern für die ganze Kirche verpflichtend ein. "Trotz Meines bitteren Leidens gehen Seelen verloren." — begründete Jesus die Festsetzung dieses Feiertages. "Ich gebe ihnen den letzten Rettungsanker. Es ist das Fest Meiner Barmherzigkeit." Dieses Fest soll ein Tag der besonderen Verehrung Gottes im Geheimnis seiner Barmherzigkeit sein, die die Quelle und das Motiv aller Taten gegenüber dem Menschen ist, insbesondere des Werkes der Erlösung. Es ist auch — nach Gottes Willen — ein Tag der besonderen Gnade für alle Seelen, insbesondere für die Sünder, die der Barmherzigkeit Gottes am meisten bedürfen.
Mit diesem Tag, genauer gesagt, mit der an diesem Tag empfangenen hl. Kommunion (nach einer guten Beichte), ist das größte Versprechen verbunden: ein vollkommener Nachlass von Sünden und Strafen. (TB 300)
Die Göttliche Barmherzigkeit:
„Die Seele, die an diesem Tage beichtet und kommuniziert, wird die vollkommene Nachlassung aller Schuld und aller Strafen erhalten. Möge keine Seele sich fürchten, sich Mir zu nähern, selbst wenn ihre Sünden rot wie Purpur wären!“
Der Vorbereitung auf dieses Fest soll die Novene dienen, die auf dem Beten des Barmherzigkeitsrosenkranzes, neun Tage lang, beginnend mit dem Karfreitag, beruht.
Was das Begehen dieses Festes anbelangt, wünscht Jesus, dass an diesem Tag das Bild des Barmherzigen Jesus öffentlich verehrt werden soll und dass die Priester an diesem Tag seine unergründliche Barmherzigkeit verkünden sollen, dass die Menschen Taten der Barmherzigkeit gegenüber ihren Nächsten vollbringen und vertrauensvoll das Sakrament der Versöhnung und der Buße empfangen.


Botschaft aus dem Buch der Wahrheit:

391. Bitte betet Meinen Barmherzigkeitsrosenkranz und beginnt Meine Novene am Karfreitag
Mittwoch, 4. April 2012, 1:00 Uhr

Meine innig geliebte Tochter, die Zeit ist für die Welt fast da, um über Meinen Tod am Kreuz nachzudenken.
Dies ist die Zeit während des Jahres 2012, zu welcher Ich dringend eure Gebete für diejenigen brauche, die Mich nicht anerkennen werden, und für diejenigen, die von Mir nichts wissen.
Es wird von euch, Meinen geliebten Anhängern, abhängen, Mir zu helfen, jene armen Seelen zu retten, die Ich nahe an Mein Herz bringen muss, so dass Ich sie auf Mein Neues Paradies vorbereiten kann.
Kinder, es ist notwendig, dass ihr Meinen Barmherzigkeitsrosenkranz betet und die neuntägige Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit am Karfreitag beginnt.
Es ist wichtig, dass möglichst viele von euch diese Novene für andere Seelen vollenden. Sie werden große Gnaden erhalten, und Ich werde euch dafür nie verlassen. Ich werde eure Seele retten, wenn ihr am Tag des Gerichts vor Mir erscheint.
Ihr dürft niemals müde werden, für die Rettung anderer Seelen zu beten. Ihr seid Meine Armee, und durch die Gnaden, die Ich euch gebe, werdet ihr mit Mir daran arbeiten, die Erde vor Meinem Zweiten Kommen von der Sünde zu reinigen.
Das Beten fällt nicht allen von euch leicht. Die beste Weise ist, euch mit Meiner schmerzhaften Passion zu vereinen und über Mein Leiden nachzudenken, insbesondere über Meine Agonie im Garten von Gethsemane. Meine Große Barmherzigkeit ist dann am stärksten. Gerade wegen der Sünder — einschließlich jener Heiden, denen nie eine Chance gegeben wurde, Mich zu kennen — habe Ich die meisten Seelenqualen erlitten.
Denn diejenigen von euch, die Mich lieben, wissen das.
Je mehr ihr völlig auf Mich vertraut, desto stärker ist Meine Barmherzigkeit. Desto mehr kann Ich vergeben. Meine Barmherzigkeit ist so stark, dass sie die Sünden der ganzen Menschheit wegwischen kann.
Diejenigen, die an Mich glauben und Mir vertrauen, können große Heiligkeit erreichen, indem sie dabei helfen, an erster Stelle die Seelen ihrer Brüder und Schwestern zu retten. Sie tun dies aus ihrer Liebe zu Mir heraus; denn sie wissen, dass Mir dies viel Trost bringt.
Ihr, Meine reinen und gerechten Anhänger, die Mich so sehr lieben, wisst, dass Ich aufgrund eures edelmütigen Herzens Sünder retten kann.
Ihr müsst verstehen, dass es die Sünder sind, für welche Ich starb, und sie sind diejenigen, nach denen Ich am allermeisten dürste. Ich zeige für die Sünder großes Mitleid.
Aber ihr, Meine Anhänger, die ihr auch Sünder seid, müsst auf Mich völlig vertrauen. Indem ihr das tut, gewähre Ich euch eine Reihe von besonderen Gnaden.
Je mehr ihr Meine Hilfe erbittet, desto mehr Hilfe werdet ihr erhalten. Aufgrund dieses Bandes, das zwischen euch und Mir besteht, könnt ihr Mir helfen, weitere Seelen davor zu bewahren, in Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit zu versinken.
Denkt an die Macht Meiner Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit und an die Zahl von Seelen, die ihr in diesem Jahr für Mich retten werdet.
Euer geliebter Jesus


Gebete der Heiligen Schwester Faustina zur göttlichen Barmherzigkeit einschließlich der Novene
https://www.dasbuchderwahrheit.de/sonstiges/faustina/faustina.htm



19.04.2019

KARFREITAG



Karfreitagsgebet

Ich verehre Dich, oh kostbares Kreuz,
welches mit den Allerheiligsten
Gliedern geschmückt und mit
dem kostbarsten Blute gefärbt und
getränkt wurde.

Ich bete Dich an, oh mein Gott,
angeheftet ans heilige Kreuz und
dasselbe aus Liebe zu mir.
Jesus, ich vertraue auf Dich und
glaube an deine Barmherzigkeit.

33 x beten (zu Ehren der 33 Jahre, die Jesus auf dieser Erde gelebt hat)


Vorbereitungsgebet für alle Leidensstunden
Stundenuhr des Leidens Unseres Herrn Jesu Christi
http://www.passioiesus.org/de/horasdelapasion/distribucion.htm


Die Schulterwunde Jesu

Meine leidvolle Liebe! Während ich dir in deinen Sühneakten folge, nehme ich wahr, dass du nicht mehr lange unter der schweren Last des Kreuzes standhalten kannst. Schon erzittert deine ganze Gestalt. Die Dornen dringen bei den ständigen Schlägen und Stößen, die man dir gibt, immer tiefer in dein Haupt. Das Kreuz gräbt sich infolge seiner Schwere in die Schulter ein, dass sich eine Wunde bildet so tief, dass die Gebeine bloßliegen, und bei jedem Schritt glaube ich dich eher sterben als weitergehen zu sehen. Allein deine Liebe, die alles vermag, verleiht dir Kraft. Durch deine heilige Schulterwunde sühnst du für die verborgenen Sünden, die, weil man für sie keine Genugtuung leistet, nur die Bitterkeit deiner Qualen vermehren. Mein Jesus, lass doch zu, dass ich meine Schulter unter das Kreuz stemme, um dir Erleichterung zu verschaffen und mit dir für alle geheimen Sünden Genugtuung darzubieten.
http://www.passioiesus.org/de/horasdelapasion/hp21_10a11am.htm


Improperien – Die Heilandsklagen in der Karfreitagsliturgie
http://www.katholisches.info/2017/04/improperien-die-heilandsklagen-in-der-karfreitagsliturgie-3/


Der Verrat des Judas – „Wehe dem Menschen, für ihn wäre es besser, er wäre nie geboren“
http://www.katholisches.info/2017/04/der-verrat-des-judas-wehe-dem
-menschen-fuer-ihn-waere-es-besser-er-waere-nie-geboren/


Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes — Jn 13,1-15
https://www.gloria.tv/video/xMCQiP1Fkyjr2AvmFPDiqhk4j


Karfreitag Joh 19, 13 — 42 (Kurzfassung)
https://www.gloria.tv/video/2x4SdzPQVFkcDsht1LDLRPwBT


Das Goldene Vater unser!

Ist ein sehr altes Gebet
Als Jesus von seiner Mutter ging
und die große heilige Woch anfing
da hatte Maria viel Herzeleid
und sie fragte den Sohn mit Traurigkeit:

Ach Sohn Du Lieber. Jesu mein,
was wirst Du am hl. Palmsonntag sein?
Am hl. Palmsonntag werd ich ein König sein,
da wird man mir Kleider und Palmen streun.

Ach Sohn Du Lieber. Jesu mein,
was wirst Du am hl. Montag sein?
Am hl. Montag bin ich ein trauriger
Wandersmann, der nirgends ein Obdach finden kann!

Ach Sohn Du Lieber. Jesu mein,
was wirst Du am hl. Dienstag sein?
Am hl. Dienstag bin ich der Welt ein Prophet,
verkünde wie Himmel und Erde vergeht.

Ach Sohn Du Lieber. Jesu mein,
was wirst Du am hl. Mittwoch sein?
Am hl. Mittwoch bin ich gar arm und gering,
verkauft um 30 Silberling.

Ach Sohn Du Lieber. Jesu mein,
was wirst Du am hl. Donnerstag sein?
Am hl. Donnerstag bin ich im Speisesaal,
das Opferlamm beim Abendmahl.

Ach Sohn Du Lieber. Jesu mein,
was wirst Du am hl. Karfreitag sein?
Ach liebste Mutter mein,
könnt Dir der hl. Karfreitag verborgen sein?

Ach Sohn Du Lieber. Jesu mein,
was wirst Du am hl. Karsamstag sein?
Am hl. Karsamstag bin ich ein Weizenkorn,
das in der Erde wird neu geborn.

Ach Sohn Du Lieber. Jesu mein,
was wirst Du am hl. Ostertag sein?
Am Sonntag freu Dich o Mutter mein,
da werd ich vom Tod erstanden sein,
dann trag ich das Kreuz mit der Fahn in der Hand,
dann siehst Du mich wieder im Glorienstand.

100 Jahre Ablass: wer dieses Goldene Vater unser in der Karwoche alle Tage dreimal betet, dem wird Gott seine Seele retten und 77 Seelen aus der Pein der Läuterung befreien.



St. Taumatim 4. n. Chor
0 Tag der größten und nicht zu Ende denkbaren Gegensätzlichkeit! Ein Schmerz ohnegleichen — ein Sieg ohnegleichen!
Ein zerbrochenes Schwert — ein leuchtendes Siegesschwert!
Eine Dornenkrone des Zertretenen — eine Königskrone aus den Sternen des Weltalls!
Ein bespiener roter, alter Soldatenmantel um den zerrissenen Leib des Gegeißelten — ein Königsmantel aus Gnaden des Erlöserblutes um die ganze Menschheit!
Da kniet St. Taumatim in der Mitte. Er schwankt von der Wucht dieser Gegensätzlichkeit. Er hält mit seiner ganzen Kraft die goldene Schale dem Herrn hin, und leise, ganz langsam, tropft es hinein vom Haupt des Herrn, Tropfen um Tropfen.
Dann versiegt es. Dann der Schrei: „Es ist vollbracht!“ und wie ein unstillbarer Sturzbach füllt jetzt das Blut die Schale St. Taumatims und rinnt über und rinnt bis heute und bis zum Jüngsten Tag.
St. Sederim 5. v. Chor
Auch er schwankt. Das ganze Sein des Engels hier unter dem Kreuze gleicht einem Kraftwerk in seinem höchsten Leistungsstand. Hier ist der Schnittpunkt für Himmel und Hölle, für Sein und Nicht-Sein jedes Menschen, jedes Engels. Hier erkennt der „Lichtträger“ sein Irrlicht, hier unter dem Kreuz ist seine Hölle, sein Abgrund, dem er nicht mehr entgeht. Hier gipfelt die Erlösung im Jubel der Heimkehr zum Vater nach vollbrachter Tat. Hier ist zu ermessen, welche Kraft das Leid hat, wenn es im Herrn getragen wird, — aber auch, dass Gott diese Kraft will und darum das Leid unsere stärkste Waffe und der Magnet für alle Gnaden aus dem Herzen des Herrn ist.
Wie ein Feuerwerk sprühen die Funken zwischen den Händen St. Sederims hin und her. Die Gewalt der Liebe im „Komme“ an die Seele ist nicht zu bändigen, — die Gewalt der Gerechtigkeit im „Weiche“ für alle, welche das Kreuz nicht erkennen und annehmen wollen, ist zerbrechende Wucht für jedes Geschöpf, das sich wider Gott stellt.
Hier ist Phase — Vorübergang des Herrn!
Der Engel der neunten Stunde
Er ist ein einfacher Engel, gleich St. Nun, dem Engel der Geringsten, der Hirten und Bettler, den wir in seinem schlichten Kleid mit dem hölzernen Schäflein in der Hand an der Krippe von Bethlehem knien sahen.
Dem Allmächtigen Gott gefällt es, Sich oft in dem Kleinsten, im Einfachsten am klarsten zu spiegeln; denn der Arme hat nichts, was er von sich aus dazugeben könnte und was so den Spiegel trüben würde. Dies zeigt uns Gott im „armen Engel“ der Hirten, und Er zeigt dies wiederum heute im schweigenden Engel der neunten Stunde.
Von dieser neunten Stunde sagt die Heilige Schrift:
„Von der sechsten bis zur neunten Stunde entstand eine Finsternis im ganzen Lande. Zur
neunten Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: „Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen?“
In dieser Dunkelheit der neunten Stunde liegt die Aufgabe des Engels, der ganz still hinter St. Taumatim, seinen großen Bruder, gestellt ist.
Wir dürfen ihn erkennen auf seinem Platz unter dem Herzen des Herrn am Kreuz. Er kniet auf der bloßen Erde, und vor ihm tropft das Herzblut des Herrn herunter, und jeder Tropfen wird — gleichnishaft — zu einer einmalig seltsamen, heilig-wunderbaren Blume. Diese Blumen, aus Jesu Wunden rot, sie hat der Engel in alle neunten Stunden der Getreuen Jesu zu tragen, durch alle Zeiten und zu allen Orten. Überall, wo die Not am größten ist, da legt der heilige, stille Engel diesen blühenden, lebendigen Liebestropfen auf verschüttete Menschen, auf untergehende Schiffe, in einstürzende Bunker, auf ersterbendes Flüstern. Kein Schneesturm und keine Atombombe wird den Engel abhalten, in die neunte Stunde aller Kreuzträger diesen Liebesgruß des Herrn zu bringen und die Not der Menschen ihnen abzunehmen und ins Herz des Erlösers zu leiten. Dann wird der große Friede über die gequälten Seelen kommen und das befreiende Consummatum est. Und wenn gar ein Mensch die Gnade hat, an einem Freitag zu sterben und seine Todesstunde dem Herrn „nachzufeiern“, dann wird dieser heilige Engel einen solchen Frieden über dieses Angesicht legen, wie ihn die Welt und ein ganzes Leben niemals geben kann.





WORTE VON PAPST BENEDIKT XVI.
Nach dem Kreuzweg am Kolosseum
Karfreitag, 2. April 2010

Liebe Brüder und Schwestern!
Betend, innerlich gesammelt und ergriffen, sind wir heute abend den Weg des Kreuzes gegangen. Mit Jesus sind wir den Kalvarienberg hinaufgestiegen, haben über sein Leiden nachgedacht und dabei wieder entdeckt, wie groß seine Liebe ist, die Er für uns hatte und hat. Aber in diesem Augenblick wollen wir uns nicht auf unser schwaches, rein gefühlsbedingtes Mitleid beschränken; vielmehr wollen wir verspüren, wie wir am Leid Jesu teilnehmen, wollen wir unseren Meister begleiten, indem wir sein Leiden in unserem Leben, im Leben der Kirche, für das Leben der Welt teilen, da wir wissen, dass gerade im Kreuz des Herrn, in der grenzenlosen Liebe, die sich selbst ganz verschenkt, die Quelle der Gnade, der Freiheit, des Friedens, des Heils ist.
Die Texte, die Betrachtungen und die Gebete des Kreuzwegs haben uns geholfen, auf dieses Geheimnis des Leidens zu schauen. Dabei wollen wir die große Lektion der Liebe lernen, die Gott uns am Kreuz gegeben hat, damit in uns neu das Verlangen nach der Bekehrung des Herzens ersteht und wir jeden Tag die gleiche Liebe leben, die einzige Kraft, die die Welt ändern kann.
Heute Abend haben wir Jesus in seinem schmerzverzerrten, verspotteten, verhöhnten, von der Sünde des Menschen entstellten Antlitz betrachtet; morgen Nacht werden wir ihn in seinem freudevollen, strahlenden und leuchtenden Antlitz sehen. Seit Jesus in das Grab hinabgestiegen ist, sind Grab und Tod nicht mehr Orte ohne Hoffnung, wo die Geschichte in völligem Scheitern endet, wo der Mensch die äußerste Grenze seiner Ohnmacht berührt. Der Karfreitag ist der Tag größerer Hoffnung, die am Kreuz gereift ist, während Jesus stirbt, seinen letzten Atem aushaucht und laut ruft: „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist“ (Lk 23,46). Da er sein „geschenktes“ Dasein in die Hände des Vaters legt, weiß er, dass sein Tod zur Quelle des Lebens wird, wie das Samenkorn in der Erde aufbrechen muss, damit die Pflanze hervorgehen kann: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht“ (Joh 12,24). Jesus ist das Weizenkorn, das in die Erde fällt, aufgerissen wird, aufbricht, stirbt und deswegen Frucht bringen kann. Seit dem Tag, an dem Christus am Kreuz erhöht wurde, ist das Kreuz – scheinbar Zeichen der Verlassenheit, der Einsamkeit, des Scheiterns – zu einem neuen Anfang geworden: aus der Tiefe des Todes steigt die Zusage des ewigen Lebens empor. Am Kreuz erstrahlt schon der Siegesglanz des Ostermorgens.
In der Stille dieser Nacht, in der Stille, die den Karsamstag umfängt, leben wir, berührt von der grenzenlosen Liebe Gottes, in der Erwartung des Morgens des dritten Tages, des Morgens des Sieges der Liebe Gottes, des Morgens des Lichts, das den Augen des Herzens ermöglicht, das Leben, die Schwierigkeiten, das Leid auf neue Weise zu sehen. Unsere Misserfolge, unsere Enttäuschungen, unsere bitteren Erfahrungen, wo alles zusammenzubrechen scheint, werden von der Hoffnung erhellt. Der Vater bestätigt die Liebestat am Kreuz, und das strahlende Licht der Auferstehung umhüllt und verwandelt alles: aus Verrat kann Freundschaft erstehen, aus Verleugnung Vergebung, aus Hass Liebe.
Herr, gib, dass wir unser Kreuz, unsere täglichen Kreuze in Liebe tragen, in der Gewissheit, dass sie vom Glanz deines Ostern erhellt werden. Amen.


18.04.2018

Gründonnerstag



Gründonnerstag (auch Hoher Donnerstag, heiliger Donnerstag, weißer Donnerstag oder Palmdonnerstag) ist die deutschsprachige Bezeichnung für den fünften Tag der Karwoche bzw. der heiligen Woche (in liturgischer Zählung, beginnend mit dem Palmsonntag als erstem Wochentag). An ihm gedenken die Kirchen des letzten Abendmahles Jesu mit den zwölf Aposteln am Vorabend seiner Kreuzigung. Die liturgische Bezeichnung ist Feria quinta in coena Domini (‚fünfter Tag, beim Abendmahl des Herrn‘).

Allgemeines
Der Gründonnerstag ist der Tag vor dem Karfreitag und zählt zu den drei Kartagen im engeren Sinn. Mit der Vesperbeginnt am Abend des Gründonnerstags das so genannte Triduum Sacrum (oder Triduum Paschale), also die Feier der drei österlichen Tage (Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag). Als Gedächtnistag des letzten Abendmahls und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus selbst kommt dem Gründonnerstag ein hoher Rang in der Liturgie zu. Da die Kartage aufgrund ihres grundsätzlichen Charakters als Tage der Trauer und des Mitvollzugs der Passion Jesu eine besondere Prachtentfaltung nicht gestatten, seit dem Vierten Laterankonzil aber ein besonderer Bedarf für die Verehrung der Realpräsenz des Leibes und Blutes Christi in den eucharistischen Gestalten entstanden war, wurde in der katholischen Kirche seit dem 13. Jahrhundert als zweites eucharistisches Hochfest das Fronleichnamsfest am zweiten Donnerstag nach Pfingsten eingeführt, das somit in einer engen Verbindung zum Gründonnerstag steht. In manchen Ländern, z. B. in Dänemark, Norwegen oder Island, ist der Gründonnerstag ein gesetzlicher Feiertag; bis in das 19. Jahrhundert hinein galt dies auch in Teilen des deutschsprachigen Raums.[1]
Name
Der vor dem 15. Jahrhundert – nach Kluge-Mitzka um 1200 im mitteldeutschen Raum – entstandene Name Gründonnerstag beschränkt sich im Prinzip auf das deutsche (und tschechische) Sprachgebiet und ist auch dort nur die üblichste neben mehreren anderen Bezeichnungen. Die Fügung Grüner Donnerstag (mhd. grûne dunrestag oder grüene donerstac) ist bereits seit dem 13. Jahrhundert belegt.[2][3][4] Der lateinische Terminus dies viridium (wörtlich „Tag der Grünen“ – gemeint sind die durch Absolution von den Sünden und Kirchenstrafen Befreiten, im Sinne von „Erneuerten, Frischen“ nach Lukas-Evangelium 23,31: „grünes Holz“) war möglicherweise nicht, wie von der Sprachwissenschaft lange angenommen, das Vorbild für diese deutsche Bezeichnung, sondern scheint erst im 17. Jahrhundert entstanden zu sein.[5]
Die Herkunft des Namens ist nicht geklärt, es konkurrieren besonders vier Thesen, die sich nicht notwendigerweise gegenseitig ausschließen müssen, da auch mehrere Faktoren bei der Entstehung des Namens zusammengewirkt haben können:
1. Herleitung von virides („die Grünen“), den Büßern, die „dürres Holz“ gewesen waren und jetzt am antlastag, dem Tag des Kirchenbußerlasses, wieder (nach Lukas 23,31 EU) lebendiges, „grünes Holz“ der Kirche wurden und wahrscheinlich in weißem Kleid vielleicht mit grünem Schultertuch zur Kommunion schritten.
2. Herleitung aus der liturgischen Farbe Grün.[6] Der heutige Farbenkanon des römischen Ritus sieht Weiß als liturgische Farbe für den Gründonnerstag vor, dieser Farbenkanon war jedoch vor dem 16. Jahrhundert nicht verbindlich und in den Eigenriten der Diözesen vielfach abweichend geregelt. Da aus dem Gebrauch der Farbe Weiß in der Gründonnerstagsliturgie auch die Bezeichnung „Weißer Donnerstag“ (ndl. Witte Donderdag, franz. jeudi blanc) entstanden ist, könnte ebenso aus regional abweichender Verwendung von Grün auch der Name Grüner Donnerstag, Gründonnerstag entstanden sein.
3. Herleitung aus dem seit dem 14. Jahrhundert bezeugten, aber möglicherweise schon älteren Brauch, am Gründonnerstag besonders grünes Gemüse (Grünkohl, Salate, Nesseln, junge Triebe) und grüne Kräuter zu essen.[2][5][7] Dies steht nicht nur im Einklang mit den allgemeinen Fastenvorschriften für die Karwoche, sondern auch in Verbindung mit vorchristlichen Vorstellungen, dass dadurch die Kraft des Frühlings und eine Heilwirkung für das ganze Jahr aufgenommen werde. In einigen Regionen hatte der Gründonnerstag auch eine besondere Bedeutung für das Bestellen von Feld und Garten, als Tag der ersten Frühlingsaussaat oder als ein Tag, an dem man sich von der Aussaat oder vom Setzen oder Beschneiden der Pflanzen besonders reichen Ertrag versprach.[8]
4. Herleitung aus dem „Greinen“ (ahd. grīnan, mhd. grînen, „lachend, winselnd, weinend den Mund verziehen“) der Büßer am Gründonnerstag.[9] Aus mündlich gebrauchtem, aber schriftlich nicht bezeugtem grîn donerstac wäre in dem Fall durch volksetymologischeUmdeutung Grüner Donnerstag > Gründonnerstag entstanden. Da jedoch dieser Tag seit dem 4. Jahrhundert ein kirchlicher Freudentag war, an dem die zuvor Exkommunizierten nach Buße und Vergebung endlich wieder zur Kommunion zugelassen, also wieder „grünendes Holz“ am Stamm der Kirche nach Lukas 23,31 waren, erscheint die Annahme eines Klagedonnerstags widersinnig.
Gängige lateinische Bezeichnungen des Gründonnerstags sind dies cenae domini („Tag des Abendmahls des Herrn“), dies absolutionis („Tag der Sündenvergebung“), dies indulgentiae(„Ablasstag“), dies mandati („Tag der Fußwaschung“, daraus entstand die im Englischengeläufige Bezeichnung Maundy Thursday), dies azymorum („Tag der ungesäuerten Brote“) oder consecratio chrismatis („Chrisamweihe“, die in der römischen Liturgie an diesem Tag vollzogen wird); außerdem kann der Tag als quinta feria („fünfter Tag“) oder dies jovis(„Donnerstag“) mit den Zusätzen magnus („groß“), sacer („heilig“) oder altus („hoch“) bezeichnet werden. In anderen Sprachen wird der Festtag meist „Heiliger Donnerstag“ (so in allen romanischen Sprachen und neben Maundy Thursday auch im Englischen geläufig) oder „Großer Donnerstag“ (so etwa im Polnischen Wielki Czwartek, im Kroatischen veliki četvrtakund im Ungarischen Nagycsütörtök) genannt. Im Tschechischen heißt der Tag nach deutschem Vorbild „Grüner Donnerstag“ (zelený čtvrtek), im Niederländischen wie erwähnt „Weißer Donnerstag“ (Witte Donderdag). Im skandinavischen Raum ist die Bezeichnung „reiner Donnerstag“ gebräuchlich (schwedisch skärtorsdagen, dänisch skærtorsdag,norwegisch skjærtorsdag, färöisch und isländisch skírdagur, finnisch (altnordisches Lehnwort) kiirastorstai; zu altnordisch skær, skír „hell, klar, rein“), was auf den Termin als Reinigungstag bzw. als Tag der Sündenvergebung Bezug nimmt.[10] In manchen deutschsprachigen Regionen sehr gängig war früher auch der Name Antlasstag („Tag der Entlassung aus den Sünden“, „Ablasstag“), der ähnlich wie der früher im Französischen gebräuchliche Name jeudi absolu aus der lateinischen Bezeichnung dies absolutionis bzw. dies indulgentiae herzuleiten ist.
Regional abweichend wurde in älterer Zeit unter anderem in Westfalen auch der Donnerstag der Osterwoche (d. h. der Donnerstag nach statt vor Ostern) als „Grüner Donnerstag“ (gronen donnerstagh) bezeichnet.

Liturgie
Mit dem Gründonnerstag (Feria quinta in Coena Domini)beginnt das Triduum Sacrum, das dreitägige Gedächtnis des Leidens, Sterbens, der Grabesruhe und der Auferstehung Jesu Christi („Ostern“). Es ist das ranghöchste katholische Fest. Das Triduum beginnt liturgisch am Abend des Gründonnerstags mit der Vesperund endet mit der zweiten Vesper des Ostersonntags. Der theologische Gedanke des Pascha-Mysteriums stellt die Einheit von Leiden und Kreuzestod Christi, seiner Auferstehung von den Toten und seiner Himmelfahrt und Erhöhung und ihrer Vergegenwärtigung in der Liturgie in den Vordergrund.
In der Messe vom letzten Abendmahl wird am Abend des Gründonnerstags der Einsetzung des Altarssakramentes (d. h. der Eucharistie) und des Weihepriestertums gedacht. Die sich anschließende schlichte Prozession mit dem Allerheiligsten steht für den Gang Jesu zum Ölberg, wo er in Todesangst betete und verhaftet wurde. In stiller Anbetung vor dem Allerheiligsten gedenken die Gläubigen in dieser Nacht Jesu Verhaftung und Geißelung.
Der Gründonnerstag war früher ein Tag öffentlicher Sündenvergebung, besonders für die mit Kirchenstrafen belegten Büßer. Diese Funktion hat er in der römisch-katholischen Kirche nicht mehr, während dies in der Orthodoxie teilweise noch anzutreffen ist.
Liturgisch hat der Gründonnerstag eine besondere Prägung. Vor allem an Kathedralkirchenwerden am Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag feierlich gesungene Karmetten mit der Gemeinde gefeiert. In Bischofskirchen findet am Vormittag im Rahmen einer heiligen Messe die Weihe der heiligen Öle (des Katechumenenöls für die Taufbewerber, des Krankenöls für die Krankensalbung und des Chrisams für die Firmung und andere Anwendungen) durch den Ortsbischof statt. Dieser Gottesdienst wird in manchen Diözesenbisweilen auf einen der vorhergehenden Tage verlegt, damit die Priester aus den einzelnen Pfarrgemeinden leichter daran teilnehmen können. Generell gilt der Gründonnerstag auch als Fest der Einsetzung des Priestertums.

Am Abend wird in allen Kirchen die Messe vom letzten Abendmahl gefeiert. Frühester Beginn ist 16 Uhr, spätester Beginn 20 Uhr. Während des Glorias läuten alle Glocken; danach schweigen sie bis zum Gloria der Osternacht. Auf den Einsatz der Orgel (und anderer Instrumente) zwischen dem Gloria der Abendmahlsmesse und dem Gloria der Osternacht soll verzichtet werden, „falls es sich nicht empfiehlt, Orgel und andere Musikinstrumente nur zur Begleitung des Gesanges einzusetzen“.[12] Oftmals werden Ratschen, die durch ihren harten Klang in der Leidenszeit Jesu die Glocken ersetzen, zur Wandlung und zur Sakramentsprozession nach der Messe vom letzten Abendmahl verwendet.

Nach alter Überlieferung wird in den Gemeinden auch der Ritus der Fußwaschung (Mandatum) vollzogen. In der Darstellung des Johannesevangeliums (Joh 13,1–17 EU) wusch Jesus beim Mahl mit seinen Jüngern am Vorabend seiner Hinrichtung ihnen die Füße und sagte: „Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen“ (Vers 14). Der Hauptzelebrant der Messe vom Letzten Abendmahl wäscht nach dem Vorbild Jesu Gläubigen die Füße, um symbolisch zu verdeutlichen, dass das kirchliche Amt den Charakter des Dienstes und nicht der Herrschaft hat. Die allen aufgetragene Bereitschaft zur Nächstenliebewird durch das Einsammeln von Gaben für Bedürftige und Arme veranschaulicht. Die Fußwaschung wurde im Mittelalter und darüber hinaus vor allem mimetisch, das heißt als Nachspiel des Evangeliums, verstanden; daher wurden zwölf Männern vom Priester die Füße gewaschen. Im Missale Romanum von 1970 wurde die Begrenzung auf die Zahl Zwölf gestrichen, es blieb aber bei der Beschränkung auf Männer. 2016 erlaubte Papst Franziskus, dass der Ritus in der Messe vom Letzten Abendmahl auch an Frauen vollzogen werden kann.[13]

Um die Besonderheit dieses Abends zu betonen, werden den Wandlungsworten im Hochgebet ausschließlich in dieser heiligen Messe die Worte „[Am Abend vor seinem Leiden,] das ist heute“, hinzugefügt. Es wird von der Kirche gewünscht und ist weithin üblich, dass die heilige Kommunion der Gemeinde unter beiderlei Gestalt gereicht wird.

Nach oder während der heiligen Messe wird das Allerheiligste unter dem Gesang des Hymnus Pange lingua gloriosi in einer schlichten Prozession zu einem Seitenaltar oder einer Kapelle gebracht. Die in der Messe vom letzten Abendmahl gewandelten Hostien (Präsanktifikation) werden den Gläubigen in der Kommunionfeier am Karfreitag gereicht, da an diesem Trauertag keine Heilige Messe stattfindet. Nach dem Gottesdienst werden sämtliche Decken und Schmuck vom Hauptaltar und allen anderen Altären mit Ausnahme desjenigen entfernt, auf oder bei dem das Allerheiligste sich befindet. Dies symbolisiert Trauer, soll aber auch an die Überlieferung erinnern, nach der Jesus die Kleider vom Leib gerissen wurden.

Durch den Gesang des Tantum ergo bei der Übertragung des Allerheiligsten kann der Gläubige, wenn er die entsprechenden Bestimmungen erfüllt, einen vollkommenen Ablasserhalten.
Nach der heiligen Messe wird der Altar in Stille entblößt. In Anlehnung an die überlieferte Nachtwache der Jünger Jesu am Ölberg finden in vielen Gemeinden Gebetswachen, auch Ölbergstunde genannt, statt, die mancherorts die ganze Nacht andauern. Sie finden meist direkt vor dem Altar statt, auf dem sich nun das Allerheiligste befindet. Die Anbetung soll wenigstens bis Mitternacht dauern; zu diesem Zeitpunkt wird das Gedächtnis der Einsetzung der Eucharistie abgelöst von der Erinnerung an die Passion Jesu. Die Ausstattung des Ortes soll von „ernster Schlichtheit“ sein, die Anbetung nach Mitternacht „ohne jede Feierlichkeit“.[14]

Nach dem Gottesdienst besteht mancherorts der Brauch, an einem anderen Ort eine gemeinsame Agape (Freundschaftsmahl) zu halten. Bei diesem Mahl werden oft ungesäuerte Brote (etwa Matzen, orientalisches Fladenbrot oder Milchbrote) sowie Wein oder Traubensaft gereicht. Die Brote werden traditionell miteinander geteilt, um an das Mahl in (Ex 12,1–8 EU) zu erinnern. In solchen Agapen soll die schenkende Liebe Jesu Christi symbolisch erlebbar und an das letzte Abendmahl Jesu und damit auch an das jüdische Paschamahl erinnert werden, das Jesus und seine Jünger nach biblischer Überlieferung feierten.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCndonnerstag




PREDIGT VON PAPST BENEDIKT XVI.
Lateranbasilika
Gründonnerstag, 5. April 2012


Liebe Schwestern und Brüder!
Der Gründonnerstag ist nicht nur der Tag der Einsetzung der heiligsten Eucharistie, deren Glanz freilich alles andere überstrahlt und gleichsam in sich hineinzieht. Zum Gründonnerstag gehört auch die dunkle Nacht auf dem Ölberg, in die Jesus mit seinen Jüngern hinausgeht; zu ihm gehört die Einsamkeit und die Verlassenheit Jesu, der betend dem Dunkel des Todes entgegentritt; zu ihm gehört der Verrat des Judas und die Verhaftung Jesu wie auch die Verleugnung durch Petrus; die Anklage vor dem Hohen Rat und die Auslieferung an die Heiden, an Pilatus. Versuchen wir in dieser Stunde etwas von diesen Vorgängen tiefer zu verstehen, weil sich darin das Geheimnis unserer Erlösung abspielt.
Jesus geht in die Nacht hinaus. Nacht bedeutet Kommunikationslosigkeit, in der einer den anderen nicht sieht. Sie ist Sinnbild des Nicht-Verstehens, der Verdunkelung der Wahrheit. Sie ist der Raum, in dem das Böse sich entfalten kann, das sich vor dem Licht verstecken muss. Jesus ist selbst das Licht und die Wahrheit, die Kommunikation, die Reinheit und die Güte. Er begibt sich in die Nacht. Nacht ist letztlich Symbol des Todes, des endgültigen Verlustes von Gemeinschaft und Leben. Jesus geht in die Nacht hinein, um sie zu überwinden und um den neuen Tag Gottes in der Geschichte der Menschheit zu eröffnen.
Er hat auf diesem Weg mit seinen Aposteln die Psalmen von der Befreiung und Errettung Israels gesungen, die an das erste Pascha in Ägypten, an die Nacht der Befreiung erinnerten. Nun geht er, wie er es gewohnt ist, um allein zu beten und als Sohn mit dem Vater zu sprechen. Aber anders als gewohnt will er drei Jünger – Petrus, Jakobus und Johannes – in seiner Nähe wissen. Es sind die drei, die die Verklärung erlebt haben – das Durchleuchten der Herrlichkeit Gottes durch seine menschliche Gestalt hindurch – und die ihn dabei in der Mitte von Gesetz und Propheten, zwischen Moses und Elias gesehen hatten. Sie hatten gehört, wie er mit beiden über seinen „Exodus“ in Jerusalem sprach. Der Exodus Jesu in Jerusalem – welch geheimnisvolles Wort! Der Exodus Israels aus Ägypten war das Ereignis von Flucht und Errettung des Gottesvolkes gewesen. Wie würde Jesu Exodus aussehen, in dem sich der Sinn des geschichtlichen Dramas endgültig erfüllen mußte? Nun wurden sie Zeugen der ersten Strecke dieses Exodus – der äußersten Erniedrigung, die doch der wesentliche Schritt des Hinausgehens in die Freiheit und in das neue Leben war, auf das der Exodus zielt. Die Jünger, deren Nähe Jesus in dieser Stunde der äußersten Not als Stück menschlicher Geborgenheit suchte, schliefen alsbald ein. Aber ein paar Fetzen der Gebetsworte Jesu haben sie gehört und seine Haltung beobachtet. Beides hat sich ihnen tief eingeprägt, und sie haben es der Christenheit für alle Zeiten überliefert. Jesus sagt Abba zu Gott. Das bedeutet, wie sie hinzufügen, Vater. Aber es ist nicht die gewöhnliche Form des Wortes Vater, sondern ein Wort aus der Kindersprache – ein zärtliches Wort, mit dem man Gott nicht anzureden wagte. Es ist die Sprache dessen, der wirklich „Kind“, Sohn des Vaters ist, der mit Gott in der Gemeinschaft innerster Einheit steht.
Wenn wir fragen, worin das am meisten charakteristische Element der Gestalt Jesu in den Evangelien besteht, dann müssen wir sagen: Es ist sein Gottesverhältnis. Er steht immer im Austausch mit Gott. Das Sein mit dem Vater ist der Kern seiner Persönlichkeit. Durch Christus kennen wir Gott wirklich. „Niemand hat Gott je gesehen“, sagt der heilige Johannes. „Der am Herzen des Vaters ruht, er hat ihn uns ausgelegt.“ (Joh 1, 18). Nun kennen wir Gott, wie er wirklich ist. Er ist Vater, und zwar in reiner Güte, der wir uns anvertrauen dürfen. Der Evangelist Markus, der die Erinnerungen des heiligen Petrus festgehalten hat, erzählt uns, daß Jesus zu der Anrede Abba noch hinzugefügt hat: Dir ist alles möglich. Du kannst alles (Mk 14, 36). Der die Güte ist, ist zugleich Macht, allmächtig. Macht ist Güte, und die Güte ist Macht. Dieses Vertrauen dürfen wir vom Ölbergsgebet Jesu lernen.
Bevor wir den Inhalt von Jesu Bitte bedenken, müssen wir auch noch darauf achten, was uns die Evangelisten über die Haltung Jesu bei seinem Beten berichten. Matthäus und Markus sagen uns, daß er sich zu Boden warf (Mt 26, 39; vgl. Mk14,35), also die Haltung radikaler Hingabe einnahm, wie sie in der römischen Liturgie sich am Karfreitag erhalten hat. Lukas hingegen sagt uns, daß Jesus kniend gebetet habe. In der Apostelgeschichte berichtet er von dem knienden Beten der Heiligen: Stephanus bei seiner Steinigung, Petrus bei einer Totenerweckung, Paulus auf dem Weg zum Martyrium. Lukas hat so eine kleine Geschichte des knienden Betens in der werdenden Kirche entworfen. Die Christen treten mit ihrem Knien in das Ölbergsgebet Jesu hinein. In der Bedrohung durch die Macht des Bösen sind sie als Kniende aufrecht der Welt gegenüber, aber als Kinder auf den Knien vor dem Vater. Vor der Herrlichkeit Gottes knien wir Christen und anerkennen seine Göttlichkeit, aber wir drücken in dieser Gebärde auch unsere Zuversicht aus, daß er siegt.
Jesus ringt mit dem Vater. Er ringt mit sich selbst. Und er ringt um uns. Er erleidet die Angst vor der Macht des Todes. Dies ist zunächst einfach die dem Menschen, ja jeder lebenden Kreatur eigene Erschütterung vor der Gegenwart des Todes. Aber bei Jesus geht es um mehr. Er sieht in die Nächte des Bösen hinein. Er sieht die schmutzige Flut aller Lüge und alles Niedrigen, die auf ihn zukommt in dem Kelch, den er trinken muß. Es ist die Erschütterung des ganz Reinen und Heiligen vor der ganzen Flut des Bösen dieser Welt, die auf ihn hereinbricht. Er sieht auch mich und betet auch für mich. So ist dieser Augenblick der Todesangst Jesu ein wesentliches Moment im Vorgang der Erlösung. Der Brief an die Hebräer hat deshalb das Ringen Jesu auf dem Ölberg als einen priesterlichen Vorgang gewertet. In diesem von der Todesangst durchdrungenen Beten Jesu vollzieht der Herr die Aufgabe des Priesters: Er nimmt die Schuld der Menschheit, er nimmt uns alle auf sich und trägt uns zum Vater hin.
Schließlich müssen wir noch auf den Inhalt von Jesu Beten auf dem Ölberg achten. Jesus sagt: „Vater, dir ist alles möglich. Nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht, wie ich will, sondern wie du willst“ (Mk 14, 36). Der natürliche Wille des Menschen Jesus schreckt vor dem Ungeheueren zurück. Er bittet, daß ihm dies erspart bleibe. Aber als Sohn legt er diesen menschlichen Willen in den Willen des Vaters hinein: Nicht ich, sondern du. Damit hat er die Haltung Adams, die Ursünde des Menschen umgewandelt und so den Menschen geheilt. Die Haltung Adams war gewesen: Nicht was du, Gott, gewollt hast, sondern ich selber will Gott sein. Dieser Hochmut ist das eigentliche Wesen der Sünde. Wir denken, wir seien erst frei und wahrhaft wir selber, wenn wir nur noch dem eigenen Willen folgen. Gott erscheint als Gegensatz unserer Freiheit. Von ihm müssen wir uns befreien, so denken wir: Dann erst seien wir frei. Dies ist die grundlegende Rebellion, die die Geschichte durchzieht und die grundliegende Lüge, die unser Leben verfälscht. Wenn der Mensch gegen Gott steht, steht er gegen seine Wahrheit und wird daher nicht frei, sondern entfremdet. Frei sind wir erst, wenn wir in unserer Wahrheit sind, wenn wir eins mit Gott sind. Dann werden wir wirklich „wie Gott“ - nicht indem wir uns Gott entgegensetzen, ihn abschaffen oder leugnen. Im ringenden Gebet des Ölbergs hat Jesus den falschen Gegensatz zwischen Gehorsam und Freiheit aufgelöst und den Weg in die Freiheit eröffnet. Bitten wir den Herrn, daß er uns in dieses Ja zum Willen Gottes hineinführt und uns so wahrhaft frei werden läßt. Amen.



Einladung zur Gethsemane Stunde

an die getreuen Mitbeter unserer Gebetsanliegen
von JESUS — vom König der Barmherzigkeit
Etwas ganz Besonderes ist die Gethsemane-Stunde,
in der man Jesus im Stillen und im Herzen sehr nahe ist.
Die Seele atmet wieder durch die Liebe Gottes....



Gethsemane-Stunde
(von Donnerstag auf Freitag)
Am 15.03.1999 rief Jesus Christus alle seine Kinder auf, jeden
Donnerstag in der Zeit zwischen 23.00 Uhr und 3.00 Uhr nachts
einige Zeit mit ihm in der „Gethsemanestunde“ zu verbringen.

