Gebete in ursprünglicher Form





Alle Gebete, Novenen und Litaneien



Kirchenjahr 2019/2020


08.12.2019

EIN GROSSER GNADENTAG
DAS HOCHFEST DER OHNE ERBSÜNDE EMPFANGEN JUNGFRAU UND GOTTESMUTTER MARIA

„Wer sich an mich wendet, den führe ich hin zu meinem auferstandenen Sohn."



Gebete/Alle Gebete_kj 2020

WELTGNADENSTUNDE!
Versammeln Sie sich zur einstündigen Anbetung!


Wenn Sie keine Kirche mit dem Allerheiligsten (oder mit einem Tabernakel) in Ihrer Nähe haben, beten Sie dann zu Hause vor einem Kreuz oder einem Marienbildnis! wichtig, dass Sie diese Stunde im Seelenzustand der heiligmachenden Gnade verbringen! Persönliche hl. Beichte daher vor dieser Stunde (oder auch Tage vorher. Wichtig ist, dass Sie frei sind von schweren Sünden!)


Alljährlich am 8.Dezember
(Fest der Unbefleckten Empfängnis) zur Mittagszeit 12 - 13 Uhr.

Worte Mariens bei Ihrer Erscheinung am 8. Dezember 1947 im Dom von Montichiari:

„Ich wünsche, dass alljährlich am 8. Dezember zur Mittagszeit die Gnadenstunde für die Welt begangen werde. Durch diese Andachtsübungen werden viele geistliche und leibliche Gnaden empfangen werden. Unser Herr, mein göttlicher Sohn, wird sein überströmendes Erbarmen schenken, wenn die Guten unaufhörlich für ihre sündigen Brüder beten.
Man möge baldmöglichst dem Vater der katholischen Kirche … melden, ich wünsche, dass die ‚Gnadenstunde für die Welt’ bekannt und in der ganzen Welt verbreitet werde.
Kann jemand die eigene Pfarrkirche nicht besuchen, betet er aber zu Hause zur Mittagszeit, wird er durch mich ebenfalls Gnaden empfangen… Wer hier auf diesen Ziegelsteinen betet und Reuetränen vergießt, wird eine sichere Himmelsleiter finden und durch mein mütterliches Herz Schutz und Gnade empfangen."
Noch hat sich der Herr durch mich der Guten erbarmt und ein großes Strafgericht zurückgehalten.
In Bälde wird man die Größe der Gnadenstunde erkennen… Für alle Kinder, die meinen Worten Gehör schenken und diese zu Herzen nehmen, habe ich schon eine Fülle von Gnaden bereitet!“
Es sind immer noch die stillen, verborgenen Beter-, Opfer- und Sühneseelen, die das Erbarmen des Herrn auf die Welt herabziehen. Jetzt ist die Stunde des Gebetes, die Stunde des guten Beispiels, die Stunde des Opfers, der Treue und des mutigen Einsatzes!
Das Gebet, die Opfer und die Sühne so vieler Seelen verhindern, dass das wahre Strafgericht Gottes über die Menschheit kommt. Ich brenne vor Liebe und Verlangen, die Welt zu retten!
O, wenn du wüsstest, wie viele meiner Kinder den Weg des Verderbens gehen! Auch die Kirche ist in einer großen Gefahr! Die Zeiten werden immer unheilvoller. Das Leid aller Kranken und Betrübten trage ich in meinem Herzen, um sie damit zu größerer Heiligkeit zu führen! Ich bin die Mutter voll der Liebe für ihre Kinder!“

"Ich bin die Unbefleckte Empfängnis... Durch mein Kommen in Montichiari wünsche ich als
GEHEIMNISVOLLE ROSE angerufen zu werden.

Es empfiehlt sich sehr, sich mit einer 9-tägigen Novene auf das Fest der „Unbefleckten Empfängnis“ vorzubereiten.

Der Heilige Vater Papst Benedikt gewährte den vollkommenen Ablass allen, die an diesem Tag eine besondere Andacht zu der Mutter Gottes halten.


