Tagesheiliger, Spruch des Tages





Aktuelle Tagesstärkung
Das Leben Jesu - Betrachtungen





01.04.2020

199. Das Gleichnis vom großen Gastmahl
(Lk 14)

III Das traurige Schicksal derer, die im Widerstand gegen Gott verharren
«Da wurde der Hausvater zornig und befahl seinem Knechte: Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und hole die Bettler und Krüppel, die Blinden und Lahmen herein! Ich sage euch aber: Von jenen Männern, die geladen waren, soll keiner mein Mahl verkosten.»
Betrachte das Schicksal, das jene trifft, welche die Einladung Gottes zurückweisen! Seine Gerechtigkeit erzürnt sich gegen sie. Gottes Absichten müssen über den schlechten Willen der Menschen den Sieg davontragen. Seine Weisheit darf nicht unterliegen und Sein Entgegenkommen nicht wirkungslos bleiben. Was der eine nicht gewollt hat, wird ein anderer erhalten. Gott lässt den Strom Seiner Gnade nicht versiegen, Er ändert nur dessen Lauf.
Höre den Befehl, den der Hausvater seinem Knecht gibt: «Die Großen dieser Erde, die sich etwas einbilden, die hochmütigen Gelehrten und Weltklugen haben meine Güter nicht gewollt, darum biete sie den Kleinen, den Armen, den Kranken und allen von der Welt Verachteten an. Suche meine Auserwählten in den entlegensten Gassen und in den Schlupfwinkeln des Elends zusammen! Ich werde sie erheben, sie umwandeln und zu Ehren bringen.»
So spricht auch dein himmlischer Vater. Sei nicht taub gegen Seine Mahnung, erwache aus deiner Erstarrung und eile herbei! Die Tür steht dir noch offen, warte nicht, bis sie verschlossen ist. Scheue keine Mühen, um dir die himmlischen Güter zu erwerben, solange es dir noch möglch ist. Bete für alle, die in Gefahr sind, sie auf immer zu verlieren!