Jesus sagt uns heute:
Betet und wacht immer um Mitternacht von Donnerstag auf den Freitag.
Ich nenne diese Stunde die „Gethsemane- Stunde“.
(von 23:00 Uhr bis 3:00 Uhr,
mindestens aber eine Stunde nach 24:00 Uhr
in Gedanken bei Jesus im Garten Gethsemane unter den Olivenbäumen verweilen) >
Kostbares Blut und Wasser der heiligen Seite Jesu Christi -
läutere die Kirche und wasche uns rein.
Wir beten Dich an Herr Jesus Christus und preisen Dich,
denn durch Dein Heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst!
Heiligstes Kostbares Blut Jesu Christi,
sei unsere Rettung und die Rettung der ganzen Welt!
Sei gegrüßt o Heiliges Kostbares Blut,
bitte komm' uns und den Armen Seelen zugute!
Dieses Gebet anschließend 7x,
2x Vater unser,
2x Ave Maria und
2x Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist...
Amen.
--------------
Jesus-Bild: aus Cotonou Benin Afrika,
laut Jesus das mächtigste Schutz-Bild zum Ausdrucken
(auf der Wand oder am Körper tragen)


Bitte weiterleiten.
Liebe Grüße und den Segen Gottes
an die getreuen Nachtschichtarbeiter im Weinberg des Herrn.
Der Herr vergelte es Euch tausendfach.
Jeder, der es schafft, nach dem kurzen Gebet eine Stunde wach zu bleiben (gilt auch im Liegen),
ist automatisch bei der Gethsemane-Gruppe
(so wie ein Orden, der sich einer speziellen Aufgabe widmet) dabei,
unabhängig davon, ob er donnerstags jede Woche dabei ist oder nicht immer (Vergesslichkeit ist eine verzeihbare Menschenschwäche).
Helfen wir JESUS die Welt zu erlösen — durch Gebet.

http://kath-zdw.ch/forum/index.php/topic,4382.msg37075.html#msg37075



16.04.2019

Wir wünschen unserem Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI, dem letzten wahren Papst

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZU SEINEM 92. GEBURTSTAG



K 23. Gebet von der Jungfrau Maria für Papst Benedikt
(326. Botschaft)

O mein Ewiger Vater, im Namen Deines geliebten Sohnes Jesus Christus und um der Leiden willen, die Er erlitt, um die Welt von der Sünde zu erretten, bete ich jetzt darum, dass Du Deinen Heiligen Stellvertreter, Papst Benedikt, das Haupt Deiner Kirche auf Erden, schützen mögest, so dass auch er helfen kann, Deine Kinder und alle Deine gottgeweihten Diener vor der Geißel Satans und der gefallenen Engel seines Reiches zu retten, welche auf der Erde umherziehen und Seelen stehlen.
O Vater, beschütze Deinen Papst, so dass Deine Kinder auf den wahren Weg zu Deinem Neuen Paradies auf Erden geführt werden können. Amen.


K 38. Um die Rettung der katholischen Kirche
(378. Botschaft)

O Heilige Mutter der Erlösung,
bitte bete für die katholische Kirche in diesen schweren Zeiten und für unseren geliebten Papst Benedikt XVI., um sein Leiden zu erleichtern.
Wir bitten Dich, Mutter der Erlösung, bedecke Gottes geweihte Diener mit Deinem heiligen Mantel, damit ihnen die Gnaden geschenkt werden, in den vor ihnen liegenden Prüfungen stark, treu und mutig zu sein.
Bete auch, dass sie ihre Herde hüten werden, wie es der wahren Lehre der katholischen Kirche entspricht.
O Heilige Mutter Gottes, schenke uns, Deiner restlichen Kirche auf Erden, die Gabe der Menschenführung, damit wir dabei helfen können, Seelen zum Königreich Deines Sohnes hinzuführen.
Wir bitten Dich, Mutter der Erlösung, halte den Betrüger fern von den Anhängern Deines Sohnes, die sich bemühen, ihre Seelen zu schützen, um gerüstet zu sein für den Eintritt durch die Tore des Neuen Paradieses auf Erden.
Amen.


Emeritierter Papst Benedikt XVI. wird am Dienstag 92
https://www.kathpress.at/goto/meldung/1755357/emeritierter
-papst-benedikt-xvi.-wird-am-dienstag-92

Emeritierter Papst Benedikt XVI. feiert 92. Geburtstag
https://www.br.de/nachrichten/bayern/ehemaliger-papst-benedikt-xvi-feiert-92-geburtstag,RNihlAH

"Er hat einen ausgesprochen feinen Humor"
https://www.domradio.de/themen/benedikt-xvi/2019-04-16/er-hat-einen-ausgesprochen
-feinen-humor-blick-auf-den-menschen-joseph-ratzinger-zum-92-geburtstag


Franziskus gratuliert Benedikt XVI. zum 92. Geburtstag
https://katholisches.info/2019/04/16/franziskus-gratuliert-benedikt-xvi-zum-92-geburtstag/

Fundstück zum 92. Geburtstag des Papa emeritus
https://beiboot-petri.blogspot.com/2019/04/fundstuck-zum-92-geburtstag-des-papa.html




14.04.2019

Palmsonntag




Der Palmsonntag (lateinisch Dominica in Palmis de passione Domini für die römisch-katholische Kirche; Palmarum für die evangelische Kirche) ist der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit und der Sonntag vor Ostern. Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche, die in der evangelisch-lutherischen Kirche auch Stille Woche genannt wird. Die Große Woche bzw. Heilige Woche der katholischen und der orthodoxen Tradition umfasst darüber hinaus auch Ostern.

Am Palmsonntag wird des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gedacht. Zum Zeichen seines Königtums jubelte (Joh 12,13–15 EU, Mt 21,1–11 EU, Lk 19,28–40 EU) das Volk ihm zu und streute dem nach Jerusalem Kommenden Palmzweige (Joh 12,13 EU). Palmen wurden vielerorten als heilige Bäume verehrt, waren etwa in Delos dem Apollonia heilig. Im Mittelmeerraum galten sie von alters her als Sinnbild des Lebens und des Sieges, in Israel insbesondere auch das Symbol für die Unabhängigkeit und den siegreichen König (1 Makk13,51 EU; 2 Makk 14,4 EU). Von daher stellte der so gestaltete Einzug in Jerusalem auch für die Römer eine besondere Provokation dar. Der Esel wiederum war nach Sach 9,9 EU ein Sinnbild des gewaltlosen Friedenskönigs und der Bescheidenheit.
Der Ursprung der christlichen Palmsonntagsfeier geht wohl auf die Liturgie von Jerusalem zurück, wo man die einzelnen Ereignisse des Leidensweges Jesu in eigenen Feiern und Riten nachbildete. In der lateinischen Kirchewar die liturgische Feier von Palmweihe und Palmprozession am Palmsonntag seit der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts allgemein üblich.
Die Palmweihe gehörte früher, bevor sie in vielen Gegenden auf den Palmsonntag verlegt wurde, zu den heidnischen Ostergebräuchen. Die geweihten Zweige sollten nicht nur das Haus bis zur nächsten Erneuerung vor Blitz und Feuersgefahr schützen, sondern sie wurden auch mit den Schalen der Ostereier und den Kohlen der Osterfeuer in den Ecken der Felder eingesteckt oder vergraben, um diese fruchtbar zu machen.

An diesem Sonntag wird in der Liturgie am ersten Tag der Heiligen Woche

1. mit Palmweihe und -prozession das Gedächtnis des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gefeiert, als Christus auf einem Esel in Jerusalem einzog und ihm mit Palmwedeln und dem Ruf „Hosanna dem Sohne Davids!“ als Messias gehuldigt wurde;

2. das Evangelium von der Passion Christi entsprechend der Leseordnung aus einem der synoptischen Evangelien gelesen.
 Lesejahr A: Matthäus-Passion
 Lesejahr B: Markus-Passion
 Lesejahr C: Lukas-Passion
Die heutige liturgische Bezeichnung Dominica in palmis de Passione Domini, übersetzt „Palm- und Passionssonntag“, geht auf das Sakramentar Papst Gelasius’ I. (Gelasianum vetus)zurück und gilt in dieser Fassung seit 2002. Die Lesung der Passion entspricht altrömischer Liturgietradition, die Prozession ist aus dem altgallischen und ostkirchlichen Brauchtum übernommen.

Die liturgische Farbe des Palmsonntags ist im römischen Ritus in der ordentlichen Form rot. In der außerordentlichen Form des römischen Ritus ist die liturgische Farbe der Palmprozession bis nach dem Tagesgebet rot, zur Lesung der Passion wechselt der Priester die Gewänder und trägt violett. Der Gottesdienst beginnt mit der Palmweihe, die in der Regel an einem Ort außerhalb der Kirche stattfindet. Der Zelebrant segnet die Palmgebinde durch Weihegebet und Besprengung mit Weihwasser. Die Liturgie sieht die Übergabe der gesegneten Palmzweige an die Gläubigen vor, die diesen kniend und mit einem Kuss entgegennehmen. Nach dem Vortrag des Evangeliums und der Homilie ziehen alle mit Palmzweigen in den Händen zur Kirche. Vielerorts ist es üblich, das Prozessionskreuz an der Spitze der Palmprozession mit Palmzweigen oder einer roten Stola zu schmücken.
Während der Prozession wird der uralte Prozessionshymnus Gloria, laus et honor als Wechselgesang gesungen. Die Gemeinde antwortet dabei auf die Strophen der Vorsänger mit der Antiphon:
„Gloria, laus et honor tibi sit, Rex Christe, Redemptor,
cui puerile decus prompsit Hosanna pium.“
„Ruhm und Preis und Ehre sei Dir, Erlöser und König.
Jubelnd rief einst das Volk sein Hosianna Dir zu.“
Bei der Lesung der Passion kommen weder Weihrauch noch Leuchter zum Einsatz. Die Passion wird von mehreren vorgetragen, wobei einer die Worte Jesu spricht, einer die des Evangelisten und der dritte die Worte aller sonstigen Personen. Während die überlieferten Worte Jesu traditionell von einem Diakon oder Priester vorgetragen werden, können die Worte des Evangelisten und der sonstigen Personen auch von einem Laien vorgetragen werden. An der Stelle der Lesung, die vom Augenblick des Todes berichtet, knien alle nieder und verharren eine Zeit lang in Schweigen und Gebet.
Bekannte Palmsonntagslieder sind Singt dem König Freudenpsalmen (Gotteslob Nr. 280) und der Hymnus Des Königs Fahne schwebt empor (Vexilla regis, GL 299). Das mittlerweile eher als Adventslied bekannte Tochter Zion, freue dich (Gotteslob Nr. 228) wurde 1826 zuerst als Lied „am Palmsonntage“ veröffentlicht.





PREDIGT VON PAPST BENEDIKT XVI.
Petersplatz
XXVII. Weltjugendtag
Palmsonntag, 1. April 2012


Liebe Brüder und Schwestern!
Der Palmsonntag ist das große Portal, das uns in die Karwoche eintreten lässt, in die Woche, in der Jesus, der Herr, dem Höhepunkt seines Erdenlebens entgegengeht. Er geht nach Jerusalem hinauf, um die Schrift zu erfüllen und ans Kreuz gehängt zu werden; es ist der Thron, von dem aus er auf ewig herrschen, die Menschheit aller Zeiten an sich ziehen und allen das Geschenk der Erlösung anbieten wird. Aus den Evangelien wissen wir, dass Jesus sich gemeinsam mit den Zwölf auf den Weg nach Jerusalem gemacht hatte und dass sich ihnen nach und nach eine immer größer werdende Schar von Pilgern angeschlossen hatte. Der heilige Markus erzählt uns, dass es schon beim Verlassen Jerichos eine „große Menschenmenge“ gab, die Jesus folgte (vgl. 10,46).
Auf diesem letzten Wegstück ereignet sich etwas Besonderes, das die Erwartung dessen, was sich da anbahnt, steigert und bewirkt, dass sich die Aufmerksamkeit noch mehr auf Jesus konzentriert. An der Straße, die aus Jericho herausführt, sitzt ein Blinder namens Bartimäus und bettelt. Sobald er hört, dass Jesus von Nazareth vorbeikommt, beginnt er laut zu rufen: „Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir!“ (Mk 10,47). Man versucht, ihn zum Schweigen zu bringen, doch vergeblich, bis Jesus ihn rufen lässt und ihn auffordert, näher zu kommen. „Was soll ich dir tun?“, fragt er ihn. Und der Blinde erwidert: „Rabbuni, ich möchte wieder sehen können“ (V. 51). Darauf sagt Jesus: „Geh! Dein Glaube hat dir geholfen“. Bartimäus erhält sein Sehvermögen zurück und folgt Jesus auf seinem Weg (vgl. V. 52). Nach diesem wunderbaren Zeichen in Verbindung mit jenem Ruf: „Sohn Davids“ breitet sich in der Menge plötzlich eine Welle messianischer Hoffnung aus, die in vielen die Frage aufkommen lässt: Ist dieser Jesus, der ihnen nach Jerusalem vorangeht, vielleicht der Messias, der neue David? Und ist mit seinem schon unmittelbar bevorstehenden Einzug in die Heilige Stadt vielleicht der Moment gekommen, in dem Gott endlich das Reich Davids wiederherstellt?
Auch die Vorbereitung des Einzugs, die Jesus gemeinsam mit seinen Jüngern trifft, trägt dazu bei, diese Hoffnung zu steigern. Wie wir im heutigen Evangelium gehört haben (vgl. Mk 11,1-10), kommt Jesus von Betfage und vom Ölberg aus nach Jerusalem, also über die Straße, auf der der Messias kommen sollte. Von dort aus sendet er zwei Jünger voraus und trägt ihnen auf, ihm ein Eselfohlen zu bringen, das sie unterwegs finden würden. Sie finden tatsächlich den jungen Esel, binden ihn los und führen ihn zu Jesus. An diesem Punkt überkommt die Herzen der Jünger und auch der anderen Pilger die Begeisterung: Sie nehmen ihre Mäntel und legen sie auf den Esel; andere breiten sie auf der Straße vor Jesus aus, der auf dem Esel voranreitet. Dann schneiden sie Zweige von den Bäumen und beginnen, Worte aus Psalm 118 zu rufen, alte Segensworte für die Pilger, die in diesem Zusammenhang zu einer messianischen Proklamation werden: „Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt. Hosanna in der Höhe!“ (V. 9-10). Diese von allen vier Evangelisten überlieferte freudige Akklamation ist ein Segensruf, ein jubelndes Loblied: Es drückt die einmütige Überzeugung aus, daß Gott in Jesus sein Volk besucht hat und dass endlich der ersehnte Messias gekommen ist. Und alle sind dort in zunehmender Erwartung des Werkes, das Jesus vollbringen wird, wenn er in die Stadt eingezogen ist.
Doch was ist der Inhalt, der tiefste Widerhall dieses Jubelrufs? Die Antwort erhalten wir aus der gesamten Heiligen Schrift, die uns daran erinnert, dass der Messias die Segens-Verheißung Gottes zur Erfüllung bringt, die ursprüngliche Verheißung, die Gott dem Abraham, dem Vater aller Glaubenden, gemacht hatte: „Ich werde dich zu einem großen Volk machen und dich segnen … Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen“ (Gen 12,2-3). Es ist die Verheißung, die Israel im Gebet immer lebendig gehalten hatte, besonders im Psalmengebet. Darum ist derjenige, der von der Menge als der Gesegnete bejubelt wird, zugleich der, durch den die gesamte Menschheit Segen erlangen wird. So erkennt sich im Licht Christi die Menschheit zutiefst geeint und gleichsam in den Mantel des göttlichen Segens eingehüllt, eines Segens, der alles durchdringt, alles trägt, alles erlöst, alles heiligt.
Hier können wir eine erste große Botschaft entdecken, die das heutige Fest uns übermittelt: die Aufforderung, die gesamte Menschheit in der rechten Weise in den Blick zu nehmen, die Völker, aus denen sich die Welt zusammensetzt, ihre verschiedenen Kulturen und Zivilisationen. Der Blick, den der Glaubende von Christus empfängt, ist der Blick des Segens: ein weiser und liebevoller Blick, der fähig ist, die Schönheit der Welt zu erfassen und mit ihrer Gebrechlichkeit mitzuleiden. Durch diesen Blick scheint der Blick Gottes selbst hindurch, den er auf die Menschen richtet, die er liebt, und auf die Schöpfung, die das Werk seiner Hände ist. Im Buch der Weisheit lesen wir: „Du hast mit allen Erbarmen, weil du alles vermagst, und siehst über die Sünden der Menschen hinweg, damit sie sich bekehren. Du liebst alles, was ist, und verabscheust nichts von allem, was du gemacht hast … Du schonst alles, weil es dein Eigentum ist, Herr, du Freund des Lebens“ (11,23-24.26).
Kehren wir zum heutigen Evangelium zurück und fragen wir uns: Was bewegt denn wirklich die Herzen derer, die Christus als den König Israels bejubeln? Sicher hatten sie eine eigene Vorstellung vom Messias, eine Vorstellung davon, wie der von den Propheten verheißene und lang erwartete König handeln müsse. Es ist kein Zufall, dass wenige Tage später die Menschenmenge von Jerusalem, anstatt Jesus zuzujubeln, Pilatus zuruft: „Kreuzige ihn!“. Selbst die Jünger wie auch andere, die ihn gesehen und ihm zugehört hatten, verstummen und sind verstört. Die meisten waren nämlich enttäuscht von der Art, die Jesus gewählt hatte, sich als Messias und König Israels zu zeigen. Genau hier liegt der Kern des heutigen Festes, auch für uns. Wer ist Jesus von Nazareth für uns? Welche Vorstellung haben wir vom Messias, welche Vorstellung haben wir von Gott? Das ist eine entscheidende Frage, die wir nicht umgehen können, um so weniger, als wir gerade in dieser Woche aufgefordert sind, unserem König zu folgen, der als Thron das Kreuz wählt; einem Messias zu folgen, der uns nicht ein einfaches irdisches Glück zusichert, sondern das Glück des Himmels, die Seligkeit Gottes. So müssen wir uns also fragen: Was sind unsere wahren Erwartungen? Welches die tiefsten Wünsche, mit denen wir heute hierher gekommen sind, um den Palmsonntag zu feiern und die Karwoche zu beginnen?
Liebe junge Freunde, die ihr hier zusammengekommen seid! Dies ist in besonderer Weise euer Tag, überall in der Welt, wo die Kirche gegenwärtig ist. Darum begrüße ich euch sehr herzlich! Möge der Palmsonntag für euch der Tag der Entscheidung sein – der Entscheidung, den Herrn aufzunehmen und ihm bis zum Äußersten zu folgen; der Entscheidung, sein Pascha von Tod und Auferstehung zum eigentlichen Sinn eures Lebens als Christen zu machen. Es ist die Entscheidung, die zur wahren Freude führt, wie ich bereits in der Botschaft – „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!“ (Phil 4,4) – an die Jugendlichen zu diesem Tag erwähnt habe und wie es die heilige Klara von Assisi erlebte, die vor achthundert Jahren – hingerissen vom Beispiel des heiligen Franziskus und seinen ersten Gefährten – gerade am Palmsonntag das elterliche Haus verließ, um sich ganz dem Herrn zu weihen: Sie war achtzehn Jahre alt und hatte im Glauben den Mut und die Liebe, sich für Christus zu entscheiden, da sie in ihm die Freude und den Frieden fand.
Liebe Brüder und Schwestern, mögen besonders zwei Grundstimmungen diese Tage beherrschen: der Lobpreis, wie bei denen, die Jesus in Jerusalem mit ihrem „Hosanna“ empfangen haben, und der Dank, weil Jesus, der Herr, uns in dieser Karwoche von neuem das denkbar größte Geschenk machen wird: Er wird uns sein Leben schenken, seinen Leib und sein Blut, seine Liebe. Doch auf ein so großes Geschenk müssen wir in angemessener Weise antworten, das heißt mit dem Geschenk unserer selbst: unserer Zeit, unseres Gebetes, unseres tiefen, liebevollen Verbundenseins mit Christus, der für uns leidet, stirbt und aufersteht. Die Kirchenväter haben ein Symbol all dessen in der Geste der Menschen gesehen, die Jesus bei seinem Einzug in Jerusalem folgten, in der Geste, ihre Mäntel vor dem Herrn auszubreiten. Vor Christus – sagten die Väter – müssen wir unser Leben, unser ganzes Sein ausbreiten, in einer Haltung der Dankbarkeit und der Anbetung. Hören wir zum Abschluss noch einmal die Stimme eines dieser alten Väter, des heiligen Bischofs Andreas von Kreta: „Breiten wir also demütig vor Christus uns selber aus und nicht die Mäntel oder leblose Zweige und grüne Blätter, welche die Augen nur für wenige Stunden erfreuen und deren Schicksal es ist, mit dem Pflanzensaft auch ihr Grün zu verlieren. Breiten wir uns selber aus, bekleidet mit seiner Gnade oder besser: mit ihm selbst ganz und gar … und werfen wir uns wie ausgebreitete Mäntel ihm zu Füßen … damit wir dem Sieger über den Tod nicht mehr einfache Palmzweige, sondern Siegestrophäen darbringen können. Indem wir die geistlichen Zweige der Seele schwingen, rufen auch wir jeden Tag, gemeinsam mit den Kindern, in heiligem Jubel: »Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn, der König Israels!«“ (PG 97,994). Amen!



25.03.2019

Fest Mariä Verkündigung = Verkündigung des Herrn




Neun Monate vor dem Fest der Geburt des Herrn wird das Fest der Verkündigung gefeiert: der Tag, an dem der Engel zu Maria gesandt wurde und ihr verkündete, dass sie zur Mutter des Messias, des Gottessohnes, erwählt war. Maria, Vertreterin ihres Volkes und der Menschheit, hat mit ihrem einfachen Ja geantwortet. Die Gottesmutterschaft ist das zentrale Geheimnis im Leben Marias; alles andere zielt darauf hin oder hat dort seinen Ursprung und seine Erklärung. — Ein Fest der „Verkündigung der Geburt des Herrn“ wurde in der Ostkirche bereits um 550 am 25. März gefeiert; in Rom wurde es im 7. Jahrhundert eingeführt.
http://www.erzabtei-beuron.de/_SA-mobile/schott/register/proprium.kal
/schott_anz/index.html?file=proprium%2FMaerz25.htm

Die Verkündigung des Herrn wird im Lukasevangelium (Lk 1,26–38) erzählt.
Die Ankündigung wird zugleich als Moment der Empfängnis verstanden, nach dem biblischen Grundsatz: Wenn Gott spricht, geschieht, was er sagt. Die Jungfrauengeburt gilt als eigenständiges Mysterium.
In deutscher Übersetzung sagt der Engel zu Maria: „Ich grüße dich, Maria!“ Das im griechischen Urtext des Lukasevangeliums an dieser Stelle verwendete Wort χαιρε(chaire) bedeutet wörtlich: „Freue dich, sei froh“; dies war bei den alten Griechen der übliche Gruß. Der normale Gruß im Hebräischen war שלום („Schalom„)‚ was wörtlich „Frieden“ bedeutet. In der lateinischen Übersetzung des Lukasevangeliums wird hier das Wort Ave verwendet, dies bedeutet wörtlich ungefähr „es soll dir gut gehen“ und war ein üblicher Gruß bei den alten Römern. Die Worte des Neuen Testamentes sind eine Einladung zur Freude.
Die zentrale Bedeutung dieses Heilsereignisses für die Christen kommt auch im Angelus zum Ausdruck, der die Verkündigung des Herrn zum Betrachtungsgegenstand hat. Die Bibelstelle ist auch die Grundlage desAve Maria.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Verk%C3%BCndigung_des_Herrn


Die Verkündigung nach Maria Valtorta:
http://herzmariens.ch/Zuschriften/Gedanken%20der%
20Woche/die%20Verkuendigung_04.04.2016.htm


weitere Informationen:
Hochfest Verkündigung des Herrn — 25. März
https://www.gloria.tv/video/Z6oA3ToNveCL2McNHFsVoqny6


MARIÄ VERKÜNDIGUNG — Das Geheimnis der Inkarnation Gottes
https://www.gloria.tv/article/7Zrzh2TxzY3VCoq2VyAff9gTS
https://www.gloria.tv/video/4yuTzHBuVewaDWcnmuErMvHS3



19.03.2019

Fest des Heiligen Josefs



19. März Hl. Joseph von Nazaret
(Nähr-) Vater Jesu, Bräutigam der Gottesmutter Maria

Joseph war der Vater — oder Ziehvater — Jesu, da nach altchristlicher Überzeugung Jesus der Sohn Gottes ist und durch den Heiligen Geist im Schoß der Jungfrau Maria gezeugt wurde.
Joseph stammte aus dem Geschlecht des Königs David, aus dem nach dem Zeugnis des Alten TestamentsWir verwenden den Begriff Altes Testament, wissend um seine Problematik, weil er gebräuchlich ist. Die hebräische Bibel, der „Tanach” — Akronym für „Torah” (Gesetz, die fünf Bücher Mose), „Nevi'im” (Propheten) und „Kethuvim” (Schriften) — hat aber natürlich ihre unwiderrufbare Bedeutung und Würde. der Messias hervorgehen werde. Er lebte als Zimmermann in Nazaret und war der Verlobte von Maria, die dann Mutter Jesu wurde. Nach späterer Überlieferung war er damals ein schon alter, 80-jähriger Mann. Als er erfuhr, dass Maria schwanger war, zweifelte er an deren Treue und wollte sich von ihr trennen; doch ein Engel erklärte ihm in einem Traumgesicht, dass Maria vom heiligen Geist schwanger sei, und Joseph blieb bei ihr (Matthäusevangelium 1, 18 — 21). Wegen einer von den Römern angeordneten Volkszählung musste er mit der schwangeren Maria nachBetlehem reisen, wo Jesus geboren wurde (Lukasevangelium 2, 1 — 7). Anschließend flohen sie nach Ägypten, um dem Kindermord des um seine Herrschaft fürchtenden Herodes zu entgehen (Matthäusevangelium 2, 13 — 15); nach dessen Tod im Jahr 4 n. Chr. konnten sie nach Nazaret zurückkehren (Matthäusevangelium 2, 19 — 23). Zum letzten Mal wird Joseph in den Evangelien erwähnt, als er und Maria den zwölfjährigen Jesus im Tempel diskutierend mit den Schriftgelehrten vorfanden, wobei nur von Jesu Eltern die Rede ist und Joseph nicht explizit genannt wird (Lukasevangelium 2, 41 — 51).
Im Neuen Testament bleibt Joseph aber immer irgendwie im Schatten: kein einziges Wort ist von ihm überliefert, er scheint stumm die Anweisungen Gottes auszuführen. Auch als er und Maria den jungen Jesus im Tempel finden, spricht nur Maria (Lukasevangelium 2, 41 — 51). Auch von seinem Tod wird nichts erzählt, Joseph verschwindet einfach.
Das Matthäusevangelium (13,55) nennt namentlich vier Brüder Jesu: Jakobus, Joseph, Simon und Judas, dazu mehrere Schwestern. Schon bei den frühen Kirchenvätern des Ostens gelten diese als Söhne Josephs aus einer ersten Ehe. Die Westkirche ging zunächst davon aus, die Geschwister Jesu seien nach dessen jungfräulicher Geburt von Maria und Joseph gezeugt worden. Das spätere Dogma der immerwährenden Jungfernschaft Mariens ließ sie — erstmals bei Hieronymus — zu Vettern Jesu werden, Joseph wäre also ihr Onkel gewesen.
Spätere Quellen wie das Jakobusevangelium aus dem 2. Jahrhundert berichten von der Brautwerbung Josephs. Demnach war Maria Tempeljungfrau in Jerusalem und sollte einem Mann verheiratet werden, der sie unberührt lassen würde (Josephs-Ehe). Jeder Bewerber — allesamt waren Witwer — sollte einen Stab auf dem Altar des Tempels niederlegen; Josephs Stab grünte und blühte, zudem ließ sich eine Taube als Zeichen der göttlichen Bestätigung auf seinem Kopf nieder. Als Maria trotz des Keuschheitsgebotes schwanger wurde, bezweifelten die Hohen Priester die Enthaltsamkeit der Eheleute. Um ihre Unschuld zu beweisen, mussten beide das giftige Fruchtwasser trinken, blieben aber gesund: dieses Gottesurteil sprach sie von allen Vorwürfen frei.
Josephs Verehrung lässt sich im Osten früher nachweisen als im Abendland, wo die früheste Erwähnung seines Festes am 19. März im Martyrologium von der Reichenau um 850 aufscheint — als Gedenktag wohl festgelegt in der Absicht, dass Fest der Minerva, der römischen Göttin der Handwerker, zu ersetzen. Papst Sixtus IV. erklärte 1479 den 19. März zum offiziellen Festtag des Heiligen, nachdem der Josephskult seit dem 14. Jahrhundert besondes von Bettelorden gefördert wurde. Zuvor hatten Bernhard von Clairvaux und verschiedenen Mystiker sich intensiv mit Josephs Rolle in der Heilsgeschichte befasst.
Seit 1621 ist der Josephstag Fest im römischen Kalender. Die Habsburger erkoren Joseph zu ihrem Hausheiligen. Nachdem Kaiser Ferdinand II. 1620 mit einem Bild Josephs in die Schlacht gegen die pfälzisch-böhmische Armee am Weißen Berg bei Prag gezogen war und den Sieg errang, wurde der Josephstag im Habsburger Reich zum Feiertag. Papst Clemens X. erhöhte 1670 den Rang des Festes; 1714 bereicherte Papst Clemens XI. das Fest mit einem eigenen Messformular und Offizium; Papst Benedikt XIII. fügte den Josephs Namen in die Allerheiligenlitanei ein.
Papst Pius IX. ernannte Joseph 1870 zum Patron der ganzen katholischen Kirche, Papst Pius XI. ernannte ihn 1937 zum Patron all derer, die den Kommunismus bekämpfen. Das Fest Heiliger Joseph, der Arbeiter, hat Papst Pius XII. 1955 eingeführt als Gedenktag, der Joseph mit dem Tag der Arbeit am 1. Mai in Verbindung bringen soll. In Spanien ist, wie in den meisten Ländern, der Josephstag auch der Vatertag; man gibt den Vätern Geschenke, zum Beispiel malen die Kinder in der Schule Bilder für sie.
In Bayern war der Josephstag bis 1968 ein Feiertag. Die Mädchen bekamen Blumenkränze, die ihre Jungfräulichkeit bewahren sollten oder Blumensträuße, die beim Finden eines Bräutigams helfen sollten. Jung Verheiratete steckten sich Josefsringe an, um gegen Versuchungen gefeit zu sein. Nach dem Kirchgang gab es an diesem Tag die erste Maß der Saison im Biergarten. Bis heute ist Joseph einer der weltweit gebräuchlichsten Vornamen in nahezu hundert nationalen und verballhornten Varianten, so im deutschen Sprachraum als Sepp, Jupp, Beppo, Joop oder Joschka.

Die katholische Kirche gewährt einen Teilablass jedem Gläubigen, der das Ad te, beate Joseph betet:
(V) Heiliger Josef, in unserer Not kommen wir zu dir und bitten voll Vertrauen um deinen Schutz. Du warst in Liebe mit der Unbefleckten Gottesmutter verbunden und hast väterlich für Jesus gesorgt. Darum bitten wir dich:
(A) Sieh auf das Volk, dass Jesus Christus mit seinem Blut erworben hat, und hilf uns mit deinem mächtigen Beistand.
(V) Du Beschützer der heiligen Familie, wache über das Haus Gottes. Halte fern von uns alle Ansteckung durch Irrtum und Verderbnis.
(A) Du starker Helfer, steh uns bei im Kampf mit den Mächten der Finsternis.
(V) Du hast das Jesuskind aus der Lebensgefahr errettet; so verteidige jetzt die heilige Kirche Gottes gegen den bösen Feind und seine Verführung.
(A) Nimm uns in deinen Schutz, dass wir nach deinem Beispiel und mit deiner Hilfe heilig leben, selig sterben und das ewige Leben erlangen. Amen.

Kanonisation: Sowohl die orthodoxe als auch die katholische Kirche verehren Joseph als Heiligen. In der Ostkirche begann der Kult um Joseph schon früh, die erste Erwähnung in einem Martyrologium des Westens stammt dagegen erst aus der Zeit um 850. Papst Pius IX.ernannte Joseph 1870 zum Patron der ganzen katholischen Kirche von Mexiko, Philippinen, Kanada, China, Böhmen, Bayern, Peru, Russland, Vietnam und Österreich, von Tirol, der Steiermark, Kärnten undVorarlberg *; der Ehepaare und Familien, Kinder, Jugendlichen und Waisen, der Jungfräulichkeit, der Kämpfer gegen den Kommunismus; der Arbeiter, Handwerker, Zimmerleute, Holzhauer, Schreiner, Wagner, Totengräber, Ingenieure, Erzieher, Pioniere, Reisenden und Verbannten, der Sterbenden; bei Augenleiden; in Versuchungen und Verzweiflung; bei Wohnungsnot; für einen guten Tod; der Diözese Köln, des Bistums Osnabrück und Mitpatron des Bistums Münster
Attribute: Jesuskind auf dem Arm, blühender Stab, Lilie, Taube, Winkelmaß
Bauernregeln: Ist's am Josephstage klar / folget ein fruchtbares Jahr.
Ist es klar am Josephstag, / spart er uns viel Not und Plag.
Joseph klar, / gibt ein gutes Honigjahr.
Ist's am Josefstage schön, / kann's nur gut so weitergehen.
Ein schöner Josefstag bringt ein gutes Jahr.
Wenn's erst einmal Josefi ist, / so endet auch der Winter g'wiss.
Am Josefstag soll der faulste Bauer auf seinem Acker sein.
* vgl. den Artikel über den Landespatron Vorarlbergs
Im Kunstverlag Josef Fink erschien gaben Hans-Otto Mühleisen, Hans Pörnbacher und Karl Pörnbacher das Buch: Der heilige Josef: Theologie — Kunst — Volksfrömmigkeit über Leben, Verehrung und Darstellung in der Kunst heraus.
https://www.gloria.tv/audio/C2tH8PXENnk

Präfation vom Hl. Joseph

Vere dignum et justum est, æquum et salutare, nos tibi semper, et ubique gratias agere: Domine sancte, Pater omnipotens, æterne Deus: Et te in Festivitate beati Joseph debitis magnificare præconiis, benedicere et prædicare. Qui et vir justus, a te Deiparæ Virgini Sponsus est datus: et fidelis servus ac prudens, super Familiam tuam est constitutus: ut Unigenitum tuum, Sancti Spiritus obumbratione conceptum, paterna vice custodiret, Jesum Christum, Dominum nostrum. Per quem maiestatem tuam laudant Angeli, adorant Dominationes, tremunt Potestas. Cæli, cælorumque Virtutes ac beata Seraphim socia exsultatione concelebrant. Cum quibus et nostras voces, ut admitti jubeas, deprecamur, supplici confessione dicentes:

Es ist in Wahrheit würdig und recht, billig und heilsam, Dir immer und überall dankzusagen, heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott, und Dich an der Festfeier des hl. Joseph mit gebührendem Lobe zu verherrlichen, zu benedeien und zu preisen. Ihn, den Gerechten, hast Du der jungfräulichen Gottesmutter zum Bräutigam gegeben; ihn, Deinen getreuen und klugen Knecht, hast Du über Deine Familie gesetzt, damit er an Vaters Statt Deinen Eingeborenen behüte, der empfangen ward durch Überschattung des Hl. Geistes: Jesus Christus, unsern Herrn. Durch Ihn loben die Engel Deine Majestät, die Herrschaften beten Sie an, die Mächte verehren sie zitternd. Die Himmel und die himmlischen Kräfte und die seligen Seraphim feiern sie jubelnd im Chore. Mit ihnen laß, so flehen wir, auch uns einstimmen und voll Ehrfurcht bekennen:
Sanctus, Sanctus, Sanctus Dominus, Deus Sabaoth. Pleni sunt cæli et terra gloria tua. Hosanna in excelsis. Benedictus, qui venit in nomine Domini. Hosanna in excelsis.


Litanei vom heiligen Josef

Herr, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.

Christus, höre uns
Christus, erhöre uns.

Gott Vater im Himmel,
erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt
erbarme dich unser.
Gott Heiliger Geist
erbarme dich unser.
Heiliger Dreifaltiger Gott
erbarme dich unser.

Heilige Maria,
bitte für uns.
Heiliger Josef,
bitte für uns.
Du erlauchter Spross Davids,
bitte für uns.
Du Licht der Patriarchen,
bitte für uns.
Du Bräutigam der Gottesmutter,
bitte für uns.
Du Keuscher Beschützer der Jungfrau,
bitte für uns.
Du Nährvater des Sohnes Gottes,
bitte für uns.
Du Sorgsamer Schützer Christi,
bitte für uns.
Du Haupt der heiligen Familie,
bitte für uns.
Du gerechter Josef,
bitte für uns.
Du Spiegel der Geduld,
bitte für uns.
Du Freund der Armut,
bitte für uns.
Du Vorbild der Arbeiter,
bitte für uns.
Du Zierde des häuslichen Lebens,
bitte für uns.
Du Beschützer jungfräulicher Seelen,
bitte für uns.
Du Stütze der Familien,
bitte für uns.
Du Trost der Bedrängten,
bitte für uns.
Du Hoffnung der Kranken,
bitte für uns.
Du Patron der Sterbenden,
bitte für uns.
Du Schrecken der bösen Geister,
bitte für uns.
Du Schutzpatron der heiligen Kirche,
bitte für uns.

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt;
Herr, verschone uns.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt;
Herr, erhöre uns.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt;
Herr, erbarme dich.


Er hat ihn bestellt zum Herrn seines Hauses, zum Verwalter seines ganzen Besitzes.

Lasset uns beten. - Gott, du hast in deiner unendlich weisen Vorsehung den heiligen Josef zum Bräutigam deiner heiligsten Mutter auserwählt. Wir bitten dich. Da wir ihn hier auf Erden als Beschützer verehren, gib, dass wir ihn auch im Himmel zum Fürbitter haben dürfen. Der du lebst und herrscht in Ewigkeit. Amen.

Wir rufen unseren Schutzpatron, den heiligen Josef, an:

Heiliger Josef, du Schutzherr der Kirche, schütze den Heiligen Vater, seine Bischöfe und Priester und die ganze heilige Kirche, bewahre sie im rechten Glauben und in der Einheit.
Heiliger Josef, du väterlicher Beschützer unserer Familien, schenke uns gegenseitige Liebe und den häuslichen Frieden; hilf uns in allen unseren Ängsten, Nöten uns Sorgen und bei der Erziehung unserer Kinder.
Heiliger Josef, du Schrecken der bösen Geister, verwehre ihnen den Zugang zu unseren Familien und lass nicht zu, dass eine Seele unserer Angehörigen verloren gehe.
Heiliger Josef, du Vorbild und Beschützer der Pilger-, Opfer- und Sühneseelen und aller, die der Heiligsten Jungfrau Maria dienen, rette sie und ihre Familien aus allen Gefahren und Bedrängnissen der Zeit; hilf ihnen und bitte für sie.
Heiliger Josef, du Beschützer der Jungfrauen, Witwen und Waisen, hilf ihnen in allen Anliegen des Leibes und der Seele.
Heiliger Josef, du Schutzpatron der Sterbenden, erflehe allen heute Sterbenden und einst auch uns eine glückliche Sterbestunde.
Heiliger Josef, du Fürsprecher der Armen Seelen, tröste sie in ihrer Betrübnis und führe sie zur baldigen Anschauung Gottes.
Heiliger Josef, wir bitten dich, sei du unser Vater und Beschützer, Führer und Helfer, damit wir alle in dem gegenwärtigen Kampf gegen die drohende Macht des Bösen standhalten und zur himmlischen Heimat gelangen. Amen.

Heiliger Josef, liebreicher Behüter und Nährvater Jesu, schütze ihn vor der Handkommunion und in allen Tabernakeln der Welt vor den Händen der Feinde.
Heiliger Josef, dessen Macht sich auf all unsere Nöte erstreckt, der du möglich zu machen weißt, was unmöglich zu sein scheint, schaue mit deinen väterlichen Augen auf die Anliegen deiner Kinder. Amen.


Die sieben Schmerzen und die sieben Freuden des hl. Josef
1.Ich erinnere dich, o hl. Josef, an jenen Schmerz, den dein Herz empfunden, als du deine göttliche Braut verlassen wolltest, aber auch an jene Freude, als dir der Engel die Menschwerdung Christi offenbarte:
Durch diesen deinen Schmerz und durch diese deine Freude bitte ich dich , komme uns zu Hilfe.
Vater unser... Ave Maria...

Ich erinnere dich, o hl. Josef, an jenen Schmerz, den dein Herz empfunden, als du das göttliche Kind so arm zur Welt kommen sahst, aber auch an jene Freude, als du den Lobgesang der Engel hörtest.
Durch diesen deinen Schmerz und durch diese deine Freude bitte ich dich , komme uns zu Hilfe.
Vater unser... Ave Maria...

Ich erinnere dich, o hl. Josef, an jenen Schmerz, den dein Herz empfunden, als das göttliche Kind beschnitten wurde, aber auch an jene Freude über den süßen Namen Jesus.
Durch diesen deinen Schmerz und durch diese deine Freude bitte ich dich , komme uns zu Hilfe.
Vater unser... Ave Maria...

Ich erinnere dich, o hl. Josef, an jenen Schmerz, den dein Herz empfunden bei der Weissagung Simeons, aber auch an jene Freude, daß durch dieses Kind viele Seelen gerettet werden sollten.
Durch diesen deinen Schmerz und durch diese deine Freude bitte ich dich , komme uns zu Hilfe.
Vater unser... Ave Maria...

Ich erinnere dich, o hl. Josef, an jenen Schmerz, den dein Herz empfunden, als du mit dem göttlichen Kind nach Ägypten fliehen mußtest, aber auch an jene Freude, als du die Götzen vor ihm niederfallen sahst.
Durch diesen deinen Schmerz und durch diese deine Freude bitte ich dich , komme uns zu Hilfe.
Vater unser... Ave Maria...

Ich erinnere dich, o hl. Josef, an jenen Schmerz, den dein Herz empfunden, als du wieder fliehen mußtest, aber auch an jene Freude, daß du mit Jesus und Maria in Nazareth wohnen konntest.
Durch diesen deinen Schmerz und durch diese deine Freude bitte ich dich , komme uns zu Hilfe.
Vater unser... Ave Maria...

Ich erinnere dich, o hl. Josef an Jenen Schmerz, den dein Herz empfunden, als du das göttliche Kind verloren hattest, aber auch an jene Freude, als du es wiederfandest im Tempel in Jerusalem.
Durch diesen deinen Schmerz und durch diese deine Freude bitte ich dich , komme uns zu Hilfe.
Vater unser... Ave Maria...

Nehmen wir zu Herzen, was die allerseligste Jungfrau der Dienerin Maria v. Agreda offenbarte:
,,Ale Kinder der Welt sind in tiefer Unwissenheit über die Würde und die Vorrechte, die der allerhöchste Herr meinem Bräutigam verliehen hat und über die Macht seiner Fürbitte bei der göttlichen Majestät und bei mir. Ich versichere dir aber, meine Tochter, daß er im Himmel viel vermag, um die Strafen der göttlichen Gerechtigkeit von den Sündern abzuwenden. In all' deinen Nöten wende dich an seine Vermittlung, denn um was mein Bräutigam im Himmel bittet, gewährt der Allerhöchste auf Erden!“


O Glorreicher, heiliger Josef!
O glorreicher, heiliger Josef! Unser geliebter Beschützer, erstrecke mit Liebe über uns und alle diejenigen, die uns lieb sind, Deinen väterlichen Schutz. Dehne ihn vor allem aus über dieses Haus (Wohnung). Du, dessen Macht über das Herz Jesu die Dinge möglich macht, die unmöglich sind, wir beschwören Dich darum! Hilf uns in unseren dringendsten Anliegen. Öffne Deine Vateraugen den geistigen und materiellen Interessen Deiner Kinder. Komm uns zu Hilfe in unseren Anliegen, in unseren Schmerzen, in unseren Krankheiten. Entferne von uns die Gefahren, die uns bedrohen, komm uns zu Hilfe in unseren Bedrängnissen. Nimm unter Deinen Schutz unsern Leib, unseren Besitz, wie auch die wichtigen und schwierigen Angelegenheiten, die wir Dir anempfehlen.
Beweise uns schließlich, wie gut Du bist zu denen, die Dich anrufen und immer Dir gehören wollen, immer Dir ergeben sind.
O hl. Josef, erflehe uns ein reines Leben, eine unbescholtene Tugend!
O hl. Josef, Anwalt der schweren und verzweiflungsvollen Anliegen, tritt für uns ein.
O hl. Josef, Beschützer der Sterbenden, wegen Deines Todes in den Armen Jesu und Mariens bitte für uns, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.


Gebet zum heiligen Josef

Heiliger Josef, jungfräulicher Bräutigam der allerseligsten Maria, der Mutter Gottes, wir vertrauen uns deiner mächtigen Fürsprache an, um Italien den Sitz des Stellvertreters Jesu auf Erden, dessen Sendung es ist, Licht für alle Völker zu sein, zu führen. Dich bitten wir um den Geist der Stille und der Anbetung, und schenk uns in deinem Plan der Liebe und der Nachahmung unseres Herrn Jesus, dass wir in der Nachfolge des göttlichen Sohnes im Dienste treu sind. Du, der du erfahren hast, was die Gemeinschaft mit Gott bedeutet, schenke der ganzen Kirche den Sieg über ihre Feinde. Schenke dem Menschen durch deine heilige Fürsprache Arbeit. Dir empfehlen wir dir armen Seelen im Fegefeuer. Amen.