Gebete für die Gnadenstunde



Gepriesen sei die heilige und Unbefleckte Empfängnis der seligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria.

O Maria, mögen alle Nationen Deinen hl. Namen preisen, möge die ganze Erde Dein Unbeflecktes Herz anrufen und lobpreisen. (Anrufung, die der hl. Pfr. v. Ars bei jedem Stundenschlag betete!!!)


Bitte an die Immakulata:

O allerseligste Jungfrau, ich glaube und bekenne deine heilige und unbefleckte, reine und makellose Empfängnis.
O reinste Jungfrau, durch deine jungfräuliche Reinheit, deine unbefleckte Empfängnis, deine glorreiche Würde als Mutter Gottes erlange mir von deinem lieben Sohne eine große Reinheit des Herzens, Leibes und Geistes, eine heilige Beharrlichkeit in allem Guten, die Gabe des Gebetes, ein frommes Leben und einen guten Tod.


Immaculata Rosenkranz

Durch deine Unbefleckte Empfängnis - rette uns!
Durch deine Unbefleckte Empfängnis - schütze uns!
Durch deine Unbefleckte Empfängnis - leite uns!
Durch deine Unbefleckte Empfängnis - heilige uns!
Durch deine Unbefleckte Empfängnis - regiere uns!


Zusätzliches Stoßgebet nach jedem Rosenkranzgesätz:

O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen!




Litanei zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis

Herr, erbarme dich unser
Christus, erbarme dich unser
Herr, erbarme dich unser, Herr erbarme dich unser

Christus höre uns, Christus, erhöre uns
Gott Vater im Himmel - erbarme dich unser
Gott Sohn, Erlöser der Welt
Gott Heiliger Geist
Heiligste Dreifaltigkeit, ein einziger Gott
Heilige Maria, ohne Makel der Erbsünde empfangen - bitte für uns!

Du unbefleckte Tochter des ewigen Vaters
Du unbefleckte Mutter des Sohnes Gottes
Du unbefleckte Braut des Heiligen Geistes
Du unbefleckter Tempel der Heiligsten Dreifaltigkeit
Du verschlossener und unentweihter Garten Gottes
Du Bundeslade der Herrlichkeit Gottes
Du unüberwindlicher Turm gegen jeden Angriff des Feindes
Du Haus, das die Weisheit sich selbst gebaut
Du Tabernakel, vom Heiligen Geiste gebildet und geschmückt
Du lichtvolles und angenehmes Paradies der Unschuld
Du Wunder aller Wunder Gottes
Du Lilie unter den Dornen
Du würdige Mutter Gottes
Du Meisterwerk der Allmacht, Weisheit und Liebe Gottes
Du herrliches Vorbild der Reinheit und Heiligkeit
Du Königin aller Engel und Heiligen
Du Ausspenderin der Gnaden Gottes
Du Schrecken und Besiegerin der bösen Geister
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt - verschone uns, o Herr
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt - erhöre uns, o Herr
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt - erbarme dich unser
Christus, höre uns - Christus, erhöre uns

Lasset uns beten: O Gott, der du durch die Unbefleckte Empfängnis der seligsten Jungfrau deinem Sohn eine würdige Wohnung bereitet hast, gewähre uns auf ihre Fürbitte hin und um ihrer Vorerlösung und Auserwählung willen die Gnade, rein und heilig zu dir zu gelangen durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Für unseren Papst: Vater unser... Ave Maria... Ehre sei dem Vater…

Für die Armen Seelen im Fegefeuer:

Durch die Große Verheißung Deiner Liebesflamme des Unbefleckten Herzens
erbarme Dich der Armen Seelen im Fegfeuer.