Gebet in Bedrängnis
O heiliger Josef, mit vertrauenden Herzen erscheine ich vor Dir. Mit Zuversicht glaube ich, dass Du bei Gott alles vermagst, der Dich auserkor, der Nährvater Seines geliebten Sohnes Jesus Christus zu sein. O glückseliger heiliger Josef, der Du das himmlische Kind vor seinen Feinden gerettet, mit unermüdlichem Fleiße genährt und auf all seinen Wegen begleitet und beschützt hast, nimm um Jesu willen auch mich und die meinen in Deine Obhut. Wir bedürfen Deines Beistandes, Deiner Führung und Deines Schutzes. Siehe in welcher Bedrängnis ich mich befinde. O Du großer und mächtiger Fürbitter, Du stehst so nahe am Throne Gottes. Dir kann Jesus keine Bitte versagen. So erflehe ich in meinem gegenwärtigen Sorgen Deine Hilfe und Fürsprache.
Heiliger Josef, Du hast schon viele erhört. Wende Dein Angesicht mir zu und erwirke mir Hilfe in dem Anliegen, das ich Dir in der Demut meines Herzens vortrage, ….. Erlange mir um Deiner Verdienste willen, dass Gott mir die Gnade gewähre, durch Jesus Christus unseren Herrn. Amen.
Vater unser... Ave Maria... Ehre sei dem Vater...
JESUS: ,,Kind, mein Nähr- und Pflegevater hat die allergrößte Freude, wenn er mir eine Bitte vortragen darf. Niemand wird seine Hilfe umsonst anrufen. Wenn der Betreffende das nicht bekommt, um was er bittet, so wird er eine viel größere Gnade durch seine Fürbitte erlangen.“

Jesus zu Mutter Vogl – 07.03.1938

Gepriesen sei der heilige Josef

der Glücklichste unter den Menschen. Er verdient, von allem Geschlechtern und Völkern gekannt und verehrt zu werden. Seine größten Gnadenauszeichnungen sind sein Vertrautsein mit den Geheimnissen Jesu Christi und seiner heiligsten Mutter und daß er in ihrer Gesellschaft so viele Jahre lebte und der Nährvater unseres Herrn und der Bräutigam der Himmelskönigin war. Es sind mir (Maria von Agreda) auch einige Vorrechte geoffenbart worden, die der Allerhöchste dem heiligen Josef um seiner Heiligkeit willen verliehen hat:
Auf seine Fürbitte erlangt man die Tugend der Keuschheit und den Sieg in den Gefahren der sinnlichen Versuchungen.
Durch ihn erhält man mächtige Gnadenhilfen, um den Stand der Sünde zu verlassen und zur Freundschaft Gottes zurückzukehren.
Durch seine Vermittlung erhält man die Gunst der allerseligsten Jungfrau Maria und eine wahre Andacht zu ihr.
Durch ihn erlangen wir die Gnade eines guten Todes und Schutz gegen den Satan in der Todesstunde.
Die bösen Geister zittern, wenn sie den Namen Josef hören.
Durch ihn kann man Gesundheit des Leibes und Hilfe in verschiedenen Nöten erlangen.
Seine Fürbitte erlangt den Segen der Nachkommenschaft in den Familien.
Ich aber möchte alle gläubigen Kinder der heiligen Kirche bitten, große Verehrer des heiligen Josef zu sein. Dann werden sie diese Gnaden an sich selber erfahren, wenn sie auf deren Empfang sich würdig vorbereiten.“


Zu dir, heiliger Josef

Zu dir, heiliger Josef, fliehen wir in unserer Not. Nachdem wir deine heiligste Braut um ihre Hilfe angerufen haben, bitten wir voll Vertrauen auch um deinen Schutz. Um der Liebe willen, die dich mit der Unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter verband und um der väterlichen Liebe, mit der du das Jesuskind umarmt hast, flehen wir inständig zu dir: schau gütig herab auf die Kirche, die Jesus Christus durch sein Kostbares Blut erworben hat, und komm uns mit deiner Macht zu Hilfe. Nimm, o fürsorglicher Beschützer der Heiligen Familie, die auserwählten Kinder Jesu Christi in deine Obhut! Liebreicher Vater, halte fern von uns jede Ansteckung durch Irrtum und Verderbnis! Du mächtiger Helfer, stehe uns vom Himmel aus bei im Kampf mit den Mächten der Finsternis. Und wie du ehedem das Jesuskind aus höchster Lebensgefahr erettet hast, so verteidige jetzt die heilige Kirche gegen alle Nachstellungen ihrer Feinde. Nimm uns alle unter deinen ständigen Schutz, damit wir nach deinen Beispiel und mit deiner Hilfe heilig leben, selig sterben und zu den ewigen Freuden des Himmels gelangen. Amen.
(Leo XIII)


Weihegebete an den Hl. Josef
http://www.fsspx.de/de/news-events/news/erzbischof
-lefebvre-die-verehrung-des-hl-josef-6979


HEILIGER JOSEF, BITTE FÜR UNS.

1. Weihegebet zum Heiligen Josef

Lieber heiliger Josef, dir will ich mich weihen. Nimm meine Hingabe gütig auf. Ich schenke mich dir ganz. Du sollst allezeit mein Vater, mein Beschützer, mein Führer sein auf dem Weg des Heils. Erflehe mir eine große Reinheit des Herzens und eine starke Hinneigung zum inneren Leben!
Gib, dass so wie bei dir alle meine Handlungen die größere Ehre Gottes zum Ziele haben, dass ich vereint bleibe mit dem göttlichen Herzen Jesu, mit dem unbefleckten Herzen Mariä und mit dir, heiliger Josef! Amen. (Papst Leo XIII.)


2. Weihegebet an den Heiligen Josef

Beschützer der Jungfrauen und heiliger Vater Josef, Deiner treuen Fürsorge war Jesus Christus anvertraut, die Unschuld selbst und Maria, die Jungfrau der Jungfrauen. Ich weihe mich Dir zur Ehre und übergebe mich ganz Dir, damit Du immer mein Vater seiest, mein Beschützer, Freund und Führer auf dem Weg des Heiles. Erflehe mir eine große Reinheit des Herzens, starke Liebe und Treue in der Pflege des innerlichen Lebens. Bitte hilf mir, dass ich in vollkommener Reinheit — mit reinem Geist, reinem Herzen und keuschem Leib -, immer und alle Tage meines Lebens Jesus und Maria dienen kann. Deinem Beispiele folgend möchte ich in der Einheit mit dem heiligsten Herzen Jesu und mit dem unbefleckten Herzen Mariä immer alles Tun zur größeren Ehre des Vaters verrichten. Und Du, oh gebenedeiter heiliger Josef, bitte für mich, damit ich teilhaben darf an Deinem Frieden und dereinst an der Freude im ewigen Leben. Amen. (http://www.betet.info/Weihegebete.pdf)

3. Weihegebet an den heiligen Josef

(Aus dem Buch: „Geht alle zu Josef“, Traditions Monastiques, 31 Meditationen zum Monat März mit Beispielen und Gebeten, Seite 78. Erhältlich im Sarto-Verlag)
Lieber heiliger Josef! Dir will ich mich weihen. Nimm meine Hingabe gütig auf! Ich schenke mich Dir ganz. Du sollst allezeit mein Vater, mein Beschützer, mein Führer sein auf dem Weg des Heils. Erflehe mir eine große Reinheit des Herzens und eine starke Hinneigung zum inneren Leben! Gib, dass so wie bei Dir alle meine Handlungen die größere Ehre Gottes zum Ziele haben, dass ich vereinigt bleibe mit dem göttlichen Herzen Jesu, mit dem unbefleckten Herzen Mariä und mit Dir, heiliger Josef! Schließlich bitte für mich, dass auch ich einmal den Frieden und die Freude verkosten darf, die Du bei Deinem seligen Hinscheiden genießen durftest. Amen.


4. weitere Gebete an den heiligen Josef von Papst Leo XIII.,
von Papst Johannes Paul II. in Redemptoris Custos erneut empfohlen
Bei dir, heiliger Josef, suchen wir Zuflucht.
Wir haben deine heiligste Braut um Hilfe angefleht und bitten nun vertrauensvoll um deinen väterlichen Schutz. Um der Liebe willen, die dich mit der unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter verbunden, um der väterlichen Liebe willen, mit der du das Jesuskind umfangen hast, bitten wir dich flehentlich:
Schau gütig herab auf die Kirche, die Jesus Christus durch sein Blut sich erworben hat, und komm unseren Nöten durch deine Macht zu Hilfe. Du hast in treuer Sorge gewacht über die heilige Familie; schütze nun auch die auserwählten Kinder Jesu Christi.
Liebreicher Vater, halte fern von uns jede Ansteckung durch Irrtum und Verderbnis.
Du starker Beschützer, steh uns vom Himmel aus gnädig bei in unserem Kampf gegen die Mächte der Finsternis. Wie du einst das Jesuskind aus höchster Lebensgefahr gerettet hast, so verteidige jetzt die heilige Kirche Gottes gegen alle Nachstellungen ihrer Feinde und gegen jede Widerwärtigkeit.
Jeden von uns aber nimm unter deinen beständigen Schutz, damit wir nach deinem Beispiel und mit deiner Hilfe heilig leben, gut sterben und die ewige Glückseligkeit im Himmel erlangen. Amen.


5. Bitte an den Heiligen Josef
Bei dir, Heiliger Josef, suchen wir Zuflucht. Wir haben deine heiligste Braut um Hilfe angefleht
und bitten nun vertrauensvoll um deinen väterlichen Schutz.
Um der Liebe willen, die dich mit der unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter verbunden,
um der väterlichen Liebe willen, mit der du das Jesuskind umfangen hast, bitten wir dich flehentlich:
Schau gütig herab auf die Kirche, die Jesus Christus durch sein Blut sich erworben hat,
und komm unseren Nöten durch deine Macht zu Hilfe.
Du hast in treuer Sorge gewacht über die heilige Familie; schütze nun auch die auserwählten Kinder Jesu Christi.
Liebreicher Vater, halte fern von uns jede Ansteckung durch Irrtum und Verderbnis.
Du starker Beschützer, steh uns vom Himmel aus gnädig bei in unserem Kampf gegen die Mächte der Finsternis.
Wie du einst das Jesuskind aus höchster Lebensgefahr gerettet hast, so verteidige jetzt die heilige Kirche Gottes gegen alle Nachstellungen ihrer Feinde und gegen jede Widerwärtigkeit.
Jeden von uns aber nimm unter deinen beständigen Schutz, damit wir nach deinem Beispiel und mit deiner Hilfe heilig leben, gut sterben und die ewige Glückseligkeit im Himmel erlangen. Amen. +
(Papst Leo XIII., von Johannes Paul II. erneut empfohlen)
http://www.gebete.ch/index.php?sel_gebete=29#2265


Weitere Gebete zum Hl. Josef

Heiliger Josef,
gib mir deinen Vater-Segen
schaue liebevoll auf mich,
und auf allen meinen Wegen,
treuer Vater schütze mich!



Gebet zum hl. Joseph in schweren Anliegen

Lieber hl. Joseph, Freund des heiligsten Herzens Jesu, reinster Bräutigam der allzeit unbefleckten, ohne Makel der Sünde empfangenen Jungfrau Maria, kaum wurdest du von Gott zum Haupt der heiligem Familie auserwählt, als Kümmernis und Sorgen, Trübsal und Not dein Anteil wurden.

Welch überaus schmerzliches Anliegen war es für dich, als du in Bethlehem keine Herberge für die liebe Mutter des Heilandes fandest und in einem Stall Unterkunft suchen musstest! Welch Schmerz war es für dich, als du sahst, wie Maria ihr neugeborenes göttliches Kind in armselige Windeln gewickelt in die Krippe auf Stroh legte.

Welch ein Schrecken und welche Angst jagte dir der Befehl des Engels ein, mit dem himmlischen Kind und seiner Mutter bei der Nacht nach Ägypten zu fliehen! Wie überaus schmerzlich und kummervoll war die Reise in dieses Land, wo man den wahren Gott nicht kannte, und welche Armut und Not drückte dich dort, als du die nötige Unterkunft und Nahrung suchen und durch mühevolle Arbeit gewinnen musstest; und in welcher Armut, nur mit harter Arbeit, brachtest du im kleinen Haus zu Nazareth mit Jesus und Maria dein Leben zu !

Du hast an dir selbst erfahren, was Kümmernis und Sorgen, Trübsal und Not für den Menschen sind.
Deshalb wende ich mich zu Dir in meinem schweren Anliegen und bitte dich inbrüstig, nimm dich meiner an und bewege durch deine mächtige Fürbitte, dass dein Pflegekind Jesus sich meiner erbarme und in meiner Not mir helfe.
Denn es ist noch nie gehört worden, dass jemand deinen Schutz angerufen hat, ohne getröstet worden zu sein.
Mit diesem Vertrauen erscheine ich vor dir und empfehle mich dir inständig.
Ach verschmähe meine Bitte nicht, Pflegevater unseres Heilandes, sondern nimm sie huldreich an. Amen.
http://derkatholikunddiewelt.blogspot.de/2017/03/gebet-zum-hl-joseph-in-schweren-anliegen.html


Rosenkranz zum Hl. Josef

1. Jesus, der Du den heiligen Josef zum Bräutigam der allerreinsten Jungfrau Maria erwählt hast....
2. Jesus, der Du den heiligen Josef als Nährvater geliebt hast....
3. Jesus, der Du dem heiligen Josef gehorsam gewesen bist....
4. Jesus, der Du mit dem heiligen Josef gebetet und gearbeitet hast....
5. Jesus, der Du dem heiligen Josef zum Patron der Kirche bestellt hast.


Weiteres Gebet zum Hl. Josef nach dem Rosenkranz
zum Schutz der Kirche (von Pater Pius)

Zu Dir oh heiliger Josef fliehen wir in unserer Not. Nachdem wir deine Heiligste Braut um Hilfe angefleht haben, bitten wir auch voll Vertrauen um Deinen Schutz. Um der Liebe Willen, welche Dich mit der unbefleckten Jungfrau und Gottesgebärerin verband und um der väterlichen Liebe Willen, mit der du das Jesuskind umarmt hast, bitten wir Dich flehentlich, Du wollest das Erbe, welches Jesus Christus mit seinem Blute erkauft hat, gnädig ansehen und unserer Not mit Deiner Macht zu Hilfe kommen.
Oh fürsorglicher Beschützer der Heiligen Familie, wache über die auserwählte Nachkommenschaft Jesu Christi. Halte fern von uns, oh geliebter Vater, jede Ansteckung des Irrtums und der Verderbnis. Stehe uns vom Himmel aus gnädig bei, Du unser starker Beschützer im Kampfe mit den Mächten der Finsternis. Und wie du ehedem das Jesuskind aus der höchsten Lebensgefahr errettet hast, so verteidige jetzt die Heilige Kirche Gottes gegen alle Nachstellungen der Feinde und nimm uns alle unter Deinen beständigen Schutz, damit wir nach Deinem Beispiel und mit Deiner Hilfe heilig leben, selig sterben und im Himmel die ewige Seligkeit erlangen mögen. Amen.


Weitere Informationen zum Hl. Josef
Gedenkmonat März: Heiliger Josef
https://www.gloria.tv/article/umceZYnAijhU6yT9i8woDre96

http://herzmariens.ch/Gebete_Litaneien_Messen/
447_Hl.%20Josef_Feiertagsgebete_2017.htm


Hl. Josef als Helfer

In Briefen und andern Schriften der Kirchenlehrerin Terese v. Avila findet man eine tiefe Verehrung des glorreichen Patriarchen. Zu Beginn ihrer Ordenszeit wurde sie von einer schweren Krankheit befallen. In innigem Gebet wandte sie sich an den Pflegevater Jesu. Nach einer mehrtägigen Ohnmacht und völliger Lähmung wurde sie plötzlich gesund. Sie zählte damals 26 Jahre und schrieb in ihrer Biografie: „Er liess seine Macht und Güte hell aufstrahlen. Ihm sei gedankt. Ich fühlte meine Kraft zurückkehren und konnte aufstehen... Seine Hilfe offenbarte sich auf ganz greifbare Weise... Um das Glück voll zu machen, erhörte er mich jederzeit und über alle meine Erwartungen hinaus.“ Die Heilige setzte später ihre ganze Kraft ein, die Andacht zum Hl. Josef zu fördern. Bis dahin gab es nur einige wenige Josefskapellen (z.B. in Maria zu den Märtyrernin Rom). Die Hl. Teresa scheint die erste gewesen zu sein, die Kirchen zu seiner Ehre erbauen liess. Von den 17 Kirchen ihrer Ordensgründungen sind 12 dem Hl. Josef geweiht. Mit eigener Hand brachte sie bei jeder Klosterpforte das Bild der Flucht nach Ägypten an.
„Andern Heiligen scheint der Herr die Gnade gegeben zu haben, nur in bestimmten Anliegen helfen zu können. Diesen glorreichen Heiligen, aber habe ich in allen Stücken als Nothelfer kennengelernt.“


St. Josef — Patron der Sterbenden

Der Tod der Kinder Marias, die den Hl. Josef ehren, ist ausnehmend sanft. Die Hl. Terese v. Avila erwähnt selbst die letzten Augenblicke ihrer Töchter, die dem Hl. Josef ergeben waren: „Ich habe an ihnen im Augenblick des letzten Seufzers einen unbeschreiblichen Frieden und grosse Ruhe bemerkt.. Man hätte sagen können, sie wären in eine Entzückung oder in die süsse Ruhe des Gebetes versunken...“

Gnaden für Verehrer des Hl. Josef

Hl. Teresa v. Avila: „Ich kannte eine Dienerin GOTTES, der geoffenbart wurde, dass der Hl. Josef seinen Verehrern besonders die folgenden Gnaden erlangt:
1. die Tugend der Keuschheit und Schutz in allen Versuchungen.
2. besondere Hilfe, um aus der Sünde in den Gnadenstand zu gelangen.
3. eine kindliche und innige Andacht zur lieben Gottesmutter Maria.
4. Schutz gegen die Hölle im letzten Kampf um einen seligen Tod.
5. bei Anrufung seines heiligen Namens so mächtigen Beistand, dass die bösen Geister zittern.
6. Gesundheit und besondere Hilfe in allen leiblichen und geistigen Nöten.
7. das Vorrecht eines besonderen Kindersegens für die Familien.“
http://kath-zdw.ch/maria/hl.Josef.html


Der Monat März ist der Verehrung des hl. Joseph geweiht
http://fsspx.de/de/news-events/news/der-monat-m%c3%a4rz
-ist-der-verehrung-des-hl-joseph-geweiht-14403

Zur Feier des Tages
https://beiboot-petri.blogspot.com/2019/03/zur-feier-des-tages.html

Fundstück : Zum Tag des Hl. Josephs...
https://beiboot-petri.blogspot.com/2019/03/fundstuck-zum-tag-des-hl-josephs.html



13.03.2019

Gebet zur hl. Teresa von Avila

Heilige Theresia, du seraphische Jungfrau, du geliebte Braut des Gekreuzigten, du glühtest auf Erden in inniger Liebe zu deinem und meinem Gott. Jetzt im Himmel ist dieses Feuer noch reiner und heißer geworden. Dein Wunsch war es stets, ihn von allen Menschen geliebt zu sehen. Ich bitte dich, erwirke auch mir einen Funken dieses heiligen Feuers, dass ich auf die Welt, die Geschöpfe und mich selbst vergesse, dass all mein Denken, Wünschen und Begehren stets darauf gerichtet ist, in Freud und Leid den Willen des höchsten Gutes zu tun. Denn er verdient es, dass wir uns bedingungslos ihm unterwerfen und ihn lieben. Du vermagst so viel bei Gott; darum erbitte mir diese Gnade! Gib, dass ich ganz erglühe, wie du, in göttlicher Liebe! Amen.
(Hl. Alfons M. von Liguori)


10.03.2019

Novene zum Heiligen Joseph



heute am 10.03.2017 beginnen wir mit der Novene

Am 19. März ist der Gedenktag des Hl. Josef, Schutzpatron unseres Apostolates „Herzmariens“. Sowohl hier wie auch unter dem Register „Gebete und Litaneien“ findet ihr eine Ansammlung verschiedener Gebete zum Hl. Josef.
Nutzen wir diese, damit er in der kommenden Zeit als Fürsorger, Begleiter und Schutzpatron uns jederzeit zur Seite steht.

(9 Tage lang ab 10. März bzw. ab 1. Mai)

Heiliger Joseph,
Nährvater Jesu Christi und wahrer Bräutigam der allerseligsten Jungfrau Maria, sei mir gegrüßt! Sei gegrüßt im Verein mit allen Engeln und Heiligen des Himmels! Sei gelobt und gepriesen wegen der großen Ehren und Vorzüge, die der Herr dir erwiesen hat! Du warst für würdig erachtet, Nährvater des Sohnes Gottes und Bräutigam der Mutter Gottes zu sein. Haupt warst du der heiligen Familie in deinen Erdentagen und jetzt bist du vom Himmel aus Schutzherr der großen Gottesfamilie, der heiligen Kirche Jesu Christi. Ich nahe mich darum dir, um durch diese neuntägige Andacht dir gebührende Ehre zu erweisen. Ich danke dir für alles Gute, dass du mir in meinem ganzen Leben in so liebevoller Weise hast zuteil werden lassen. Ich flehe dich auch inständig um deine Hilfe und Fürbitte an, damit ich mich beständiger Wohlfahrt des Leibes und der Seele erfreue, erlange, um was ich in dieser neuntägigen Andacht besonders bitten möchte, und nach diesem Leben in ewiger Gemeinschaft mit Gott leben darf. Amen.

Litanei zum Heiligen Joseph:

Herr, erbarme dich.

Christus, erbarme dich.

Herr, erbarme dich.

Christus höre uns.

A. Christus erhöre.

Gott Vater im Himmel,

A. erbarme dich unser.

Gott Sohn, Erlöser der Welt

Gott Heiliger Geist

Heiliger dreifaltiger Gott

Heilige Maria

A. bitte für uns

Heiliger Joseph

Du Sproß aus Davids Geschlecht

Du Licht der Patriarchen

Du Bräutigam der Mutter Gottes

Du Beschützer der heiligen Jungfrau

Du Nährvater des Sohnes Gottes

Du Beschirmer Christi

Du Haupt der Heiligen Familie

Du gerechter Joseph

Du keuscher Joseph

Du weiser Joseph

Du großmütiger Joseph

Du gehorsamer Joseph

Du getreuer Joseph

Du Spiegel der Geduld

Du Freund der Armut

Du Vorbild der Arbeiter

Du Beispiel des häuslichen Lebens

Du Beschützer der Jungfrauen

Du Stütze der Familien

Du Trost der Bedrängten

Du Hoffnung der Kranken

Du Patron der Sterbenden

Du Schrecken der bösen Geister

Du Schutzherr der Kirche

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt; Herr, verschone uns.

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt; Herr, erhöre uns.

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt; Herr, erbarme dich.

Lasset uns beten. — Gott, du hast den heiligen Joseph zum Bräutigam der Mutter deines Sohnes erwählt. Wir bitten dich: laß uns in ihm, den wir als unsern Beschützer verehren, einen Fürsprecher an deinem Thron finden; das erbitten wir durch Christus, unsern Herrn.

Amen.


Vater unser — Ave Maria — Ehre sei dem Vater


Schlussgebet:

Heiliger Joseph, du treuer Fürbitter für alle, die dich lieben und ehren, du weißt, dass ich ein besonderes Vertrauen zu dir trage und nächst Jesus und Maria alle Hoffnung meines Heiles auf dich gesetzt habe. Du vermagst ja alles bei Gott und verlässt niemals deine Diener und Dienerinnen, die auf dich hoffen. Darum rufe ich dich durch diese neuntägige Andacht demütig an und befehle mich in deinen sicheren Schutz und deine mächtige Fürbitte. Ich bitte dich durch die Liebe Jesu und Marias, gewähre gnädig, um was ich in dieser neuntägigen Andacht flehe! Hilf auch, dass ich stets dich treu verehre und dazu beitrage, dass dir auch von anderen Ehre und Liebe erwiesen wird! Heiliger Joseph, ich vertraue auf deine Hilfe und Fürsprache im Leben und Sterben! Laß mich an deiner gütigen Vaterhand glücklich durch dieses Tränental hinaufgelangen zu den ewigen Freuden! Amen.

Heiliger Josef, hilf uns, unseren Kinder gute Eltern zu sein, und dass wir allen, die mit uns zu tun haben, mit väterlichen Wohlwollen begegnen. Und sei uns ein mächtiger Fürsprecher in unseren Anliegen. Amen


06.03.2019

Aschermittwoch

Der Aschermittwoch (lateinisch Feria quarta cinerum, ‚vierter Tag (= Mittwoch) der Asche‘ oder Dies cinerum, ‚Tag der Asche‘, auch Asche(r)tag) stellt in derWestkirche seit dem Pontifikat Gregors des Großen den Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit dar.
Die Fastenzeit soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbrachte (Mt 4,2)
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Aschermittwoch



Botschaft vom Aschermittwoch 2010 von Papst Benedikt XVI.:

Liebe Brüder und Schwestern!
Am heutigen Aschermittwoch beginnen wir den Weg der Fastenzeit: einen Weg, der sich über vierzig Tage erstreckt und uns zur Freude des Pascha des Herrn führt. Auf diesem geistlichen Weg sind wir aber nicht allein, weil uns die Kirche begleitet und uns von Anfang an mit dem Wort Gottes, das ein Programm des geistlichen Lebens und des Bemühens um Buße einschließt, und mit der Gnade der Sakramente beisteht.
Die Worte des Apostels Paulus geben uns eine klare Anweisung: »Als Mitarbeiter Gottes ermahnen wir euch, dass ihr seine Gnade nicht vergebens empfangt … Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung!« (2 Kor 6,1–2). In Wahrheit muss in der christlichen Lebensauffassung jeder Augenblick als begnadet gelten und jeder Tag ein Tag des Heils genannt werden; aber die Liturgie der Kirche bezieht diese Worte in ganz besonderer Weise auf die Fastenzeit. Und dass die vierzig Tage in Vorbereitung auf Ostern eine Zeit der Gnade sind, können wir gerade in dem Aufruf verstehen, den der strenge Ritus der Aschenauflegung an uns richtet und der in der Liturgie mit zwei Formeln ausgedrückt wird: »Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium!«, »Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst«.
Der erste Aufruf gilt der Umkehr, ein Wort, das in seiner außerordentlichen Ernsthaftigkeit wahrgenommen werden muss, wenn man die überraschende Neuheit begreift, die es freisetzt. Der Aufruf zur Umkehr deckt nämlich anklagend die leichtfertige Oberflächlichkeit auf, die unser Leben sehr oft kennzeichnet. Umkehren bedeutet, die Richtung auf dem Lebensweg zu ändern: freilich nicht durch eine kleine Korrektur, sondern durch eine echte Richtungsänderung. Umkehr heißt, gegen den Strom zu schwimmen, wobei der »Strom« der oberflächliche, inkonsequente und trügerische Lebensstil ist, der uns oft mit sich reißt, uns beherrscht und zu Knechten des Bösen oder jedenfalls zu Gefangenen moralischer Mittelmäßigkeit macht. Mit der Umkehr hingegen strebt man nach dem hohen Maßstab des christlichen Lebens, vertraut sich dem lebendigen und persönlichen Evangelium an, das Christus Jesus ist. Seine Person ist das Endziel und der tiefe Sinn der Umkehr; er ist der Weg, auf dem zu gehen alle im Leben berufen sind, indem sie sich von seinem Licht erleuchten und von seiner Kraft, die unsere Schritte lenkt, stützen lassen. Auf diese Weise zeigt die Umkehr ihr wunderbares und faszinierendes Gesicht: Sie ist keine bloße moralische Entscheidung, die unsere Lebensführung berichtigt, sondern eine Glaubensentscheidung, die uns vollständig in die tiefe Gemeinschaft mit der lebendigen und konkreten Person Jesu Christi einbezieht.

http://w2.vatican.va/content/benedict-xvi/de/audiences/
2010/documents/hf_ben-xvi_aud_20100217.html


05.03.2019

Fest des Heiligsten Antlitzes Jesu



Das blutende Heilige Antlitz von Cotonou im Staat Bénin in Westafrika
März 1999

Die liebe Gottesmutter fleht um Hilfe, daß dieses Hochheilige Antlitz in Windeseile in allen Häusern durch Betrachtung und Gebet noch verehrt wird. So kann sie noch vieles vom schweren Strafgericht abwenden.

Zweimal blutete ein Bild des Heiligen Antlitzes in Cotonou, Bénin, am 17. Februar und am 15. März 1995. Im Februar 1995 fing in Cotonou in Westafrika ein 18 x 24 cm großes, eingerahmtes Bild des Heiligen Antlitzes zu bluten an. Der in Eile herbeigerufene Arzt konnte bei seiner Ankunft keine Probe entnehmen; denn das Blut war schon geronnen. 13 Zeugen wohnten dem Ereignis bei, während dem eine Stimme sprach:
"Ich werde wiederkommen, und der Doktor wird seine Untersuchung vollenden können."
Glasröhren wurden bereitgelegt, um bei einer Wiederholung des Blutflusses am Bild Blut auffangen zu können. Am 15. März 1995, gegen 17 Uhr, fing das Heilige Antlitz erneut an, reichlich zu bluten. Es konnte Blut aufgefangen werden. Es floss sogar so viel Blut aus dem Bild, dass die Merkmale des Heiligen Antlitzes kaum mehr zu erkennen waren. Als eine Glasröhre viertelvoll war, sagte eine Stimme:
"Es genügt. Ich werde es selbst auffüllen."
Der Arzt, der die Röhre viertelvoll gesehen hatte, stellte ca. 45 Minuten später eine ohne menschliches Zutun ganz gefüllte Röhre fest. Der Arzt, der keine Erklärung für diese Vorgänge hatte, staunte. 12 Zeugen wohnten den Ereignissen bei.
Das Blut wurde sodann analysiert mit dem Ergebnis: Es handelt sich um menschliches Blut der Blutgruppe AB, Rh. positiv.

Betrachte mein blutendes Antlitz! Was habe ICH dir zu sagen? Habe ICH dir überhaupt noch was zu sagen? Hörst du wirklich noch auf Mich? Hast du Mitleid mit MIR, wenn du MICH so bluten siehst? Ich tue es für dich.
Verheißungen

Der Ewige Vater spricht:
Meine Kinder! In den schrecklichen Tagen, die über die Menschheit kommen werden, wird das Heilige Antlitz meines göttlichen Sohnes wirklich hilfreich sein ("ein wahres Tränentuch zum Trocknen"); denn meine wahren Kinder werden sich dahinter verbergen. Es wird das Heilige Antlitz eine wahre Opfergabe sein, damit die Strafen gemildert werden, die ich über die Menschheit kommen lasse.
In den Häusern, wo es sich befindet, wird man Licht haben, um sich von der Macht der Finsternis zu befreien.
Bei den Wohnstätten, wo das Heilige Antlitz meines Sohnes ist, werde ich meine Engel anweisen, dass sie diese bezeichnen. - Und meine Kinder werden vor den Übeln bewahrt werden, die über diese undankbare Menschheit hereinbrechen werden. Meine Kinder, werdet alle wahre Apostel des Heiligen Antlitzes und verbreitet es überall! Je mehr es verbreitet wird, desto geringer wird die Katastrophe sein.


Das heiligste Herz Jesu spricht:

Opfert immer dem himmlischen Vater mein Heiligstes Antlitz auf, und er wird sich euer erbarmen.
Ich bitte euch alle, dass ihr mein göttliches Antlitz ehrt und dass ihr Ihm in euren Wohnungen einen Ehrenplatz gebt, damit der himmlische Vater euch mit Gnaden überhäufe und eure Sünden vergebe. Meine lieben Kinder, seht zu, dass ihr alle Tage in euren Wohnungen wenigstens ein kurzes Gebet zum Heiligen Antlitz Jesu verrichtet! Vergesst nie, es beim Aufstehen zu grüßen - und es um seinen Segen zu bitten, wenn ihr euch zur Ruhe begebt! So werdet ihr glücklich ins himmlische Vaterland gelangen.
Ich versichere, dass alle, die eine besondere Liebe zum Heiligen Antlitz haben, stets gewarnt werden vor Gefahren und Katastrophen. - Ich verspreche feierlich, dass alle jene, die die Andacht zu meinem Heiligsten Antlitz verbreiten, vor den Strafen, die über die Menschheit kommen, bewahrt werden. Außerdem werden sie Licht empfangen für die Tage der schrecklichen Verwirrung, die sich der heiligen Kirche nähern. - Sollten sie beim Strafgericht den Tod erleiden, so sterben sie als Märtyrer und erreichen die Heiligkeit.
Wahrlich, wahrlich, Ich versichere euch, dass jene, die die Andacht zu meinem Antlitz verbreiten, die Gnade erlangen, dass kein Familienangehöriger verdammt wird und dass jene, die im Fegfeuer sind, bald daraus befreit werden.
Doch müssen alle zu Mir kommen durch die Vermittlung meiner heiligsten Mutter.

Alle Verehrer des göttlichen Antlitzes werden ein großes Licht bekommen, um die Geheimnisse der Letzten Zeiten zu verstehen. Im himmlischen Vaterland werden sie ganz nahe beim Heiland sein. Alle diese Gnaden bekommen sie als Verehrer des Heiligen Antlitzes.
Verliert diese Gnaden nicht! Denn es ist auch leicht, sie zu verlieren.



Gebet:
Ewiger Vater, ich opfere Dir das höchst Kostbare Blut Deines Göttlichen Sohnes JESUS auf, zusammen mit allen heiligen Messen, die heute auf der ganzen Erde gefeiert werden, für alle Armen Seelen im Fegefeuer, für alle Sünder überall, für alle Sünder in der Weltkirche und diejenigen in meinem Hause und in meiner Familie. Amen. Barmherziger Jesus, wir vertrauen auf Dich, hab Erbarmen mit uns und der ganzen Welt. Heiligstes Herz Jesu, Quelle alles Guten, ich bete Dich an, ich glaube an Dich, ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich und bereue alle meine Sünden. Dir schenke ich dieses mein armes Herz. Mache es demütig, geduldig, rein und in allem Deinen Wünschen entsprechend. Gib, o guter Jesus, dass ich in Dir und Du in mir lebst. Beschütze mich in Gefahren, tröste mich in Trübsal und Bedrängnissen. Gewähre mir die Gesundheit des Leibes, Deinen Segen für alle meine Werke und die Gnade eines heiligen Todes. Amen.


Aufopferungsgebet zum Antlitz Christi

wiger Vater im Himmel, Gott der unendlichen Liebe, Güte und Barmherzigkeit, durch das unbefleckte und schmerzerfüllte Mutterherz Mariens und in Vereinigung mit dem hl. Josef und allen Engeln, Heiligen und Seligen und im Namen aller Menschen und aller Armen Seelen, opfere ich Dir das tränenerfüllte, verwundete und blutüberströmte Antlitz Deines über alles geliebten Sohnes auf.
Ich opfere Es Dir auf in unaussprechlicher Liebe, mit jedem Atemzug, mit jedem Pulsschlag, mit jedem Gedanken, Wort und Werk eines jeden Menschen.
Ich opfere Dir dieses hochheiligste, anbetungswürdigste Antlitz Jesu Christi liebevoll auf, zur Sühne für die Sünden der ganzen Welt, zur Sühne für die zahllosen Gotteslästerungen, zur Besänftigung Deines göttlichen Zornes, zur Erleuchtung Deiner Priester und Ordensleute, zur Bekehrung aller Sünder, auch der verstocktesten und zur Erlösung der Armen Seelen im Fegfeuer, besonders auch der armen Priesterseelen.


Jesus an Schwester Maria Pierina de Micheli:
"Ich will, dass mein heiligstes Antlitz mit einem besonderen Fest am Dienstag nach Quinquagesima (am Fastnachtsdienstag) gefeiert werde und zwar mit vorausgehender Novene, in der die Gläubigen mir Genugtuung leisten, indem sie gemeinsam an meinen Schmerzen teilnehmen sollen." (1939)



Verheißung Gottes des Vaters vom 1.8.2012
zu diesem Rosenkranz an Mary Conti

„Betet diesen Rosenkranz um Bekehrung an 41 Tagen und Ich löse mit Jesus und Maria jedes Anliegen. Ich wandle es in Heil, wenn ihr dieses Gebet betet. Ich segne alle, die dieses Gebet beten.“


Rosenkranz zum Heiligsten Antlitz
(statt Glaubensbekenntnis)

Heiliger GOTT, Heiliger Starker GOTT, Heiliger Unsterblicher
GOTT, erbarme Dich unser und der ganzen Welt! HERR, zeige
uns Dein Antlitz, und wir werden gerettet werden!

(bei den großen Perlen – statt Vater unser)
Himmlischer VATER, wir opfern Dir die unendlichen Verdienste und Schmerzen des Heiligsten Antlitzes Jesu auf, Sein Kostbares Blut, Seine Wunden und Tränen – zu Deiner größeren Ehre und für das Heil unserer Seelen.

(bei den kleinen Perlen – statt Ave Maria, je 10 mal)
1. Heiligstes Antlitz, von Wunden bedeckt – erbarme Dich unser, wir rufen zu Dir!
2. Heiligstes Antlitz, von Blut überronnen – erbarme Dich unser, wir rufen zu Dir!
3. Heiligstes Antlitz, in unendlicher Liebe bittere Tränen vergiessend – erbarme Dich unser, wir rufen zu Dir!
4. Heiligstes Antlitz, mit Hohn und Schmach überhäuft – erbarme Dich unser, wir rufen zu Dir!
5. Heiligstes Antlitz, in tiefem Schweigen die furchtbarsten Qualen erduldend – erbarme Dich unser, wir rufen zu Dir!


Schlussgebet:
Heiligstes Antlitz Jesu, von Wunden und Blut entstellt, Du Offenbarung der Göttlichen Liebe und Barmherzigkeit!
Wir beten Dich an durch das Schmerzhafte, Unbefleckte Herz Mariens und möchten Dir im Namen und für alle Seelen Sühne leisten für alle Beleidigungen, die Dir zugefügt wurden. Gib, dass wir die Prüfungen und Leiden unseres Lebens in geduldiger Liebe auf uns nehmen, um sie vereint mit Deinem unendlichen Opfer dem Himmlischen Vater zur Genugtuung darzubringen für die Rettung der Seelen.

Lass uns, o HERR, die wir heute Dein Schmerzensreiches Antlitz verehren, einst im Himmel Dein Glorreiches Antlitz schauen und Dich mit Maria, Deiner Mutter, allen Engeln und Heiligen ewig lobpreisen. Amen

Imprimatur Leodi 30. 08. 1952
L. Creusen, vic. Gen.


27.02.2019

Gebet zum hl. Erzengel Michael

Heiliger Erzengel Michael, rette dein angestammtes deutsches Volk und Vaterland und alle anderen europäischen Vaterländer, besonders jene, mit denen wir einst im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation verbunden gewesen sind (Österreich, Schweiz, Benelux-Länder, Elsass, Lothringen, Burgund, Italien, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien und andere Balkanländer) aus den Klauen des bösen Feindes, vor seinen widerlichen Plänen und lasse bald dein Schwert niederfahren auf das Pack des Teufels!


24.02.2019

Novene zum Heiligsten Antlitz Jesu vom 24.02.-04.03.2019


Jesus an Schwester Maria Pierina de Micheli: "Ich will, dass mein heiligstes Antlitz mit einem besonderen Fest am Dienstag nach Quinquagesima (am Fastnachtsdienstag) gefeiert werde und zwar mit vorausgehender Novene, in der die Gläubigen mir Genugtuung leisten, indem sie gemeinsam an meinen Schmerzen teilnehmen sollen." (1939)

1. Tag
Zur heiligen Mechthildis sprach der Herr von denen, die sein Antlitz verehren: "Keiner von ihnen soll von mir getrennt sein." Jesus sagte zur Karmelitenschwester Maria vom heiligen Petrus zu Tours: "Je mehr ihr Sorge tragt, mein Antlitz wieder herzustellen, das durch die Gotteslästerungen verunstaltet wird, desto mehr werde ich für das eurige, das durch die Sünde entstellt wurde, Sorge tragen. Ich werde ihm mein Bild wieder aufdrücken und es ebenso schön wieder herstellen, wie es bei der heiligen Taufe war."
Antlitz-Jesu-Begrüßung zur Sühne für die Gotteslästerungen:
Sei gegrüßt, o heiligstes Antlitz Jesu, du würdevolles Spiegelbild der göttlichen Majestät.
Sei gegrüßt, o heiligstes Antlitz Jesu, das alle Engel und Heiligen mit himmlischer Seligkeit erfüllt.
Sei gegrüßt, o heiligstes Antlitz Jesu, du liebreichstes und schönstes unter allen Menschenkindern.
Sei gegrüßt, o heiligstes Antlitz Jesu, du Freude und Wonne aller, die an dich glauben und dich über alles lieben.
Sei gegrüßt, o heiligstes Antlitz Jesu, das die Liebe, Sanftmut und Barmherzigkeit Gottes in Vollkommenheit ausstrahlt.
Sei gegrüßt, o heiligstes Antlitz Jesu, das unter furchtbaren Seelenqualen unserer vielen Sünden willen Blut geschwitzt hat.
Sei gegrüßt, o heiligstes Antlitz Jesu, das durch den Judaskuss so schrecklich gelitten hat.
Sei gegrüßt, o heiligstes Antlitz Jesu, das unserer vielen Sünden willen bei der grausamen Geisselung und schmerzhaften Dornenkrönung misshandelt, entstellt und jeder Schönheit beraubt wurde.
Sei gegrüßt, o heiligstes Antlitz Jesu, das schweigend alle Körper¬ und Seelenqualen, allen Spott und Hohn über sich ergehen liess.
Sei gegrüßt, o heiligstes Antlitz Jesu, das sich so barmherzig zum heiligen Petrus gewendet hat.
Sei gegrüßt, o heiligstes Antlitz Jesu, das den Zorn Gottes besänftigt¬.
Sei gegrüßt, o heiligstes Antlitz Jesu, das ewig die Freude und Wonne aller Auserwählten sein wird.
Ewiger Vater, ich opfere dir durch Maria das anbetungswürdige, mit Blut und Wunden bedeckte, schmacherfüllte Erlöser-Antlitz Jesu auf, um die Sonntagsentheiligung, jegliche Gotteslästerung und die ganze Schuld des Menschengeschlechtes zu sühnen. (1 x)
Mein Jesus, Verzeihung und Barmherzigkeit durch die Verdienste deines heiligen Antlitzes. (10 x)
Durch dein heiligstes Antlitz, o Jesus, rette, erleuchte, läutere, entzünde, entflamme, begnadige und heilige meine Seele. (3 x)

2. Tag
Jesus zu Schwester Maria vom heiligen Petrus: "Alle, die sich bemühen, mein heiliges Antlitz im Geiste der Sühne zu verehren, tun, was die heilige Veronika getan hat."
Heiliges Antlitz Jesu, ich grüße dich und bete dich an; ich verehre dich im Geiste der Sühne; ich liebe dich mit allen Kräften meiner Seele. Demütig bitte ich dich, O mein Jesus, stelle das Bild Gottes in mir und all deinen Kindern auf Erden wieder her.
Ewiger Vater, ich opfere dir durch Maria das heilige Antlitz Jesu auf zu deiner grössten Ehre und Verherrlichung, im Geiste der Liebe und Sühne und für das Heil der Seelen.


Litanei zum heiligsten Antlitz
Herr, erbarme dich unser.
Christus, erbarme dich unser.
Herr, erbarme dich unser.
Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns.
Gott Vater vom Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser.
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser.
Heiligste Dreifaltigkeit, ein Gott, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz des Sohnes des lebendigen Gottes, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, Spiegel der Majestät Gottes, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz unseres Erlösers, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, mit blutigem Angstschweiß überronnen, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, grausam geschlagen, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, mit Schmach bedeckt, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, schändlich verschleiert, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, durch die Dornen verwundet, ¬ erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, durch Wundfieber und Durst gequält, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, beim Urteil vor der wogenden Menge des Volkes, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, mit schmerzlichen Tränen benetzt, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, im Schweißtuch der Veronika eingeprägt, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, mit Lästerungen überhäuft, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, sterbend am Kreuze geneigt, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, durch Narben und Schläge verunstaltet, im Grabtuch wunderbar dargestellt, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, durch die Auferstehung verherrlicht, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, Du Freude aller Engel und Heiligen, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, Du Trost der Betrübten, erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, durch dessen Verehrung wir Hilfe erfahren in unseren Bedrängnissen, erbarme dich unser.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, zeige uns dein heiliges Antlitz.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erbarme dich unser.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erbarme dich unser.
Wende uns dein heiliges Antlitz zu, und wir werden gerettet.
Amen.