3 Ave Maria …


Weihegebet an das Unbefleckte Herz Mariä

O meine Gebieterin, o meine Mutter, dir bringe ich mich ganz dar; und um dir meine Hingabe zu bezeigen, weihe ich dir heute meine Augen, meine Ohren, meinen Mund, mein Herz, mich selber ganz und gar. Weil ich also dir gehöre, o gute Mutter, bewahre mich, beschütze mich als dein Gut und Eigentum.
Amen.


Weihe- und Sühnegebet zur Immakulata

Unbefleckte Herrin, immerwährende und ewig gebenedeite Jungfrau und Gottesmutter Maria, wir, deine Kinder, erscheinen vor dir, um dich zu loben, zu preisen und zu verehren, ganz besonders aber, um dir Genugtuung und Sühne zu leisten für die Schmähungen und Lästerungen, welche die Gottlosen gegen deinen heiligsten Namen und gegen deine erhabenen Gnadenvorzüge ausstoßen und verbreiten.


Darum beteuern und versprechen wir dir:

Je mehr die Gottlosen sich anstrengen, den schönsten Edelstein aus deiner Krone zu brechen und deine unbefleckte Empfängnis zu leugnen:
Um so fester glauben wir, um so lauter und feierlicher bekennen wir, dass du, o allerseligste Jungfrau, vom ersten Augenblick deiner Empfängnis an, durch eine besondere Gnade und Bevorzugung des Allmächtigen, von jeder Erbsünde frei geblieben und eben dadurch die starke Kämpferin, die unüberwindliche Siegerin und die hohe Frau geworden bist, die der höllischen Schlange den Kopf zertreten hat.

Je mehr deine Feinde dich den gebrechlichen und sündhaften Menschen gleichstellen:
Um so freudiger begrüßen wir dich als die Gnadenvolle und die Gebenedeite unter den Frauen, und glauben, dass du dein ganzes Leben lang auch nicht die geringste Sünde begangen hast und darum das vollkommenste Vorbild des christlichen Lebens bist.

Je mehr die Ungläubigen sich erfrechen, deine ewige Jungfräulichkeit anzutasten:
Um so mehr preisen wir dich als die ganz makellose Jungfrau und bekennen mit der heiligen katholischen Kirche: Du bist vor, in und nach der Geburt deines göttlichen Sohnes Jungfrau geblieben, Jungfrau dem Leibe nach, Jungfrau der Seele nach, Jungfrau, an Leib und Seele heilig.

Je mehr eine falsche Wissenschaft dich ganz den übrigen Frauen gleichstellt und deine wunderbare Fruchtbarkeit leugnet:
Um so mehr glauben und bekennen wir, dass du, o seligste, allzeit reine Jungfrau Maria, durch Überschattung des Heiligen Geistes den eingeborenen Sohn Gottes empfangen und, ohne den Glanz deiner Jungfräulichkeit zu verlieren, Jesus Christus, unsern Herrn, der Welt geboren hast und darum in aller Wahrheit Mutter Gottes und Gottesgebärerin bist und genannt wirst.

Je mehr die Sünder deinen Ruhm schmälern un deiner Herrschaft sich entziehen wollen:

Um so begeisterter stimmen wir ein in die Seligpreisung, die dir dargebracht wird von Geschlecht zu Geschlecht, um so bereitwilliger wollen wir dir dienen, mildeste Herrin, überzeugt von der untrüglichen Wahrheit, dass du mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen und als Königin über alle Engel und Menschen gesetzt und gekrönt worden bist.

Je mehr die höllische Schlange dir und deinen Verehrern nachstellt:
Um so siegbewußter stellen wir uns unter deine Fahne, um so mutiger kämpfen wir für deine Ehrenvorzüge, um so treuer halten wir zu dir, du mächtige und starke Überwinderin aller teuflischen Bosheit und Verkehrtheit.

Je mehr Un- und Irrgläubige das Vertrauen, die Liebe und die Verehrung deiner Kinder verspotten und verlachen:
Um so vertrauensvoller wenden wir uns an dich in all unseren Nöten und Anliegen; bist du doch unsere beste Mutter, unsere allzeit bereite Helferin, unsere sicherste Zuflucht im Leben und im Sterben. Amen.

Lasset uns beten!
Unbefleckt empfangene Jungfrau, heiligste Gottesgebärerin, Königin des Himmels und der Erde, wende deine barmherzigen Augen uns zu und stehe uns bei im Kampfe mit den Mächten der Finsternis, damit wir als deine Kinder die Sünde stets meiden, deine Tugenden nachahmen und zu dir in dein himmlisches Reich gelangen. Amen.


Schließen Sie Ihre Gnadenstunde mit dem Barmherzigkeits-Rosenkranz und empfehlen Sie sich, Ihre Lieben und die ganze Menschheit in die allesumfassende und alle Menschen erlösen wollende Barmherzigkeit Gottes ein!


"Bete diesen Rosenkranz, den ich dich gelehrt habe. Derjenige, der ihn betet, wird stets von großer Barmherzigkeit umgeben sein im Leben und besonders in der Todesstunde. Die Priester werden ihn den Sündern vorschlagen als letztes Mittel der Rettung." (Worte des Herrn zu Schwester Faustyna)

Vater unser ...

Gegrüßet seist Du, Maria ...

Ich glaube ...

Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, zur Sühne für unsere Sünden und die Sünden der ganzen Welt.

10 mal: Durch Sein schmerzhaftes Leiden

habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.


- Als Abschluss:

Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt. (3 mal)

Und am Ende (3x):

O Blut und Wasser, aus dem Herzen Jesu als Quelle der Barmherzigkeit für uns entströmt, ich vertraue auf Dich!
06.12.2019

Hl. Nikolaus von Myra



Gebete/Alle Gebete_kj 2020

Nikolaus von Myra (altgriech. Νικόλαος Μυριώτης, Nikolaos Myriōtes; * zwischen 270 und 286 in Patara; † 6. Dezember 326, 345, 351 oder 365[1]) ist einer der bekanntesten Heiligen der Ostkirchen und der lateinischen Kirche. Sein Gedenktag, der 6. Dezember, wird im gesamten Christentum mit zahlreichen Volksbräuchen begangen.
Nikolaus wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien, damals Teil des römischen, später des byzantinischen Reichs, heute der Türkei. Sein griechischer Name Nikólaos (aus νίκη und λαός) bedeutet Sieg des Volkes und war bereits in vorchristlicher Zeit gebräuchlich.


Historische Person
Über das Leben des historischen Nikolaus gibt es nur wenige belegte Tatsachen. Myra in Lykien, heute Demre, ist ein kleiner Ort etwa 100 km südwestlich von Antalya in der heutigen Türkei. Im 4. Jahrhundert war der Ort Bischofssitz, die Einwohner sprachen Griechisch. Berichte über Nikolaus’ Leben stammen z. B. von Andreas von Kreta (um 700) und von einem Mönch Johannes aus dem Studitenkloster in Konstantinopel, das im 5. Jahrhundert gegründet wurde. Nach übereinstimmenden Überlieferungen wurde Nikolaus zwischen 270 und 286 in Patarageboren, einer Stadt in Lykien. Der Überlieferung zufolge wurde er mit 19 Jahren von seinem Onkel Nikolaus, dem Bischof von Myra, zum Priestergeweiht und dann Abt des Klosters Sion in der Nähe von Myra. Während der Christenverfolgung 310 wurde er gefangen genommen und gefoltert. Sein ererbtes Vermögen verteilte er unter den Armen. Dies wird auch von den besser bezeugten Bischöfen des 4. Jahrhunderts Ambrosius von Mailand und Basilius von Caesarea berichtet und gilt dort als historische Tatsache. Um Nikolaus ranken sich dazu verschiedene Legenden.
Der heilige Andreas von Kreta und Johannes vom Studitenkloster berichteten, Nikolaus habe am Konzil von Nicäa teilgenommen und dort seinen Widersacher Arius geohrfeigt. Deshalb sei er zuerst verhaftet, gegen Ende des Konzils aber rehabilitiert worden. Nikolaus ist nicht in der Unterzeichner-Liste von Nicäa enthalten, die allerdings unvollständig überliefert ist. Andererseits gehört Bischof Theognis von Nicäa, den Nikolaus laut Andreas beim Konzil von der katholischen Sichtweise überzeugt haben soll, zu den historisch belegten Unterzeichnern.