3. Tag
Schwester Maria vom heiligen Petrus sagt: "Ich vernahm vom göttlichen Erlöser, dass die Glaubensverächter unserer Tage durch ihre Gotteslästerungen die Beschimpfungen erneuern, die dem heiligsten Antlitz während seines Leidens und Sterbens zugefügt worden sind. Ferner sagte er mir, ich müsse den Eifer der frommen Veronika nachahmen, die sich mutig durch die Menge der Feinde drängte."
Ich will nun im Geiste der Liebe und Sühne das göttliche Antlitz betrachten und verehren.
Ewiger Vater, ich opfere dir durch die reinsten Hände Mariens das anbetungswürdige Antlitz deines lieben Sohnes auf zur Sühne für die Lästerungen deines heiligen Namens und zur Bekehrung der armen Sünder.
Mildreichster Jesus, in tiefer Ehrfurcht bete ich dein heiligstes Antlitz an, das deinen innersten Seelenschmerz und die Liebe deines Herzens widerspiegelt.
Um deines heiligen Antlitzes willen, o Jesus, bewahre mich vor aller Unehrbietigkeit in deiner heiligen Gegenwart, vor Lauheit und Gleichgültigkeit gegen dein Sakrament der Liebe und vor unwürdigem Empfang der heiligen Kommunion.
Um deines heiligen Antlitzes willen, o Jesus, schließe die Priester in dein verwundetes Herz ein und bewahre sie rein. Lasse sie wachsen in der Liebe und Treue zur dir und schütze sie durch dein heiliges Antlitz vor der Ansteckung der Welt.
Gib, dass deine Priester sich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass in ihnen und in den ihnen anvertrauten Gläubigen das Bild deines heiligsten Antlitzes aufleuchte zum Zeugnis für die ungläubige Welt.
1 x Ehre sei ..., 1 x Vater unser ..., 10 x Ave Maria ... mit Einschaltbitte: "Durch deine Mutter, o Jesus, präge die Züge deines Antlitzes auf ewig unseren Herzen ein."

4. Tag
Schwester Maria vom heiligen Petrus sagt: "Unser göttlicher Heiland klagte mir, wie sehr seine Liebe im Allerheiligsten Sakrament verkannt werde. Durch dieses Sakrament will Jesus, unser Erlöser, den Seelen die Kraft seines heiligsten Antlitzes mitteilen."
Sei gegrüßt, o Herr Jesus Christus, als Gott und Mensch wahrhaft zugegen im Allerheiligsten Sakrament des Altares.
Sei gegrüßt, du wahres Himmelsbrot, das lebt und Leben spendet.
Sei gegrüßt, du unbegreifliches Geheimnis der Liebe Christi, du Reichtum der Kirche.
Sei gegrüßt, du Freude der Herzen, du Leben der Seelen, du Quelle der Gnaden, du mein höchstes Gut; denn du bist das Band des Friedens und der Liebe, die Stärke der Schwachen, der Trost der Betrübten, der Lösepreis für die Sünden.
Sei gegrüßt du liebeglühendes Antlitz Jesu.
Sei gegrüßt, du wahrer Leib des Herrn, für uns geopfert, du Opfergabe und Opferpreis der Erlösten.
Sei gegrüßt, du Speise der Kinder Gottes, du Brot der Hungernden, du Wegzehrung der Sterbenden.
Sei gegrüßt, o mein Herr und Heiland, als Gott und Mensch wahrhaft zugegen in diesem heiligsten Sakrament. Gott sei gepriesen! Gepriesen sei sein heiligster Name! Zur Sühne für die Gotteslästerungen, für das "Gott-ins-Angesicht-fluchen" will ich sprechen: "Es sei immerdar gelobt, gepriesen, geliebt, angebetet und verherrlicht der unaussprechliche Name Gottes im Himmel, auf Erden und unter der Erde von jenen, die aus der Hand Gottes hervorgegangen sind und dem Herrn dienen."
Herr Jesus Christus, mit ewiger Liebe hast du die Menschen geliebt und dich selbst hingegeben für das Heil der Welt. Gepriesen sei dein heiliger Leib, der als Sühnopfer am Kreuze dargebracht worden ist. Geprie¬sen sei das heiligste Sakrament des Altares.
3 x Vater unser und Gegrüßet seist du, Maria - zu Ehren der Heiligen Eucharistie und des göttlichen Antlitzes.
Am Schluß einmal: "Herr, zeige dein Antlitz, und es wird uns geholfen sein."

5. Tag
Zu Schwester Maria Pierina de Micheli sprach der Herr: "Ich möchte, dass mein Antlitz, das die innersten Leiden meiner Seele, den Schmerz und die Liebe meines Herzens offenbart, mehr verehrt werde. Wer mich betrachtet, tröstet mich. Ich habe mein Herz als ausdrucksvolles Zeichen meiner großen Liebe den Menschen gegeben und gebe nun mein Antlitz als ausdrucksvolles Zeichen meines Schmerzes über die Sünden der Menschen."
Liebster Jesus, an keinem Teil deines anbetungswürdigen Leibes hast du so viel für uns gelitten wie an deinem heiligen Antlitz, das um unserer Sünden willen ganz entstellt und von den Lästerungen der Juden übergossen wurde. Wende dein heiliges Antlitz mir und all deinen Kindern zu, wie du es dem heiligen Petrus zugewendet hast, damit auch wir, von Liebesreue durchdrungen, würdig werden, es im Himmel zu schauen in alle Ewigkeit. Amen.

Antlitz-Jesu-Litanei
Herr, erbarme dich unser
Christus, erbarme dich unser
Herr, erbarme dich unser,
Christus, höre uns
Christus, erhöre uns
Gott Vater vom Himmel, ¬ erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, ¬ erbarme dich unser.
Gott Heiliger Geist, ¬ erbarme dich unser.
Heiligste Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, ¬ erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz des Sohnes des lebendigen Gottes, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz Jesu Christi, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz unseres Erlösers, der geboren ist von der seligsten Jungfrau Maria, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, Spiegel der Majestät Gottes, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, das zu schauen die Engel stets verlangen, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz des Schönsten unter allen Menschenkindern, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, glänzender als die Sonne, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, mit blutigem Schweiß bedeckt, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, durch den Kuss des Verräters entehrt, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, mit Backenstreichen geschlagen, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, von Dornenstichen zerrissen, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, mit Schmach bedeckt, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, mit einem Rohre geschlagen, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, schändlich verhüllt, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, mit Tränen benetzt, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, mit vielfacher Unbill geschmäht, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, von Blut entstellt, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, auf vielfache Weise betrübt, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, dem Schweißtuch der heiligen Veronika eingedrückt, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, im Tode Jesu am Kreuze niedergebeugt, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, vor unseren Augen wunderbar dargestellt, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, Freude und Entzücken des himmlischen Hofes, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, du Erquickung der Gerechten auf Erden, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, du Trost der Betrübten, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, Vorbild aller Tugenden, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, Wonne der gerechten Seelen, sieh uns an und erbarme dich unser.
Heiliges Antlitz, Hoffnung aller Sünder, sieh uns an und erbarme dich unser.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, ¬ verschone uns, O Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, ¬ erhöre uns, O Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, ¬ erbarme dich unser, o Herr.
Zeige uns dein Angesicht, liebenswürdiger Erlöser und wir sind gerettet.

6. Tag
Jesus sagte zu Schwester Maria vom heiligen Petrus: "Durch mein heiliges Antlitz werdet ihr Wunderbares wirken." "Durch mein Antlitz werdet ihr das Heil vieler Sünder erlangen. Durch diese Opfergabe wird euch nichts verweigert. Wenn ihr wüßtet, wie wohlgefällig meinem Vater der Anblick meines Antlitzes ist!"
Ewiger Vater, ich opfere dir das heilige Antlitz deines Sohnes auf zur Tilgung meiner Sünden. Blicke huldvoll auf Jesu Antlitz und erbarme dich meiner.
Heiliges Antlitz Jesu Christi, von Wunden und Blut entstellt, ich bete dich an und preise dich mit Maria, der schmerzhaften und makellosen Mutter. Ich will dir Sühne leisten.
Mein Jesus gib, dass ich die Prüfungen und Leiden geduldig ertrage und vereinige sie mit den deinen.
Himmlischer Vater, durch das unbefleckte Herz Mariens opfere ich dir auf: die unermesslichen Verdienste des heiligen Antlitzes Jesu, sein heiliges Schweigen bei allen Verspottungen und Leiden, seine bitteren Tränen und Schmerzen, all seine Wunden und sein versöhnendes, für uns vergossenes Blut zu deiner größten Ehre und zum Heile unserer Seelen. Amen.
1 x Ehre sei ..., 1 x Vater unser ..., 10 x Gegrüßet seist du Maria ... mit Einschaltbitte: "Göttlicher Erlöser, um der unendlichen Verdienste deines Antlitzes willen bekehre die armen Sünder."

7. Tag
Jesus zu Schwester Maria vom heiligen Petrus: "So wie man in einem Königreich mit dem Geldstück, welches das Bild des Fürsten trägt, sich alles verschaffen kann, was man will, ebenso werdet ihr durch mein Antlitz alles erhalten, was ihr begehrt."
Gütigster Vater, du hast deinen Kindern auf Erden das anbetungswürdige Antlitz deines vielgeliebten Sohnes als Erbe gegeben. Um dieses Antlitzes willen verzeihe den Sündern ihre Schuld und erbarme dich der Sterbenden.
O Jesus! Blut und Tränen waren das kostbare Lösegeld, das du dem Vater im Himmel für die verlorene Menschheit darbotest. Deine Tränen sind kostbare Perlen von unendlichem Wert. Eine einzige wiegt alles Gold und alle Edelsteine auf. Deine Tränen sind wie dein kostbares Blut und deine heiligen Wunden ein unschätzbares Geschenk an die Seelen. Verzeihe mir, dass ich so achtlos an diesem unermesslichen Reichtum vorübergehe.
Wie die kleine heilige Theresia will ich beten: "In deinem bitteren Leiden wurdest du, lieber Jesus, der Spott der Menschen, der Mann der Schmerzen. Ich verehre dein göttliches Antlitz. Einst strahlte daraus göttliche Schönheit und Anmut, jetzt gleicht es dem Antlitz eines Aussätzigen. Doch auch in den entstellten Zügen erkenne ich deine unendliche Liebe. Sehnlichst verlange ich danach, dich zu lieben und mitzuwirken, dass alle Menschen dich lieben. Die Tränen, die so reichlich deinen Augen entströmen, sind mir wie kostbare Perlen. Liebevoll möchte ich sie sammeln, um mit ihrem unendlichen Werte die Seelen der armen Sünder loszukaufen. Jesus, dein anbetungswürdiges Antlitz zieht mich an. Ich bitte dich, präge meinem Herzen das Bild deiner Gottheit ein und schenke mir eine glühende Liebe zu dir, damit ich einst dein Antlitz in seiner Verklärung schauen darf im Himmel. Amen."
Anbetungswürdiges Antlitz, das in seiner Kindheit so viele Tränen vergossen hat, erbarme dich meiner und der ganzen Menschheit.
Anbetungswürdiges Antlitz, betrübt und Tränen vergießend am Grabe des heiligen Lazarus, erbarme dich meiner und der ganzen Menschheit.
Anbetungswürdiges Antlitz, das sich betrübte beim Anblick Jerusalems und über die ungerechte Stadt weinte, erbarme dich meiner und der ganzen Menschheit.
Anbetungswürdiges Antlitz, im Ölgarten blutige Tränen vergiessend, erbarme dich meiner und der ganzen Menschheit.
Anbetungswürdiges Antlitz, am Kreuze mit Blut und Tränen bedeckt, erbarme dich meiner und der ganzen Menschheit.
Ewiger Vater, um der Tränen willen, die Jesus als Kind und Mann geweint, und der Trauer, die er ob der Grausamkeit des menschlichen Herzens empfunden hat, erbarme dich meiner und erhöre meine Bitten.
1 x Vater unser und Ave Maria - zu Ehren der Tränen Jesu.

8. Tag
Jesus zu Schwester Maria Pierina de Micheli: "Ich möchte, dass mein heiliges Antlitz besonders am Dienstag verehrt wird." Die Mutter Gottes sprach zu Schwester Pierina: "Das Skapulier (Medaille) vom heiligsten Antlitz ist ein Pfand der Erbarmung, das Jesus in diesen Zeiten der Welt geben will. Jene, die sich mit diesem Skapulier bekleiden (oder die Medaille tragen), und am Dienstag dem Allerheiligsten Sakrament einen Besuch machen um die Schmähungen des heiligen Antlitzes zu sühnen, werden im Glauben gestärkt."
Maria, Mutter des Herrn und meine treubesorgte Mutter, du wirst "Unsere Liebe Frau vom heiligen Antlitz" genannt. Niemand hat so tief hineingeschaut in das göttliche Antlitz wie du; und niemand hat aus der Betrachtung dieses Antlitzes so viel Gnade und Früchte erlangt wie du.
Jesu Antlitz, vom Heiligen Geiste in deinem jungfräulichen Schoße gebildet, hat sich liebevoll dem Schweißtuch der heiligen Veronika eingedruckt und es ist immerzu das unschätzbare Gut der Kirche.
Mutter, zeige mir das heilige Antlitz! Zeige es vor allem jenen, die leiden und weinen, damit sie nicht verzagen und ihr Kreuz weitertragen. Nicht nur Freude und Trost brachte dir Christi Anblick. Am Kreuzweg und unter dem Kreuz wurde dein unbeflecktes Mutterherz gleichsam durchbohrt von Weh, weil du sein schmerzvolles, entstelltes und blutüberströmtes Antlitz sehen musstest. Als du nach der Kreuzabnahme den toten Leib deines Sohnes in deine Arme nahmst, sein bleiches, entseeltes Antlitz mit deinen Tränen wuschest, erwarbst du dir die unblutige Märtyrerkrone. Mutter, verzeih mir, denn ich bin mitschuldig an deinem Schmerz.
Geliebte Mutter, ich weihe und übergebe mich dir von ganzem Herzen. Ich bitte dich um der unendlichen Verdienste deines göttlichen Sohnes willen und kraft deiner mächtigen Fürbitte: Mache aus mir ein wahres Abbild des heiligen Antlitzes. Erwirke mir die Gnade, das unverhüllte Antlitz deines Sohnes Jesus Christus einst mit dir vereint, im Himmel ewig schauen zu dürfen.
Vater unser ..., Gegrüßet seist du, Maria ... mit Einschaltbitte: "Unsere Liebe Frau vom heiligen Antlitz sei uns immer nahe und hilf uns. Heilige Maria ...," Ehre sei ...

9. Tag
Der Herr sprach zur heiligen Gertrud: "Die mein heiligstes Antlitz verehren, werden in ihrem Innern durch das Bild meiner Menschheit einen lebhaften Glanz meiner Gottheit erhalten. Sie werden bis in den Grund ihrer Seele davon erleuchtet und durch die Ähnlichkeit mit meinem Antlitz glänzender erscheinen als viele andere im ewigen Leben."
Im Namen der getreuen Schüler Christi will ich sprechen:
Ewiger Vater, du hast bei der glorreichen Verklärung deines eingeborenen Sohnes auf dem Tabor durch die Stimme aus den Wolken unsere vollkommene Annahme an Kindesstatt auf wunderbare Weise angedeutet. Mache uns gnädig zu Miterben dieses Königs der Glorie und lasse uns teilnehmen an deiner Herrlichkeit.
Ewiger Vater, ich opfere dir durch die Engel und Heiligen des Himmels, mit den Armen Seelen des Fegfeuers und im Namen aller Menschen der Erde das tränenerfüllte, verwundete und blutüberströmte Antlitz deines vielgeliebten Sohnes auf zur Sühne für die Gotteslästerungen und die Sünden der ganzen Welt. Göttlicher Erlöser, reinige meine Seele und meinen Leib von jeder Sündenmakel durch die Verdienste deines heiligsten Antlitzes. Erbarme dich meiner und zeige mir dein Angesicht, damit ich Hilfe und Trost finde in meiner jetzigen Not.
1 x Ehre sei ..., 1 x Vater unser ..., 10 x Gegrüßet seist du Maria ... mit Einfügung: "Lob, Preis, Ehre, Liebe und Genugtuung sei dem göttlichen Antlitz Jesu und der Heiligsten Dreifaltigkeit." Heilige Maria ...



23.02.2019

23. Februar – St. Marchidiel 7. Chor

Die drei großen Gnadenströme – der Göttlichen Lebens, der Göttlichen Kraft (des Wortes), der Göttlichen Liebe, entspringen im obersten Ring der Anbetung, im Zentrum Gott und fließen wie drei Wasserfälle über die ganze Schöpfung durch den zweiten Ring der Allmacht Gottes bis in den dritten Ring der Erlösung. Es gibt keinen Engel, der nicht an einem der drei Ströme teilhätte, ja die Engel des dritten Ringes haben sogar an allen drei Strömen gleichzeitigen Anteil, wohl an einem der drei Ströme jeweils besonders – wie die Mächte am Strom der Liebe, so die Erzengel am Strom der Kraft und die Engel am Strom des Lebens.
Heute steht als unser Fürbitter vor Gottes Thron ein Engel aus dem Chor der Mächte. Die Mächte sind Engel der Liebe; aber die Mächte des Glaubens erhalten noch den Strom des Lebens dazu, die Mächte der Hoffnung haben außerdem noch Anteil am Strom der Kraft.
St. Marchidiel gehört zu den Mächten des Glaubens, die also noch außer dem Strom der Liebe den Strom des Lebens von den höheren Chören empfangen. St. Marchidiel trägt das Glaubensgut. Er trägt es, eingehüllt in einen reichen Mantel, wie in einem goldenen Schrein, in dem alle Kostbarkeiten gesammelt sind. Diese Kostbarkeiten, die St. Marchidiel trägt, sind alle Worte und Gleichnisse, die unser Herr gesprochen und uns hinterlassen hat als teuerstes Vermächtnis. Diese Kostbarkeiten sind die heiligen Evangelien, die Lehre der heiligen Kirche, die heiligen Dogmen, kurz alles, was wir an Glaubensgut besitzen. Sie sind das Unterpfand der Liebe Gottes, sie sind aber ebenso das Unterpfand des lebendigen Lebens in Gott, sie sind das Wort im Wort und so sind sie Widerspiegelung des Dreieinigen Gottes, statisch, dynamisch und beweglich, ruhend in Gott, gesendet von der heiligen Kirche, heimholend zu Gott. Sie sind das Fundament und das Gerüst der heiligen Kirche, sie sind unser Weg und unsere Wegweiser, sie sind der Schatz, den wir hüten müssen, für den wir auch unser Blut opfern müssen. Denn lieber fallen, als den Schatz des Glaubens freiwillig den Feinden auszuliefern. Die Zeit der Leichtfertigkeit im Glauben muss jetzt aufhören; wer jetzt noch schläft, der hat den Weckruf Gottes verschlafen und verschläft seine eigene Seligkeit. Jetzt verlangt Gott von uns das Wachsein, das Bereitsein, das Wissen und Wertschätzen dieses Gutes, das uns Gott im Glauben geschenkt hat und für das wir Rechenschaft geben müssen.
Gebet: Heiliger Engel, nimm alle Halbheit und Schwachheit von uns und lass uns feststehen wie die Throne, die Engel des Lebens. Hilf uns, Tag und Nacht das Gut des Glaubens wie eine brennende Fackel durch die Welt zu tragen und zu hüten, bis wir sie einst in die Hände des lebendigen Gottes zurücklegen können. Amen.


22.02.2019


Kathedra Petri



Kathedra Petri (volkstümlich auch Petri Stuhlfeier) ist ein Fest im Kirchenjahr der römisch-katholischen Kirche. Der Tag hat im römischen Generalkalender den Rang eines Festes.
Das Fest ist in Rom seit dem 4. Jahrhundert bekannt. Es erinnert an die Berufung des Apostels Petrus zum Lehramt in der Kirche, seine Übernahme des römischen Bischofsstuhls (Kathedra).
„Jesus sagte zu ihm: ‚Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.‘“ (Matthäus 16,17-19)
Historisch geht das Datum vermutlich auf eine vorchristliche römische Totengedenkfeier zurück, bei der für den Verstorbenen ein leerer Stuhl aufgestellt wurde. Frühe christliche Martyrologien erwähnen zwei „Stuhlfeiern“ Petri, die in der Taufkapelle des Petersdoms und in den Priscillakatakomben begangen wurden.
Ein zweites Fest der Kathedra Petri, das später in den römischen Generalkalender übernommen wurde, feierte man in Gallien seit dem 6. oder 7. Jahrhundert am 18. Januar. Papst Johannes XXIII. vereinigte im Jahr 1960 beide Feste wieder. Dieses wird am 22. Februar gefeiert.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kathedra_Petri_(Fest)



11.02.2018

Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes



Am 11. Februar 1858 sah das vierzehnjährige Hirtenmädchen Bernadette Soubirous in einer Felsgrotte bei Lourdes zum ersten Mal die „Dame“, die sich als „die Unbefleckte Empfängnis“ vorstellte. Die Erscheinung wiederholte sich bis zum 16. Juli an weiteren siebzehn Tagen. Dabei lud Maria die Menschen zur Wallfahrt an diesen Ort, vor allem aber zu Gebet und Buße ein. Zu der Grotte, in der auch eine Quelle entsprang, sind seither Millionen von Pilgern mit ihren leiblichen und seelischen Nöten gekommen. Die Zahl der kirchlich anerkannten Wunder ist zwar nicht sehr groß (bis 1959 waren es 58); aber der Glaube der Pilger weiß viel mehr. Der heutige Gedenktag wurde 1891 von Papst Leo XIII. genehmigt und 1907 von Pius X. auf die ganze Kirche ausgedehnt.

TAGESGEBET
Barmherziger Gott,
in unserer Schwachheit
suchen wir bei dir Hilfe und Schutz.
Höre auf die Fürsprache
der jungfräulichen Gottesmutter Maria,
die du vor der Erbschuld bewahrt hast,
und heile uns von aller Krankheit
des Leibes und der Seele.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.




Unsere liebe Frau von Lourdes
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11.Februar: Mariä Erscheinung zu Lourdes
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Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes.
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Wallfahrt nach Lourdes 1948
https://www.gloria.tv/video/tNYY1617CWvA4yEkAoYpdoAHP

Die erste Statue in der Grotte von Lourdes
https://www.gloria.tv/article/uSvHcDBVG3Z94wM2t1XUzAfzk

Glaubenszeugnisse
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Das war die tägliche Messe an der Lourdesgrotte - 1954
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02.02.2019

Darstellung des Herrn oder Mariä Lichtmess




GEBET
Gott unseres sehnsüchtigen Wartens,
du unser Licht, unser Heil, unser Friede,
du kommst uns entgegen, du zeigst dich uns,
wenn wir deinem Heil in unserem Leben eine Chance
geben, indem wir das, was uns begegnet,
in seiner tieferen Bedeutung wahrnehmen.
Gib uns ein junges Herz, das nicht aufhört,
nach dir zu suchen –
damit wir einmal sagen können:
»Nun lässt du, Herr, mich in Frieden scheiden.
Denn meine Augen haben das Heil gesehen,
das du vor allen Völkern bereitet hast.«
Amen.



Christliches Fest
Darstellung des Herrn, lateinisch Praesentatio Jesu in Templo, altertümlich Jesu Opferung im Tempel,[1] volkstümlich auch Mariä Lichtmess (früher auch Mariä Reinigung, Purificatio Mariae) oder (veraltet) Unser Lieben Frauen Lichtweihe[2], ist ein Fest, das am 2. Februar, dem vierzigsten Tag nach Weihnachten, gefeiert wird.

Biblische Zusammenhänge
Die Erzählung von der Darstellung Jesu, die sich an einen kurzen Hinweis auf dessen Beschneidung am achten Tag nach seiner Geburt (Lk 2,21) anschließt, berichtet von zwei hier ineinander verwobenen Riten, die in Vorschriften des biblischen Buches Leviticus ihre Wurzeln haben. Die bei Lukas geschilderte Abfolge (Beschneidung – Reinigung der Frau – Heiligung der Erstgeburt) entspricht dem von der Tora vorgeschriebenen Zeitschema.

Reinigungsopfer

Nach dem biblischen Gesetz des Mose gilt die Frau nach der Geburt eines Knaben 40 Tage (sieben plus 33 Tage; (Lev 12,2–4) und nach der Geburt eines Mädchens 80 Tage (14 plus 66 Tage; (Lev 12,5) als unrein (Lev 12,1–8). Zur Zeit des Tempelkultes hatte sie nach diesen Tagen als Reinigungsopfer einem Priester ein Schaf und eine Taube zu übergeben, bei finanziellen Schwierigkeiten ersatzweise zwei Turteltauben oder andere Tauben (Lev 12,8).[3]


Heiligung des Erstgeborenen

Zudem wurde der erstgeborene Sohn in Erinnerung an die Pessach-Nacht als Eigentum Gottes angesehen (Ex 13,2.15) und ihm im Tempel übergeben („dargestellt“), wo er durch ein Geldopfer (Num 18,16) auszulösen war. Die Lukas-Erzählung von der Darstellung des Herrn berichtet von dieser Erstgeburtsweihe, merkwürdigerweise aber nicht von der Auslösung, die bis heute im traditionellen Judentum praktiziert wird.
Im Zusammenhang der Darstellung Jesu kommt es zur Begegnung mit Simeon und der greisen Prophetin Hanna.

Das kirchliche Fest Darstellung des Herrn geht auf das 4. Jahrhundert zurück. Es entstand inJerusalem als Nebenfest von Christi Geburt. Bezeugt ist es bereits im Bericht der Egeria über ihre Reise ins Heilige Land (um 400).[4] Das Festdatum war anfangs der 14. Februar (40 Tage nach dem Fest der Erscheinung des Herrn volkstümlich auch Dreikönigsfest am 6. Januar), ab dem 6. Jahrhundert der 2. Februar (40 Tage nach dem Hochfest der Geburt Jesu Christi am 25. Dezember). Der 25. Dezember ist nach liturgischer Zählweise als erster Tag des Vierzig-Tage-Zeitraums mitzuzählen. Mit dem Fest der Darstellung des Herrn ist in der Liturgie der römisch-katholischen Kirche die Segnung von Kerzen (Kerzenweihe) und die anschließende Prozession oder Statio mit den brennenden Kerzen verbunden.

Geschichte

Stand ursprünglich die von Lukas überlieferte Geschichte von der Darstellung Jesu im Zentrum des Festes, so traten alsbald weitere Motive hinzu. Die Darstellung des Herrn, der ja nach den neutestamentlichen Weihnachtsgeschichten in Bethlehem geboren worden war, wurde zum ersten Einzug Jesu in die Davidstadt Jerusalem. Der antike Brauch, nach dem die Bewohner einer Stadt ihrem Herrscher bei seinem ersten Besuch entgegenzogen, wurde schon früh in die Festliturgie mit einbezogen. Auf dem Weg von Jerusalem nach Betlehem lag ein Kloster, das eine Frau namens Hikelia gegründet hatte. Hikelia soll die Mönche mit Kerzen ausgestattet haben, um damit Christus entgegenzugehen und anschließend mit ihm gemeinsam in die heilige Stadt zu ziehen. In dieser Legende wurzelt die im 5. Jahrhundert entstandene Lichterprozession[5], die bis heute in der römisch-katholischen Kirche einen festen Platz in der Festtagsliturgie hat und unter anderem mit der neutestamentlichen Bibelstelle (Lk 2,32) begründet wird. Die örtliche Pfarrkirche wird in dieser liturgischen Inszenierung mit in die heilige Stadt Jerusalem einziehen, aus der heraus die Prozessionsteilnehmer Christus entgegenkommen und damit sein Kommen im Licht der Kerzen begleiten, die bei diesem Fest besonders geweiht werden.[6] Die Themen des Fests – Darstellung, Erleuchtung der Heiden, Lichtprozession – klingen an in dem von Maria Luise Thurmair verfassten Liedtext „Seht unsers Herrn Erbarmen im Tempel dargestellt“.[7]
Im Lauf der weiteren Entwicklungen verschob sich der Schwerpunkt des Darstellungsfests von Jesus auf die Mutter Jesu. Aus dem Fest der Darstellung des Herrn wurde Mariä Reinigung und Mariä Lichtmess. Seit der Liturgiereform der 1960er Jahre gilt es wieder als Herrenfest. Seit 1997 wird das Fest der Darstellung des Herrn auch als Tag des geweihten Lebens begangen.
Mit der Vorverlegung des Festes vom 14. auf den 2. Februar entstand eine zeitliche Nähe zum Gedenktag des hl. Blasius am 3. Februar und dem mit ihm verbundenen Sakramentale des Blasiussegens. Der Blasiussegen wird in der römisch-katholischen Kirche seit dem 16. Jahrhundert gespendet.[8] Oft wird dieser Segen auch schon am Vorabend erteilt, also am Abend des Festes der Darstellung des Herrn.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Darstellung_des_Herrn


Zum Fest Mariä Lichtmess/Darstellung des
https://www.gloria.tv/photo/UvotHHDz2iG24XUnpaQZazHZj

Mariä Lichtmess
https://www.gloria.tv/video/64CMoo3VBxjnCZBn7v2SEu2ic

Mariä Lichtmess – Brauchtum in früherer Zeit
https://www.gloria.tv/article/UfoDxRzTwfjy3TA3wMwkKEkCC

Mariä Lichtmess oder Darstellung des Herrn?
https://de.catholicnewsagency.com/story/maria
-lichtmess-oder-darstellung-des-herrn-1560

Der Kreuzweg in der Mater Ecclesiae: Zum Fest Mariä Lichtmess
https://de.catholicnewsagency.com/article/der-kreuzweg-in-der-mater-ecclesiae-0482

Die verlöschende Kerze oder 2. Februar Mariä Lichtmess - Darstellung Jesu im Tempel
https://www.gloria.tv/article/8WBKnD8UHatXBkzcuZo7njbJ4



01.02.2019

Zum Empfang der heiligen Kommunion

Kleine Hilfen zur Vorbereitung auf den Kommunionempfang. Früher war es einfacher, sich gut auf die heilige Kommunion im Gebet vorzubereiten und dann niederzuknien an einer Kommunionbank. Der Priester spricht bei der Kommunionspendung( auf Latein) die Worte: "Der Leib Unseres Herrn Jesus Christus bewahre deine Seele zum ewigen Lebe. Amen" Dabei macht er mit der hl. Hostie ein Kreuzzeichen. Es gibt zur Vorbereitung auf die Kommunion kleine Gebete, die mit Ablässen versehen sind, die eine Hilfe sein können, beim Anstehen zur Kommunion sich zu verinnerlichen.
Wie der Hirsch verlangt nach der Wasserquelle, so verlangt meine Seele nach Dir, Gott. 500 Tage Ablass.
Komm, Herr, und zögere nicht länger! 500 Tage Ablass.

Der Genuss Deines Leibes, Herr Jesus Christus, den ich Unwürdiger zu empfangen wage, gereiche mir nicht zum Gericht und zur Verdammnis, sondern durch Deine Güte zum Schutz für Leibe und Seele und zu meiner Heilung. Du lebst und herrschest in Ewigkeit. Amen. 5 Jahre Ablass.

Herr, ich bin nicht würdig, dass Du eingehst unter mein Dach; aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.(3 mal). 500 Tage Ablass.

Der Leib unseres Herrn Jesus Christus bewahre meine Seele zum ewigen Leben. Amen. 500 Tage Ablass. Quelle : Ablassbuch 1952


Gebet vor der hl. Kommunion:
Lieber Heiland, ich lege alle Fehler hinein in Dein bitteres Leiden, in Deine hl. Wunden. Lieber Heiland, verzeih' mir alle meine bewußten und unbewußten Sünden, Gedanken- und Zungensünden und ihr lieben heiligen Engel, wascht meine Seele mit dem Kostbaren Blute Jesu ab und zieret sie, damit ich Jesus würdig empfangen möge.

Liebe Muttergottes, ich gehe zu Jesus:
Ich brauche das schönste Gewand, das Du hast, damit der liebe Heiland geehrt wird. Leih' mir Deinen Mantel der Demut. Pflücke mir alle Rosen, alle Veilchen, alle Blumen und mache einen Strauß für Jesus. Und alles, was ich gesammelt habe, mache ein Geschenk für Jesus. Amen.
Jesus, Maria und Joseph, ich liebe Euch, rettet Seelen, rettet Priesterseelen! Rettet auch unsere Seelen. Amen, wir danken Euch!
O Jesus, ich liebe Dich so sehr - Nimm mich, nimm mein ganzes Sein. Führe mich zu Dir! O Jesus, Dein Kind möchte ich sein. In Freud und Leid laß mich nie allein! O Jesus, ich liebe Dich so sehr. Nimm mein Herz, denn ich möchte teilen Deinen großen Schmerz! O Jesus, ich liebe Dich so sehr!
Liebe Muttergottes, begleite mich zu Jesus und leih' mir Dein Herz, damit ich Deinen lieben Sohn recht würdig empfangen möge. Amen.

Gebet nach der hl. Kommunion:
O Jesus, ich opfere Dich auf und mich in Dir zur Ehre des Vaters als Genugtuung für meine und aller Menschen Sünden.
Erbarmungsreiches Mutterherz Mariens, von Liebe erfüllt, gib uns Jesus und sei unsere Hilfe, unser Trost und unsere Hoffnung. (Imprimatur!)

„Das Thema ist die gebührende Ehrfurcht, mit der Ich aufgenommen werden möchte:
wie man sich dem Himmlischen Festmahl nähern soll.


Das Erste; was Ich wünsche, ist, dass euer Herz rein sein soll vom Schmutz der Sünde, und dies ist nur mit dem Sakrament der Beichte möglich. Es muss wahre Reue sein über die begangenen Sünden und jene, die man begehen wird: Die Absicht, aus ganzem Herzen, sie nicht mehr zu begehen und schließlich zu spüren, dass einem durch Meine Barmherzigkeit vergeben ist.
Das Zweite ist ein inniges Gebet vor der Kommunion, um so ein liebevolles Opfer für die Heilung der Seelen darzubringen.
Das Dritte ist Mein Empfang auf den Knien, unbedingt auf den Knien!“
„Es gibt keinen Engel, der beim Akt des Mich Empfangens (Kommunion) stehen bleiben würde. Haltet ihr euch also für größer als die Engel? Nein, das erhabenste Gebet, das ihr darbringen könnt, ist genau diese Geste der Demut und des Niederfallens am Fuße Meines heiligen Altars.“


Gebet nach jeder hl. Messe:
Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampf gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels, sei unser Schutz! »GOTT gebiete ihm«, so bitten wir flehentlich. Du aber, FÜRST der himmlischen Heerscharen, stürze den Satan und die anderen bösen Geister, die zum Verderben der Seelen in der Welt herumschweifen, in der Kraft Gottes hinab in den Abgrund der Hölle. Amen. (Papst Leo XIII.)



25.01.2019

Bekehrung des Hl. Apostels Paulus



Die Bekehrung des hl. Apostels Paulus (volkstümlich auch Pauli Bekehrung oder Pauli Bekehr) ist ein Fest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, den orthodoxen, anglikanischen und evangelischen Kirchen. Es wird am 25. Januar gefeiert und erinnert an die Bekehrung des Apostels Paulus von Tarsus vor Damaskus, das Damaskuserlebnis.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pauli_Bekehrung

Die Bekehrung des Apostels Paulus, die sich wahrscheinlich im Jahr 36 ereignet hat, ist ein sowohl für Paulus selbst als auch für die gesamte Weltgeschichte einschneidendes Ereignis. An diesem Tag wird aus dem Schriftgelehrten, der mit jüdischem Namen auch Saulus heißt, ein Verkünder des Evangeliums von Jesus Christus in nahezu der gesamten damals bekannten Welt. Aus der jungen Kirche wird eine Weltkirche, die bald im gesamten Römischen Reich und darüber hinaus vertreten ist.
Jesus Christus war gestorben und auferstanden. Die Botschaft davon haben zunächst die Zwölf Apostel in Jerusalem und Umgebung verkündet. Sie sind Jesus nachgefolgt und haben von ihm gelernt und verkünden nun das, was Jesus gesagt hat. Sie verkünden den Anbruch der Gottesherrschaft, die sich in einem gerechten Leben, Heilungen und der Hoffnung auf ein ewiges Leben bei Gott zeigt. Jesus Christus lebt und Er schenkt allen, die an Ihn glauben und Ihm nachfolgen neues Leben.
Diese Botschaft der Erlösung und Befreiung fiel bei vielen Menschen auf fruchtbaren Boden. Die obersten Führer der jüdischen Religion aber, Hohepriester und Schriftgelehrte, sahen darin einen Angriff auf die jüdische Religion. Jesus und die ersten Jünger waren Juden, aber sie gingen einen Weg, der nicht mehr dem entsprach, was die jüdischen Lehrer vorgaben. Mit seinen Predigten hatte Jesus das Gesetz des Mose, auf dem der jüdische Glaube beruht, neu ausgelegt und die Autorität der Schriftgelehrten massiv angegriffen.
Es kam zu Verfolgungen der ersten Christen in Jerusalem und Umgebung, an denen Paulus maßgeblich mitgewirkt hat. Er war anwesend, als Stephanus als erster Märtyrer für den Glauben an Jesus Christus sein Blut vergossen hat. Er will die Anhänger des neuen Weges aufspüren und vernichten und reist dazu im Auftrag der Hohenpriester bis nach Damaskus. Auf dem Weg nach Damaskus aber geschieht etwas, das sein Leben grundlegend verändert hat.
Vor Damaskus sieht Paulus ein helles Licht, das ihn zu Boden wirft und er hört eine Stimme, die zu ihm spricht. Paulus ist von diesem Ereignis überwältigt. Er braucht Tage, um sich davon zu erholen. Für ihn ist von nun an sicher, dass Jesus Christus selbst zu ihm gesprochen hat und ihn zum Apostel berufen hat, zum Verkünder des Glaubens an Jesus Christus in der ganzen Welt. Das junge Christentum hat einen neuen Apostel, der den Kreis der Zwölf ergänzt. Paulus bringt einiges mit, das den Zwölf Aposteln, einfachen Leuten aus der Provinz, fehlt. Er gilt durch sein Studium bei dem angesehenen Lehrer Gamaliel als theologisch gebildet, besitzt das römische Bürgerrecht und ist mit dem Leben in einer Großstadt des Römischen Reiches vertraut.
Für Paulus beginnt nun ein neues Leben als Missionar. Unermüdlich zieht er durch das Römische Reich, um allen Menschen das Evangelium von Jesus Christus zu verkünden. Für Paulus ist die Begegnung mit Jesus Christus vor Damaskus Bekehrung und Berufung in einem. Jesus Christus hat sich ihm offenbart, er hat sich ihm persönlich gezeigt und ihm seine Lehre anvertraut. Paulus hat somit das, was die Zwölf Apostel von Jesus gesehen und gelernt haben, in einem Augenblick vermittelt bekommen.
Paulus führt somit seine Berufung wie die anderen Apostel direkt auf Jesus Christus zurück. Das macht deutlich, dass Berufung nicht auf die irdische Lebenszeit Jesu beschränkt bleibt, sondern sich immer wieder ereignen kann. Jesus lebt und das ist nicht nur ein Glaubenssatz, sondern auch real erfahrbar. Diese Erfahrung wird Paulus sein Leben lang nicht mehr los lassen. Sie ist sowohl Antriebskraft als auch Legitimation für sein Auftreten als Apostel und die Missionierung der Heiden. Sicher wird Paulus in seinen Predigten oft auf das hingewiesen haben, was er vor Damaskus erfahren hat und auch in seinen Briefen spielt er oft darauf an.

Mit Drohungen und Mord wütete Saulus gegen die ersten Christen. Er war stolz darauf, Jude zu sein, er hatte den jüdischen Glauben in allen Einzelheiten studiert und betrachtete sich selbst als einen Eiferer für Gott. So war er einer der gefürchtetsten Gegner der ersten Gemeinden in Judäa. Er hätte sich wohl nie träumen lassen, dass er einmal ein Anhänger dieser Christen werden würde.
Der Bericht von der Bekehrung des Apostels Paulus (Apostelgeschichte Kapitel 9) gehört zu den spannendsten Stellen des Neuen Testaments und wie keine andere zeigt sie das Wunder der göttlichen Gnade. Obwohl Saulus so viel Böses gegen andere Menschen getan hat, bleibt er Gottes geliebtes Kind und Gott scheut sich nicht, diesen Menschen als sein besonderes Werkzeug auszuwählen.
Das Ereignis vor Damaskus ändert das Leben des Saulus total. Wie ein Blitz trifft ihn das Licht der göttlichen Gnade. Viele Darstellungen zeigen das Ereignis noch dramatischer, als es die Heilige Schrift schildert. Paulus stürzt vom Pferd, kauert am Boden, niedergeworfen, blind. Helm und Schwert, seine ganze Macht, hat er verloren. Und doch ist er ganz erhellt vom Strahl des göttlichen Lichtes. Seine Begleiter, große Herren hoch zu Ross, bleiben im Hintergrund stehen und verstehen nicht, was geschehen ist.
Ein solches Ereignis lässt nur zwei Möglichkeiten offen: eine Entscheidung für oder gegen Gott. Paulus erkennt, dass er sein Leben total ändern muss, wenn er Gottes Willen folgen will. Doch dazu ist er bereit, weil er weiß, dass er nur so die Erfüllung seines Lebens finden wird. Blind war Paulus bisher für die Herrlichkeit Jesu Christi. In seinem falschen Eifer hat er Gott nicht erkannt. Im Lichte Gottes erkennt Paulus nun seine Blindheit. Er lässt all seine frühere Größe hinter sich. In die Stadt, in die er hoch zu Ross reiten wollte, wird er als Blinder an der Hand geführt.
Gott schenkt Paulus, dass er wieder sehen kann, er schenkt ihm mehr als das. Er erkennt Gott, wie er ist und er wird einer seiner eifrigsten Verkündiger. Nun rühmt er sich nicht mehr seiner menschlichen Größe, sondern seiner Schwachheit. Nicht mehr er selbst handelt in seinem blinden Eifer, sondern er lässt nun Gott durch sich handeln, schenkt sich ihm ganz mit all seinen Fähigkeiten und Schwächen.
In Damaskus versucht Paulus, sich der Kirche anzuschließen. Die Christen sind zunächst skeptisch. Meint er es wirklich ernst? Doch sie vertrauen ihm schließlich. Nun steht Paulus selbst auf der Seite der Verfolgten. In Damaskus muss man ihn heimlich bei Nacht in einem Korb von der Stadtmauer herunterlassen, weil er sonst die erste Woche nach seiner Bekehrung nicht überlebt hätte. Auf den Missionsreisen, die nun folgen, zieht Paulus um die halbe Welt, um das Evangelium von Jesus dem Christus zu verkünden.
Christ wird man durch die Begegnung mit Jesus Christus. Diese Begegnung hat Paulus auf einzigartige Weise erfahren. Die Intensität dieser Begegnung hat ihn buchstäblich umgehauen. Nun kann er nicht mehr derselbe sein wie vorher. Freilich, rein äußerlich bleibt er der gleiche. Die Begegnung mit Jesus Christus aber hat sein Herz geweitet und offen gemacht für alle. In seinem Inneren ist er ein neuer Mensch geworden.
Die Bekehrung des Apostels Paulus war nicht das Ergebnis eines langen Nachdenkens darüber, welche Religion denn nun die bessere wäre. Er entscheidet sich für das Christentum nicht nach einem langen Prozess der Selbstfindung. Er wird Christ, weil er die Begegnung mit dem lebendigen Herrn erfahren hat, die sein Leben verändert.

Papst Benedikt XVI. sagt dazu:

Der hl. Paulus ist also nicht von einem Gedanken, sondern von einem Ereignis verwandelt worden, von der unwiderstehlichen Gegenwart des Auferstandenen, an der er fortan nie zweifeln können wird, so stark war die Offenkundigkeit des Ereignisses, dieser Begegnung. Sie änderte das Leben des Paulus grundlegend; in diesem Sinn kann und muss man von einer Bekehrung sprechen.

http://www.praedica.de/Heilige-Feste/0125_Paulus_Bekehrung.htm



17.01.2019
SEHR SEHR WICHTIGER GEBETSAUFRUF!!!

Meine geliebten Geschwister,
ich bitte euch ganz herzlich für das Haus Lazarus zu beten. Es kann sein, dass vielleicht in den nächsten Tagen eine Entscheidung ansteht.
Ich werde euch bei wichtigen und entscheidenden Punkten auf dem Laufenden halten.
Vergelt´s Gott, patricia



15.01.2019

Der Rosenkranz die mächtigste Waffe gegen das Böse
https://www.gloria.tv/article/4EXhpTZRRfic4pz7jLZQRvLci



13.01.2019

Taufe des Herrn



Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 3,21-22. Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. Und während er betete, öffnete sich der Himmel, und der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab, und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist Mein geliebter Sohn, an Dir habe ich Gefallen gefunden.