Gebet zum heiligen Nikolaus von Myra

Heiliger Vater Nikolaus, bitte Gott für uns.
Heiliger Nikolaus, vertrauter Diener des Herrn, unser freundlicher Beschützer, rascher Helfer in aller Trübsal. Hilf mir verzagtem Sünder im gegenwärtigen Leben, bitte den Herrn, unseren Gott, er möge mir Verzeihung aller meiner Sünden schenken, die ich in meinem ganzen Leben seit meiner Jugend begangen habe, in Gedanken, Worten, Werken und mit allen meinen Sinnen, und hilf mir Elenden am Lebensende, bitte den Herrn, unseren Gott, den Schöpfer des Alls, Er möge mich erlösen von Seelenqual und ewiger Pein, damit ich auf immer den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist rühme sowie Deine gütige Fürsprache, jetzt und allezeit und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
01.12.2019

1. Advent
Mache dich auf, werde Licht



Gebete/Alle Gebete_kj 2020

ADVENT

Advent (lateinisch adventus „Ankunft“), eigentlich adventus Domini (lat. für Ankunft des Herrn), bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi, Weihnachten, vorbereitet. Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen. Mit dem ersten Adventssonntag beginnt nach katholischer wie evangelischer Tradition auch das neue Kirchenjahr.
Zwischen der Konfession der Adventisten und der geprägten Zeit des Advents besteht eine mittelbare Verbindung, da sich beide Bezeichnungen auf die Ankunft Christi beziehen.
Geschichte
Ursprünglich entsprach der Begriff Advent dem griechischen Begriff ἐπιφάνεια epipháneia(„Erscheinung“, siehe Epiphanias) und bedeutete im Römischen Reich Ankunft, Anwesenheit, Besuch eines Amtsträgers, insbesondere die Ankunft von Königen oder Kaisern (adventus Divi „Ankunft des göttlichen Herrschers“). Es konnte aber auch die Ankunft der Gottheit im Tempel ausdrücken. Dieses Wort übernahmen die Christen, um ihre Beziehung zu Jesus Christus zum Ausdruck zu bringen.
Ihren Niederschlag in der Liturgie fand die Erwartung der Geburt Jesu etwa seit dem 5. Jahrhundert, nachweisbar zunächst in Ravenna und um die Mitte des 6. Jahrhunderts in Rom, wo die Texte die freudige Erwartung der Menschwerdung Christi besonders akzentuierten. Die endzeitliche Wiederkunft Christiund das Jüngste Gericht betonten irische Missionare wie Kolumban der Jüngere, die in Gallien missionierten und zur zur Ausgestaltung des Advents als Zeit einer ernsthaften Buße beitrugen; so wurde etwa auf das Gloria und das Halleluja in der heiligen Messe verzichtet, was im 12. Jahrhundert auch für die römische Adventsliturgie übernommen wurde.[3]Dieser thematischen Ambivalenz wird an den unterschiedlichen Adventssonntagen in der Liturgie bis heute Rechnung getragen.
Vier Sonntage