Tagesgebet
Allmächtiger, ewiger Gott,
bei der Taufe im Jordan
kam der Heilige Geist auf unseren Herrn Jesus Christus herab,
und Du hast Ihn als Deinen geliebten Sohn geoffenbart.
Gib, dass auch wir,
die aus dem Wasser und dem Heiligen Geist wieder geboren sind,
in Deinem Wohlgefallen stehen
und als deine Kinder aus der Fülle dieses Geistes leben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.


Aus der Predigt von Papst Benedikt XVI. vom 13.01.2013

Der Bericht von der Taufe Jesu im Evangelium, das wir heute in der Version des hl. Lukas gehört haben, zeigt den Weg der Erniedrigung und Demut, den der Sohn Gottes freiwillig gewählt hat, um dem Plan des Vaters zu folgen, um Seinem Liebeswillen im Hinblick auf den Menschen in allem gehorsam zu sein, bis hin zum Kreuzesopfer. Erwachsen geworden, beginnt Jesus Seine öffentliche Sendung, indem Er sich zum Jordan begibt, um von Johannes eine Taufe der Buße und Umkehr zu empfangen. Es geschieht das, was in unseren Augen paradox erscheinen könnte. Braucht Jesus Buße und Umkehr? Sicherlich nicht. Und doch reiht sich gerade Er, der ohne Sünde ist, unter die Sünder ein, um sich taufen zu lassen, um diese Geste der Buße zu vollbringen; der Heilige Gottes vereint sich mit denen, die erkennen, dass sie der Vergebung bedürfen, und die Gott um die Gabe der Bekehrung bitten, das heißt um die Gnade mit ganzem Herzen zu Ihm zurückzukehren, um vollkommen Ihm zu gehören. Jesus will sich auf die Seite der Sünder stellen, indem er mit ihnen solidarisch ist und die Nähe Gottes zum Ausdruck bringt. Jesus zeigt Seine Solidarität mit uns, mit unserer Mühe, uns zu bekehren, unsere Egoismen hinter uns zu lassen, von unseren Sünden loszukommen, um uns zu sagen, dass Er – wenn wir ihn in unser Leben aufnehmen – fähig ist, uns wieder aufzurichten und zur Höhe Gottes, des Vaters zu führen. Und diese Solidarität Jesu ist nicht nur sozusagen eine bloße Übung des Geistes und des Willens. Jesus ist wirklich in unsere menschliche Situation eingetaucht, Er hat sie bis ins Letzte gelebt, ausgenommen die Sünde, und Er kann deren Schwäche und Zerbrechlichkeit verstehen. Deshalb hat Er Mitleid, will Er »mit« den Menschen »leiden«, mit uns Buße tun. Das ist das Werk Gottes, das Jesus vollbringen will: die Göttliche Sendung, für den zu sorgen, der verletzt ist; den zu heilen, der krank ist, und die Sünde der Welt auf sich zu nehmen.
Was geschieht im Augenblick der Taufe Jesu durch Johannes? Angesichts dieser demütigen Geste der Liebe von Seiten des Gottessohnes öffnet sich der Himmel, und der Heilige Geist offenbart sich sichtbar im Bild der Taube, während eine Stimme aus der Höhe das Wohlgefallen des Vaters zum Ausdruck bringt, der den eingeborenen, geliebten Sohn anerkennt. Es handelt sich um eine wirkliche Offenbarung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, die die Gottheit Jesu bezeugt und dass Er der verheißene Messias ist, von Gott gesandt, um Sein Volk zu befreien, damit es gerettet wird (vgl. Jes 40,2). So wird die Prophetie Jesajas Wirklichkeit, die wir in der ersten Lesung gehört haben: Gott, der Herr, kommt mit Macht, um die Werke der Sünde zu vernichten, und Er herrscht mit starkem Arm, um den Bösen zu entwaffnen. Aber denken wir daran, dass dieser Arm der am Kreuz ausgestreckte Arm ist und dass die Macht Christi die Macht dessen ist, der für uns leidet: das ist die Macht Gottes, die anders ist als die Macht der Welt; so kommt Gott mit Macht, um die Sünde zu vernichten. Jesus handelt wie der gute Hirte, der seine Herde weidet und sammelt, damit sie nicht verloren geht (vgl. Jes 40,10–11), und der sein eigenes Leben hingibt, damit sie das Leben hat. Durch den Erlösungstod Jesu wird der Mensch von der Herrschaft der Sünde befreit und mit dem Vater versöhnt; durch die Auferstehung Jesu wird der Mensch aus dem ewigen Tod gerettet und erlangt den Sieg über das Böse.

Das Ereignis wird im liturgischen Jahr der katholischen Kirche als Fest der Taufe des Herrn gefeiert. Die Taufe des Herrn war im Kirchenjahr der lateinischen Kirche seit früher Zeit neben der Anbetung der Sterndeuter und der Hochzeit zu Kana das zweite der drei Festgeheimnisse des Hochfestes der Erscheinung des Herrn und wurde an dessen Oktavtag, dem 13. Januar, besonders bedacht. Die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils verlegte das Fest nach der Abschaffung der Oktav dieses Festes auf den Sonntag nach Erscheinung des Herrn, wo es den Abschluss der Weihnachtszeit bildet. Oft wird in der Heiligen Messe des Festes Taufe des Herrn die Taufe gespendet oder der eigenen Taufe im Taufgedächtnis gedacht. So ist es im Vatikan Brauch, dass der Papst die Messe zum Fest in der Sixtinischen Kapelle feiert und dabei zahlreichen Kindern die Taufe spendet. In der ordentlichen Form des römischen Ritus gilt dieser Sonntag als der 1. Sonntag im Jahreskreis und die auf ihn folgende Woche ist die 1. Woche im Jahreskreis.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Taufe_Jesu



06.01.2019

Haussegnung am Festtag der Erscheinung des Herrn Dreikönig
Haussegnung



06.01.2019

Erscheinung des Herrn

Heilige Drei Könige
Kaspar, Melchior, Balthasar




TAGESGEBET
Allherrschender Gott,
durch den Stern, dem die Weisen gefolgt sind,
hast du am heutigen Tag
den Heidenvölkern deinen Sohn geoffenbart.
Auch wir haben dich schon im Glauben erkannt.
Führe uns vom Glauben
zur unverhüllten Anschauung deiner Herrlichkeit.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.



Das Matthäusevangelium (Mt 2, 1-12) berichtet von Sterndeutern (griech. magoi), die aus dem Osten kamen und den neugeborenen König der Juden suchten. Nach einem Umweg über Jerusalem kamen sie nach Betlehem. „Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe dar.“ (Mt 2, 9-11).
An diese Textstellen schlossen sich schon früh Ausdeutungen an; die Zahl der Weisen war zunächst noch nicht auf drei festgelegt; die Dreizahl erschloss man nachträglich aus den drei Geschenken. Als Könige wurden sie erst viel später bezeichnet. Mit Namen wurden sie erstmals im 6. Jahrhundert bezeichnet, im 9. Jahrhundert etwa bekamen sie ihre heutigen Namen. Als Sterndeuter, Philosophen und Zauberer sucht sie die Legenda Aurea zu erklären. Zahlreiche Legenden und Kommentare erzählen das von Wundern erfüllte Leben der drei Weisen, ehe ihnen der Stern erschien, sie die Reise nach Jerusalem unternahmen, vor Herodes standen und, nach der Verehrung des Kindes und durch einen Engel im Traumgesicht gewarnt, einen anderen Rückweg in die Heimat einschlugen.
Aus frühchristlichen Quellen stammt die Erzählung von ihrer Taufe durch den Apostel Thomas und von ihrer Bischofswürde, von einem gemeinsamen Weihnachtsfest im Jahr 54 und ihrem unmittelbar darauf folgenden Tod, vom Auffinden ihrer Gebeine und deren Überführung nach Konstantinopel durch Kaiserin Helena.
Verschieden wurden im Schrifttum des Mittelalters die Namen und Geschenke gedeutet. Im Malerbuch vom Berg Athos ist die Folge Caspar, Melchior, Balthasar festgelegt. Die Geschenke sind in den Gesta Romanorum folgendermaßen gedeutet: Das Gold — traditionell von Melchior überbracht — bezeichnet den einem König gebührenden Weisheitsschatz, der Weihrauch — meist Balthasar zugeordnet — das ergebungsvolle Opfer und Gebet, die Myrrhe — das Geschenk des Caspar — die reinhaltende Kraft der Selbstbeherrschung. Doch verbreiteter ist die Ansicht, das Gold versinnbildliche die Königswürde Jesu, der Weihrauch seine Göttlichkeit, die Myrrhe sein bitteres Leiden und den Tod. Im 12. Jahrhundert kam die Unterscheidung von drei Lebensaltern auf: demnach war Balthasar ein Greis, Melchior ein Mann mittleren Alters, Caspar ein Jüngling. Die drei Könige wurden auch als Vertreter der damals bekannten drei Weltteile angesehen, wobei Balthasar meist Asien, Melchior Europa und Caspar als Schwarzer Afrika vertritt. Teilweise wurden sie auch zurückgeführt auf die drei Söhne Noachs.
Die Reliquien der drei Weisen aus dem Morgenland wurden der Legende nach von Helena im heiligen Land gefunden und nach Konstantinopel — dem heutigen Ístanbul — gebracht; Ende des 4. Jahrhunderts habe der Kaiser von Byzanz sie nach Mailand verschenkt; nach der Unterwerfung Mailands brachte Rainald von Dassel, der Kanzler von Kaiser Friedrich I. Barbarossa, sie 1164 nach Köln, wo seither das Fest dieser Übertragung gefeiert wird.
Ruhen also in dem bekannten kostbaren Schrein im Kölner Dom die Gebeine dieser drei Könige bzw. Weisen? Das ist eher unwahrscheinlich. Welche Absicht auch immer Rainald von Dassel verfolgte (nach gängiger Interpretation war es eine politische, um das Kaisertum gegenüber dem Papsttum zu stärken): Generationen von Gläubigen und Pilgern haben seither im Dom zu Köln gebetet, und ihre Gebete sind angekommen, denn es gab sie ja wirklich, diese Weisen, die als erste aus den Heiden gekommen waren, um anzubeten, und letztlich sind alle Gebete — durch die Heiligen — an Gott gerichtet. Es spielt also keine Rolle, welche Knochen in diesem Schrein liegen. Wir beten niemals zu Knochen und Reliquien, sondern immer zu den im Himmel Vollendeten.
Wegen ihrer Reise zum neugeborenen Jesuskind wurden die drei Weisen zu Patronen der Reisenden und Pilger, besonders auch als Patrone für die letzte Reise, den Tod. Die Namen vieler Gaststätten haben hier ihre Wurzel: Stern, Drei Kronen, Mohr u.a.
Schon aus der Zeit um 378 sind Wechselgesänge zwischen Maria und den Magiern bezeugt. Dreikönigsspiele waren bis in die Neuzeit beliebt. Noch heute weit verbreitet ist in der katholischen Kirche, besonders in Deutschland, der Brauch der von Haus zu Haus ziehenden Sternsinger, die um eine Gabe bitten und das Haus segnen, wobei die jeweilige Jahreszahl und die Initialen C + M + B an die Haustür geschrieben werden. Das Sternsingen wurde im 16. Jahrhundert erstmals urkundlich vermerkt und war bald schon sehr verbreitet. Zunächst wurde ein Kreuz auf die Türen gemalt, daraus entwickelten sich der Haussegen C + M + B, Christus Mansionem Benedicat, Christus segne das Haus, welcher das Böse abhalten soll. 1958 wollte man in der katholischen Kirche in Deutschland den Missionsgedanken fördern und beschloss, den Brauch des Sternsingens, der besonders in Dörfern vielfach dazu diente, dass (arme) Kinder sich von wohlhabenderen Nachbarn Lebensmittelgaben erbaten, in den Dienst der Mission zu stellen; die Kinder sammeln Geld für ihre benachteiligten Altersgenossen in armen Ländern, freuen sich aber auch, wenn man ihnen neben der Spende fuer die Mission einige Süßigkeiten zusteckt.


Die Heilkräfte von Gold, Weihrauch und Myrrhe
https://www.gloria.tv/article/9kWx68vufXhz3CBJ7L3QcgfNT

Drei Kön'ge wandern aus Morgenland
https://www.gloria.tv/video/Fiz6F6NJ2Bxs4VuFoaPfLtFp3

Die Könige beim Jesuskind. Visionen der seligen AK Emmerick.
https://www.gloria.tv/article/FGXvKdYWdtB72zgQzZXd4uwM7



03.01.2019

Fest des allerheiligsten Namens Jesus



"Darum hat ihn Gott über alle erhöht
und ihm den Namen verliehen,
der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel,
auf der Erde und unter der Erde
ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt
"Jesus Christus ist der Herr"
zur Ehre Gottes, des Vaters."
(Phil 2,9-11)


DER HEILIGSTE NAMEN JESUS
https://www.gloria.tv/article/LTztNtELT68G48pn6KsrLGSzu



01.01.2019
Neujahrsgebet des Pfarrers von St. Lamberti zu Münster aus dem Jahre 1883
Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen
und auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Männer an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden gute Deutsche
und den Deutschen eine gute Regierung.
Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen
aber nicht sofort.




01.01.2019

Hochfest der Gottesmutter Maria



TAGESGEBET
Barmherziger Gott,
durch die Geburt deines Sohnes
aus der Jungfrau Maria
hast du der Menschheit das ewige Heil geschenkt.
Lass uns (auch im neuen Jahr) immer und überall
die Fürbitte der gnadenvollen Mutter erfahren,
die uns den Urheber des Lebens geboren hat,
Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.


Das Hochfest der Gottesmutter Maria
ist die liturgische Feier der Mutter Jesu, unter dem Blickpunkt der Gebärerin des Schöpfers. Es wird am 1. Januar begangen.
Papst Pius XI. richtete dieses Fest 1931 ein, als Erinnerung an die Fünfzehnhundertjahrfeier des Konzils von Ephesus. Er legte es auf den 11. Oktober. Bei der Liturgiereform (1970) wurde das Fest auf den 1. Januar verlegt.
Auch der 1. Januar hängt mit Ephesus zusammen. Weihnachten wurde durch Nizäa 325 hoch erhoben. Ephesus 431 wirkte sich aus in der Gestaltung des Advents vor Weihnachten und in der Feier des 1. Januar als Oktavtag nach Weihnachten. Außer dem Triumphbogen von Santa Maria Maggiore wird die Kirche Santa Maria in Trastevere zum Monument für Ephesus. Von dieser ephesinischen Begeisterung stammen die schriftgesättigten Texte am Gottesmutterfest des 1. Januar. Die Weihnachtsfreude wendet sich in ein Marienlob und ehrt die Trägerin, die den Herrn in die Welt bringt. Dieser marianische Duktus wird dem 1. Januar und seiner Liturgie gegeben in dem Bewusstsein, dass er seit 153 vor Christus Neujahrstag ist: Das Jahr wird unter Mariens Fürbitte gestellt.
Zwei geschichtliche Faktoren lassen dieses Marienlob allmählich ins Unbewusste absinken. Da kam der neue Titel: „Beschneidung Jesu“ (Circumcisio). Er ist seit dem 6. Jahrhundert im einstigen Gallien und Spanien nachzuweisen und seit dem 10. Jahrhundert in Rom üblich. Man folgte damit der Datumsangabe im Evangelium nach Lukas, Kapitel 2, Vers 21, nach der das Kind nach acht Tagen beschnitten werden sollte und den Namen Jesu erhielt. Die Mutter trat hinter ihrem Sohn zurück. Ferner bewirkt die Übermacht der Neujahrsbräuche, dass die Feier der Gottesmutter vergessen wird. — Schon die liturgischen Reformen Johannes XXIII. 1961 lassen die Oktav von Weihnachten wieder stärker vor der Circumcisio hervortreten. Endgültig schafft das Calendarium Vaticanum 1969 den Sieg des marianischen Gedenkens.
Das Gebet „Unter deinen Schutz und Schirm“, das schon aus der Mitte des 3. Jahrhunderts stammt und somit das älteste Mariengebet ist, wird am 1. Januar zur Feier gebetet. Es stellt das Jahr unter den Schutz der Mutter des Herrn. Zugleich ist der 1. Januar universaler Weltfriedenstag.

http://www.kathpedia.com/index.php/Hochfest_der_Gottesmutter_Maria

Jahresanfang — Oktavtag von Weihnachten — Festtag der Mutter Gottes, Weltfriedenstag, dass ist viel für einen einzigen Tag. Er braucht aber auch viel, dieser Tag, der ein Anfang werden soll, nicht nur im Kalender. Im Namen Gottes, im Licht seines Angesichts gehen wir unsern Weg. Wir schauen auf den Sohn, er schaut uns an, dass Kind mit dem Herzen Gottes und mit den Augen seiner Mutter.


„Maria, Morgenstern, Pforte des Himmels“
Die Unbefleckte Empfängnis kündet uns das Morgengrauen des ewigen Tages an und hilft uns und führt uns ganz jenen Weg entlang, der uns noch davon trennt. Deshalb ist der liturgische Hymnus „Gruß dir, Morgenstern“ eine zärtliche Anrufung: „Mach, dass wir, die wir mit dir an Jesus glauben, uns auch mit dir in ihm erfreuen können.“ Auf dieses Ziel hin, der Krönung eines Lebens der Gnade, sollen alle Schläge unseres Herzens ausgerichtet sein, ebenso die großherzigen Anstrengungen unserer Treue als Christen. Fasst Mut, Kinder, niemals werden wir für immer in Bedrängnis sein. Maria, „du bist unsere Stärke“!
O Maria, strahlendes Bild der Gnade und der Reinheit. Du hast durch dein Erscheinen das Dunkel der Nacht zerstreut und uns zum Glanz des Himmels erhoben: Sei deinen Kindern gnädig. Bereite unsere Gedanken für das Kommen der Sonne der Gerechtigkeit, die du zur Welt gebracht hast. Pforte des Himmels, gib, dass unsere Herzen nach dem Paradies streben. Spiegel der Gerechtigkeit, bewahre in uns die Liebe der göttlichen Gnade, damit wir in Demut und Freude unsere christliche Berufung erfüllen, so dass wir uns immer der Freundschaft des Herrn erfreuen dürfen und deine mütterlichen Tröstungen empfangen.

http://evangeliumtagfuertag.org/main.php?language=
DE&module=commentary&localdate=20160101&id=3363




Aus der Predigt von Papst Benedikt XVI. vom 01.01.2007
Liebe Brüder und Schwestern!
Die Liturgie betrachtet heute wie in einem Mosaik verschiedene Tatsachen und messianische Wirklichkeiten, aber ihr Augenmerk konzentriert sich vor allem auf Maria, die Mutter Gottes. Acht Tage nach der Geburt Jesu gedenken wir der Mutter, der »Theotókos«, derer, die »den König geboren hat, der in Ewigkeit herrscht über Himmel und Erde« (Eröffnungsvers; vgl. Sedulius). Die Liturgie meditiert heute über das menschgewordene Wort und wiederholt, daß es von der Jungfrau geboren wurde. Sie denkt über die Beschneidung Jesu als einen Ritus der Eingliederung in die Gemeinschaft nach, und sie betrachtet Gott, der seinen eingeborenen Sohn als Haupt des »neuen Volkes« durch Maria geschenkt hat. Sie erinnert an den Namen, der dem Messias gegeben wurde, und hört ihn voll Zärtlichkeit aus dem Mund seiner Mutter. Die Liturgie erbittet für die Welt den Frieden, den Frieden Christi, und sie tut es durch Maria, die Mittlerin und Mitarbeiterin Christi (vgl. Lumen gentium, 60–61).
Wir beginnen ein neues Kalenderjahr, das ein weiterer Zeitabschnitt ist, den uns die göttliche Vorsehung im Kontext des Heils schenkt, das von Christus eröffnet worden ist. Ist aber das ewige Wort nicht gerade durch Maria in die Zeit eingetreten? Daran erinnert in der soeben gehörten zweiten Lesung der Apostel Paulus, und er bekräftigt, dass Jesus »von einer Frau« (vgl. Gal 4,4) geboren wurde. In der Liturgie ragt heute die Gestalt Marias heraus, der wahren Mutter Jesu, des Gott-Menschen. Am heutigen Hochfest wird deshalb keine abstrakte Idee gefeiert, sondern ein Geheimnis und ein geschichtliches Ereignis: Jesus Christus, göttliche Person, wurde von der Jungfrau Maria geboren, die ihm wahrsten Sinn seine Mutter ist.
Außer der Mutterschaft wird heute auch die Jungfräulichkeit Marias hervorgehoben. Es handelt sich um zwei herausragende Eigenschaften, die immer untrennbar miteinander verkündet werden, denn sie ergänzen und kennzeichnen sich gegenseitig. Maria ist Mutter, aber jungfräuliche Mutter; Maria ist Jungfrau, aber mütterliche Jungfrau. Läßt man den einen oder den andern Aspekt außer Acht, versteht man das Geheimnis Marias, wie die Evangelien es uns vorlegen, nicht zur Gänze. Als Mutter Christi ist Maria auch Mutter der Kirche, wie mein verehrter Vorgänger, der Diener Gottes Paul VI., am 21. November 1964 während des II. Vatikanischen Konzils verkünden wollte. Maria ist schließlich geistliche Mutter der ganzen Menschheit, weil Jesus am Kreuz sein Blut für alle vergossen hat und vom Kreuz aus alle ihrer mütterlichen Sorge anvertraut hat.
Mit dem Blick auf Maria beginnen wir also dieses neue Jahr, das wir aus Gottes Händen als ein wertvolles »Talent« empfangen, das es als eine von der Vorsehung gewollte Gelegenheit zu nutzen gilt, um zur Verwirklichung des Reiches Gottes beitzutragen.
»Der Herr segne dich und behüte dich … Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Frieden« (Num 6,24.26). Das ist die Segensformel, die wir in der ersten Lesung gehört haben. Sie ist dem Buch Numeri entnommen. Hier wird der Name des Herrn dreimal angerufen. Das weist auf die Intensität und Kraft des Segens hin, dessen letztes Wort »Frieden« ist. Das biblische Wort »shalom«, das wir mit »Frieden« übersetzen, bedeutet jene Fülle der Güter, in der das »Heil« besteht, das Christus, der von den Propheten angekündigte Messias, gebracht hat. Deshalb erkennen wir Christen in ihm den Friedensfürsten. Er ist Mensch und in einer Krippe in Betlehem geboren geworden, um den Menschen guten Willens, denen, die ihn im Glauben und mit Liebe aufnehmen, seinen Frieden zu bringen. So ist der Frieden wirklich die Gabe und die Aufgabe von Weihnachten: die Gabe, die mit demütiger Fügsamkeit anzunehmen und die ständig mit betendem Vertrauen zu erflehen ist; die Aufgabe, die aus jedem Menschen guten Willens einen »Kanal des Friedens« macht.
Rufen wir zu Maria, der Gottesmutter, dass sie uns hilft, ihren Sohn und in Ihm den wahren Frieden aufzunehmen. Bitten wir sie, unsere Augen zu erleuchten, auf daß wir im Antlitz eines jeden Menschen – Herz des Friedens – das Antlitz Christi zu erkennen vermögen.



Predigt des Hl. Papstes Johannes Paul II. vom 01.01.2002
https://w2.vatican.va/content/john-paul-ii/de/homilies/2002
/documents/hf_jp-ii_hom_20020101_madre-di-dio.html




Von Maria Valtorta
Nun erwäge, wie schön die Seele gewesen sein muss, die der Vater mit Wohlgefallen anschaute, noch bevor die Zeit begann; diese Seele, die die Freude der Allerheiligsten Dreifaltigkeit war, die gleichsam darauf brannte, sie mit ihren Gaben auszustatten, um sich selbst damit zu beschenken. O du vollkommen Heilige, die Gott für sich und das Heil der Welt erschuf! Du Trägerin des Erlösers, du Anfang unseres Heiles! Lebendiges Paradies, du hast mit deinem Lächeln begonnen, die Erde zu heiligen.
O Seele, geschaffen, die Seele der Mutter Gottes zu sein! Als aus einem lebendigeren Herzschlag der dreifaltigen Liebe dieser lebendige Funke entsprang, jubelten die Engel; denn helleres Licht hatte das Paradies nie erblickt . . . Wie ein himmlisches Rosenblatt, ein geistiges, kostbares Blütenblatt, das zugleich Perle und Flamme, das der Hauch Gottes war, der herabstieg, ein Fleisch zu beleben, gar verschieden von den übrigen Menschen – wie ein mächtiges Feuer, das keine Schuld aufkommen ließ, durcheilte er die Räume und schloß sich ein in einen heiligen Schoß.
Die Erde besaß die Blume, wusste es aber noch nicht; die wahre, einzige Blume, die in alle Ewigkeit blüht: Lilie und Rose, Veilchen und Jasmin, Zyklame und Sonnenblume, alle irdische Blumenschönheit in sich schließend: Maria, in der alle Tugenden und Gnaden sich vereinen. Im April glich Palästina einem großen Garten. Die Düfte und Farben entzückten das Herz der Menschen. Aber noch war die allerschönste Rose unbekannt. Schon blühte sie für Gott im geheimen Mutterschoß, denn meine Mutter liebte vom Augenblick ihrer Empfängnis an. Aber erst wenn die Weinrebe ihr Blut gibt, damit daraus Wein werde, und der Duft des Mostes, süß und stark, die Tenne und die Nasenflügel erfüllt, erst dann soll sie vor Gott und den Menschen lächeln und mit ihrem unschuldigen Lächeln sagen: „Seht die Rebe, die euch die Traube geben wird, die, gepresst in der Kelter, ewige Medizin gegen eure Übel sein wird – nun ist sie bei euch.“
Ich habe gesagt: „Maria liebte, seit sie empfangen war.“ Was gibt dem Geist Licht und Erkenntnis? Die Gnade. Und was nimmt die Gnade hinweg? Die Erbsünde und die Todsünde.
Maria, die Makellose, entbehrte nie Gottes Gedenken, seine Nähe, seine Liebe, seine Weisheit, sein Licht. Daher war sie schon fähig zu verstehen und zu lieben, als sie noch ein Fleisch war, dass sich um eine unbefleckte Seele verdichtete, die beständig liebte.
Später werde ich dich im Geist die Tiefe der Jungfräulichkeit Marias schauen lassen. Es wird dir ein himmlisches Erschaudern verursachen, wie damals, als ich dir unsere Ewigkeit zu betrachten gab.
Inzwischen erwäge, wie die Mutter, die in ihrem Schoß ein Geschöpf trägt, das frei von allen von Gott trennenden Makeln ist, selbst wenn sie nur natürlich, menschlich empfangen hat, eine höhere Erkenntnis erhält, die aus ihr eine Prophetin macht: Die Prophetin ihrer Tochter, die sie „Tochter Gottes“ nennt.



Gebete
zum Hochfest der Gottesmutter Maria



Gebet zu Maria
Heilige Maria, Mutter Gottes,
du hast der Welt
das wahre Licht geschenkt,
Jesus, deinen Sohn — Gottes Sohn.
Du hast dich ganz
dem Ruf Gottes überantwortet und
bist so zum Quell der Güte geworden
die aus ihm strömt.
Zeige uns Jesus.
Führe uns zu ihm.
Lehre uns ihn kennen
und ihn lieben,
damit auch wir selbst
wahrhaft Liebende
und Quelle lebendigen Wassers
werden können
inmitten einer dürstenden Welt.
Papst Benedikt XVI
Enzyklika Deus Caritas Est



Gruß an die Muttergottes
Ewige Frau, du bist Mutter und Jungfrau, du bist an Leib und Seele Mutter unseres Hauptes und Erlösers, du bist auch Mutter und vollkommene Mutter aller Glieder Christi. Denn du hast mitgewirkt durch deine Liebe an der Zeugung der Gläubigen in der Kirche. Einzige unter den Frauen bist du Mutter und Jungfrau: Mutter Christi und Jungfrau Christi. Die Schönheit und der Glanz der Erde bist du, o Jungfrau, und bist für immer das Bild der heiligen Kirche. Durch eine Frau kam der Tod; durch eine Frau aber auch das Leben: durch dich, o Mutter Gottes.Hl. Augustinus


Das älteste Mariengebet
Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet in unsern Nöten, sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren, o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau.
Unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin.
Versöhne uns mit deinem Sohne,
empfiehl uns deinem Sohne,
stelle uns vor deinem Sohne.
Amen.



Sei gegrüßt, Mutter der Barmherzigkeit
Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit, unser Leben unsre Wonne und unsre Hoffnung, sei gegrüßt! Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas; zu dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen. Wohlan denn, unsre Fürsprecherin, wende deinen barmherzigen Augen uns zu und nach diesem Elend zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht deines Leibes! O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria!
In aller Trübsal und Angst Komm uns zu Hilfe, o allerseeligste Jungfrau Maria


Nimm gnädig unsre Bitten an
Gott, unser Vater!
Deine Liebe hat Maria auserwählt, Mutter unseres Herrn zu werden.
Am Kreuze aber schenkte Christus seine Mutter allen Menschen weiter.
So preisen wir sie und kommen mit unseren Sorgen zu ihr.
Maria, unsere Mutter!
Dir empfehlen wir uns selber an.
Dir empfehlen wir auch alle jene, welche ihre Sorgen vor dein Bildnis tragen.
Dir empfehlen wir das Gottesvolk im Ringen um die Wahrheit und den Glauben.
Dir empfehlen wir die Menschen, die an Ungerechtigkeit, Krieg und Elend leiden.
Lass uns ihre Not sehe und brüderliche die Leiden lindern, denen wir begegnen.
Gott, unser Vater!
Nimm gnädig diese Bitten an aus den Händen unserer Mutter, und erhöre uns voll Erbarmen durch Christus, unsern Herrn. Amen.



Weihe an die Muttergottes
Im Bewusstsein meiner christlichen Berufung
erneuere ich heute, o Maria, in Deine Hände
die Verpflichtungen meiner Taufe.
Ich widersage dem Satan,
seinen Verlockungen, seinen Werken,
und ich weihe mich Jesus Christus,
um mit Ihm jeden Tag
im Glauben mein Kreuz zu tragen
nach dem Willen des Vaters.

In Gegenwart der ganzen Kirche
erkenne ich Dich
als meine Mutter und Herrscherin an,

Dir weihe und schenke ich meine Person,
mein Leben und den Wert meiner guten Werke,
der vergangenen, gegenwärtigen
und zukünftigen.

Verfüge über mich und über alles,
was mir gehört, zur größeren Ehre Gottes,
in Zeit und Ewigkeit.
Amen.



Weihegebet an die Heiligste Dreifaltigkeit durch Maria
Maria, du hast uns eingeladen, dass wir uns deinem Unbefleckten Herzen weihen. Ich weiß, du willst uns zu Gott führen, denn du liebst uns unendlich und möchtest, dass wir glücklich sind.

Heute will ich auf deine Einladung antworten. So wie Jesus am Kreuz dich mir geschenkt hat, will auch ich mich dir schenken. In deine Hände erneuere ich mein Taufversprechen und weihe mich deinem Unbefleckten Herzen, um ganz der Heiligsten Dreifaltigkeit zu gehören. Ich gebe dir mein Herz, meine Seele, meinen Geist und meinen Leib, meine Talente und Gaben, meine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Nimm mich in deine Arme und hilf mir, Jesus so zu lieben wie du ihn liebst! Von dir will ich lernen, auf das Wort des Vaters zu hören und seinen Willen zu tun.

Wie du, Maria, will ich den Heiligen Geist in meinem Herzen empfangen.

Mit dir, Maria, will ich lernen, alle Menschen zu lieben, denn sie gehören alle Jesus. Ich weihe mich dir, damit mein Gebet ein Gebet mit dem Herzen sei, durch das ich den Frieden, die Freude und die Liebe finde und die Kraft, mich mit meinen Mitmenschen zu versöhnen.

Ich weihe dir auch meine Familie, meine Freunde und alle Menschen, besonders diejenigen, die am meisten die Hilfe und Barmherzigkeit Gottes brauchen.

So wie Jesus möchte ich jeden Tag an deiner Seite leben. Von jetzt an soll alles in mir den Herrn preisen! Mein Herz möge sich freuen in Gott meinem Retter!



24.12.2018

Weihnachtsversprechen Jesu an
die heilige Margareta Maria Alacoque




Wenn jemand am Feste meiner Menschwerdung 24 Mal den Lobspruch betet:
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt !
-- zu Ehren meiner tiefen Erniedrigung bei der Menschwerdung, -- der soll nicht sterben, ohne die Frucht derselben empfangen zu haben.


Bete am 24.12. 24 mal:
„Und das Wort ist Fleisch geworden, und hat unter uns gewohnt.“
Dankgebet:
„O Jesus, unser Herr und Heiland, wir danken Dir, dass Du um der Menschen willen Mensch geworden bist.
Hab Dank, Lob und Preis dafür.
Wir schenken Dir auch unser Herz und bitten Dich, dass Du Dich unser bedienen wollest zur Seelenrettung anderer.
Wir opfern Dir und durch Dich dem Himmlischen Vater Dein Kostbares Blut auf für die sterbenden Sünder, Deine Hl. Wunden für die Armen Seelen im Fegfeuer, ja für unsere Schuld selber, alle Tage.“

Verheißung Jesu:
Wer an Heilig Abend am 24.12. dieses Gebet aus dem Englischen Gruß betet, und mir für meine Menschwerdung dankt, zu dem werde ich mich herablassen und dem Himmlischen Vater alle meine Verdienste aufopfern, um die Seligkeit dessen zu verdoppeln, der mir diese Ehre erweist, und er soll nicht sterben, ohne die Früchte meiner Menschwerdung empfangen zu haben.“

Botschaft aus dem Buch der Wahrheit zu Weihnachten
mit Kreuzzuggebet Nr. 15 (Dank für das Geschenk der Göttlichen Barmherzigkeit)

287. Meine Geburt muss als das geehrt werden, was sie bedeutet,
Montag, 19. Dezember 2011, 19.30 Uhr

Meine liebste Tochter, wie sehr Ich Mir wünsche, dass die Christen überall — aus der Tiefe ihres Herzens — Meiner Geburt Ehrerbietung erweisen.
Ich wünsche innig, dass die ganze Menschheit Meinem Heiligen Geist in dieser Zeit erlaubt, dass Er ihre Herzen durchdringt.
Meine Geburt muss, wenn ihr Meine Geburt feiert, als das geehrt werden, was sie bedeutet. Vergesst nicht: Ihr ehrt Mein Geschenk der Erlösung.
Darum bin Ich zum ersten Mal von Meinem Vater gesandt worden. Darum werde Ich abermals zurückkehren, um der Menschheit eine zweite Chance der Erlösung anzubieten.
Ich will, dass Meine Kinder diese Weihnachten den folgenden Kreuzzug des Gebets aufopfern:

„Oh mein Himmlischer Vater,
wir ehren Dich mit einer tiefen Dankbarkeit für das Opfer, das Du gebracht hast, als Du einen Retter in die Welt sandtest.
In demütiger Dankbarkeit bringen wir Dir in Freude und Danksagung unser Gebet dar, für das Geschenk, das Du jetzt Deinen Kindern gibst, das Geschenk der Göttlichen Barmherzigkeit.
Oh Gott, Allerhöchster, mache uns würdig, diese große Barmherzigkeit mit Dankbarkeit anzunehmen. Amen.“

Euer geliebter Retter Jesus Christus

Das Weihnachtsevangelium
In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum erstenmal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.

Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.

In jener Gegend lagerten Hirten auf Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.

Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten, denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.

Lukas Evangelium, Kap. 2, Vers 1 bis 20 (Lk 2, 1-20)



Christnacht
O Liebe, die am Kreuze rang,
O Liebe, die den Tod bezwang
Für alle Menschenkinder,
Gedenk' in dieser fel'gen Nacht,
Die dich zu uns herabgebracht,
Der Seelen, die dir fehlen.

O Liebe, die den Stern gesandt
Hinaus ins ferne Morgenland,
Die Könige zu rufen;
Die laut durch ihres Boten Mund
Sich gab den armen Hirten kund,
Wie bist du still geworden?

Noch eine fromme Hirtin liegt
In blindem Schlummer eingewiegt
Und träumt von grünen Bäumen.
Singt nicht vor ihrem Fensterlein
Ein Engel: Esther, laß mich ein,
Der Heiland ist geboren?

© Unbekannter Verfasser


Du, Gott

Du, Gott
Ein Kind!
Ein Kind in der Krippe!
Du bist auf der Seite der Kleinen
Du ergreifst Partei für alle
die nicht angenommen werden
So laß mich Dich
nicht in Glanz und Herrlichkeit suchen
sondern dort, wo die Kinder schreien
wo Mensch und Tier beisammen wohnen
in den Höhlen und am Straßenrand
Gib mir die Einfachheit der Hirten
und die Demut der Weisen
damit ich Dich erkenne
als Kind in der Krippe heute.

© Unbekannter Verfasser


Ein Weihnachtsgebet
Du hilfst mir, Jesus Christus, Gott zu erkennen!
Ich sehe Dich in einer Krippe liegen.
Ich sehe Dich als jungen Mann, der Seine Hände ausstreckt, um die verletzten Herzen zu berühren.
Du streckst Dich zu uns aus, um uns einzuladen und Ruhe bei Dir zu finden.
Ich sehe Dich am Kreuz hängen, mit ausgestreckten Armen, die die ganze Welt umarmen.
Mit Deinem Kreuz zeigst Du mir, dass Gott alles getan hat, um meine Seele zu retten.
Ich feiere heute Gottes Liebe, wenn ich Deinen Geburtstag an Weihnachten feiere.
Ich bete darum, oh Herr, dass mein Leben in der Liebe Gottes fest steht.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Jesus!
Gott, ich danke Dir, für dieses wundervolle Geschenk!
AMEN!

© Unbekannter Verfasser


Gebet
Herr,
ich bin froh, dass es Menschen gibt,
die mich erfahren lassen,
dass ich einmalig und wichtig bin
und dass mein Leben einen Sinn hat,
auch wenn es manchmal
so ganz verfehlt
und bedeutungslos erscheint.
Ich sehne mich nach Menschen, Herr,
die das Wesentliche in mir wachrufen,
die mir helfen,
die Oberfläche zu durchstossen
und die Tiefe zu entdecken.
Ich bitte dich um Menschen, Herr;
die so leben , wie du gelebt hast,
damit ich glauben kann, dass es dich gibt:
- das Wort, das befreit;
- die Hand, die mich aufrichtet;
- das Licht, das die Finsternis erhellt;

- das Brot, von dem man leben kann,
- den Menschen, in dem uns Gott nahe war.
Viele brauchen einen Menschen,
vielleicht mich .... ?

© Unbekannter Verfasser


Gebet aus Lateinamerika
Herr,
aus den Dörfern und Städten sind wir unterwegs zu dir;
aus den Tälern und Bergen sind wir unterwegs zu dir;
aus den Hütten und Häusern sind wir unterwegs zu dir;
aus den Büros und Fabriken sind wir unterwegs zu dir.
Mit den leidenden Brüdern und Schwestern sind wir unterwegs zu dir;
mit den lachenden Kindern sind wir unterwegs zu dir;
mit allen, die an dich glauben, bilden wir ein grosses Volk.
Als Bauleute des Friedens sind wir unterwegs zu dir;
als Boten der Gerechtigkeit sind wir unterwegs zu dir;
als Zeugen deiner Liebe sind wir unterwegs zu dir;
als Glieder deiner Kirche sind wir ein heiliges Volk.
Wenn wir das Brot teilen,
wenn wir die Schwachen stützen,
wenn wir die Verfolgten beschützen
und für sie beten
sind wir unterwegs zu dir.
Wenn wir die heilige Messe feiern,
bist du bei deinem Volk.

© Unbekannter Verfasser


Gebet eines kleinen Knaben an den heiligen Christ
Du lieber hei’ger frommer Christ,
der für uns Kinder kommen ist,
damit wir sollen weiß und rein
und rechte Kinder Gottes sein,

Du Licht vom lieben Gott gesandt,
in unser dunkles Erdenland,
du Himmelskind und Himmelschein,
damit wir sollen himmlisch sein:

Du lieber heil’ger frommer Christ,
weil heute dein Geburtstag ist,
drum ist auf Erden weit und breit
bei allen Kindern frohe Zeit.

O segne mich! Ich bin noch klein,
o mache mir den Busen rein!
O bade mir die Seele hell
in deinem reichen Himmelsquell!

Daß ich wie Engel Gottes sei
in Demut und in Liebe treu,
daß ich dein bleibe für und für,
du heil’ger Christ, das schenke mir!

© Unbekannter Verfasser


Gebet zu dem ersehnten Heiland
Kommst du? kommst du? Licht der Heiden!
Ja, du kommst und säumest nicht,
Weil du weißt, was uns gebricht;
O du starker Trost im Leiden!
Jesu, meines Herzens Tür
Steht dir offen, komm zu mir.

Ja, du bist bereits zugegen,
Du Weltheiland, Jungfrausohn!
Meine Sinne spüren schon
Deinen gnadenvollen Segen,
Deine Wunder-Seelenkraft,
Deine Frücht’ und Herzenssaft.

Adle mich durch deine Liebe,
Jesu, nimm mein Flehen hin,
Schaffe, dass mein Geist und Sinn
Sich in deinem Lieben übe:
Sonst zu lieben dich, mein Licht,
Steht in meinen Kräften nicht.

Jesu, rege mein Gemüte,
Jesu, öffne mir den Mund,
Dass dich meines Herzens Grund
Innig preise für die Güte,

Die du mir, o Seelengast!
Lebenslang erwiesen hast.

Lass durch deines Geistes Gaben,
Liebe, Glauben und Geduld,
Durch Bereuung meiner Schuld,
Mich zu dir sein hocherhaben;
Dann so will ich singen dir
Hosianna für und für.

© Unbekannter Verfasser


Gebet zum Jahreswechsel
Du, Gott meines Lebens,
vor dir stehe ich.
Aufrecht stehen, die Arme vor der Brust verschränken, die Hände auf der Brust. Kopf gesenkt, innerliche Haltung.
In die dunkle Nacht meines Lebens
bist du als Licht gekommen.
Weil du in mir wohnst,
kann ich mich öffnen.
Die Hände lösen sich, die Geste öffnet sich langsam, fließend, bis die Hände eine imaginäre Schale halten.
Ich kann anschauen,
was vom alten Jahr vor mir aufsteigt.
In die „Schale“ schauen.
Weil du der Gott meiner Vergangenheit bist,
kann ich das Vergangenen weiter ziehen lassen.
Die Schalenhaltung weiter öffnen, die Hände rechts und linke neben den Körper sinken lassen, Handflächen nach vorne geöffnet.
Weil du der Gott meiner Zukunft bist,
kann ich das Neue auf mich zukommen lassen.
Weil du der Gott meines Lebens bist,
komme ich immer wieder zu dir zurück.
Handhaltung wie zu Beginn, die Hände über der Brust gekreuzt.

© Unbekannter Verfasser


Gloria in exelsis Deo
Allein Gott in der Höhe sei Ehr
Und Dank für seine Gnade,
Darum dass nun und nimmermehr
Uns rühren kann kein Schade!
Ein Wohlgefallen Gott an uns hat,
Nun ist groß Fried’ ohn Unterlass,
All Fehde hat nun ein Ende.

Wir loben, preisen, anbeten dich
Für deine Ehre, wir danken,
Dass Du, Gott Vater, ewiglich
Regierst ohn alles Wanken:
Ganz ungemessen ist deine Macht,
Fort g’schieht, was dein Will hat erdacht.
Wohl uns des feinen Herren!

O Jesus Christ, Sohn eingeborn
Deines himmlischen Vaters,
Versöhner der, die war’n verlor’n,
Du Stiller unsres Haders,
Lamm Gottes, heilger Herr und Gott:
Nimm an die Bitt von unsrer Not,
Erbarm dich unser, Amen!

O heilger Geist, du größtes Gut,
Du allerheilsamst’ Tröster:
Für’s Teufels G’walt fortan behüt
Die Jesus Christ erlöset.
Durch große Marter und bittern Tod!
Abwend’ all unsern Jammer und Not,
Dazu wir uns verlassen!

© Unbekannter Verfasser


Man sucht sich das Land
Man sucht sich das Land
seiner Geburt nicht aus,
und liebt doch das Land
wo man geboren wurde.
Man sucht sich die Zeit nicht aus,
in der man die Welt betritt,
aber muss Spuren
in seiner Zeit hinterlassen.
Seiner Verantwortung
kann sich niemand entziehen.
Niemand kann
seine Augen verschließen,
nicht seine Ohren,
stumm werden
und sich die Hände abschneiden.
Es ist die Pflicht von allen
zu lieben,
ein Leben zu leben,
ein Ziel zu erreichen.
Wir suchen die Zeitpunkt nicht aus,
an dem wir die Welt betreten,
aber gestalten können wir diese Welt,
worin das Samenkorn wächst,

das wir in uns tragen.