Die Adventszeit in der heutigen vierwöchigen Form mit Bezug auf Weihnachten geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Sie wurde tempus ante natale Domini („Zeit vor der Geburt des Herrn“) oder tempus adventūs Domini („Zeit der Ankunft des Herrn“) genannt. Papst Gregor der Große legte die Zahl der Sonntage im Advent für die Westkirche auf vier fest.[4] Die vier Sonntage standen symbolisch für die viertausend Jahre, die die Menschen gemäß damaliger Auffassung nach dem Sündenfall auf den Erlöser warten mussten.
Die orthodoxen Kirchen begehen den Advent bis heute sechswöchig als Fastenzeit, und zwar ab dem 15. November (des entsprechenden Kalenders) bis zum 24. Dezember. Die Bezeichnung Advent ist dort nicht so verbreitet und wird erst in jüngerer Zeit verwendet. Man spricht eher vom Philippus-Fastenoder Weihnachtsfasten. Das Kirchenjahr beginnt in den orthodoxen Kirchen nicht am ersten Advent, sondern am 1. September.
Obwohl König Pippin und Kaiser Karl der Große für das Frankenreich die vierwöchige Adventszeit angeordnet hatten, hielten einzelne Diözesen weiterhin eine fünf- oder sechswöchige Adventszeit.[5] Die verbindliche Festlegung der Regel, wann der Advent begangen wird, stammt aus der Schlichtung des sogenannten „StraßburgerAdventsstreits“. Bischof Wilhelm von Straßburgvertrat die Ansicht, dass die Adventszeit vier volle Wochen umfassen müsse. Dies setzte sich aber nicht durch.[6] Auf Betreiben Kaiser Konrads II. entschied eine Synode im Kloster Limburg am 3. Dezember 1038 in Anwesenheit des Kaisers, dass es nur vier Adventssonntage geben solle, der erste Adventssonntag also stets in der Zeit zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember zu begehen sei. Wenn der vierte Adventssonntag auf den Heiligen Abend fiel, dann begann mit der Vesper dieses Tages das Weihnachtsfest. Der Beschluss erging durch die Bischöfe Azecho von Worms, Reginbald von

Speyer, Heribert von Eichstätt, Thietmar von Hildesheim sowie Walter von Verona.[7] Diese Regelung wurde später von dem Konzil von Trient bestätigt, nachdem sich erneut abweichende regionale Traditionen etabliert hatten. Die rechtsverbindliche Regelung erfolgte 1570 durch Papst Pius V. In einigen Diözesen, die im ambrosianischen Ritus verblieben sind, z. B. im Erzbistum Mailand, hat sich eine sechswöchige Adventszeit gehalten.


Beginn des Advents in der lateinischen Kirche
Die Adventszeit beginnt mit der ersten Vesper des ersten Adventssonntags und endet am Heiligen Abend mit der ersten Vesper von Weihnachten. Die westliche christliche Adventszeit dauert 22 bis 28 Tage und hat immer vier Sonntage, mit Ausnahme der Bistümer, die am Ambrosianischen Ritus festhalten.
Der Grund für die unterschiedliche Länge der Adventszeit (im Gegensatz zur Fastenzeit, die eine feste Länge hat) liegt in der Tatsache, dass der Beginn an einen Sonntag gebunden ist, das Ende aber an einen Monatstag, den 24. bzw. 25. Dezember. Der letzte Adventssonntag ist dabei der Sonntag vor dem 25. Dezember, womit sich als frühestmögliches Datum der 18. und als spätestmögliches der 24. Dezember ergibt. Daraus folgt, dass die Adventszeit am Sonntag frühestens am 27. November und spätestens am 3. Dezember beginnt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Advent


Advent: Zeit der Vorbereitung
https://www.katholisch.de/glaube/unser-kirchenjahr/zeit-der-vorbereitung

Advent.. Die stille Zeit im Jahr von Karl Heinrich Waggerl
https://www.gloria.tv/post/sTnDGSbwzYTv6GWDeLjZKxGxE


Segensgebet zum Advent

Du Gott des Neubeginns,
du sehnst dich danach,
dass wir wahrhaft adventliche Menschen werden.
Segne unsere Hoffnung und unser Vertrauen in deine Verheißung,
damit wir mit wachem Herzen
unsere Sehnsucht nach dir lebendig halten,
mit wachem Gespür
die Zeichen der Zeit zu deuten wissen.
Segne unsere Hoffnung
und unser Vertrauen in deine Wiederkunft,
damit wir mit wachem Blick
Ausschau halten wo du uns entgegen kommst,
in freudiger Erwartung
bereit sind für die Begegnung mit dir.
Segne unsere Hoffnung
und unser Vertrauen in deine Gegenwart,
damit wir hellwach
ausgerichtet bleiben auf dich,
offen und empfänglich für dein Wort,
das uns jeden Tag neu ins Leben ruft.
Amen.