© Unbekannter Verfasser


Sagt es leise weiter
Sagt es leise weiter;
sagt allen, die sich fürchten,
sagt leise zu ihnen:
Fürchtet euch nicht,
habt keine Angst mehr,
Gott ist da.
Er kam in unsere Welt,
einfach, arm, menschlich.
Sucht ihn,
macht euch auf den Weg!
Sucht hat ihn nicht über den Sternen,
nicht in Palästen,
nicht hinter Schaufenstern.
Sucht ihn dort, wo ihr arm seid,
wo ihr traurig seid und Angst habt.
Da hat er sich verborgen,
da werdet ihr ihn finden,

wie einen Lichtschein im dunklen Gestrüpp,
wie eine tröstende Hand,
wie eine Stimme, die leise sagt:
Fürchte dich nicht.

© Unbekannter Verfasser


Stern-Zeichen
Stern-Zeichen,
Leuchtspur
in der Nacht,
dass Hoffnungsschimmer
leise glänzen,
wo alle Wege einst
verfinstert waren.
Weihnachts-Stern,
Zeichen,
dass auch deine Seele,
von einem Lichtstrahl
zart berührt,
heut’ um das große Wunder
von versöhntem Leben weiß.


© Unbekannter Verfasser


Tagesgebet
Guter Gott, wir sind hierher gekommen, um zusammen Weihnachten zu feiern.
Wir sind hierher gekommen, um uns daran zu erinnern, warum wir überhaupt Weihnachten feiern.
Wir sind hierher gekommen, um dir zu danken, dass du uns Menschen nahe sein willst, dass du ein Gott für uns Menschen bist.

© Unbekannter Verfasser
http://gebetbuch.com/gebete/weihnachtsgebete

Video Silent Night – The Priests
https://youtu.be/KKcdKq9QeU8



16.12.2018

Novene zum Göttlichen Kinde Jesu vom 16.-24.12.2018



Erster Tag

Oh liebes Jesuskind! Hier bin ich zu deinen Füssen. Ich wende mich an dich, der du alles bist. Eile mir zu helfen! Schenke mir, oh Jesus, deinen Blick voller Barmherzigkeit und eile mir zu Hilfe in meiner Not, der du alles vermagst!

Gegrüßt seist du, Maria..., Ehre sei...

Um deiner göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade, um die ich dich bitte ..., wenn sie in deinem göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit, sondern auf meinen Glauben und auf deine unendliche Barmherzigkeit.


Zweiter Tag
Oh Jesus, strahlendes Abbild des Vaters im Himmel, in deinem Angesicht leuchtet der Glanz der Gottheit. Ich bete dich an und bekenne: Wahrlich, bist der Sohn des lebendigen Gottes! Ich schenke dir als demütige Gabe mein ganzes Sein. Dass ich mich nie von dir trennen möge, du mein höchstes Gut!

Gegrüßt seist du, Maria..., Ehre sei...

Um deiner göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade, um die ich dich bitte ..., wenn sie in deinem göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit, sondern auf meinen Glauben und auf deine unendliche Barmherzigkeit.


Dritter Tag

Oh heiliges Jesuskind! Wenn ich auf deinem Angesicht dieses liebevollste Lächeln sehe, bin ich bewegt von lebendiger Hoffnung. Ja, alles erhoffe ich von deiner Güte. Erleuchte mich und alle, die mir lieb sind, mit deinem Lächeln der Güte, und ich werde immerdar deine unendliche Barmherzigkeit lobpreisen.

Gegrüßt seist du, Maria..., Ehre sei...

Um deiner göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade, um die ich dich bitte ..., wenn sie in deinem göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit, sondern auf meinen Glauben und auf deine unendliche Barmherzigkeit.


Vierter Tag

Oh liebes Jesuskind! Dein Haupt ist von einer Krone gekrönt, und ich erkenne dich als meinen göttlichen Herrn. Nicht mehr will ich dem Fürsten dieser Welt, meinen Leidenschaften, der Sünde untertan sein.
Herrsche, oh Jesus, über dieses arme Herz und mache es ganz und für immer dein!

Gegrüßt seist du, Maria..., Ehre sei...

Um deiner göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade, um die ich dich bitte ..., wenn sie in deinem göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit, sondern auf meinen Glauben und auf deine unendliche Barmherzigkeit.


Fünfter Tag

Ich schaue dich, oh mein liebevoller Heiland, in einen Purpurmantel gehüllt. Er ist das Gewand deiner Gottheit. Aber er erinnert mich auch an Blut: An jenes Blut, dass du für mich vergossen hast! Gib mir die Kraft, oh göttliches Kind, stets deines Opfers würdig zu sein, und dass ich nicht davor zurückschrecke, die Leiden auf mich zu nehmen, die du mir schicken wirst, sondern sie mit dir und für dich zu erdulden.

Gegrüßt seist du, Maria..., Ehre sei...

Um deiner göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade,um die ich dich bitte ..., wenn sie in deinem göttlichen Willen für und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit, sondern auf meinen Glauben und auf deine unendliche Barmherzigkeit.


Sechster Tag
Oh liebenswertes Jesuskind! Mein Herz ist voller Freude, wenn ich sehe, dass du die ganze Welt in Händen hältst. Unter all den vielen Lebewesen, denen du Hilfe und Beistand bist, bin ja auch ich! Du siehst und stützest mich zu aller Zeit als dein Eigen. Wache, oh Jesus, über mir und stehe mir bei in meinen Nöten.

Gegrüßt seist du, Maria..., Ehre sei...

Um deiner göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade, um die ich dich bitte ..., wenn sie in deinem göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit, sondern auf meinen Glauben und auf deine unendliche Barmherzigkeit.


Siebenter Tag
Auf deiner Brust, oh Jesuskind, erstrahlt ein Kreuz. Es ist das Zeichen der Erlösung. Auch ich, oh mein göttlicher Heiland, habe mein Kreuz, das mir viel zu oft allzu schwer wird, obwohl es leicht ist. Hilf du mir, es zu tragen, damit es mir immer zum Heile diene. Du kennst ja meine Schwachheit. Jesus, hilf mir!

Gegrüßt seist du, Maria..., Ehre sei...

Um deiner göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade, um die ich dich bitte ..., wenn sie in deinem göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit, sondern auf meinen Glauben und auf deine unendliche Barmherzigkeit.


Achter Tag
Neben dem Kreuz auf deiner Brust, oh liebes Jesuskind, sehe ich auch ein kleines goldenes Herz. Es ist das Bildnis deines göttlichen Herzens, das voll unendlicher Liebe ist. Denn du bist der wahre Freund, der sich selbstlos schenkt, ja, der sein Leben hingibt für jene, die er liebt. Erfülle mich immer, oh Jesus, mit der Glut deiner Liebe und lehre mich, deiner Liebe würdig zu sein.

Gegrüßt seist du, Maria..., Ehre sei...

Um deiner göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade, um die ich dich bitte ..., wenn sie in deinem göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit, sondern auf meinen Glauben und auf deine unendliche Barmherzigkeit.


Neunter Tag


Wie viele Gnaden hat deine allvermögende Rechte, du kleiner König, an jene ausgeteilt, die dich ehren und die dich anrufen! So segne auch mich, du liebes Jesuskind: Meine Seele, meinen Leib, meine Interessen. Segne auch das, was ich brauche und alles, was ich wünsche; komme mir zu Hilfe und erhöre mich! Neige gnädig dein Ohr meinen Gelübden zu, und ich werde an jedem Tag deinen Heiligen Namen preisen!

Gegrüßt seist du, Maria..., Ehre sei...

Um deiner göttlichen Kindheit willen, oh Jesus, gewähre mir die Gnade, um die ich dich bitte ..., wenn sie in deinem göttlichen Willen für mich liegt und zu meinem Heile ist. Schau nicht auf meine Unwürdigkeit, sondern auf meinen Glauben und auf deine unendliche Barmherzigkeit.

https://gloria.tv/article/ZfRzd2ghDHpD3dEJhwNAUx8EW



12.12.2018


Gedenktag Unserer Lieben Frau von Guadalupe



Unsere Liebe Frau von Guadalupe (span. Virgen de Guadalupe‚ „Jungfrau von Guadalupe“) ist ein Gnadenbild Marias. Vom 9. bis 12. Dezember 1531 erschien im Stadtviertel Guadalupe am nördlichen Stadtrand von Mexiko-Stadt dem Indio Juan Diego Cuauhtlatoatzin (1474–1548) der Überlieferung zufolge viermal eine schöne Frau, die sich als „Maria, die Mutter des einzig wahren Gottes […], durch den das Leben ist, des Schöpfers der Menschen, des Herrn“[1] bezeichnete. Sie beauftragte Juan Diego, dem örtlichen Bischof zu übermitteln, dass am Berg dieser Erscheinung eine Kapelle errichtet werden sollte, sie wolle den Menschen dort ihre Liebe als mitleidvolle Mutter zukommen lassen. Der Bischof bezweifelte den Bericht und verlangte ein Zeichen. Als tags darauf der Indio vor dem Bischof seinen Mantel ausbreitete, in dem er auf Geheiß seiner Auftraggeberin mitten im Winter blühende, duftende Blumen gesammelt hatte, und auf dem Mantel das Gnadenbild Mariens erschien, erkannte der Bischof die Echtheit der Erscheinung an und erfüllte den Wunsch des Bittstellers.[2]
Am Ort der Erscheinung wurde zunächst eine Kapelle errichtet, 1709 wurde die erste Basilika geweiht, die später zu einem Museum umgebaut wurde. 1974 wurde die neue Basilika konsekriert. Unsere Liebe Frau von Guadalupe ist das bedeutendste Marienheiligtum Mexikos und zählt zu den bekanntesten Gnadenbildern der Welt. Der Wallfahrtsort Villa de Guadalupe ist ein Viertel von Mexiko-Stadt und befindet sich auf dem Berg Tepeyac.

Verehrung
1576 erteilte Papst Gregor XIII. den Pilgern zum Heiligtum einen vollkommenen Ablass, Papst Benedikt XIV. erklärte Unsere Liebe Frau von Guadalupe zur Schutzpatronin Mexikos, Papst Leo XIII. führte die Feier des Gedenktags ihrer Erscheinung am 12. Dezember in ganz Lateinamerikaein. Papst Johannes XXIII. rief der Gottesmutter zu Ehren vom 12. Dezember 1960 bis 12. Dezember 1961 ein marianisches Jahr aus.
Papst Johannes Paul II. stellte Nord- und Südamerika unter den Schutz Marias, verfasste Unserer Lieben Frau von Guadalupe zu Ehren ein Weihegebet, stellte 2002 die Heiligkeit Juan Diegos fest und erhob für die ganze Kirche den 12. Dezember zum GedenktagUnserer Lieben Frau in Guadalupe.[6] Das Zentrum der Wallfahrt bildet die Basilika Unserer Lieben Frau von Guadalupe nahe dem Erscheinungsort. Weitere Kirchen mit dem Patrizinium sind die Basiliken in San Salvador und Rom. In der Kathedrale Notre Dame in Paris ist eine Kapelle Unserer Lieben Frau von Guadalupe geweiht.


Das Gnadenbild

Das Gnadenbild stellt Maria als junge Frau in einem roséfarbenen Kleid und einem blaugrünen, von Sternen übersäten Mantel dar. Eine geschnitzte Madonnenfigur im Kloster von Guadalupe in der spanischen Provinz Cáceres ähnelt diesem Bild stark, stellt die Gottesmutter allerdings mit Kind dar. Beide Bilder stellen eine Mondsichelmadonna dar.
Nach manchen Interpretationen richtet sich das Bild an die indigene Bevölkerung Mexikos, indem es die Bildsprache der vorchristlichen Religion aufnehme. Der blaugrüne Umhang sei die Farbe, die das göttliche Paar Ometecuhtli und Omecihuat getragen habe. Der Gürtel wird als ein Zeichen von Schwangerschaft gedeutet, die kreuzförmige Schärpe soll den Kosmos symbolisieren.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Unsere_Liebe_Frau_von_Guadalupe


Zweifellos unerklärlich
Das Gnadenbild unserer lieben Frau von Guadalupe steht nicht nur im Zentrum des größten Wallfahrtsortes der Welt, es ist auch eines der beeindruckendsten Wunder, die Gott seiner Kirche - durch Maria - je geschenkt hat. Im Folgenden seien die markantesten wunderbaren Eigenschaften kurz erläutert.
• Das Gewebe: Das Bild besteht aus Maguey-Kaktusfasern. Die gewöhnliche Lebensdauer eines solchen Kaktusfaserstoffes in der Art der Tilma beträgt höchstens 20 Jahre! Das Bild ist nun schon fast 500 Jahre alt. Doch das Gewebe der berühmten Tilma weist nicht das geringste Zeichen eines Verfalls auf. Die Farben des Bildes sind bis heute leuchtend frisch und farbvoll, wie neu!
• Die Farben: Keine Pinselstriche sind vorhanden. Es ist keine schützende Lackierung vorhanden, trotz der unerklärlich guten Erhaltung von Bild und Stoff. Keine Farbe ist identifizierbar, weder ein pflanzliches, ein tierisches oder ein mineralisches. Dies wurde eindrücklich durch den deutschen Nobelpreisträger für Chemie, Richard Kuhn, nachgewiesen.
• Die Augen: In beiden Augen spiegelt sich die damalige Szene der Bildentstehung im Jahr 1531 vor dem Bischof. Nach modernster Computerbildanalyse kann man folgendes erkennen: einen sitzenden Indio; die Gesichter von möglicherweise Bischof Zumárraga und dem Dolmetscher Gonzales; dann Juan Diego, seine Tilma öffnend; die Büste einer Frau und einen bärtigen Spanier. In der Mitte: eine Eingeborenengruppe mit Kind.
• Der Erhaltungszustand: Der unerklärlich gute Erhaltungszustand von Gewebe und Bild stellt ein weiteres Rätsel dar, für das die Forschung keine Erklärung hat.
Das Fazit der Wissenschaft lautet somit: "Der Ursprung des Bildes der Madonna von Guadalupe ist unerklärlich". Für uns Katholiken steht deshalb umso eindeutiger fest: das Bild Unserer Lieben Frau von Guadalupe ist in seiner Entstehung nicht natürlich erklärbar, sondern bei dieser Abbildung handelt es sich um ein offenkundig übernatürliches Wunder.
https://www.fsspx.at/de/Das%20Gnadenbild%20von%20Guadalupe

https://www.gloria.tv/article/sMMfVC1peCMK2X3P8Kr84NpPe



10.12.2018

Starkes Gebet zur Muttergottes
https://www.gloria.tv/video/1JcEsovdEP1h4kuvDw1Ttmsjd

09.12.2018

Gebete vor und nach der. heiligen Kommuion
https://www.gloria.tv/photo/muVjE26Yh9wD2RrRUtB8uixTq


09.12.2018

Gedenke, o mildreichste Jungfrau Maria – Memorare
https://www.gloria.tv/article/d644gvHG4ZRp2EazU7GbWZVot



08.12.2018

Fest der Unbefleckten Empfängnis



Weltgnadenstunde zwischen 12 und 13 Uhr!
Vollkommener Ablaß!

Worte Mariens bei ihrer Erscheinung am 8.Dezember 1947 im Dom von Montichiari:
https://adorare.ch/8dez.html


Novene: Mariä Unbefleckte Empfängnis und Litanei

O Unbefleckte Empfängnis, Jungfrau und Mutter Maria, vertrauensvoll wende ich mich an Dich. Ich will zu Deiner Ehre diese neuntägige Andacht halten. Mit allen Engeln und Heiligen des Himmels bewundere ich Deine Reinheit und Herrlichkeit. Dank sei dem Herrn, Der Dich in dieser einzigartigen Schönheit erschaffen und mir zur Mutter gegeben hat. Dank sei auch Dir, o Maria, für Deine mütterliche Liebe und für alle Wohltaten, die Du mir schon erwiesen hast. Unbefleckt empfangene Jungfrau, lasse mich in meiner jetzigen Bedrängnis nicht allein und so es Gott gefällt, befreie mich von meinen Nöten. Steh mir bei in meinem Anliegen...
Gott Sohn, Erlöser der Welt A. erbarme Dich unser.
Gott Heiliger Geist A. erbarme Dich unser.
Heiligste Dreifaltigkeit A. erbarme Dich unser.
V. Heilige Maria, ohne Makel der Erbsünde empfangen A. bitte für uns.
Du unbefleckte Tochter des ewigen Vaters
Du unbefleckte Mutter des Sohnes Gottes
Du unbefleckte Braut des Heiligen Geistes
Du unbefleckter Tempel der Heiligsten Dreifaltigkeit
Du verschlossener und unentweihter Garten Gottes
Du Bundeslade der Herrlichkeit Gottes
Du unüberwindlicher Turm gegen jeden Angriff des Feindes
Du Haus, das die Weisheit sich selbst gebaut
Du Tabernakel, vom Heiligen Geiste gebildet und geschmückt
Du lichtvolles und angenehmes Paradies der Unschuld
Du Wunder aller Wunder Gottes
Du Lilie unter den Dornen
Du würdige Mutter Gottes
Du Meisterwerk der Allmacht, Weisheit und Liebe Gottes

Du herrliches Vorbild der Reinheit und Heiligkeit
Du Königin aller Engel und Heiligen
Du Ausspenderin der Gnaden Gottes
Du Schrecken und Besiegerin der bösen Geister
V. O Du Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
A. verschone uns, o Herr.
V. O Du Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
A. erhöre uns, o Herr.
V. O Du Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
A. erbarme Dich unser.
V. Christus, höre uns - A. Christus, erhöre uns Vater unser. ..Ave Maria...
V. Lasset uns beten!

O Gott, der Du durch die Unbefleckte Empfängnis der seligsten Jungfrau Deinem Sohn eine würdige Wohnung bereitet hast, gewähre uns auf ihre Fürbitte hin und um ihrer Vorerlösung und Auserwählung willen die Gnade, rein und heilig zu dir zu gelangen durch Christus, unseren Herrn. Amen.
Schlussgebet
Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria, es ist noch nie gehört worden, dass jemand, der zu dir seine Zuflucht genommen, deine Hilfe angerufen, um deine Fürsprache gefleht, von dir verlassen worden sei! Von solchem Vertrauen beseelt, nehme ich meine Zuflucht zu dir, o Mutter, Jungfrau der Jungfrauen; zu dir komme ich, vor dir stehe ich seufzend als Sünder. O Mutter des ewigen Wortes, verschmähe nicht meine Worte, sondern höre mich gnädig an und erhöre mich.
A. Amen.
https://www.gloria.tv/article/giFJENEBcdHf3JuxdAgCk4V7p


Kein Verständnis der „unbefleckten Empfängnis Mariens“ ohne Verständnis der Erbsünde
http://derkatholikunddiewelt.blogspot.de/2013/12/kein-verstandnis-der-unbefleckten.html


Siehe auch:

Die Unbefleckte Empfängnis Mariens
und
Der Sündenfall — Grundursache allen Elends auf der Welt
und
Die Lage der Schöpfung nach dem Sündenfall
und
Die Erbsünde
und
Der Verlust der übernatürlichen Gottebenbildlichkeit
und
Der Tod als Folge der Erbsünde
und
alles über die Gnadenlehre


Gebete



Unbefleckte Empfängnis,

Erhabene Mutter und Erlösers,
unsere treue Mutter und Königin.
Große Vermittlerin und Gnaden,
Miterlöserin und Heil der Kranken:
Hab Erbamen mit uns Sündern.

Fortsetzung siehe Anhang


Die ohne Erbsünde empfangene IMMACULATA: „Anfang unserer Erlösung“
https://www.gloria.tv/article/X8nN2fKQRdAW4tE4grUFFupEu

Gebet zu Ehren der unbefleckten Empfängnis
https://www.gloria.tv/video/Gf64YZWWyrAT4rWXjeErutTd6

MARIÄ UNBEFLECKTE EMPFÄNGNIS Oder Mariä auserwählung
https://www.gloria.tv/article/uGxNgNi97KUU4UEafGbPhdBtB

Der vergessene Feiertag - Mariä Unbefleckte Empfängnis
https://www.gloria.tv/article/dPiTR6nFSQFR3oHTQAJMbhjiT

Zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria: Ist dieses Dogma biblisch?
https://www.gloria.tv/video/7b1W9Vvk7PaA1zW4wpKrMoEov

An die Unbefleckte
https://www.gloria.tv/photo/8jymnAAkAx8T1Se3jB4JJTQ84



06.12.2018

Hl. Nikolaus von Myra

Nikolaus von Myra (altgriech. Νικόλαος Μυριώτης, Nikolaos Myriōtes; * zwischen 270 und 286 in Patara; † 6. Dezember 326, 345, 351 oder 365[1]) ist einer der bekanntesten Heiligen der Ostkirchen und der lateinischen Kirche. Sein Gedenktag, der 6. Dezember, wird im gesamten Christentum mit zahlreichen Volksbräuchen begangen.
Nikolaus wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien, damals Teil des römischen, später des byzantinischen Reichs, heute der Türkei. Sein griechischer Name Nikólaos (aus νίκη und λαός) bedeutet Sieg des Volkes und war bereits in vorchristlicher Zeit gebräuchlich.
Historische Person
Über das Leben des historischen Nikolaus gibt es nur wenige belegte Tatsachen. Myra in Lykien, heute Demre, ist ein kleiner Ort etwa 100 km südwestlich von Antalya in der heutigen Türkei. Im 4. Jahrhundert war der Ort Bischofssitz, die Einwohner sprachen Griechisch. Berichte über Nikolaus’ Leben stammen z. B. von Andreas von Kreta (um 700) und von einem Mönch Johannes aus dem Studitenkloster in Konstantinopel, das im 5. Jahrhundert gegründet wurde. Nach übereinstimmenden Überlieferungen wurde Nikolaus zwischen 270 und 286 in Patarageboren, einer Stadt in Lykien. Der Überlieferung zufolge wurde er mit 19 Jahren von seinem Onkel Nikolaus, dem Bischof von Myra, zum Priestergeweiht und dann Abt des Klosters Sion in der Nähe von Myra. Während der Christenverfolgung 310 wurde er gefangen genommen und gefoltert. Sein ererbtes Vermögen verteilte er unter den Armen. Dies wird auch von den besser bezeugten Bischöfen des 4. Jahrhunderts Ambrosius von Mailand und Basilius von Caesarea berichtet und gilt dort als historische Tatsache. Um Nikolaus ranken sich dazu verschiedene Legenden.
Der heilige Andreas von Kreta und Johannes vom Studitenkloster berichteten, Nikolaus habe am Konzil von Nicäa teilgenommen und dort seinen Widersacher Arius geohrfeigt. Deshalb sei er zuerst verhaftet, gegen Ende des Konzils aber rehabilitiert worden. Nikolaus ist nicht in der Unterzeichner-Liste von Nicäa enthalten, die allerdings unvollständig überliefert ist. Andererseits gehört Bischof Theognis von Nicäa, den Nikolaus laut Andreas beim Konzil von der katholischen Sichtweise überzeugt haben soll, zu den historisch belegten Unterzeichnern.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_von_Myra

Türkei — Lykische Küste — Nikolaus Bischof von Myra:
https://www.gloria.tv/video/VDsDqBwGmnG862hqPwZpwQmiL

Die Legende des Heiligen Nikolaus:
https://www.gloria.tv/video/FBZ4cC7RAoTD4nnGsYgepjoWv

Fünf Fakten über St. Nikolaus:
https://www.gloria.tv/video/3uJ4aaZdUXgm4C2gwTyy1YogY

Gebet zum Heiligen Nikolaus
https://www.gloria.tv/photo/TXkDSoc2rs2u3Qbk7iea1Zq6W

ST. NIKOLAUS - BISCHOF, WOHLTÄTER, FREUND DER KINDER
https://www.gloria.tv/article/AUwNneuu118a66aokhvsa1RmR



02.12.2018

1. Advent
Mache dich auf, werde Licht


ADVENT
Advent (lateinisch adventus „Ankunft“), eigentlich adventus Domini (lat. für Ankunft des Herrn), bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi, Weihnachten, vorbereitet. Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen. Mit dem ersten Adventssonntag beginnt nach katholischer wie evangelischer Tradition auch das neue Kirchenjahr.
Zwischen der Konfession der Adventisten und der geprägten Zeit des Advents besteht eine mittelbare Verbindung, da sich beide Bezeichnungen auf die Ankunft Christi beziehen.

Geschichte
Ursprünglich entsprach der Begriff Advent dem griechischen Begriff ἐπιφάνεια epipháneia(„Erscheinung“, siehe Epiphanias) und bedeutete im Römischen Reich Ankunft, Anwesenheit, Besuch eines Amtsträgers, insbesondere die Ankunft von Königen oder Kaisern (adventus Divi „Ankunft des göttlichen Herrschers“). Es konnte aber auch die Ankunft der Gottheit im Tempel ausdrücken. Dieses Wort übernahmen die Christen, um ihre Beziehung zu Jesus Christus zum Ausdruck zu bringen.
Ihren Niederschlag in der Liturgie fand die Erwartung der Geburt Jesu etwa seit dem 5. Jahrhundert, nachweisbar zunächst in Ravenna und um die Mitte des 6. Jahrhunderts in Rom, wo die Texte die freudige Erwartung der Menschwerdung Christi besonders akzentuierten. Die endzeitliche Wiederkunft Christiund das Jüngste Gericht betonten irische Missionare wie Kolumban der Jüngere, die in Gallien missionierten und zur zur Ausgestaltung des Advents als Zeit einer ernsthaften Buße beitrugen; so wurde etwa auf das Gloria und das Halleluja in der heiligen Messe verzichtet, was im 12. Jahrhundert auch für die römische Adventsliturgie übernommen wurde.[3]Dieser thematischen Ambivalenz wird an den unterschiedlichen Adventssonntagen in der Liturgie bis heute Rechnung getragen.
Vier Sonntage

Die Adventszeit in der heutigen vierwöchigen Form mit Bezug auf Weihnachten geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Sie wurde tempus ante natale Domini („Zeit vor der Geburt des Herrn“) oder tempus adventūs Domini („Zeit der Ankunft des Herrn“) genannt. Papst Gregor der Große legte die Zahl der Sonntage im Advent für die Westkirche auf vier fest.[4] Die vier Sonntage standen symbolisch für die viertausend Jahre, die die Menschen gemäß damaliger Auffassung nach dem Sündenfall auf den Erlöser warten mussten.
Die orthodoxen Kirchen begehen den Advent bis heute sechswöchig als Fastenzeit, und zwar ab dem 15. November (des entsprechenden Kalenders) bis zum 24. Dezember. Die Bezeichnung Advent ist dort nicht so verbreitet und wird erst in jüngerer Zeit verwendet. Man spricht eher vom Philippus-Fastenoder Weihnachtsfasten. Das Kirchenjahr beginnt in den orthodoxen Kirchen nicht am ersten Advent, sondern am 1. September.
Obwohl König Pippin und Kaiser Karl der Große für das Frankenreich die vierwöchige Adventszeit angeordnet hatten, hielten einzelne Diözesen weiterhin eine fünf- oder sechswöchige Adventszeit.[5] Die verbindliche Festlegung der Regel, wann der Advent begangen wird, stammt aus der Schlichtung des sogenannten „StraßburgerAdventsstreits“. Bischof Wilhelm von Straßburgvertrat die Ansicht, dass die Adventszeit vier volle Wochen umfassen müsse. Dies setzte sich aber nicht durch.[6] Auf Betreiben Kaiser Konrads II. entschied eine Synode im Kloster Limburg am 3. Dezember 1038 in Anwesenheit des Kaisers, dass es nur vier Adventssonntage geben solle, der erste Adventssonntag also stets in der Zeit zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember zu begehen sei. Wenn der vierte Adventssonntag auf den Heiligen Abend fiel, dann begann mit der Vesper dieses Tages das Weihnachtsfest. Der Beschluss erging durch die Bischöfe Azecho von Worms, Reginbald von Speyer, Heribert von Eichstätt, Thietmar von Hildesheimsowie Walter von Verona.[7] Diese Regelung wurde später von dem Konzil von Trient bestätigt, nachdem sich erneut abweichende regionale Traditionen etabliert hatten. Die rechtsverbindliche Regelung erfolgte 1570 durch Papst Pius V. In einigen Diözesen, die im ambrosianischen Ritus verblieben sind, z. B. im Erzbistum Mailand, hat sich eine sechswöchige Adventszeit gehalten.


Beginn des Advents in der lateinischen Kirche
Die Adventszeit beginnt mit der ersten Vesper des ersten Adventssonntags und endet am Heiligen Abend mit der ersten Vesper von Weihnachten. Die westliche christliche Adventszeit dauert 22 bis 28 Tage und hat immer vier Sonntage, mit Ausnahme der Bistümer, die am Ambrosianischen Ritusfesthalten.
Der Grund für die unterschiedliche Länge der Adventszeit (im Gegensatz zur Fastenzeit, die eine feste Länge hat) liegt in der Tatsache, dass der Beginn an einen Sonntag gebunden ist, das Ende aber an einen Monatstag, den 24. bzw. 25. Dezember. Der letzte Adventssonntag ist dabei der Sonntag vor dem 25. Dezember, womit sich als frühestmögliches Datum der 18. und als spätestmögliches der 24. Dezember ergibt. Daraus folgt, dass die Adventszeit am Sonntag frühestens am 27. November und spätestens am 3. Dezember beginnt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Advent


Advent: Zeit der Vorbereitung
https://www.katholisch.de/glaube/unser-kirchenjahr/zeit-der-vorbereitung


Segensgebet zum Advent

Du Gott des Neubeginns,
du sehnst dich danach,
dass wir wahrhaft adventliche Menschen werden.
Segne unsere Hoffnung
und unser Vertrauen in deine Verheißung,
damit wir mit wachem Herzen
unsere Sehnsucht nach dir lebendig halten,
mit wachem Gespür
die Zeichen der Zeit zu deuten wissen.
Segne unsere Hoffnung
und unser Vertrauen in deine Wiederkunft,
damit wir mit wachem Blick
Ausschau halten wo du uns entgegen kommst,
in freudiger Erwartung
bereit sind für die Begegnung mit dir.
Segne unsere Hoffnung
und unser Vertrauen in deine Gegenwart,
damit wir hellwach
ausgerichtet bleiben auf dich,
offen und empfänglich für dein Wort,
das uns jeden Tag neu ins Leben ruft.
Amen.

Hannelore Bares




02.12.2018

Auxilium-Christianorum Gebete für alle Wochentage
https://traditionundglauben.com/2018/12/02/auxilium
-christianorum-gebete-fuer-alle-wochentage/

Auxilium-Christianorum Gebete Sonntag
https://traditionundglauben.com/2018/12/02/auxilium-christianorum-gebete-sonntag/

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage II – 1. Adventsonntag
https://traditionundglauben.com/2018/12/01/predigten-zum-
evangeliumstext-der-alten-messe-sonntage-ii-1-adventsonntag/




01.12.2018

SEHR WICHTIG ZUM BETEN!!!

Zum Hl. Erzengel Michael für Deutschland
Hl. Erzengel Michael,
Lege das Schild der Wahrheit über das Herz dieser Nation Deutschland.
Schaffe durch die Kraft Gottes Umstände, die das Böse in jedem Herzen offenlegen.
Mache unsere Nation Deutschland wieder sicher durch eine katholische gesunde Führung und eine gerechte Gesetzgebung, die sich nach den 10 Geboten des DREIFALTIGEN GOTTES ausrichten.
Amen.

https://www.gloria.tv/article/KaLpnCCMebre4ibHse1P7KVkM



29.11.2018

Novene zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis vom 29.11.-07.12.18





Man bete an allen neuen Tagen folgendes Vorbereitungsgebet:

O Unbefleckte Empfängnis, Jungfrau und Mutter Maria, vertrauensvoll wende ich mich an Dich. Ich will zu Deiner Ehre diese neuntägige Andacht halten. Mit allen Engeln und Heiligen des Himmels bewundere ich Deine Reinheit und Herrlichkeit. Dank sei dem Herrn, Der Dich in dieser einzigartigen Schönheit erschaffen und mir zur Mutter gegeben hat. Dank sei auch Dir, o Maria, für Deine mütterliche Liebe und für alle Wohltaten, die Du mir schon erwiesen hast. Unbefleckt empfangene Jungfrau, lasse mich in meiner jetzigen Bedrängnis nicht allein und so es Gott gefällt, befreie mich von meinen Nöten. Steh mir bei in meinem Anliegen...


Litanei zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis

V./ A. Herr, erbarme Dich unser
V./ A. Christus, erbarme Dich unser
V./ A. Herr, erbarme Dich unser
V./ A. Christus höre uns
V./ A. Christus erhöre uns
V. Gott Vater Vater vom Himmel A. erbarme Dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt A. erbarme Dich unser.
Gott Heiliger Geist A. erbarme Dich unser.
Heiligste Dreifaltigkeit A. erbarme Dich unser.
V. Heilige Maria, ohne Makel der Erbsünde empfangen A. bitte für uns.
Du unbefleckte Tochter des ewigen Vaters
Du unbefleckte Mutter des Sohnes Gottes
Du unbefleckte Braut des Heiligen Geistes
Du unbefleckter Tempel der Heiligsten Dreifaltigkeit
Du verschlossener und unentweihter Garten Gottes
Du Bundeslade der Herrlichkeit Gottes
Du unüberwindlicher Turm gegen jeden Angriff des Feindes
Du Haus, das die Weisheit sich selbst gebaut
Du Tabernakel, vom Heiligen Geiste gebildet und geschmückt
Du lichtvolles und angenehmes Paradies der Unschuld
Du Wunder aller Wunder Gottes
Du Lilie unter den Domen
Du würdige Mutter Gottes
Du Meisterwerk der Allmacht, Weisheit und Liebe Gottes
Du herrliches Vorbild der Reinheit und Heiligkeit
Du Königin aller Engel und Heiligen
Du Ausspenderin der Gnaden Gottes
Du Schrecken und Besiegerin der bösen Geister
V. O Du Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
A. verschone uns, o Herr.
V. O Du Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
A. erhöre uns, o Herr.
V. O Du Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
A. erbarme Dich unser.
V. Christus, höre uns - A. Christus, erhöre uns Vater unser. ..Ave Maria...
V. Lasset uns beten!

O Gott, der Du durch die Unbefleckte Empfängnis der seligsten Jungfrau Deinem Sohn eine würdige Wohnung bereitet hast, gewähre uns auf ihre Fürbitte hin und um ihrer Vorerlösung und Auserwählung willen die Gnade, rein und heilig zu dir zu gelangen durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Schlussgebet
Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria, es ist noch nie gehört worden, dass jemand, der zu dir seine Zuflucht genommen, deine Hilfe angerufen, um deine Fürsprache gefleht, von dir verlassen worden sei! Von solchem Vertrauen beseelt, nehme ich meine Zuflucht zu dir, o Mutter, Jungfrau der Jungfrauen; zu dir komme ich, vor dir stehe ich seufzend als Sünder. O Mutter des ewigen Wortes, verschmähe nicht meine Worte, sondern höre mich gnädig an und erhöre mich.
A. Amen.

Die Novene erhielt die kirchliche Druckerlaubnis in Buch: Ferdinand Holböck und Maria Therese Isenegger, Novenensammlung, Klopft an! Es wird euch aufgetan!, Parvis-Verlag 1994 (3. Auflage; Mit kirchlicher Druckerlaubnis, Salzburg den 17. August 1979, Jakob Mayr Weihbischof und Generalvikar. ISBN 3-907523-11-3).



25.11.2018

Zu Christus König



Christkönigsfest
Das Christkönigsfest (Sollemnitas Domini Nostri Iesu Christi Universorum Regis „Hochfest unseres Herrn Jesus Christus, des Königs der Welt“) ist ein Hochfest und beschließt seit der Liturgiereform 1970 das liturgische Jahr am letzten Sonntag vor dem 1. Advent. Bis zur Kalenderreform von 1970 (MR 1962) war das Christkönigsfest am letzten Sonntag im Oktober.

BedeutungDas Fest betont die wahre Königsherrschaft Christi, die Jesus nach der Bibel beansprucht (z.B. Mt 27,11), und richtet sich damit gegen den Säkularismus und Laizismus einerseits, aber auch gegen Theokratie und Absolutismus. Allein der erhöhte König Jesus Christus ist Zielpunkt unserer irdischen Wanderschaft. Wir werden ihn eines Tages von Angesicht zu Angesicht sehen. Sein Königreich der Wahrheit, des Lebens, der Heiligkeit und der Gnade, der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens (vgl. Präfation vom Christkönigsfest) ist zwar nicht von dieser Welt, aber es bricht hier und jetzt schon an. Daher ist es möglich, dem Zusammenleben der Menschen mehr und mehr die Gebote Christi zugrunde zu legen.


Präfation vom Königtum Christi
Christus als Priester und König
In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, Herr, heiliger Vater, immer und überall zu danken. Du hast Deinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, mit dem Öl der Freude gesalbt zum ewigen Priester und zum König der ganzen Schöpfung. Als makelloses Lamm und friedenstiftendes Opfer hat er sich dargebracht auf dem Altar des Kreuzes, um das Werk der Erlösung zu vollziehen. Wenn einst die ganze Schöpfung seiner Herrschaft unterworfen ist, wird er Dir, seinem Vater, das ewige, alles umfassende Reich übergeben: das Reich der Wahrheit und des Lebens, das Reich der Heiligkeit und der Gnade, das Reich der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens. Durch ihn rühmen Dich Himmel und Erde, Engel und Menschen und singen das Lob Deiner Herrlichkeit: Heilig, Heilig, Heilig ...


Ablass
Ein vollkommener Ablass wird unter den gewöhnlichen Bedingungen demjenigen Christgläubigen, der das Gebet zur Weihe der Menschheit an Jesus Christus, den König, (« O liebster Jesus, Erlöser des Menschengeschlechtes« - [Iesu dulcissime, Redemptor]) öffentlich (in Gemeinschaft) am Christkönigsfest betet; in anderen Fällen wird ein Teilablass gewährt.
Siehe: Christkönig-Litanei, Christkönigsjugend
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Christk%C3%B6nigssonntag


Christkönig-Litanei
V/ A. Herr, erbarme Dich unser
V./ A. Christus, erbarme Dich unser
V./ A. Herr, erbarme Dich unser
V./ A. Christus höre uns
V./ A. Christus erhöre uns
V. Gott Vater Vater vom Himmel A. erbarme Dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt A. erbarme Dich unser.
Gott Heiliger Geist A. erbarme Dich unser.
Heiligste Dreifaltigkeit A. erbarme Dich unser.
V. Christus, König, Gott von Gott, Licht vom Licht, Ebenbild des ewigen Vaters A. Dein Reich komme
Christus, König, für den alles geschaffen ist
Christus, König, wahrer Gott und wahrer Mensch .
Christus, König, höchster Gesetzesgeber .
Christus, König, Quelle und Vorbild aller Heiligkeit .
Christus, König, unser Weg, unsere Wahrheit, unser Leben
Christus, König, dem alle Gewalt gegeben ist im Himmel und auf Erden
V. Christus, König, ewiger Hoherpriester A. Herrscher über die Seelen
Christus, König der Schmerzen, mit Dornen gekrönt
Christus, König der Liebe, am Kreuz für uns gestorben
Christus, König, dessen Reich nicht von dieser Welt ist
Christus, König, der du durch deine Eucharistie unter uns weilst
V. Christus, König, der du die Ehe zur Würde eines Sakramentes erhoben hast A. herrsche über die Familien
Christus, König, durch Deine Liebe mit Maria und Josef verbunden
Christus, König, du liebreicher Kinderfreund
V. Christus, König, dem alle Könige sich beugen müssen A.herrsche über die Völker
Christus, König, dem alle Herrscher untertan sind
Christus, König, du Fürst des Friedens
Christus, König, dessen Reich ohne Ende sein wird
Christus, König der Herrlichkeit, lasse uns alle zu Dir kommen
Schlussgebet
Herr Jesus Christus, wir huldigen Dir, dem König der Welt. Dir weihen wir das Wenige, das wir tun können. Wir wollen uns bemühen, Deine Ehre und den Triumph der heiligen Kirche zu fördern. Lasse alle Herzen Dein heiliges Königtum anerkennen. Amen.
http://kathpedia.de/index.php?title=Christk%C3%B6nig-Litane


Novene zu Christus, unserem König
An allen neun Tagen bete man,

Christ- König- Begrüßung

Jesus Christus, Erlöser der Welt, wir preisen dich in deiner Königswürde, die du als Gottmensch in höchstem Masse besitzest. Sei gegrüßt, du König der Könige, du unumschränkter Herrscher des ganzen Erdkreises. Wir huldigen dir in Ehrfurcht und Freude. Sei gepriesen, erhabener Christ-König, in deiner Würde. In der Demutsgestalt eines Kindes nimmst du die menschliche Natur an. Du vereinst in deiner göttlichen Person Himmel und Erde, Gottheit und Menschheit. Kein irdisches Diadem schmückt dein Königshaupt in Bethlehem, aber der Abglanz der Ewigkeit ruht auf dir. Vom Vater kommt dir deine Sendung, König der Wahrheit, der Gnade, der Liebe zu sein.

Jesus Christus, du König der Herzen, wir erkennen deine Herrschaft in unserer Seele an.
Jesus Christus, du König der Familien, dir weihen wir uns.
Jesus Christus, du König der Völker, dich mögen lobpreisen alle Nationen; dir mögen sich beugen alle Völker.
Herr, wenn du einst als Richterkönig erscheinst, dann stelle uns in deiner Barmherzigkeit zu deiner Rechten und gewähre uns Einlass in dein ewiges Königreich. Amen.
Vater unser..., Gegrüßt seist du Maria..., Ehre sei....
https://www.gloria.tv/article/q9fCrhKD6ctZ42JGSDfTvAVQt

Christkönigsfest
https://www.gloria.tv/video/19uUU6dCv2euE2jH6NrsgsrMC
http://cms.vivat.de/themenwelten/jahreskreis/weitere
-gedenk-und-feiertage/christkoenigsfest.html


Christkönig: Wir alle kommen vor Gottes Gericht — niemand kann sich davor drücken!
https://www.gloria.tv/article/g4yFRJGonhex2jH6vyzDxQctZ

PAPST BENEDIKT XVI. Petersdom Hochfest Christkönig
https://www.gloria.tv/video/7zAwNzGg2VqYCKtT9FuGfoHYF

JESUS CHRIST DER KÖNIG: Alle Ehre und Ruhm.
https://www.gloria.tv/video/cmzsxwXRxLTn3gh3Ny17VDn2m



21.11.2018

Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem



Der Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem - früher das Fest Mariä Tempelgang oder Mariä Opferung - erinnert an die Erzählung im apokryphen Jakobus-Evangelium, wonach Maria im Alter von drei Jahren von ihren Eltern, Joachim und Anna, in den Tempel nach Jerusalem gebracht wurde, wo sie unter den Tempeljungfrauen erzogen werden sollte.
Der Tag war ursprünglich der Gedenktag der am 21. November 543 in Jerusalem unter Kaiser Justinian erfolgten Weihe der Kirche Sancta Maria Nova, die in der Nähe des jüdischen Tempels erbaut wurde. Unter Patriarch Germanus I. wurde Anfang des 8. Jahrhunderts der Tag in Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - bereits als Mariengedenktag begangen. Durch die Kreuzfahrer kam der Tag ab dem 11. Jahrhundert ins Abendland, im 12. Jahrhundert wurde er in England, im 14. Jahrhundert in Frankreich bekannt, 1371 unter Papst Gregor XI. erstmals in der päpstlichen Kapelle in Avignon begangen. 1472 wurde er von Papst Sixtus IV. für die gesamte katholische Kirche als Mariä Opferung festgeschrieben. Papst Pius V. nahm den Tag aber nicht in den allgemeinen Festkalender auf, das tat erst Papst Sixtus V. 1585. Die Liturgiereform des 2. Vatikanischen Konzils benannte den Tag im Hinblick auf die Weihe der Marienkirche in Jerusalem um in Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem

https://www.heiligenlexikon.de/BiographienM/Maria-Tempelgang.html


Ablass

01.11.2018

Ablass für die Verstorbenen — zur Rettung der Armen Seelen
https://www.gloria.tv/photo/1AG8UcnJe8TR2fb4osKWEtSSr


Von Allerheiligen, 1.Nov. bis 8. Nov. kann täglich einmal ein vollkommener Ablass für die Verstorbenen gewonnen werden.

Bedingungen: Hl. Beichte, wobei eine zur Gewinnung mehrerer vollkommener Ablässe genügt. Kommunionempfang und Gebet nach Meinung der Hl. Vaters. Am Allerseelentag (auch am 1. Nov. ab 12.00 Uhr) Besuch einer Kirche mit Vaterunser und Glaubensbekenntnis. Vom 1.-8. Nov. Friedhofsbesuch und Gebet für die Verstorbenen. Fehlt die volle Disposition oder bleibt eine der Bedingungen unerfüllt, ist es ein Teilablass für die Verstorbenen.

Fortsetzung siehe Anhang

02.11.2018

Allerseelen

Fortsetzung siehe Anhang


Allerseelenlitanei

https://www.gloria.tv/article/3M2hrEoTSKC23zZUvnktokRJ4

Fortsetzung siehe Anhang


Gebete zu Allerseelen

Fortsetzung siehe Anhang


Wichtige Infos zu Allerseelen

Das Fegefeuer Teil 1 - Predigt von Professor May
https://www.gloria.tv/article/SGLgHojNxeBS11UdvgewFjPw4

Das Fegefeuer Teil 2 - Predigt von Professor May
https://www.gloria.tv/article/CHw4VQJhJi7C1ytM9GCHUy8Hu

Am verlassensten sind jene Seelen, die nicht der katholischen Kirche angehören, da sie von ihren Angehörigen, die nicht an das Fegefeuer glauben, verlassen sind.
https://www.gloria.tv/article/Dv78iPikdFXR2Qn8igbm61V1g

Betet für die Armen Seelen insgesamt, damit ihnen Linderung und Befreiung aus den unsagbaren Qualen des Fegfeuers zuteil werde.
https://www.gloria.tv/photo/BoH3YqG9qHow3FGQ9vchhLyAa

Wie Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die in Jesus Entschlafenen mit ihm vereinen.
https://www.gloria.tv/article/niHjaawJ93tt4F4h6d4ynBT66



01.11.2018

Allerheiligen




Fortsetzung siehe Anhang

Allerheiligen (lateinisch Festum Omnium Sanctorum) ist ein christliches Fest, zu dem allerHeiligen gedacht wird – auch solcher, die nicht heiliggesprochen wurden − sowie der vielen Heiligen, um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott.

Es wird in der Westkirche am 1. November begangen, in den orthodoxen Kirchen am ersten Sonntag nach Pfingsten. Allerheiligen ist ein Hochfest und in nahezu allen Diözesen eingebotener Feiertag[1] der katholischen Kirche und ein Principal Feast der anglikanischen Kirche. Die liturgische Farbe ist Weiß. Die lutherischen Kirchen feiern es als Gedenktag der Heiligen (hier ist die liturgische Farbe Rot), ähnlich auch weitere protestantische Kirchen.



Rudolph Blättler, Holzschnitt:Gemeinschaft der Heiligen mit dem Auferstandenen[2]


Geschichte:


Im Lauf der ersten christlichen Jahrhunderte wurde es wegen der steigenden Zahl von Heiligen zunehmend unmöglich, jedes einzelnen Heiligen an einem besonderen Tag zu gedenken. Jährliche Gedenktage für Verstorbene gab es bereits im antiken Christentum. In der Ostkirche finden sich seit Anfang des 4. Jahrhunderts dann ausdrücklich Allerheiligenfeste, die als Herrentag aller Heiligen am 1. Sonntag nach Pfingsten gefeiert wurden. In der Westkirche weihte Papst Bonifatius IV. am 13. Mai 609 oder 610 das heidnische römische Pantheon in Rom – zuvor das Heiligtum der antiken Götterwelt – der Jungfrau Maria und allen Märtyrern (Santa Maria ad Martyres) und ordnete eine jährliche Feier an, zunächst am Freitag nach Ostern, da das Fest inhaltlich stark von Ostern her geprägt ist. Papst Gregor III. weihte über hundert Jahre später eine Kapelle in der Basilika St. Peter allen Heiligen und legte daher für die Stadt Rom den Feiertag auf den 1. November. Ende des 8. Jahrhunderts begann man an diesem Tag das Fest vor allem auch in Frankreich zu feiern, und der Termin verbreitete sich allmählich in der gesamten Westkirche, bis Papst Gregor IV. 835 Allerheiligen für die gesamte Westkirche auf den 1. November festlegte. Seit Ende des 10. Jahrhunderts wird, ausgehend von derBenediktinerabtei Cluny, am 2. November mit Allerseelen zusätzlich ein Gedenktag aller Verstorbenen gehalten, die sich nach katholischem Verständnis
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Allerheiligen



„Ihr Katholiken betet ja die Heiligen an...“
https://www.gloria.tv/article/PG9tHTepqVe317ifF4qdtwCha

https://www.gloria.tv/video/g4epiaciEoQu2oNRbjjawNQsb

https://www.gloria.tv/photo/RQ8E79t4DQKV3fwx9XVcfvKkU

https://www.gloria.tv/video/tDuehTvf27GQ2kfVEHFWFwHnp


Allerheiligen oder die Triumphierende Kirche
https://www.gloria.tv/article/s1wbHsNzLT7Y49ai3xRkQuYU4


Allerheiligenlitanei

https://www.gloria.tv/video/1Lpb3nZTHPrzCsbkKFJgrPq6D

Fortsetzung siehe Anhang


Gebete zu Allerheiligen

Fortsetzung siehe Anhang


Wichtige Infos zu Allerheiligen

Allerheiligen — Wie werde ich heilig?
https://www.gloria.tv/article/KcQ1koh6KX961UQc4sQN8w8f1

Das feiern Katholiken an Allerheiligen und Allerseelen
https://www.gloria.tv/video/mwHqDFdRJ74G3NiYRaYMLxTsa

Allerheiligen – Justorum animae in manu Dei sunt
https://www.katholisches.info/2017/11/allerheiligen/

Die Gemeinschaft der Heiligen
https://www.gloria.tv/article/ryUW64KhbQ1m4nxfi76J8TzFV

"VERZICHTE AUF DEINE WÜNSCHE, UND DU WIRST ERREICHEN, WAS DEIN HERZ BEGEHRT!" Predigt zum Allerheiligenfest v. Kaplan A. Betschart
https://www.gloria.tv/article/GkBgtYUaGBFC4WXxDNh64skGx

Von der Begierde nach Vollkommenheit
https://www.gloria.tv/article/4vf4CTg7cUAj4FQhCgVSH9CjZ



31.10.2018

HALLOWEEN und seine GEFAHREN und GEGENMASSNAHMEN dazu!!!

Liebe Brüder und Schwestern,
ich möchte euch auf das kommende „Fest“ Halloween aufmerksam machen. Da ich selbst Mutter von 2 Kindern bin und schon die ein oder andere Diskussion bezüglich Süßigkeiten sammeln hatte, ist es für mich sehr wichtig zu sagen, worum es bei diesem Fest geht. Halloween ist ein satanisches Fest. Es kommt ursprünglich aus dem keltischen Raum und hat einen absolut grauenhaften Hintergrund. Früher wurden Kinder geopfert und in Weidenkörben verbrannt. Als Zeichen dafür wurde vor dem jeweiligen Haus eine Kerzen in einem Kürbis angezündet. Leider wird dieser Aspekt so gut wie nie erklärt. Stattdessen wird den Kindern irgendwas von Geister vertreiben usw. erzählt. Viele von euch werden Kinder haben oder aber auch Enkelkinder. Ich finde es sehr wichtig den Kindern zu erklären, worum es geht und sie nicht zum Sammeln von Süßigkeiten zu schicken. Ich weiß, wie schwierig das oftmals ist...die Freunde der Kinder gehen und man möchte nicht, dass das eigene Kind traurig ist. Aber als Christen sollten wir uns bewusst sein, wen wir mit dieser Aktion unterstützen. Meine Kinder dürfen auch nicht Sammeln gehen und wir stellen an diesem Tag bewusst unsere Türklingel aus, denn ich möchte auch andere nicht bei diesem satanischen Kult unterstützen.
http://www.life-is-more.at/life/evang/halloween_trick_or_treat.php
Gottes Segen, Julia
PS: Verkleidet eure Kinder als Heilige und schickt sie von Tür zu Tür mit heiligen Liedern und Kirchenliedern, Gebeten oder Visitenkarten, Flyern und Broschüren vom Buch der Wahrheit!!!. Sie werden genauso ihre Süssigkeiten erhalten, aber kämpfen wir dagegen an!!! und verbreiten wir auf diese Art und Weise das Buch der Wahrheit!!!


Allerheiligen und Halloween: Was steckt dahinter?
https://www.gloria.tv/video/Wc6uJeUwLtCZ4btc9mCUymPdi


„Halloween“ ist in keiner Weise harmlos!
Alljährlich am 31. Oktober feiern Gewisse (leider!) ihre Grusel- Fasnacht („Halloween“). Alles nur eine harmlose Teufels-, Hexen,- Monster-, Totenkopf- und Horror-Maskerade? Nein.
Verantwortungsvolle Eltern mögen sich informieren (etwa via Suchbegriffe „Halloween Satanismus“ auf www.google.ch oder auf www.youtube.com). Mehrere ehemalige Satanisten (z.B. Stephen Dollins, John Ramirez, Jeff Harshbarger – siehewww.youtube.com) warnen eindringlich vor „Halloween“, also auch vor diesem scheinbar (!) harmlosen Grusel-Spaß. Denn als „Halloween-Grusler“ öffnet man sich unsichtbaren, dunklen Kräften – selbst wenn man sich dessen nicht bewusst ist. Die Muttergottes warnt uns: „Halloween ist ein satanisches Fest … glaubt nicht an die Verharmlosung dieses Festes.“



GEGENMASSNAHMEN FÜR DAS HALLOWEEN FEST
Tipp an alle Eltern mit Kindern

1. Zuschrift:

Kleidet eure Kinder als Heilige (St. Martin, St. Nikolaus, Hl. Drei Könige, Mönch etc..) und lasst sie den Satz an den Türen der Leute sagen:
Wir wollen nicht drohen oder beleidigen. Wir kommen im Namen der Heiligen.
Dann gebt ihnen Körbe mit, in denen sie Skapuliere, das Siegel des Lebendigen Gottes, die Medaille der Erlösung und alle geistigen Waffen bei sich tragen und von Haus zu Haus verteilen können. Nicht sie erhalten Geschenke, sondern sie geben Geschenke. Von Kindern nimmt jeder die geistigen Waffen an und die Kinder bekommen sowieso dann auch noch Süsses zusätzlich dazu.
Dies kann als Gegenbewegung zu Halloween organisiert werden und ihr werdet sehen, dass es sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsenen gut ankommen wird. Wir müssen Gegenbewegungen starten, um für die Sache Jesu zu kämpfen. Bitte macht alle mit und organisiert es im großen Rahmen!!
Vielen Dank und Gottes Segen




2. Zuschrift:

Liebe Gläubige der Restarmee,

Halloween, das “Fest” der Dämonen naht, dessen Wirkung ist nicht zu unterschätzen. Mir ist nun eine Idee gekommen:
Man könnte die Kinder motivieren, als Gegenpol zu den bösen Engeln, als gute Engel auf die Strassen zu gehen
und an den Klingeln der Häuser zu läuten. Anstatt Süssigkeiten zu fordern bringen wir ein Geschenk: Das Siegel als
Schutzgebet (vielleicht zusammen mit einer Süssigkeit: Bonbon oder kleinem “Schöggeli, muss aber nicht sein).

Angeblich beginnen selbst die Pfarreien, Kinder-Halloween-Partys zu organisieren. Dies ist keine gute
Entwicklung. Mit den guten Engeln wäre eine “Gegensteuerung” da.

Bitte verbreitet meine Idee so bald als möglich! Informiert Christliche Eltern, wenn möglich auch Christliche Lehrer und Pädagogen und gebt auch den guten Engeln eine kleine Belohnung, wenn sie mitmachen. Auf diese Weise kann man die Kinder gut motivieren und es würde
eine richtige Bewegung in der Schweiz entstehen, die vielleicht auch auf die Nachbarsländer übergreifen würde.

Im “Buch der Wahrheit” sagt uns Jesus immer wieder: “Kämpft, Kinder kämpft!” Wie schön wäre es, wenn sich an Halloween
möglichst viele guten Engel auf die Strassen begeben würden!

Ich habe mich schlau gemacht, wie man günstig Engelflügel, Elfenflügel (?) und auch eine schöne Krone machen könnte, siehe Videos.. viel Spass, probiere ich selber mal aus.
https://youtu.be/TLxewgRxLyQ
https://youtu.be/EjKpSl0e7lk
https://youtu.be/rm6aVq1tzUw
https://youtu.be/ZTmG2x2rJkY

Gottessegen und liebe Grüsse, Gisela

Nachtrag vom Apostolat:
Auch als Heilige kann man die Kinder verkleiden. Siehe dazu auch der Beitrag hier in der 1. Zuschrift.



3. Gebete und weitere Infos:

In Ohlau von der Muttergottes gegeben. Stoßgebet für die armen Seelen.
O Maria,Muttergottes, Miterlöserin der Welt bitte für uns. — erlöst mein Sohn tausend Seelen aus dem Fegefeuer. Steht unter
www.adorare.ch.
L.G. Marita



Vor HALLOWEEN sollte man aus christlicher Sicht warnen!
https://www.gloria.tv/article/asHgANDDLFub3WVGrTVNgQLeK


Acht Dinge über Halloween
https://www.gloria.tv/video/QigPRSiMp38N1YfBn3HSVrwLB



24.10.2018

Gnadennovene zu den Armen Seelen im Fegfeuer



Erster Tag
Der Grund, warum so viele Seelen im Fegfeuer leiden, sind die Sünden, die sie in diesem Leben begangen haben. Das ist die Ursache ihrer Qualen.
O Jesus, mein Herr und Heiland, auch ich habe schon mehrmals die Hölle verdient. Welche Qual wäre für mich der Gedanke, ewig verloren zu sein. O mein Gott, hab' Geduld mit mir, ich liebe Dich, weil Du die unendliche Güte bist. Ich bereue aus ganzem Herzen, Dich beleidigt zu haben, und ich verspreche Dir, mich zu bessern. Gib mir, o Gott, Deine Gnade; erbarme Dich meiner und erbarme Dich auch der Armen Seelen, die im Fegfeuer leiden.
O Maria, Mutter Gottes, Mittlerin aller Gnaden, Mutter des ewigen Heiles, komm den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe! Durch Deine mächtige Fürbitte möge sie Christus, Dein vielgeliebter Sohn unser Herr und Gott, teilnehmen lassen an Seiner Herrlichkeit und Seligkeit. Amen.
Vater unser ... Gegrüßet seist Du, Maria ...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!


Zweiter Tag
Die Armen Seelen leiden unter dem Gedanken an die verlorene Zeit, in der sie Verdienste für das Himmelreich hätten erwerben können. Dieser Verlust ist nicht mehr rückgängig zu machen; denn mit der Zeit dieses Lebens endet auch die Zeit der Möglichkeit, Verdienste für die Ewigkeit zu sammeln.
Allmächtiger, ewiger Gott, was habe ich mir in meinem Erdenleben für das ewige Leben verdient? Mein Sinnen und Trachten war überwiegend auf das Zeitliche gerichtet. Ich danke Dir, daß Du mir noch Zeit gibst, das Böse wieder gutzumachen und Verdienste für die Ewigkeit zu sammeln. Ich bereue von Herzen, Dir, o gütiger Gott, mißfallen zu haben. Steh' mir bei, damit mir von nun an in meinem Leben nichts mehr wichtiger sei, als Dich zu lieben und Dir zu dienen. Erbarme Dich meiner und erbarme Dich auch der Armen Seelen, die im Fegfeuer leiden.
O Maria, Mutter Gottes, voll der Gnade, komm den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe!
Vater unser ... Gegrüßet seist Du, Maria ...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!


Dritter Tag
Die große Pein der Armen Seelen ist der furchtbare Anblick ihrer Sünden, für die sie jetzt im Reinigungsort leiden müssen. In dieser Welt kennt man die Häßlichkeiten der Sünde zuwenig, wohl aber im anderen Leben!
Ewiger Vater, heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, ich liebe Dich über alles, weil Du die unendliche Güte bist, und bereue von ganzem Herzen, Dich beleidigt zu haben. Ich nehme mir fest vor, Dir nicht mehr zu mißfallen. Schenke mir, o Gott, wieder Deine Gnade! Erbarme Dich meiner und erbarme Dich auch der Seelen, die am Ort der Läuterung leiden!
O Maria, Mutter Gottes, komm den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe! Durch Deine mächtige Fürbitte möge sie Christus, Dein vielgeliebter Sohn, unser Herr und Gott, teilnehmen lassen an Seiner Herrlichkeit und Seligkeit. Amen.
Vater unser ... Gegrüßet seist Du, Maria ...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!


Vierter Tag
Schon jetzt müßte es uns schmerzen, Gott, die ewige Liebe, so oft beleidigt zu haben. Die Seelen im Fegfeuer aber erkennen auf weit vollkommenere Weise, wie unendlich gut Gott ist, und lieben Ihn mit all ihren Kräften; daher empfinden sie beim Gedanken, Ihn, den großen Gott beleidigt zu haben, einen unbeschreiblichen Schmerz, welcher jeden anderen Schmerz übersteigt.
Allmächtiger, ewiger Gott, ich liebe Dich über alles, weil Du die unendliche Güte bist, und bereue von ganzem Herzen, Dich beleidigt zu haben. Ich nehme mir fest vor, nicht mehr zu sündigen. Laß mich ab nun beharrlich sein; erbarme Dich meiner, und erbarme Dich auch der Seelen, die im Fegfeuer leiden!
O Maria, Mutter Gottes, Mittlerin aller Gnaden, Mutter des ewigen Heiles, komm den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe! Durch Deine mächtige Fürbitte möge sie Christus, Dein vielgeliebter Sohn, unser Herr und Gott, teilnehmen lassen an Seiner Herrlichkeit und Seligkeit. Amen.
Vater unser ... Gegrüßet seist Du, Maria ...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!


Fünfter Tag
Die Armen Seelen im Fegfeuer leiden, ohne zu wissen, wann ihre qualvollen Leiden ein Ende nehmen werden. Sie sind zwar sicher, daß sie eines Tages erlöst werden; allein die Ungewißheit über die Dauer ihrer Buße ist ein großer Schmerz für sie.
Ich liebe Dich über alles, o unendlicher gütiger Gott, und bereue von ganzem Herzen, Dich beleidigt zu haben. Ich nehme mir von nun an fest vor, Dir, o Gott, Freude zu bereiten. Laß mich, o Gott, in Deinem Frieden ruhen! Ewiger Vater, heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, erbarme Dich meiner, und erbarme Dich auch der Armen Seelen, die im Fegfeuer leiden.
O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen! Heilige Maria, Unbefleckte Jungfrau und Gottesmutter, komm uns und den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe!
Durch Deine mächtige Fürbitte möge sie Christus, Dein vielgeliebter Sohn, unser Herr und Gott, teilnehmen lassen an Seiner Herrlichkeit und Seligkeit. Amen.
Vater unser ... Gegrüßet seist Du, Maria ...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!


Sechster Tag
Ein großer Trost ist den Armen Seelen das Andenken an das bittere Leiden Jesu Christi und an das allerheiligste Sakrament des Altares, weil sie sich durch das bittere Leiden des Herrn gerettet sehen und weil sie durch die heiligen Messen und Kommunionen so viele Gnaden empfangen haben und noch immer empfangen. Aber ebenso groß ist auch der unfaßbare Schmerz, daß sie während ihres Lebens gegen diese beiden großen Beweise der Liebe Jesu Christi so undankbar gewesen sind.
Mein Herr und mein Gott, Du bist für mich am Kreuz gestorben, Du hast Dich mir so oft in der hl. Kommunion geschenkt, und ich habe Dir oft mit Undank vergolten. Ich nehme mir fest vor, Dich nicht mehr zu beleidigen, Du großer, heiliger Gott! Schenke mir, Du, mein Erretter und Heiland, Deine Barmherzigkeit und Liebe! O Gott, mein höchstes Gut, erbarme Dich meiner und erbarme Dich auch der Amen Seelen, die im Reinigungsort leiden!
O Maria, Mutter Gottes, Mutter aller Menschen, komm den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe!
Vater unser ... Gegrüßet seist Du, Maria ...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!


Siebter Tag
Der unbeschreibliche Schmerz der Armen Seelen, die ganz auf unsere Hilfe angewiesen sind, wird noch dadurch vermehrt, wenn sie die besonderen Wohltaten Gottes betrachten. Sie hatten christliche Eltern, wuchsen im Glauben heran; es fehlte ihnen nicht an göttlicher Gnade. All das läßt sie ihren Undank gegen Gott noch mehr erkennen.
Allmächtiger, ewiger Gott, auch ich war ein undankbares Geschöpf. Du hast mit großer Geduld auf mich gewartet, mir so oft meine Sünden verziehen; und ich habe Dich nach so vielen Versprechungen immer wieder von neuem beleidigt. O mein Gott, Vater im Himmel, hab' Erbarmen mit mir! Ich bereue, Dich beleidigt zu haben, und verspreche Dir, Sühne zu leisten. Erbarme Dich meiner und erbarme Dich auch der Armen Seelen, schenke ihnen Nachlaß aller Schuld und Strafen, erlöse sie bald und laß sie Fürsprecher sein für mich und alle meine Anliegen!
O Maria, unsere Schutzfrau und Helferin, komm den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe!
Vater unser ... Gegrüßet seist Du, Maria ...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!


Achter Tag
Die Armen Seelen, die sich selbst nicht helfen können, leiden darunter, daß so viele Menschen auf Erden nicht wissen, was sie tun. Sie leben vor sich hin, ohne an Gott, an die Ewigkeit und damit an den Sinn des Lebens zu denken und sich schon jetzt vorzubereiten auf die Begegnung mit ihrem Schöpfer und Erlöser in der Stunde des Todes.
Allmächtiger, ewiger Gott, bewahre mich vor einem trägen und gleichgültigen Herzen. Laß mich schon jetzt die wahren Werte des Lebens erkennen; lehre mich, meine Tage zu zählen und Dir immer näher zu kommen, bis ich Dich schauen, anbeten und verherrlichen darf in Deinem ewigen Reich.
O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen. Heilige Maria, Mutter Gottes, Mittlerin aller Gnaden, komm uns und den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe!
Vater unser ... Gegrüßet seist Du, Maria ...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!


Neunter Tag
Unbeschreiblich groß sind die Leiden, welche die Armen Seelen zu erdulden haben: daseigene Versagen, die lange Reinigung, doch das größte Leid besteht für die Armen Seelen darin, von Gott getrennt, seiner Anschauung beraubt zu sein.
Allmächtiger, ewiger Gott, wie konnte ich so viele Jahre zubringen, von Dir und Deiner Gnade getrennt zu sein? Verzeih' mir, o mein Herr und mein Gott! Laß nicht zu, daß ich je wieder Deine Gnade verliere! Ich bitte Dich auch um Gnade und Erbarmen für die Armen Seelen! Lindere ihre Leiden, kürze die Zeit ihrer Verbannung ab, und laß sie bald Deine Herrlichkeit schauen.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns arme Sünder, jetzt und besonders in der Stunde unseres Todes. Amen. O Maria, unbefleckt empfangene Jungfrau und Gottesmutter, Mittlerin aller Gnaden, Königin aller Heiligen, Siegerin in allen Schlachten Gottes, komm uns und den Armen Seelen mit Deiner mächtigen Fürsprache zu Hilfe.
Vater unser ... Gegrüßet seist Du, Maria ...
O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen.
Der heimgegangenen Seelen Dein, die Deinem Herzen teuer, erbarm' Dich, lindere ihre Pein, o Jesus, lösch' ihr Feuer!




23.10.2018

Jedes Gebet wirft 50.000 (fünfzigtausend) Dämonen in die Hölle, deshalb ist es notwendig, es möglichst oft zu beten.
Geschenk von Gott durch den Heiligen Erzengel Michael an Seinem Festtag, am 29. September >
http://kath-zdw.ch/forum/index.php/topic,4382.msg44717.html#msg44717



14.10.2018
Send uns, Herr, dein Licht,
Wenn den Götzen dieser Zeit
Die verführte blinde Menge
Tempel und Altäre weiht;
Dass wir nie vor ihnen beugen
Haupt und Knie,
auch nicht zum Schein,
Sondern fest als deine Zeugen
Da stehen, wenn auch ganz allein.
Was keiner wagt, dass sollt ihr wagen.
Was keiner sagt, dass sagt heraus.
Was keiner denkt, sollt ihr befragen.
Was keiner anfängt, dass führt aus.
Wenn keiner ja sagt, sollt ihr’s sagen.
Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein.
Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben.
Wenn alle mittun, steht allein.
Wo alle loben, habt Bedenken.
Wo alle spotten, spottet nicht.
Wo alle geizen, wagt zu schenken.
Wo alles dunkel ist, macht Licht.

Lothar Zenetti - Priester


02.10.2018

Schutzengel tragen und begleiten uns durchs Leben



Dein Schutzengel ist immer bei dir
und hilft dir bei deinen Entscheidungen,
wenn du ihn darum bittest.
Er behütet unser irdisches Leben,
damit wir das ewige erlangen. Er lehrt, leitet und warnt uns, damit wir gleich ihm das neue Leben mit GOTT in Seinem Willen führen.
Lies nach: Psalm 90,11 + Exodus 23,20 + Matthäus 18,10.
Oft rettet er uns auch das Leben
und wir haben es vielleicht gar nicht gemerkt!
Ja so ist es, wir haben alle viele Engel und Erzengel, die uns umgeben, sonst wären wir ja dieser Welt hilflos ausgeliefert. Unsere Engel sind für uns immer da, ganz besonders wenn wir sie darum bitten.

Fortsetzung siehe Anhang


29.09.2018

Zum Fest der Heiligen Erzengel



Michael, Gabriel und Raphael
Fortsetzung siehe Anhang

Gebete zum Festtag der Erzengel
Fortsetzung siehe Anhang

Das Fest der Erzengel hl. Michael, hl. Gabriel und hl. Rafael am 29. September...
Fortsetzung siehe Anhang

Novene zum Heiligen Erzengel Michael
https://www.gloria.tv/album/tyE6wv4XbJ4Q2FrNaVBxnzSRN


Gebete zum Erzengel Michael
"Heiliger Erzengel Michael, du bist unser Verteidiger und unser Schutz vor dem Bösen.
Halte dein Schild der Wahrheit über uns und verteidige uns im Kampf, den Satan gegen die Wahrheit führt.
Hilf uns, den rechten Weg der Heiligen Liebe zu erkennen.
Halte uns immer hinter deinem Schild der Wahrheit und erleuchte uns dadurch bei unseren Entscheidungen zwischen Gut und Böse.
Amen."
(St.Michael, Ohio, 14.3.2006)


27.09.2018
Gebet vor politischen Wahlen:
Ihr lieben himmlischen Engel, ihr wacht über diese Wahl und jeden Wähler in einer besonderen Weise. Helft jedem Wähler, die Entscheidungen zwischen Gut und Böse klar zu erkennen. Stärkt sie in ihrem Entschluss, das Gute zu wählen, das die Wahrheit widerspiegelt. AMEN!
(Maria, Zuflucht der Heiligen Liebe)


25.09.2018

Gedenktag des HeiligenNikolaus von der Flüe
auch Bruder Klaus genannt, der Schweizer Nationalheilige



Das Meditationsbild von Bruder Klaus

In diesem Bilde betrachtete Bruder Klaus das eine und dreifaltige, unermessliche Wesen Gottes. Er nannte das Bild "mein Buch", worin er (als Analphabet) lerne und die Kunst der Glaubenslehre zu verstehen suche.

Hauptbestandteil des Bildes sind die beiden Kreise in der Mitte: der innere mit dem Gottesantlitz und der äußere, der durch drei auslaufende und drei einlaufende Strahlen mit dem innern verbunden ist.

Die sechs um die Kreise angeordneten Medaillons reden von den Großtaten der Liebe Gottes (von unten in der Mitte im Uhrzeigersinn): Verkündigung, Geburt Jesu, Schöpfung, Passion, Kreuzestod und Eucharistie.

Die vier Ecken sind mit den Evangelistensymbolen ausgefüllt.



http://www.bruderklaus.com/?id=8
https://www.youtube.com/watch?v=kfxdsqFc350

Bruder Klaus Gebet Mein Herr und mein Gott
https://www.gloria.tv/video/mDzpjXgyk6u42BfK1CPM6XMxc


24.09.2018

Maria Loskauf der Gefangenen
Die Liebe ist erfinderisch. Aus jeder neuen Not weiß sie einen Ausweg zu finden. Das offenbarte sich auch in jenen schweren Zeiten der Christenheit, als der Islam große Gebiete des christlichen Abendlandes an sich gerissen hatte. Groß wurde die Glaubensnot der Christen. Noch größer aber wurde sie, wenn die neuen Herrscher nach ihrem Sklavenrecht unsere Glaubensbrüder als aller Willkür preisgegebene Sklaven verschacherten und verschleppten. Viele von ihnen sind, losgerissen von Scholle und Kirche, im Glaubensabfall elend verkommen.

Da suchte christliche Liebe nach Abhilfe und fand sie. Opferfrohe Seelen, glaubensstarke Helden boten sich für die versklavten und gefährdeten Brüder freiwillig an, um für sie in die Gefangenschaft zu gehen, bis andere, von der Liebe Christi getrieben, das Lösegeld gesammelt hatten, um es den geldgierigen Räubern zum Loskauf zu geben. Diesen heldenhaften Liebesdienst stellte man unter den Schutz Mariens, von derem direkten Eingreifen in diese Liebesangelegenheit man überzeugt war. So kam es zu dem Titel: Maria vom Loskauf der Gefangenen. Zu seiner Patronin erwählte sie der Orden der Mercedarier, d.h. der Loskäufer.

Diese Wahl hatte nicht nur in der unübertroffenen Nächstenliebe Mariens ihren Grund. Vielmehr knüpfte sie daran an, dass Maria durch ihren heldenhaften Einsatz einst uns selbst aus der noch fruchtbareren Sklavenschaft Satans befreit hatte. Nichts Geringeres als ihren einzigen und heißgeliebten Sohn – und was für einen Sohn! – hatte sie dahingegeben, um uns aus der Herrschaft des Teufels loszukaufen. Da wollten heroische Christen hinter der heldenhaften Jungfrau nicht zurückstehen.

Gibt es etwa heute keine Gefangenen mehr zu befreien? Fürwahr genug! Gefangene in ungerechter menschlicher Haft weisen heute zu unserer Schande viele Länder auf. Hier darf unser Gewissen und unser Ruf nach Recht nie verstummen. Noch mehr Gefangene der Sünde, auf deren Befreiung das Gebet des heutigen Tages hinweist. Hier werden wir zum Beten und Sühnen aufgerufen. Und unzählbare Gefangene in der ursprünglichen Knechtschaft Satans, in den heidnischen Gebieten, wohin noch nicht das Licht des Glaubens gedrungen ist! Wer wird sich da als Missionar oder Missionshelfer unter dem Patronat Mariens in die Bresche werfen?


Kirchengebet
O Gott, zur Befreiung der Christgläubigen hast du in deiner Huld deine Kirche durch die glorreiche Mutter deines Sohnes mit einer neuen Ordensfamilie bereichert: wir bitten dich, gib, dass sie, die wir als Stifterin dieses großen Werkes fromm verehren, durch ihre Verdienste und ihre Fürsprache uns von allen Sünden und aus der Gefangenschaft Satans befreie.

Zur Geschichte des Festes: Im 12. Jahrhundert befanden sich viele Christen in Spanien in der Gefangenschaft der Sarazenen. Durch eine Erscheinung der Gottesmutter ermutigt, gründete der gottesfürchtige und in der Nächstenliebe erprobte heilige Petrus Nolaskus (Fest am 28. Januar) im Jahr 1218 den Orden der Mercedarier, dessen Hauptaufgabe es war, die gefangenen Christen zu befreien. Bei diesem Werk war der Heilige tatkräftig unterstützt von dem berühmten Kirchenrechtslehrer, dem heiligen Raimund von Penafort, seinem eigenen Beichtvater, wie auch von Jakob I., König von Aragonien. Sie stellten die Ordensgründung unter den Schutz „Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit“, da auch Raimund und König Jakob auf persönliche Anregung der Gottesmutter mitwirkten.

Das Fest Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit wurde zunächst im Orden der Mercedarier gefeiert und erhielt im Jahr 1615 die kirchliche Gutheißung. Dann aber übernahmen immer mehr Diözesen in Spanien und auch in Frankreich dieses Fest, das seit dem Dekret Innozenz` XII. vom 22. Februar 1696 in der ganzen Kirche gefeiert wird.



24.09.2018

Mein Gott, ich leg in Deine guten Vaterhände, was du an Sorgen schickst, an Freuden schenkst.Ich weihe Dir die Meinen,die ich liebe, damit du gnädig ihre Wege lenkst. Ich weihe Dir die Menschen, die ich führe, führ du sie einmal in den Himmel ein. Ich weihe Dir die Arbeit, die ich schaffe, laß meine schwache Hand gesegnet sein. Ich weihe Dir die Freude des Erfolges, in dem ich dankbar Deinen Ansporn seh´. Ich weihe Dir den Ansturm der Versuchung, gib du mir Kraft, dass ich ihr widersteh´´. Ich weihe Dir mein Herz und was es einschließt, ich weihe Dir mein Wollen: gut zu sein.
Komm,mächt´ger Vater, gib mir Deinen Segen, bleib bei mir, laß mich nicht allein. Amen
Aus dem Buch: Gott spricht mit uns.
L.G. Marita



23.09.2018

Pater Pio



Fortsetzung siehe Anhang



20.09.2017

Novene zum Hl. Erzengel Michael
Novene zum Hl. Erzengel Michael



15.09.2017

Festtag der 7 Schmerzen Mariens



Die sieben Schmerzen Mariens sind:

1. Darstellung Jesu im Tempel mit Weissagung Simeons (Lk 2,34-35)

2. Flucht nach Ägypten vor dem Kindermörder Herodes (Mt 2,13-15)

3. Verlust des zwölfjährigen Jesus im Tempel(Lk 2,43-45)

4. Jesus begegnet seiner Mutter

5. Kreuzigung und Sterben Christi (Joh 19,17-39)

6. Kreuzabnahme und Übergabe des Leichnams an Maria (Beweinung Christi) (Mt27,57-59)

7. Grablegung Christi (Joh 19,40-42)


Die Schmerzen Mariens bestehen zum einen im Mitleiden bei der Passion des Sohnes. Nach dem Bericht des Johannesevangeliumssteht sie unter dem Kreuz. Eine der Stationen der Kreuzwegandacht ist die Begegnung Jesu mit seiner Mutter auf dem Weg nach Golgota. Eines der häufigsten christlichen Bildmotive überhaupt ist das Vesperbild, die Pietà: Nach der Kreuzabnahme hält Maria den Leichnam ihres Sohnes in den Armen. Hier besonders ist Maria Identifikationsfigur für Leidende und Trauernde.

Die Schmerzen Mariens umfassen aber auch die Entfremdung von ihrem unbegreiflichen Sohn. Schon der Zwölfjährige trennt sich nach dem Bericht des Lukasevangeliums in Jerusalem von seinen Eltern, um im Tempel, dem Haus seines Vaters zu bleiben (Lk2,41ff). Bei der Hochzeit zu Kana stößt Jesus Maria brüsk zurück, als sie ihn auf den Weinmangel aufmerksam macht (Joh 2). Und als sie mit mehreren Familienangehörigen nach ihm fragt, während er öffentlich lehrt und heilt, lässt er keine andere Familienzugehörigkeit gelten als die durch den Gehorsam gegen Gottes Willen vermittelte (Lk 8,19-21). Bemerkenswert ist, dass Maria sich von all dem nicht abschrecken lässt, sondern bei ihren Urworten bleibt: Mir geschehe nach deinem Wort (Lk1,38) und: Was er euch sagt, das tut (Joh2,5).

Gedächtnis der Schmerzen Mariens
Gedächtnis der Schmerzen Mariens (von lat.Beatae Mariae Virginis Perdolentis, „allerseligste, schmerzensreiche Jungfrau Maria“, früher Septem Dolorum Beatæ Mariæ Virginis) ist ein Gedenktag im Kirchenjahr derrömisch-katholischen Kirche, der am 15. September begangen wird. Der Gedenktag hat eine eigene Sequenz, das Stabat mater. Die Ikonographie stellt Maria als Mater Dolorosa („Schmerzensmutter“) dar.


Das Fest im liturgischen Kalender

Der Gedenktag der Schmerzen Mariens folgt unmittelbar auf das Fest der Kreuzerhöhungam 14. September und steht zu ihm in innerer Beziehung. Wird an Kreuzerhöhung verehrend auf das Kreuz Jesu Christi als Siegeszeichen und Baum des Lebens geblickt, so wird am Tag darauf das Mitleiden Marias als Mutter und Verkörperung der Kirche und Vorbild für alle Glaubenden gepriesen.

Die vorkonziliare Bezeichnung dieses Gedenktags war sieben Schmerzen Mariens, wobei die Zahl Sieben eine Totalität bezeichnete, in der Volksfrömmigkeit aber auch mit einzelnen Lebensstationen Marias verbunden wurde. Die sieben Schmerzen Mariens sind der Gegenpol zu den sieben Freuden, deren früher am Gedenktag Maria Lätitia[1] gedacht wurde.

Der 15. September mit dem Gedächtnis der sieben Schmerzen Mariens, wurde 1814 von Papst Pius VII. für die Gesamtkirche eingeführt, nachdem es schon seit 1667 vomServitenorden gefeiert worden war. Bis zurLiturgiereform wurde auch am Freitag nach dem Passionssonntag ein Fest der sieben Schmerzen Mariä begangen; bis auf dieCollecta war das Messformular identisch. Die Feier in der Passionswoche wurde von PapstBenedikt XIII. 1727 vorgeschrieben. Seit 1423 ist der vierte Freitag nach Ostern das historische Kalenderdatum, an dem das Fest als sogenanntes Kompassionsfest, das Fest der „Betrübnis und Schmerzen Mariens unter dem Kreuz“, in der katholischen Kirche gefeiert wird.

Im Jahr 1927 wurde durch das päpstliche Dekret Celebre apud Slovaccham gentem die Muttergottes von den sieben Schmerzen zur Patronin der Slowakei erklärt. Der 15. September ist daher ein Feiertag in der Slowakei.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ged%C3%A4chtnis_der_Schmerzen_Mariens

Rosenkranz der 7 Schmerzen

http://rosenkranzbeten.info/rosenkranzbeten/
sieben-schmerzen-mariens-das-gebet-der-muetter/


http://www.rosenkranzgebete.de/maria/sieben-schmerzen-mariae/
15. September Die Sieben Schmerzen Mariens
https://www.gloria.tv/video/wRHqe5Pt5FJrJ6yRii8Ea8yg8

Christus am Kreuz und die Jungfrau Maria unter dem Kreuz
https://www.gloria.tv/video/ztx2dnmqKMfsHcQxPM8ttBha1

Sieben Schmerzen Marias
https://www.gloria.tv/photo/os2HdC3Es7Ss6YRU9cdDUbTNS



14.09.2017

Zum Fest der Kreuzerhöhung am 14.September



Und ich, wenn ich von der Erde erhöht werde, so werde ich alle an mich ziehen.


Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: „Jesus Christus ist der Herr“ – zur Ehre Gottes, des Vaters.

Phil, 2,6-11

„Wir beten dich an Herr Jesus Christus,

hier und in allen deinen Kirchen auf der ganzen Welt und preisen dich,

denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.“

(Franz von Assisi)



Christus hat keine Hände,

nur unsere Hände,

um seine Arbeit heute zu tun.

Er hat keine Füße,

nur unsere Füße,

um Menschen auf seinen Weg zu führen.

Christus hat keine Lippen,

nur unsere Lippen,

um Menschen von ihm zu erzählen.

Er hat keine Hilfe,

nur unsere Hilfe,

um Menschen an seine Seite zu bringen.

Wir sind die einzige Bibel,

die die Öffentlichkeit noch häufig liest.

Wir sind Gottes Botschaft,

in Taten und Worten geschrieben.

Amen.

(Gebet aus dem 14. Jhdt. Das Gebet wird mit einem Fragment eines „Corpus Christi“ aus spätgotischer Zeit aus dem Kloster Volkenroda in Verbindung gebracht. Die Figur vom Kreuz hatte keine Hände mehr und nur Fragemente von Füßen.)





Kreuzerhöhung ist der Name eines christlichen Festes, das im katholischen undorthodoxen liturgischen Kalender auf den14. September fällt. Der Tag wird als Holy Cross Day auch in Teilen der Anglikanischen Kirche sowie denjenigen (besonders englischsprachigen) lutherischen Kirchenbegangen, die dem Revised Common Lectionary folgen. Daneben wird er auch im Evangelischen Tagzeitenbuch der Evangelischen Michaelsbruderschaft geführt.

Helena und Konstantin (Sazonow)

Der Ursprung dieses Festes verbindet sich mit der um 350/60 entstandenen Helena-,Kyriakos- oder Protonikelegende,[1] derWiederauffindung des Kreuzes Christi durchKaiserin Helena im zeitlichen Zusammenhang mit dem Bau der Grabeskirche durchKonstantin.[2] In diesem Zusammenhang wurde eine Kreuzesreliquie gezeigt, wie überhaupt um 350 Kreuzpartikel verbreitet waren. Von Jerusalem aus verbreitete sich die Kreuzverehrung, darunter auch der Brauch, Kreuzreliquien und Kreuzdarstellungen dem Volk zur Verehrung zu zeigen (sie zu „erhöhen“ = hochzuhalten), wie es bis heute in der katholischen Karfreitagsliturgie geschieht.

Kaiser Konstantin ließ an dem Ort der Grabesauffindung eine große Kirche errichten, welche 335 eingeweiht wurde. Man stellte das heilige Kreuz darin feierlich zur Verehrung aus: „Die Weihe dieser heiligen Kirche wird mit größtem Aufwand gefeiert, weil am selben Tage das Kreuz des Herrn gefunden wurde“.[3]So wurde das Fest der Kreuzerhöhung nach der heiligen Woche zum wichtigen Kirchenfest in Jerusalem.

Im Jahre 614 fielen die Truppen des Perserkönigs Chosrau II. in Jerusalem ein. Das Kreuzholz in einem silbernen Kreuzreliquar – zwei andere Teile hatte Helena im Jahre 325 nach Rom undKonstantinopel gebracht – wurde mit Patriarch Zacharias in die KönigsstadtKtesiphon in der Nähe des heutigen Bagdadverschleppt. Das Kreuz wurde aber wenige Jahre darauf durch den Sieg des oströmischen Kaisers Herakleios über die Perser zurückgewonnen. 628 brachte der Kaiser das Kreuz zunächst im Triumph in seine Hauptstadt Konstantinopel. Nach neueren Untersuchungen zog er am 21. März 630 mit glänzendem Gefolge nach Jerusalem, um dort die hochverehrte Reliquie wieder in die Grabeskirche hinter dem Golgotahügel zu bringen. Zum Andenken an dieses Ereignis sowie dem der Auffindung des heiligen Kreuzes durch Helena feiert die Kirche am 14. September das Fest der „Erhöhung des heiligen Kreuzes“.

Wenige Jahre später fiel Jerusalem nach derBelagerung im Jahre 637 an das neueIslamische Reich. Der Gedenktag an den Sieg über die Perser und an die Kreuzerhöhung blieb aber in Ostrom bestehen und seine dortige Rolle ist vielleicht mit heutigenNationalfeiertagen zu vergleichen.

Heute befinden sich die größten bekannten Kreuzreliquien im Vatikan, auf dem Berg Athos, in Brüssel, Venedig, Gent und Paris, sehr viele kleinere verteilt in Europa wie zum Beispiel im Benediktinerstift St. Paul in Kärnten. Ursprünglich war diese im berühmten Reichskreuz verwahrt, das dem Gegenkönig Heinrichs IV., Rudolf von Schwaben, als Reichskreuz diente. Heute befindet sich die große Kreuzpartikel in einem eigenen Reliquienkreuz, das mit Smaragden und Brillanten eingefasst ist und jährlich den Gläubigen am Karfreitag innerhalb der Liturgie zur Verehrung gezeigt wird.


Liturgie des Festes

Römisch-katholisch

Die erste Tageslesung Num 21,4–10 verknüpft die Verehrung des Kreuzes mit der alttestamentlichen Erzählung von der Kupferschlange, die Mose während einerSchlangenplage anfertigen und an einer Stange aufhängen sollte. Der Aufblick zu ihr bewirkte Rettung.

Das Evangelium aus dem Nachtgespräch Jesu mit Nikodemus (Johannes 3,13–17) gibt dazu die Deutung: „Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der (an ihn) glaubt, in ihm das ewige Leben hat“.