Hannelore Bares


29.11.2019

Novene zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis vom 29.11.-07.12.2019



Gebete/Alle Gebete_kj 2020

Man bete an allen neuen Tagen folgendes Vorbereitungsgebet:

O Unbefleckte Empfängnis, Jungfrau und Mutter Maria, vertrauensvoll wende ich mich an Dich. Ich will zu Deiner Ehre diese neuntägige Andacht halten. Mit allen Engeln und Heiligen des Himmels bewundere ich Deine Reinheit und Herrlichkeit. Dank sei dem Herrn, Der Dich in dieser einzigartigen Schönheit erschaffen und mir zur Mutter gegeben hat. Dank sei auch Dir, o Maria, für Deine mütterliche Liebe und für alle Wohltaten, die Du mir schon erwiesen hast. Unbefleckt empfangene Jungfrau, lasse mich in meiner jetzigen Bedrängnis nicht allein und so es Gott gefällt, befreie mich von meinen Nöten. Steh mir bei in meinem Anliegen...


Litanei zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis

V./ A. Herr, erbarme Dich unser
V./ A. Christus, erbarme Dich unser
V./ A. Herr, erbarme Dich unser
V./ A. Christus höre uns
V./ A. Christus erhöre uns
V. Gott Vater vom Himmel
A. erbarme Dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt
A. erbarme Dich unser.
Gott Heiliger Geist
A. erbarme Dich unser.
Heiligste Dreifaltigkeit
A. erbarme Dich unser.

V. Heilige Maria, ohne Makel der Erbsünde empfangen
A. bitte für uns.
Du unbefleckte Tochter des ewigen Vaters
Du unbefleckte Mutter des Sohnes Gottes
Du unbefleckte Braut des Heiligen Geistes
Du unbefleckter Tempel der Heiligsten Dreifaltigkeit
Du verschlossener und unentweihter Garten Gottes
Du Bundeslade der Herrlichkeit Gottes
Du unüberwindlicher Turm gegen jeden Angriff des Feindes
Du Haus, das die Weisheit sich selbst gebaut
Du Tabernakel, vom Heiligen Geiste gebildet und geschmückt
Du lichtvolles und angenehmes Paradies der Unschuld
Du Wunder aller Wunder Gottes
Du Lilie unter den Domen
Du würdige Mutter Gottes
Du Meisterwerk der Allmacht, Weisheit und Liebe Gottes
Du herrliches Vorbild der Reinheit und Heiligkeit
Du Königin aller Engel und Heiligen
Du Ausspenderin der Gnaden Gottes
Du Schrecken und Besiegerin der bösen Geister
V. O Du Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
A. verschone uns, o Herr.
V. O Du Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
A. erhöre uns, o Herr.
V. O Du Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
A. erbarme Dich unser.
V. Christus, höre uns - A. Christus, erhöre uns Vater unser. ..Ave Maria...
V. Lasset uns beten!

O Gott, der Du durch die Unbefleckte Empfängnis der seligsten Jungfrau Deinem Sohn eine würdige Wohnung bereitet hast, gewähre uns auf ihre Fürbitte hin und um ihrer Vorerlösung und Auserwählung willen die Gnade, rein und heilig zu dir zu gelangen durch Christus, unseren Herrn. Amen.