Die Präfation vom Tag stellt dem Kreuz Christi als Baum des Lebens typologisch den Baum des Sündenfalls gegenüber, von dem der Tod seinen Ausgang nahm: „Du (Gott) hast das Heil der Welt auf das Holz des Kreuzes gegründet. Vom Baum des Paradieses kam der Tod, vom Baum des Kreuzes erstand das Leben. Der Feind [= Schlange, Teufel], der am Holz gesiegt hat, wurde auch am Holze besiegt durch unseren Herrn Jesus Christus.“

Die im Jahr 600 entstandenen Hymnen des Venantius Fortunatus in den Laudes und in der Vesper des Festes Kreuzerhöhung sind dieselben wie in der Karwoche: Vexilla regis(Der König siegt, sein Banner glänzt) bzw.Heilig Kreuz, du Baum der Treue.

Da Kreuzerhöhung als Herrenfest in der liturgischen Rangordnung höherrangig ist als ein Sonntag im Jahreskreis, verdrängt es diesen in den Jahren, in denen es auf einen Sonntag fällt.

Dem heiligen Kreuz geweihte Kirchen feiern am 14. September ihr Patrozinium, oft verbunden mit einer Prozession oderWallfahrt, so in Ottbergen bei Hildesheim.[4]Die wichtigste Kreuzkirche, eine der siebenrömischen Pilgerkirchen, ist Santa Croce in Gerusalemme. Das Fest Kreuzerhöhung gehört zu den Eigenfesten des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kreuzerh%C3%B6hung

TAGESGEBET

Allmächtiger Gott,

deinem Willen gehorsam,

hat dein geliebter Sohn

den Tod am Kreuz auf sich genommen,

um alle Menschen zu erlösen.

Gib, dass wir in der Torheit des Kreuzes

deine Macht und Weisheit erkennen

und in Ewigkeit teilhaben

an der Frucht der Erlösung.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.


»Wir halten hoch das Kreuz«

https://youtu.be/zc1UuA5mpkg


Weitere Links

14. September — Fest Kreuzerhöhung
https://www.gloria.tv/video/Rq8Netp9ysXhHJ3PgviTT3mSE


Ablässe für die Verehrung des heiligen Kreuzes
https://www.gloria.tv/article/3oP1iZCYve712VduVwMpVyCtH


Fest Kreuzerhöhung
https://www.gloria.tv/photo/9b9GnGQwGCoG3SZjfvPENNVvX


Kreuzerhöhung
https://www.gloria.tv/photo/MjbhVARmgPHj1dCa2bhJK8UPn


Heiliges Kreuz sei hochverehrt!
https://www.gloria.tv/article/B78euiV9FnLy3kVbJ8dVcvEBQ



14.09.2018

Novene zum Heiligen Pater Pio vom 14.09.-22.09.2018


1.Tag
Pater Pio von Pietrelcina, du hast an deinem Leib die Zeichen der Passion unseres Herrn Jesus Christus getragen. Du hast für uns alle das Kreuz getragen und ertragen die physischen und moralischen Leiden, die Seele und Leib in einem dauernden Martyrium geißelten. Bitte für uns bei Gott, damit jeder von uns lernt, die großen und kleinen Kreuze des Lebens anzunehmen und jedes Leiden in ein sicheres Band zu verwandeln, das uns mit dem ewigen Leben verbindet.

Es ist gut, sich an die Leiden zu gewöhnen, die Jesus gefielen, euch zu senden. Jesus, der es nicht ertragen kann, euch leiden zu sehen, wird kommen, um euch Erleichterung zu verschaffen und zu trösten und eurem Geist neuen Mut zu schenken.“ (Pater Pio)

Bete den Rosenkranz zum Heiligsten Herzen Jesu


2.Tag
Pater Pio von Pietrelcina, der du an der Seite unseres Herrn Jesus Christus bist, du wusstest den Versuchungen des Bösen zu widerstehen. Du hast die Schläge und Qualen der höllischen Dämonen durchlitten, die dich dazu bringen wollten, deinen Weg der Heiligkeit aufzugeben. Bitte für uns beim Höchsten, damit auch wir mit deiner Hilfe und der Hilfe des ganzen Paradieses die Kraft finden, der Sünde abzusagen und den Glauben bis zu unserem Todestag treu zu bewahren.

„Hab Mut und fürchte nicht den düsteren Zorn Luzifers. Denk daran: solange der Feind gegen deinen Willen von außen lärmt und brüllt ist es ein gutes Zeichen, denn es zeigt dir, dass er nicht in deinem Willen ist.“ (Pater Pio)

Bete den Rosenkranz zum Heiligsten Herzen Jesu


3.Tag
Pater Pio von Pietrelcina, du hast die himmlische Mutter so sehr geliebt, dass du täglich Gnaden und Tröstungen von ihr empfangen hast. Bitte für uns bei der heiligen Jungfrau, und lege unsere Sünden und unsere unandächtigen Gebete in ihre Hände, damit – wie einst zu Kana in Galiläa – der Sohn sein „Ja“ zur Mutter spricht und unser Name in das Buch des Lebens eingetragen werden kann.

„Maria sei der Stern, der euren Weg erleuchtet und euch die sichere Straße weist, auf der ihr zum himmlischen Vater gelangt; sie sei der Anker, mit dem ihr euch in Zeiten der Prüfung umso fester verbinden sollt.“ (Pater Pio)

Bete den Rosenkranz zum Heiligsten Herzen Jesu


4.Tag
Pater Pio von Pietrelcina, du hast deinen Schutzengel so sehr geliebt, der dir diente als Führer, Verteidiger und Bote. Die Engel brachten vor dich die Gebete deiner Kinder im Geiste. Bitte für uns beim Herrn, damit auch wir lernen, uns unseres Schutzengels zu bedienen, der während unseres ganzen Lebens bereit ist, uns zum Weg des Guten zu raten und vom Tun des Bösen abzuraten.

Rufe deinen Schutzengel an, der dich erleuchten und führen wird. Der Herr hat ihn dir dazu an die Seite gestellt. Deshalb bediene dich seiner.“ (Pater Pio)

Bete den Rosenkranz zum Heiligsten Herzen Jesu


5.Tag
Pater Pio von Pietrelcina, du hast eine innige Andacht zu den Armen Seelen gepflegt, für die du dich als Sühnopfer angeboten hast. Bitte den Herrn, auf dass er in uns die Gefühle des Mitleids und der Liebe eingieße, die du für diese Seelen gehabt hast, damit auch wir helfen, ihre Zeit im Exil zu verkürzen, und uns mühen, mit Opfern und Gebeten ihnen den notwendigen Heiligen Ablass zu erwirken.

Oh Herr, ich bitte dich, über mir die Qualen auszugießen, die den Sündern und den Seelen im Fegfeuer vorbehalten sind; wenn es sein muss, vermehre sie über mir, damit du die Sünder bekehrst und rettest und rasch die Seelen aus dem Fegfeuer befreist.“ (Pater Pio)

Bete den Rosenkranz zum Heiligsten Herzen Jesu


6.Tag
Pater Pio von Pietrelcina, du hast die Kranken mehr geliebt als dich selbst, denn du hast in ihnen Jesus gesehen. Du, der du im Namen des Herrn Heilungswunder vollbracht hast, dem Leib die Hoffnung auf Leben und dem Geist die Hoffnung auf Erneuerung wiedergegeben hast, bitte den Herrn, damit alle Kranken auf die Fürsprache Mariens deinen mächtigen Schutz erfahren und aus der leiblichen Heilung geistlichen Gewinn ziehen, indem sie dem Herrn, dem ewigen Gott, danken und ihn preisen.

Wenn ich also weiß, dass eine Person schwer heimgesucht wird, sei es an Seele oder Leib, was tue ich nicht alles beim Herrn, um sie frei von ihren Übeln zu sehen? Gerne nehme ich alle ihre Leiden auf mich, um sie gesund weggehen zu sehen, und trete ihr die Früchte solcher Leiden ab, so es der Herr mir gestattet.“ (Pater Pio)

Bete den Rosenkranz zum Heiligsten Herzen Jesu


7.Tag
Pater Pio von Pietrelcina, so sehr hast du den Heilsplan Gottes mitgetragen, dass du deine Leiden angeboten hast, um die Sünder aus den Schlingen des Satans zu befreien. Bitte für uns bei Gott, damit die Ungläubigen zum Glauben finden und sich bekehren, die Sünder aus tiefstem Herzen bereuen, die Lauen mit neuer Leidenschaft für ihr Christsein erfüllt werden und die Gerechten aushalten auf dem Weg des Heiles.

Wenn die arme Welt die Schönheit einer Seele im Stand der Gnade sehen könnte, alle Sünder, alle Ungläubigen würden sich auf der Stelle bekehren.“ (Pater Pio)

Bete den Rosenkranz zum Heiligsten Herzen Jesu


8.Tag
Pater Pio von Pietrelcina, du hast deine geistlichen Kinder sehr geliebt und viele hast du für Christus gewonnen um den Preis deines Blutes. Gewähre auch uns, die wir dich nicht persönlich kennen gelernt haben, uns als deine geistlichen Kinder zu betrachten, damit auch wir dich - durch deinen väterlichen Schutz, durch deine heilige Führung und die Kraft, die du für uns vom Herrn erlangen wirst - in der Stunde unseres Todes an der Paradieses pforte antreffen können, wo du auf unsere Ankunft wartest.


„Wenn es mir möglich wäre, wollte ich vom Herrn nur eine einzige Sache erbitten; wenn er zu mir sagte ‚Geh ein in das Paradies!’ wollte ich nur diese Gnade von ihm erlangen: ‚Herr, lass’ mich erst dann ins Paradies eingehen, wenn das letzte meiner Kinder, wenn die letzte der Personen, die meiner priesterlichen Sorge anvertraut waren, vor mir hineingegangen ist.’ “ (Pater Pio)

Bete den Rosenkranz zum Heiligsten Herzen Jesu


9. Tag
Pater Pio von Pietrelcina, du hast so sehr die heilige Mutter Kirche geliebt. Bitte für uns beim Herrn, damit er Arbeiter in seiner Ernte sende und jedem die Kraft und den Geist der Kinder Gottes gebe. Wir bitten dich darüber hinaus, bei der Jungfrau Maria einzutreten, damit sie die Menschen zur Einheit der Christen führe und sie in einem einzigen großen Haus versammle, das wie ein Leuchtturm des Heiles im sturmgepeitschten Meer unseres Lebens sei.

„Halte dich immer eng an die Heilige Katholische Kirche, denn sie allein vermag dir den wahren Frieden zu geben, denn sie allein besitzt Jesus im Sakrament, der wahrhaft der Fürst des Friedens ist.“ (Pater Pio)
Bete den Rosenkranz zum Heiligsten Herzen Jesu

https://www.padrepio.catholicwebservices.com/DEUTSCH/Nov.htm


12.09.2018

Tagesgebet



Gott, unser Retter, der Name der seligen Jungfrau Maria ist für uns ein Zeichen der Hoffnung geworden. Befreie uns auf ihre Fürsprache aus allen Gefahren und vollende an uns das Werk der Erlösung. Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen.

Entstehung des Gedenktages
Im Jahre 1513 erhielt die Diözese Cuenca in Neukastilien in Spanien die Erlaubnis zur Feier eines Festes zu Ehren des heiligen Namens Mariä. Bald baten auch andere Diözesen um dieses Vorrecht. Nach dem Sieg über die Türken bei Wien 1683 wurde der Tag durch Papst Innozenz XI. als Fest für die ganze Kirche eingeführt: Am 15. August hatte sich Polenkönig Jan III. Sobieski zusammen mit Karl V. Leopold von Lothringen, Maxilmilian Emanuel von Bayern, dem Markgrafen von Baden und dem Prinzen von Sayoyen mit einem Heer von 65.000 Mann den dreimal so starken Türken, die seit zwei Monaten Wien belagerten, entgegengestellt und dabei das Banner der Gottesmutter vorangetragen. Am 12. September 1683 kam es zur entscheidenden Schlacht, in der die Türken vernichtend geschlagen wurden. Noch im gleichen Jahr bestimmte Papst Innozenz XI. die Feier des Festes Mariä Namen am Sonntag nach Mariä Geburt für die ganze katholische Kirche.
Papst Pius X. verlegte das Fest auf den 12. September, den Siegestag. Im römischen Generalkalender von 1970 wurde dieses Fest gestrichen, da es eine Doppelung zum Fest Mariä Geburt darstellt. Im Diözesankalender für das deutsche Sprachgebiet blieb es wegen des historischen Bezugs zum Sprachgebiet erhalten, v.a. in Österreich wird dieses Fest noch heute begangen. 2001 wurde der Tag als Gedenktag wieder in den Römischen Generalkalender aufgenommen.
Früher hatten die Armen an diesem Tag das Recht, auf den Feldern liegen gebliebenes Korn zu sammeln.
https://evangeliumtagfuertag.org/DE/saints/



Maria – die von Gott Bevorzugte



Ein eigener Festtag zu Ehren des Namens der Mutter Jesu

Am 12. September feiert die Kirche im deutschen Sprachraum das Fest Mariä Namen. Es wurde 1683 von Papst Innozenz XI. eingeführt, weil an diesem Tag auf dem Kahlenberg bei Wien das türkische Heer besiegt wurde und die Belagerung Wiens abbrechen musste.
Das Fest Mariä Namen wurde erstmals im 16. Jahrhundert in Spanien begangen, als 1513 die Diözese Cuenca von Rom die Erlaubnis erhielt, dieses Fest zu feiern, das sich anschließend in spanischen Nachbarbistümern verbreitete.
Ein Fest der Gesamtkirche wurde es 1683 durch Papst Innozenz XI. Im römischen Kalender wurde das Fest zwar 1970 gestrichen, aber für das deutsche Sprachgebiet beibehalten.
Bei allen anderen Heiligen ist ihr Todestag der Festtag. Nur Jesus Christus, seine Mutter Maria und Johannes der Täufer haben eigene Festtage zu Ehren ihres Namens. In einigen Ländern wird noch der Namenstag gefeiert und ist ein Tag, der sogar einen höheren Stellwert als der Geburtstag hat. In der Heiligen Schrift lesen wir vielfach von Namensgebungen, auch von Namensänderungen: aus Abram wird Abraham, aus Jakob Israel und aus Simon der Apostelfürst Petrus.
Ein heiliger Name

Ausdrücklich wird im Neuen Testament angeordnet, dass der Sohn von Zacharias und Elisabeth Johannes heißen solle und der vom Heiligen Geist in Maria empfangene Sohn Gottes Jesus. Wir feiern deshalb das Fest des Namens Jesu und wissen durch die Predigt der Apostel von der Kraft dieses Namens. So ist auch der Name seiner Mutter ein heiliger Name.
Es gibt zahlreiche Erklärungsversuche für den hebräischen Namen Mirjam beziehungsweise für Maria, aber keine Deutung ist sicher. Da er schon in Ägypten gebraucht wurde, so bedeutet er unter anderem “die von Gott Bevorzugte”, andere Deutungen sind “Stern des Meeres”, “Herrin”, “Schöne”. Als erste Trägerin dieses Namens begegnet uns im Alten Testament eine Mirjam als Schwester des Moses.
Wie andere Marienfeste, wie etwa das Rosenkranzfest am 7. Oktober oder Maria Schnee am 5. August, ist das Fest Mariä Namen mit der Anrufung Mariens als Hilfe der Christen gegen die Gefahr durch das türkische Heer verbunden.
Als 1456 die Osmanen vor Belgrad standen, ordnete Papst Kalixt III. am Fest der Apostel Petrus und Paulus als europäisches Gebet das Angelus-Gebet für die gesamte christliche Welt an.
Nach der siegreichen Schlacht bei Lepanto am 7. Oktober 1571 führte Pius V. das Rosenkranzfest ein. So wie der Sieg von Lepanto der Überlegenheit der Türken auf dem Mittelmeer ein Ende gemacht hatte, so brach der Sieg am 12. September 1683 bei Wien die Vormachtstellung der Osmanen zu Land.
Kaiser Leopold I. war damals mit dem Hof von seiner Hauptstadt nach Passau geflüchtet und besuchte als Beter Altötting. Hier hatte er 25 Jahre vorher, am 5. September 1658, als junger Kaiser sein Reich, das Heilige Römische Reich deutscher Nation, in der Gnadenkapelle der Muttergottes geweiht.
Dort betete Kaiser Leopold I. um den Segen Marias für sein Reich. Ein Zeitgenosse berichtet, dass der erst 18-jährige Kaiser nach dem Prunk der Krönung im Juli des gleichen Jahres in Frankfurt am Main “nichts inniger in seinem Herzen und Sinn getragen habe als den Wunsch, vor Übernahme der Regierung die Gottesmutter in Altötting zu verehren”.
So kniete er in der Gnadenkapelle “allerdemütigst vor unserer lieben Frau, um von ihr der Himmels-Kayserin das neu angetretene Kaysertum zu Lehen zu nehmen und sich und seine untergebene Land und Leut unter den Schutz Mariae wider seine Feind bestermassen zu befehlen”. 25 Jahre später brauchten der Kaiser und das Reich diesen Schutz.
Am 15. August, also am Fest Mariä Himmelfahrt, zog der Polenkönig Johann III. Sobieski dem Kaiser zu Hilfe. Auf Rat von Markus von Aviano hatte ihm Kaiser Leopold den Oberbefehl übertragen. Dem siegreichen Heer der Christen wurde das Banner Mariens vorausgetragen. Im Jahre 2003 hat der polnische Papst Johannes Paul II. den Kapuzinerpater Markus von Aviano selig gesprochen, der 1683 Feldprediger des kaiserlichen Heeres war.

https://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2009/09-11-fest-mariae-namen-12-september



Mariä Namen



Im Jahre 1513 erhielt die Diözese Cuenca in Neukastilien in Spanien die Erlaubnis zur Feier eines Festes zu Ehren des heiligen Namens Mariä. Bald baten auch andere Diözesen um dieses Vorrecht. Nach dem Sieg über die Türken bei Wien 1683 wurde der Tag durch Papst Innozenz XI. als Fest für die ganze Kirche eingeführt: Am 15. August hatte sich Polenkönig Jan III. Sobieski zusammen mit Karl V. Leopold von Lothringen, Maxilmilian Emanuel von Bayern, dem Markgrafen von Baden und dem Prinzen von Sayoyen mit einem Heer von 65.000 Mann den dreimal so starken Türken, die seit zwei Monaten Wien belagerten, entgegengestellt und dabei das Banner der Gottesmutter vorangetragen. Am 12. September 1683 kam es zur entscheidenden Schlacht, in der die Türken vernichtend geschlagen wurden. Noch im gleichen Jahr bestimmte Papst Innozenz XI. die Feier des Festes Mariä Namen am Sonntag nach Mariä Geburt für die ganze katholische Kirche.

Papst Pius X. verlegte das Fest auf den 12. September, den Siegestag. Im römischen Generalkalender von 1970 wurde dieses Fest gestrichen, da es eine Doppelung zum Fest Mariä Geburt darstellt. Im Diözesankalender für das deutsche Sprachgebiet blieb es wegen des historischen Bezugs zum Sprachgebiet erhalten, v.a. in Österreich wird dieses Fest noch heute begangen. 2001 wurde der Tag als Gedenktag wieder in den Römischen Generalkalender aufgenommen.

Früher hatten die Armen an diesem Tag das Recht, auf den Feldern liegen gebliebenes Korn zu sammeln.

http://www.kathpedia.com/index.php?title=Mari%C3%A4_Namen

https://www.fsspx.at/de/news-events/news/12-september-fest-mari%C3%A4-namen-31954

Sieg am Kahlenberge (summorum-pontificum.de)
https://www.gloria.tv/article/f8hdqJb8mkgH14EEJ2MtFQaZt

12. September – das Fest des hl. Namens Maria
https://www.gloria.tv/article/d4VHLujuB3iJ4xJACB8oEDLqg



08.09.2018

Mariä Geburt


Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Maria...
https://www.gloria.tv/video/1JTfZWbM81K3CguTESccqP8PS

Sel. Anna Katharina Emmerick — Visionen: Mariä Geburt
https://www.gloria.tv/video/Vee3dVPTc6TQ6Duy9imZxxfwM



22.08.2017
Fest Maria Königin = Maria Krönung am 22. August 2017
Fortsetzung siehe Anhang zu 475



21.08.2017

NOVENE ZUR KÖNIGIN UND MUTTER DER LETZTEN ZEITEN
 Als Vorbereitung Des Festes Vom 28. August.
Beginn: 20. August
Ende: 28. August
 
Die nachfolgende Novene wurde von Unserer Heiligsten Mutter diktiert und vereint mit Ihr beginnen wir jeden Tag mit dem folgenden Gebet. Unsere Heiligste Mutter wünscht, dass wir dieses Eingangsgebet, das Gebet des Tages und die von Ihr angegebene Aufopferung liebevoll verrichten. Gleichzeitig erinnert Sie uns daran:
 
"Wie alle Meine Kinder wissen, muss man während einer Novene auch der Heiligen Eucharistie beiwohnen."
 
Bemerkung:  Diese Novene kann zu jeder Zeit des Jahres mit Liebe und Andacht verrichtet werden.
 
 
GEBET ZUR KÖNIGIN UND MUTTER DER LETZTEN ZEITEN 
Geliebte Kinder, Ich lade euch zum Gebet ein:
 
Göttlicher, Ewiger und Allmächtiger Vater, Allerheiligster Sohn, Mensch gewordenes Wort, 
Heiliger Geist, Göttlicher Geist, drei Personen in dem einzig wahren Gott. 
Giesse Deinen heiligsten Segen über dieses Geschöpf, 
das vor Deiner göttlichen Majestät fleht.
Nimm meine Hand, damit ich mich nicht von Deinem Schutz trenne, gib mir die unerschütterliche Hoffnung auf die Begegnung mit Deiner Herrlichkeit.
Sei meine durch Deinen Heiligen Geist geformte Seele 
und lasse mich zur Erkenntnis gelangen, 
die mich zur Wahrheit Deines Wortes führt 
und nicht vom Heiligen Weg abbringt.
Heiligste Dreieinigkeit, Du hast Dein Volk mit 
der Königin und Mutter der letzten Zeiten gesegnet, 
damit Sie Fürsprache für Dein Volk halte und es verteidige.
Ich empfange die so erhabene Königin und Mutter, 
nehme Ihre gesegnete Hand und füge mich Ihrer mütterlichen Weisung 
damit ich an Ihrer Seite Deinen Willen erfülle.
Mutter, die Du mich führst, Mutter, die Du Fürsprache leistest, 
Mutter, die Du diese ziellose Menschheit behütest, 
sei mein Steuerrad in diesem Moment, damit Meine Seele den Klauen des Bösen nicht aus Schwäche erliegt.
Gib mir die Willenskraft, das Warten nicht zu fürchten, 
sondern mich davor zu fürchten, den Anbiederungen des Bösen zu verfallen, 
und lasse nicht zu, dass meine Seele inmitten der bösen Finsternis verloren geht.
Königin und Mutter der letzten Zeiten, 
komm, nimm mich an und lehre mich, auf den dreieinigen Moment zu warten, 
denn ich möchte die Zeit nicht beschleunigen, 
sondern unter dem Schutz Deiner Treue Dein Ebenbild sein, 
und möge ich zu keiner Zeit Angst haben vor dem Moment, 
indem es scheint, dass ich erliegen werde.
Königin und Mutter der letzten Zeiten, 
mache, dass Liebe, Glaube, Hoffnung 
und Mut in mir wiedergeboren werden, um so wie Du zu leben, 
indem Du mich mit dem dreieinigen Willen nährst, 
und lasse mich in dem glühenden Glauben, dass Du mich 
zu der ersehnten Begegnung mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist führen wirst, 
indem ich zu einem neuen Leben an der Seite der Heiligsten Dreieinigkeit wiedergeboren werde.  Amen.
 
Unsere Mutter wünscht, dass wir vereint mit Ihr an jedem Tag der Novene das Tagesgebet verrichten und die Aufopferung, die Sie uns angibt, mit Liebe in die Tat umzusetzen. Und Sie erinnert uns auch:
 
  
ERSTER TAG 
Für die Bekehrung der Menschheit beten.
 
Gebet des Tages: 
Königin und Mutter, blicke auf mich, der ich einsam bin, 
komm zu mir; ich brauche Deine Liebe. 
Zu Deinem Herzen erhebe ich meine Anliegen, 
nimm sie bitte entgegen: (hier äussert man die persönlichen Anliegen).
Erleuchte mich mit den Strahlen Deines Gehorsams, Deines Glaubens,
Deiner Hoffnung und Deiner Barmherzigkeit. 
Ich möchte meinen Brüdern mit Deinem gleichen Gehorsam helfen,
damit wir vereint Deinen geliebten Sohn erkennen. Amen.
 
Aufopferung: Ich rufe euch auf, Meinem Sohn den Gehorsam zu opfern.
 
 
ZWEITER TAG
Für jene beten, die die Heiligste Dreifaltigkeit nicht kennen.
 
Gebet zur Königin und Mutter der letzten Zeiten…

Gebet des Tages: 
Dein Herz sei der Schatz, indem ich die unendliche
Dimension der Dreifaltigen Liebe entdecke. 
Lass mich kein undankbares Kind sein, das den Schöpfer verleugnet, 
lass mich kein Geschöpf sein, das die Erlösung abstreitet, 
lass mich nicht so leichtgläubig sein zu denken, 
mein Bewusstsein könne ohne den Heiligen Geist erleuchtet werden,
um unterscheiden zu können, was von Gott und was nicht von Gott stammt.
Königin und Mutter, ich bitte Dich, lass mich ein Werkzeug
zum Wohl meiner Brüder sein. Amen.
 
Aufopferung: An diesem Tag ersuche Ich euch, Werke der Nächstenliebe für die Notleidenden zu vollbringen.
 
 
DRITTER TAG 
Beten, dass die Verfolger und Feinde des Volkes Meines Sohnes versprengt werden.
  
Gebet zur Königin und Mutter der letzten Zeiten…

Gebet des Tages: 
Königin und Mutter der Bedrückten,
suche mich, dass ich Dich mit allen meinen Kräften rufe. 
Lasse nicht zu, dass mein Verstand stärker sei als mein Herz;
entzünde in mir den Mut, den Weg der Bekehrung einzuschlagen.  
Obschon sie mich auf Erden wegen der Liebe zu Deinem Sohn verfolgen, 
komme mit Deinen Engeln und begleite mich, 
komme und lehre mich standzuhalten,
indem ich in jedem Moment Dein mütterliches Antlitz betrachte;
Dein Blick durchdringe meine Gedanken; 
halte mich nicht fern von Dir, so sehr mir die Welt auch
die Früchte anbietet, die mich zur Sünde führen würden. 

Königin und Mutter nimm meine Anliegen an
und mach, dass sie in Dir Wirklichkeit werden. Amen.
 
Aufopferung: Ich rufe euch auf, Meinen Sohn anzubeten.
 

VIERTER TAG 
Diesen Tag für die persönliche Bekehrung aufopfern.
 
Gebet zur Königin und Mutter der letzten Zeiten…

Gebet des Tages: 
Die Freude, Dich zu betrachten,
führt mich weiterhin dazu, jeden Tag mein Bestes zu geben. 
Ich opfere mich auf, dass Du mich reinigst, ich möchte nicht verloren gehen, 
das Böse verwirrt mich und drängt mir das Weltliche auf, 
ich erlebe schwierige Momente, meine Menschheit schwächt mich...
Königin und Mutter, fülle mein Herz mit Deiner Stärke
und meinen Geist mit Deinem Gehorsam und Deiner Standfestigkeit. 
Ich möchte zum Ewigen Leben gelangen, 
ich sehne mich danach, dass mein menschliches Ego ein Werkzeug 
zum geistlichen Wachstum sei.
Königin und Mutter, erfülle mich mit Deinen Gaben,
stehe mir bei, dass ich die Torheit überwinde, stets
der Beste und am meisten Applaudierte sein zu wollen.
Komm Königin des Himmels und Mutter des Volkes Deines Sohnes
mach mich zu diesem neuen Menschen, 
der sich Dir zu Deinen Füssen unschuldig übergibt,
um im Schutz Deiner Reinheit zu wachsen. Amen.
 
Aufopferung: Die Nahrung mit dem Bedürftigen teilen.
 

FÜNFTER TAG 
An diesem Tag rufe Ich euch auf, eure Brüder zu lieben und sie nicht zu verachten.

Gebet zur Königin und Mutter der Letzten Zeiten…

Gebet des Tages: 
Mein Jesus, lehre mich, Dein Antlitz in meinen Nächsten zu erkennen,
ich möchte, dass meine Augen nicht so irdisch seien
ich möchte, dass sie geistlicher seien
auf dass sie mit Deiner gleichen Liebe betrachten.
Königin und Mutter, lasse mich von Deinem Blick
am Licht teilhaben, den Du vom Heiligen Geist besitzest.
Komm, ich bitte Dich, auf dass mein Geist,
meine Gedanken und mein Herz mehr nach der göttlichen
Art seien und sich von meinem Stolz und den Vorurteilen
trennen, die mich meinen Brüdern gegenüber grösser und sicher fühlen lassen.   
Mein Jesus, ich möchte das volle Bewusstsein darüber besitzen,
was es bedeutet, Dein Kind und Teil Deines Volkes zu sein.
Bewusstsein, damit ich mich nicht sicher fühle,
weil ich zu Dir sage, dass ich Dich liebe, sondern mir darüber bewusst werde,
dass wer Dich liebt, den Nächsten vorbehaltlos liebt. Amen.
 
Aufopferung: Ich rufe euch auf, die Heilige Kommunion für eure Brüder aufzuopfern, für jene, die ihr nicht so liebt, wie ihr müsstet.
 
  
SECHSTER TAG 
Segnet an diesem Tag alle Brüder; segnet sie mit dem Geist, mit den Gedanken und mit dem Herzen: alle.
 
Gebet zur Königin und Mutter der Letzten Zeiten…

Gebet des Tages: 
Königin und Mutter der Letzten Zeiten,
komm und nimm meinen Geist, meine Gedanken und mein Herz,
damit Du es bist, die in mir meine Brüder segnet.
Da ich unfähig bin, vorbehaltlos zu segnen und
das Erste Gebot nicht erfüllt habe,
erbitte ich Deine mütterliche Hilfe,
dem Gebot der Liebe gegenüber gehorsam zu sein.
Königin und Mutter, komm und erneuere mein Herz,
damit ich meine Brüder so liebe, wie Dein Sohn liebt: vorbehaltlos. 
Gib mir einen Geist und ein erneuertes Denken,
um in meinem Herzen keine Hindernisse entstehen zu lassen,
die sich einmischen und ich mir selber die ewige Rettung abschlage.
Amen.
 
Aufopferung: Am heutigen Tag nehmen wir uns vor, Liebe zu unseren Nächsten zu sein, so dass Eifersucht, Neid, Eitelkeiten, Machtgelüste, Mangel an Liebe und der Materialismus verschwinden.
 
  
SIEBTER TAG 
Opfert diesen Tag für das Wachstum der Treue auf und dass ihr in den ernsten Momenten die Kraft nicht verliert.
 
Gebet zur Königin und Mutter der Letzten Zeiten…

Gebet des Tages: 
Liebender Vater, barmherziger Sohn, tröstender Heiliger Geist:
Deine Dreifaltigkeit werde an allen Orten angebetet.
Allmächtiger und Ewiger Gott,
sende Deinen Heiligen Geist über mich;
ich knie vor Deiner Majestät
und bitte demütig um die Gabe der Stärke,
damit ich nicht nachlasse wie stark die Prüfungen auch seien.
Heiligste Dreifaltigkeit, ich überlasse mich Dir,
damit ich in diesem Moment erwache
und meine Sicht nicht durch die Modernismen getrübt wird.
Verleihe mir Kraft, um Deinem Wort treu zu bleiben
und Deine Gebote zu erfüllen,
in der Überzeugung, dass dies das Gute 
für meine und meiner Nächsten Rettung ist.
Gib mir Heilige Weisheit zu verstehen,
dass ich mich, um Dich zu lieben, mehr in Dein Wort vertiefen muss.
Königin und Mutter der Letzten Zeiten,
ich wende mich Deinem Schutz zu,
auf dass Du der Leuchtturm seiest, der meinen Weg erleuchtet. Amen.
 
Aufopferung: Kinder, denkt an diesem Tag darüber nach, wie weit weg der Mensch von Gott ist.
   
 
ACHTER TAG 
Leistet Sühne angesichts der Ferne des Menschen zu seinem Schöpfer und des Unglaubens an Sein Wort.
 
Gebet an die Königin und Mutter der Letzten Zeiten…

Gebet des Tages: 
Königin meines Lebens, komm und nimm meine physischen Sinne
und bringe sie dazu, das gegenwärtige Übel, das uns umgibt, zu erkennen,
damit meine Sinne mich nicht zum Ungebührlichen führen.
Ich opfere Dir meinen menschlichen Willen auf;
nimm ihn in Deine Hände und unterwirf ihn,
damit er nicht gleichgültig gegenüber der Göttlichen Liebe
und gegenüber dem Nächsten sei.
Ich übergebe mich Deiner mütterlichen Führung
als Dein Kind, mit dem Wunsch, nicht den verkehrten Weg zu
wählen und so der Rettung verlustig zu gehen. Amen.
 
Opferung: Verwirklicht an diesem Tag einen Akt der Barmherzigkeit.
 
 
NEUNTER TAG 
Ich rufe euch auf, euch zu weihen.
 
Gebet der Königin und Mutter der Letzen Zeiten…

Weihe: 
Mutter und Königin der Letzten Zeiten,
ich bin Dein Kind, empfange mich, ich übergebe Dir mein Leben
und in Deine Hände meinen Willen, 
alles was ich habe und was ich bin,
mein Streben, meine Wünsche und meine Pläne.  
Entferne von mir die Anhänglichkeit an das Materielle,
damit ich Besitztümer suche,
die man wegen ihrer Geistlichkeit nicht sieht.
Heute weihe ich Dir, Königin und Mutter, mein Leben
und übergebe mich aus freiem Willen Deinem Schutz;
in so schwierigen Momenten, in denen ich lebe,
sei Du die Arche, die mich zum Verbleiben bewahrt, 
ohne inmitten der Reinigung Schiffbruch zu erleiden. 
Die Strahlen Deiner Hände mögen meinen Geist,
meine Gedanken und meine Erinnerungen erleuchten,
auf dass sie gesunden;
meine Schmerzen, dass ich sie aufopfere und meine Fehler,
damit Du mich aufrichtest.
Erleuchte meinen Verstand, dass er nicht mit meinem Glauben konkurriert,
sondern dass sie komplementär zu einander seien.
Ich weihe mich Dir und übergebe mich Dir
innerhalb der Freiheit der Kinder Gottes. Amen.



15.08.2017

Fest Mariä Himmelfahrt = Mariä Aufnahme in den Himmel



Am 1. November 1950 hat Pius XII. die Lehre, dass Maria mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde, als Glaubenssatz verkündet und damit die seit alters her vorhandene christliche Glaubensüberzeugung endgültig bestätigt. Das Fest „Mariä Himmelfahrt“, richtiger das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, ist in der Ostkirche bald nach dem Konzil von Ephesus (431) aufgekommen. Von Kaiser Mauritius (582-602) wurde der 15. August als staatlicher Feiertag anerkannt. In der römischen Kirche wird das Fest seit dem 7. Jahrhundert gefeiert.


Das Dogma:
„Wir verkünden, erklären und definieren es als ein von Gott geoffenbartes Dogma, dass die unbefleckte, allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Ablauf ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde.“
(Pius XII.)

Mariä Aufnahme in den Himmel (lateinisch Assumptio Beatae Mariae Virginis), auch Mariä Himmelfahrt oder Vollendung Mariens ist ein Hochfest der römisch-katholischen Kirche am 15. August. In der altkatholischen Kirche wird der 15. August als Heimgang Mariens bezeichnet. Ähnliches gilt für die orthodoxen Kirchen und insbesondere die syrisch-orthodoxe Kirche, die das Fest ebenfalls am 15. August – je nach Teilkirche des alten oder neuen Kalenders – unter dem Namen Entschlafung der hochheiligen Meisterin unser, der Gottesgebärerin begehen (kurz Entschlafung Mariens, Dormitio, so auch alter katholischer Name). Am 15. August des alten Kalenders (28. August des neuen) folgen die russisch-,serbisch-, georgisch-, und die koptisch-orthodoxe Kirche mit Entschlafung der hochheiligen Gottesgebärerin. An dem Sonntag, der dem 15. August am nächsten liegt, feiert die armenisch-apostolische Kirche Mariä Himmelfahrt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mari%C3%A4_Aufnahme_in_den_Himmel

„Schön schreitet die Tochter des Königs einher“ – Mariä Himmelfahrthttp://www.katholisches.info/2017/08/schoen-schreitet-die-tochter
-des-koenigs-einher-mariae-himmelfahrt/


Mariä Himmelfahrt: Das älteste Marienfesthttp://www.katholisch.de/glaube/unser-kirchenjahr/blume-des-feldes-lilie-der-taler

Maria Himmelfahrt
https://www.gloria.tv/photo/qV987EpiGGYU11a3aMcPYctQB

Das leere Grab der allerseligsten Jungfrau Mariahttp://derkatholikunddiewelt.blogspot.de/2017/08/das-leere-grab-der-allerseligsten.html


Gebete zu Mariä Himmelfahrt
Fortsetzung siehe Anhang


07.08.2018

Das Fest unseres Gott Vaters



Hier kommt am 15.08.2018 das Gott Vater Bild hinein - Freut euch und dankt unserem Gott Vater für dieses wunderbare Geschenk!!!


Brief an Gott Vater zu Seinem Fest

Mein geliebter Vater im Himmel,

durch das Buch Deines Sohnes, dem Buch der Wahrheit, feierst Du jetzt schon einige Jahre, zusammen mit Deinen Kindern der Restarmee, Deinen Festtag. Auch heute möchten wir Deinen Festtag mit Dir feiern. Heute sollst Du einige Kinder um Dich versammelt wissen, die
Deiner gedenken, die Deinen Festtag annehmen und zu würdigen wissen, die Dir Ehre, Achtung, Respekt und Dankbarkeit erweisen, Dir ihre Liebe, ihren Trost, ihre Teilnahme übermitteln und die besonders heute ganz eng an Dein Herz gedrückt werden wollen.

Ebenso möchten auch wir Dich ganz an unser Herz drücken.

Auch wenn Du unser Allmächtiger Gott Bist, auch wenn Du unser Schöpfer Bist, so willst Du doch besonders als Vater angenommen werden. Wie sehr sehnst Du Dich danach, wie sehr erklärst Du uns es immer wieder, wie sehr wünschst Du es, dass wir Dich lieben, Dich annehmen, Dich beachten, Dir gehorsam sind, Dir Freude machen und endlich in Dir die Ruhe und den Frieden für unsere Herzen finden.

Vater, ich kann Dir heute noch nicht das Bild der mir von Dir gegebenen Vision als Geschenk bringen, aber in Vorfreude darauf, dass es Dein Wunsch ist, dass es am 15.08.2018 zum 1. Mal veröffentlicht werden soll, bin ich Dir aus tiefstem Herzen dankbar und verneige mich in Ehrfurcht, dass Du unser Gebet erhört hast und ich bereits verkünden durfte, dass es fertig erstellt wurde.

Ich habe Dir in all der Zeit vertraut und Du hast mich belohnt. Nun wird es an dem Tag Deines würdigsten Kindes - der Mutter Gottes - unserer Mutter auf der, von Dir auch neu gewünschten Webseite: www.das-haus-lazarus.ch veröffentlicht werden.

Danke Vater, dass Du der Welt dieses Bild gibst; danke, dass Du Dich in dem Bild offenbaren willst, wie man Dich sehen soll, wie man Dich annehmen soll und wie Du die Menschen auch durch dieses Bild schützen wirst, wenn sie es in ihren Häusern haben werden.

Das Bild soll Dich so zeigen, wie Du gesehen werden möchtest — als ein Vater, Der liebt, Der voll der Liebe ist, Der voll der Sehnsucht nach Seinen Kindern ist.

Deine Kinder sollen jetzt in der Endzeit auch durch dieses Bild geführt werden. Sie sollen alle Ängste, die sie Dir gegenüber haben, überwinden.


Sie sollen alle Distanz zu Dir beenden.

Sie sollen alle Mauern, die die Nähe zu Dir unterbinden, niederreißen.

Sie sollen alle Schranken, die sie von Dir trennen, durchbrechen.

Sie sollen alle Kälte, Lieblosigkeiten und Härte in ihren Herzen bekämpfen, damit Raum geschaffen werden kann für das Erfühlen Deiner Liebe.

Sie sollen alle Sünden, die sie angesammelt haben, ehrlich bereuen, damit die Erlösung, die Dein Sohn gebracht hat, in vollem Geiste genutzt werden kann.

Sie sollen ständig die Hilfe des Himmels erbitten, damit sie wissen, dass sie von den Engel und den Heiligen während der Züchtigung beschützt sein werden, damit ihr Fuß nicht an einen Stein stößt.

Sie sollen sich führen lassen von der Königin des Himmels und der Erde, unserer Mutter Gottes, und ebenso durch Deinen Sohn Jesus Christus, damit sie in Deinen Schoß zurückgebracht werden können.

Sie sollen ganz auf Dich vertrauen, damit sie wissen, dass Du alles tun wirst, damit sie ihren Platz an Deinem so liebenden, väterlichen Herz finden.

Wir, Deine Kinder, sind die Erben Deines Reiches, wir Deine Kinder sind Deine so geliebten Familienmitglieder, die Du zwar in großer Liebe aus Dir heraus geschaffen hast, die aber erkennen sollen, dass sie einzig und alleine durch ihre freiwillige Liebe für Dich zu Dir zurückkehren können.

Du willst keine erzeugte Liebe, die vielleicht durch Angst oder durch Strafen entsteht. Was wäre das für eine erzwungene, unehrliche Liebe?

Nein, Vater, jedes Deiner Kinder soll aus freiem Willen und in großer Freude zu Dir zurückkehren.

Du Bist immer da und wartest.

Du Bist geduldig und hoffst.

Du versuchst alles, um sie zur Rückkehr zu bewegen und gibst nie auf.

Kein Vater ist größer und liebevoller als Du.

Kein Vater versteht Seine Kinder mehr als Du.

Kein Vater erniedrigt Sich so, wie Du es getan hast.

Kein Vater hat sich je so aufgeopfert und so viel gelitten für Seine Kinder, wie Du durch all das Leid, die Folter, die Demütigung und Beleidigung.

Kein Vater, Der so allmächtig ist, hat Sich so klein gemacht — wie ein hilfloses Kind — um die Welt zu heilen und zu retten.

Durch Dein Kleinwerden hast Du uns in Deine endgültige Nähe erhoben.

Niemand kann uns trennen von Dir - nur wir selbst.

Vater, lass alle Deine Kinder erkennen, dass es einzig und alleine ihre Entscheidung ist, ob sie zu Dir zurückkehren wollen.

Lass sie erkennen, dass Du selbst nie verdammen wirst.

Lass sie erkennen, dass Du
IMMER wartest und liebst.

Lass sie erkennen, dass es jetzt Zeit ist, sich auf den Weg zu Dir zu machen, mit allem was an Vorbereitung notwendig ist, um Deiner würdig zu sein.

VATER WARTE AUF UNS!

Wenn wir dann bei Dir sind, wird die Feier noch größer werden, als heute an Deinem Ehrentag.

WIR LIEBEN DICH SO SEHR !


patricia, Dein kleinstes unter den Kindern der Restarmee



Das Fest unseres Gottvaters
http://gloria-patri.de/GOTT-VATER/GOTT-VATER-FEST


Aus der Botschaft Gott Vaters an Mutter Eugenia Ravasio:

„Ein Tag soll meiner Verehrung unter dem Titel Vater der ganzen Menschheit geweiht sein. ICH möchte für dieses Fest eine eigene Messe mit eigenem Offizium. Es ist nicht schwierig, in der HI. Schrift Texte dazu zu finden. Wenn ihr mir diese besondere Verehrung lieber an einem Sonntag erweisen wollt, wähle ICH den 1. Sonntag im August; wenn ihr einen Wochentag vorzieht, bevorzuge ICH den 7. dieses Monats.“
Gott Vater spricht zu seinen Kindern

Gebete zu Gott Vater
Fortsetzung siehe Anhang



05.08.2018
Der Geburtstag unserer Mutter der Erlösung



Heute ebenfalls Festag
Unsere liebe Frau vom Schnee

https://de.wikipedia.org/wiki/Unsere_Liebe_Frau_vom_Schnee



04.08.2018
Botschaft 157:
"Morgen, Mein Kind, ist ein ganz besonderes Fest für Mich, eure geliebte Mutter; denn es ist Mein Geburtstag. ..."


157. Mein Geburtstag ist ein ganz besonderer Festtag. 4. August 2011
157. Mein Geburtstag ist ein ganz besonderer Festtag



04.08.2018
Hl. Johannes Maria Vianney,
Pfarrer von Ars und Schutzpatron der Priester.


Artikel zum Hl. Pfarrer von Ars:
http://www.katholisch.de/glaube/unsere-vorbilder/vom-bauern-zum-beichtvater
http://kath-zdw.ch/maria/ars.html




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