Schlussgebet

Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria, es ist noch nie gehört worden, dass jemand, der zu dir seine Zuflucht genommen, deine Hilfe angerufen, um deine Fürsprache gefleht, von dir verlassen worden sei! Von solchem Vertrauen beseelt, nehme ich meine Zuflucht zu dir, o Mutter, Jungfrau der Jungfrauen; zu dir komme ich, vor dir stehe ich seufzend als Sünder. O Mutter des ewigen Wortes, verschmähe nicht meine Worte, sondern höre mich gnädig an und erhöre mich.
A. Amen.

Die Novene erhielt die kirchliche Druckerlaubnis in Buch: Ferdinand Holböck und Maria Therese Isenegger, Novenensammlung, Klopft an! Es wird euch aufgetan!, Parvis-Verlag 1994 (3. Auflage; Mit kirchlicher Druckerlaubnis, Salzburg den 17. August 1979, Jakob Mayr Weihbischof und Generalvikar. ISBN 3-907523-11-3).



25.11.2019

St. Malchidiel 6. h. Chor

Wenn die Engel auch – vom Menschen her gesehen – nur Geist sind, zeitlos und geschlechtslos, so wird doch jeder Engel durch seine Aufgabe – außer durch seinen Chorcharakter – in einer Weise geprägt, die ihn uns klein oder groß, älter oder jünger, mehr männlich oder mehr mütterlich erscheinen lässt. Denken wir nur an St. Anael, das Kind unter den Fürsten, oder an St. Makariel, den priesterlichen Engel, der an Melchisedech erinnert, denken wir an St. Aralim Enneth, den schwächsten der Throne, oder an St. Sederim, den wuchtigsten der Engel. So sehen wir in St. Malchidiel, dem Hohen Fürsten, der heute vor dem Herrn für uns bittet, ganz deutlich den Mann.
Und wahrhaft männlich sind seine Aufgabe und sein Symbol. Er steht als Fürst zu zweit – es stehen zwölfmal zwei Hohe Fürsten um Maria, die Königin Himmels und der Erde. St. Malchidiel – sein Name ist: "Herrschaftswürde Gottes" – ist auch königlich in seinem purpurroten Gewande mit der Siegerkrone, der Siegerpalme und dem scharf geschliffenen Schwert. Er steht mit seinem "Zwillingsbruder" St. Galathiel nicht nur in der Aufgabe der Verwaltung von sichtbaren Schöpfungen Gottes, sondern vor allem in der uns Menschen zugewendeten Aufgabe der Stählung im Kampf gegen die höllischen Mächte. St. Galathiel (oder Gratiel), der Erzengelfürst, ist der Engel der Hingabe an Gott, der Patron der Martyrer und Bekenner, der Engel des Kreuzes und der Passio. St. Malchidiel aber und seine Engel legen zu dieser Aufgabe ihre eigene ganz wunderbar eingefügt dazu: Die innere Zucht des Sich-nie-Nachgebens, des Sich-nie-Gehenlassens, die Sicherheit des Sieges für Gott. Ja, St. Malchidiels Kraft ist es, welche die Martyrer und Bekenner sogar jubeln und singen lässt vor ihrem Tode. Das Kennzeichen St. Malchidiels ist das geschliffene Schwert. Er sagt Kampf an den Mächten der Widergöttlichkeit und des Hasses, der Knechtung und Unterdrückung, der Brutalität, der Falschheit und des Meineides, der Hintertücke und Raffiniertheit. So soll man ihn auch anrufen, wenn man von diesen höllischen Mächten bedrängt wird.
Gebet: Herr und Gott, Du hast uns so viele und große Hilfe durch Deine heiligen Engel zur Seite gestellt; gib uns auch, wir bitten Dich, die Gnade, diese Hilfe immer zur rechten Zeit zu erkennen, uns ihrer zu erinnern und sie aus ganzem Herzen anzufordern. Denn Deine heiligen Engel hast Du uns ja zu Brüdern und Beschützern gegeben, und sie warten nur, bis wir freiwillig ihre Hände ergreifen, da sie in uns armen Sündern Dir mit Freuden und mit ihrer ganzen Kraft
dienen und mit uns Dir die Ehre geben wollen. Amen.